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Rabber

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  1. Grundlegendes Fachwissen benötigst Du nicht. Wenn Du etwas vorweisen kannst, machst es allerdings sowohl die Ausbildungsplatzsuche sowie den Einstieg leichter. Gerade, wenn Du "nur" die Mittlere Reife vorweisen können wirst, hast Du bereits einen Malus, gegenüber der Mehrzahl der Auszubildenden mit Abitur. Viele Betriebe stellen erst gar niemanden ohne Abitur ein. Von daher ist meine Empfehlung, dass Du Dich privat mit einigen IT-Themen beschäftigst. Ob dies nun im Bereich Systemintegration (Windows, Linux, Netzwerke) oder Anwendungsentwicklung sein wird (Programmierung, Datenbanken), das weißt Du am besten selbst. Für mich und viele andere war das Modding oder Scripting von Spielen ein guter Einstieg. Dort lernt man ein gewisses Maß an Programmierung und die Erfolge werden spielerisch sichtbar. Ansonsten gibt es zahllose Tutorials, Websites und Videos, welche Du Dir anschauen kannst.
  2. Gerade Branchen wie Banken, ÖD oder Versicherungen schreien geradezu nach dem offiziellen Weg, sprich: Studium. In Deinem Fall glasklar Wirtschaftsinformatik, da dieses beide Aspekte vereint. Alles andere ist bestenfalls halbgar, wenn Du mich fragst.
  3. Das ist mir neu. Man lernt nie aus. 🙂 Ich kenne nur das oben genannte Szenario, wo die Absolventen anschließend sowohl gelernte Fachinformatiker sind sowie B. Sc. Das ist schon eine dolle Sache.
  4. Bei uns ist es so, dass die Leute nach 3 Jahren die reguläre IHK-Prüfung ablegen und nach weiteren 1 oder 1,5 Jahren die Bachelor-Prüfung für z. B. Softwaretechnik. Somit haben duale Studenten am Ende beide Abschlüsse in der Tasche.
  5. Ich wiederhole, was ich hierzu immer schreibe: Je höher die formale Bildung, desto besser sind Deine beruflichen Chancen. D. h. konkret: Doktor > Master > Bachelor > Ausbildung > Umschulung > Quereinstieg. Du machst mit einer Ausbildung nichts falsch. Du findest mit einer Ausbildung gute Jobs, kannst gutes Geld verdienen und die eine oder andere Sprosse der Karriereleiter erklimmen. Alles Genannte wird Dir jedoch einfacher fallen, wenn Du ein Studium vorweisen kannst. Meiner Meinung nach lassen sich diese Schritte in drei große Blöcke einteilen. Der Wechsel eines Blocks macht einen spürbaren Unterschied. Der Aufstieg innerhalb eines Blocks wiederum ist nicht so gewichtig oder nur in bestimmten Branchen/Situationen. Block 1: Doktor, Master, Bachelor Block 2: Ausbildung, Umschulung Block 3: Quereinstieg Das duale Studium nimmt eine Sonderrolle ein, da es, zumindest hier in NRW, zwei Abschlüsse in einem vereint. Ich finde, das ist eine spannende Sache.
  6. Ich weiß, was Du meinst, aber ... "Durchsetzen können"... Das Verhalten in solchen Umfeldern rangiert häufig zwischen primitiv, asozial und bietet selten kaum Licht am Ende des Tunnels aka Potenzial. Ich weiß, Medien und Politik picken sich die wenigen Ausnahmen raus und bauschen diese auf, damit sie ein gutes Licht werfen können. Das ändert jedoch wenig an der breiten Masse der Realität. Auch, wenn ich mich durchsetzen könnte oder gar akzeptiert würde, muss ich zugeben, dass es mir zu doof wäre. Mich nur mit Themen zu befassen, die Kindern und überheblichen Jugendlichen besser stehen als Erwachsenen oder Fachkräften im Beruf. Das würde mich in keinster Weise befriedigen, wenn ich wüsste, dass mein Tagesziel darin bestand Kevin, Chantal oder Ali beizubringen, dass man auch ohne Goldkettchen, Asi-Slang und Bedrohung mit anderen Menschen sprechen kann. Ja, ich weiß, übles Klischee und Verallgemeinerung un so. Aber leider viel zu oft wahr.
  7. @Fragensteller92 Also möchtest Du eine Ausbildung zum Fachinformatiker aus der Ferne machen und anschließend Informatik in Vollzeit studieren? Dem zweiten Teil pflichte ich bedingungslos bei. Beim Ersten sehe ich den Vorteil leider nicht. Wenn Du Dich vorbilden möchtest, gibt es daür genug Möglichkeiten, die keine Ausbildung voraussetzen.
  8. @Velicity Ich weiß, wir haben da schon oft drüber gesprochen und so. Aber, ernsthaft, 100 Stunden die Woche? Da muss ich nachhaken. Das sind bei 7 Tagen die Woche jeden Tag ~14 Stunden. D. h. Ihr arbeitet von Montag bis Sonntag jeweils von 8 bis 22 Uhr? Inkl. Pause und Ab-/Anfahrt also eher 8 bis 24 Uhr, von Montag bis Sonntag? Back to topic, falls das ein Aussenstehender liest: Nein, so etwas ist nicht normal. Nicht ansatzweise.
  9. Du hast weiter oben eingeräumt, dass Du eine privilegierte Möglichkeit hast, wenn Du ca. 4 Jahre Dein Gehalt nach Ausscheiden weiter beziehen kannst. Deshalb mein Tipp: Nutze dieses Privileg. Es ist wenigen vergönnt und ermöglicht es Dir, ein sauberes Studium abzuschließen, ohne in finanzielle Nöte zu geraten. Natürlich gibt es nebenberufliche Möglichkeiten, Teilzeit oder Fernstudium. Das ist aber alles vor allem dann gut, wenn man keine andere Wahl hat, z. B. wegen der Finanzen. Du hast diese Wahl. Also gehe den sauberen Weg und studiere regulär in Vollzeit. Dort hast Du die größte Auswahl und erhältst die besten Abschlüsse. Wenn Du finanziell vorausschauend umgehst (sparst) und die vollen ~4 Jahre Unterstützung ausreizt, kannst Du es sogar schaffen, nicht nur den Bachelor, sondern auch den Master ohne finanzielle Engpässe oder ablenkende Nebenjobs zu absolvieren. Das ist das Beste, was einem in Deiner Situation passieren kann.
  10. Kundenkontakt hatte ich bis dato fast immer und kenne auch nur wenige Entwickler, die das nicht haben. Allerdings müssen wir bedenken, dass meine Definition von "Kunde" der Anwender, die Fachabteilung oder die Abnahmestelle ist. Das muss nicht zwingend derjenige sein, der das Projekt auch bezahlt. Einen Entwickler, der nur seinem Teamleiter z. B. berichten muss, habe ich bis dato jedenfalls selten erlebt. Ansonsten sind Arbeitsorte klassisch, also das Büro und Home Office. Ab und an Kundentermine vor Ort, für Besprechungen, Abnahmen, Präsentation oder Einrichtungen. Das ist aber selten. Ähnlich ist es bei Arbeitszeiten. Im Regelfall ist das ein 9-to-5 Job, mit Abweichungen hier und dort. Egal, ob nun früher anfangen, später aufhören oder auch mal eine Schicht am Wochenende. Unterm Strich finde ich, dass gerade die Arbeitsbedingungen eine große Stärke des Jobs sind. Das Gehalt ist im Regelfall gut, aber nicht so hoch wie der Ruf es verspricht. Das Arbeiten und Leben als Entwickler ist jedoch schon durchaus angenehmen. Da müssen viele andere Jobs mit deutlich mehr Einschränkungen leben.
  11. @raw94 Das ist nicht böse gemeint, sondern als Tipp: Eine Kernkompetenz für uns ITler und Softwareentwickler ist es a) große Probleme in handhabbare Teilprobleme zu zerlegen und b) entsprechende Prioritäten zu setzen. Übertragen auf diesen Faden bedeutet es, dass ich Dir empfehlen würde, Dir eines oder zwei Deiner zahlreichen Anliegen zu isolieren und diese zu besprechen. Alles Weitere kann später einmal folgen. Wenn ich eine Wall Of Text wie Deine Beiträge lese, habe ich a) keine Lust sie zu lesen und b) weiß ich, aus Erfahrung, dass es zu >= 90% vergebene Liebesmühe ist, sich damit zu befassen. Das ist wie bei Arbeitskollegen, die mir haarklein erzählen, warum x und y nicht geht, wo Probleme und Hürden liegen, die aber nie darüber sprechen, was möglich ist und wo Potenziale liegen.
  12. Ehrlich gesagt habe ich einige Probleme, Dir sinnvoll antworten zu können. Du vermengst div. Themen (Beruf, Gehalt, Bereich) miteinander, genauso wie unterschiedliche Zeitfenster (Jetzt, Morgen, Übermorgen, Irgendwann). Es wäre ein guter Anfang, wenn Du Dir ein Anliegen raussuchst, welches Dich am meisten wurmt und wir dieses besprechen. Alles weitere kann folgen. Hinzukommt, dass ich viel Erwartungshaltung Deinerseits lese, aber nur wenig konkret, was Du im Gegenzug den Unternehmen bietest. Es ist gut und wichtig, dass Du weißt, wo Du hin möchtest und Dir Ziele setzt. Aber gerade zu Beginn muss man auch kleine Brötchen backen können, bevor die Geburtstagstorte dran ist.
  13. Das ist natürlich ein Teil. Keine Frage. Es gehört aber auch dazu, dass das Niveau der Betriebe, die ein duales Studium anbieten, deutlich höher liegt als das Niveau der Betriebe, welche nur Ausbildungen anbieten. Erstgenannte investieren mehr in den Nachwuchs, sind im Regelfall größer und davon profitieren natürlich auch die jungen Menschen. Somit bietet das duale Studium alleine deshalb einen originären Mehrwert, wenn im Regelfall nur "gute" Betriebe ein solches anbieten.
  14. Ich rate ebenfalls zum dualen Studium, wenn Du Interesse an beidem hast. Zumindest hier in NRW finde ich das Konzept durchaus sinnvoll, gerade für die Absolventen. Und die Erfahrung als IHK-Prüfer zeigt, dass diese Kandidaten im Schnitt deutlich stärker sind als die der reinen Ausbildung. ... Grundsätzlich gilt für mich: Je höher die Bildung, desto besser. Konkret: Dr. > Master > Bachelor > Ausbildung > Umschulung > Quereinstieg. Allen voran bei Softwareentwicklern, Projektleitern, Consultants u. ä. gilt das beinahe uneingeschränkt. Auch wenn Ausnahmen natürlich immer möglich sind. Aber je weniger formale Bildung Du vorweisen kannst, umso schwieriger wird es, vergleichbares zu erreichen. Bei den Netzwerkern gilt das allerdings nicht ganz so eindeutig. Allein deshalb, weil es dort nur wenige bis keine Studiengänge gibt, die explizit auf diesen Bereich zugeschnitten sind. Auch erfordert die Tätigkeit in der Praxis häufig nicht diese Form des akademischen Hintergrundwissens. Wenn Du weißt, dass Du Netzwerke verwalten möchtest o. ä., machst Du mit einer Ausbildung auch nichts falsch. Wovon ich abrate ist erst eine Ausbildung zu absolvieren, um später zu studieren. Ich habe es so gemacht und es war, unterm Strich betrachtet, reine Zeitverschwendung. Hätte ich direkt studiert, wäre es einfacher für mich gewesen. Und mehr Geld hätte ich in derselben Zeit auch verdient.

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