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MacBeth1337

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  1. Erstmal herzlichen Glückwunsch für den Mut, das Thema anzugehen! Es ist normal, dass dein Chef irgendeinen Grund findet, wegen dem es "schwierig" ist. Klassiker: Aktuelle Auftragslage, die Branche, Kunde hat nicht bezahlt, sein Hund ist gestorben... (sorry, kleiner Scherz, aber irgendwas ist immer)... Auf der anderen Seite: Wenn er dich wirklich wertschätzen und gut bezahlen möchte, wird er einen Weg finden. Und sei es über einen Bonus o.Ä., es gibt dutzende kreative Wege, die man gehen kann. Das mit den Weiterbildungen halte ich für sehr klug, ist schließlich etwas, das auf dein Erfahrungskonto einzahlt und nicht auf das deines Chefs. Bin gespannt wie es weitergeht und drücke die Daumen! Meine Vermutung mit Blick in die Glaskugel: Die Weiterbildungen werden bewilligt und er kommt mit einem Gegenangebot was das Finanzielle angeht. Würde ich annehmen wenn es nicht unverschämt niedrig ausfällt.
  2. Hallo valentinsdq, hier fühle ich mich hier recht qualifiziert zu antworten, da ich mich sowohl ganz persönlich politisch engagiere als auch beruflich recht viel mit IT-Beratung und Sales bei Behörden und Landesministerien bis hin auf Entscheiderebene zu tun habe. 1. Macht ist ein extrem diffiziler Begriff und schwer zu definieren. Lies dich einmal in das Thema ein, so gibt es zum Beispiel Macht als Gestaltungsmöglichkeit , Macht als formale Anerkennung (Person XYZ wird in einen Rang befördert, die ihm "Macht" über andere Leute gibt), sowie Macht durch implizite Anerkennung (das sind die Leute, denen wir implizit Leadership-Skills zuschreiben, weil sie bestimmte Persönlichkeitseigenschaften in sich vereinen). Welche Art von Macht hat ein Webentwickler in deinen Augen? Gestaltungsmöglichkeiten würde ich sagen, allerdings nur, wenn er "frei" ist und seine eigenen Projekte umsetzen kann. 2. Wenn du Idealist bist und langfristig größere Entscheidungen treffen möchtest, dann tritt in eine Partei ein - momentan ist das sogar extrem gut möglich, da die politische Landschaft in Deutschland sich in einer größeren Umbruchphase befindet. Das geht auch nebenberuflich wunderbar, ist allerdings mit einigem Zeitaufwand verbunden, bringt dir aber auf der anderen Seite auch großartige Skills - Smalltalk mit Leuten, mit denen du dir eigentlich nichts zu sagen hast, Verhandlungswissen, ein Gespür für Menschen und deren Motive, die Möglichkeit, deine eigene Meinung argumentativ durchzusetzen, verlieren lernen - das sind Meta-Skills, die dich in jedem Beruf weit bringen werden. 3. Als angestellter Webentwickler hast du genau gar keine Macht im gestalterischen Sinne. Genauso wie als angestellter Sachbearbeiter, Abteilungsleiter, Sportler, Berater, Banker o.Ä.. Du befolgst Anweisungen, die von jemandem gegeben werden, der Macht in einem der oben genannten Sinne besitzt. Wenn du allerdings eine Software / Website entwickelst, die ein bestimmtes Problem löst oder als Programmierer eine Bewegung unterstützt, die ein politisches Ziel hat (die FSFE bspw., gibt aber noch dutzende Andere Zusammenschlüsse), dann kannst du schon eine gewisse gestalterische Macht erlangen. 4. Wenn du ein reines Machtmotiv hast und dich nicht 100% für Programmierung begeistern kannst, bist du in der Politik besser aufgehoben. Oder du gründest ein Unternehmen. Oder trittst einer Bewegung bei. Oder... Oder... Oder... Programmierer werden sollte man weil man großen Spaß an der Tätigkeit als Solcher hat und aus keinem anderen Grunde. Sonst wirst du sehr schnell unzufrieden. Ich hoffe, diese paar Punkte bringen dich weiter. Gegen Programmierung aus Spaß im Hauptjob und politischer Beteiligung "nebenbei" spricht absolut nichts, das machen sehr viele Leute. Vielleicht lässt du dich dann sogar irgendwann wählen und übst die Programmierung als Hobby aus, auch eine Möglichkeit. Allerdings solltest du einen Job ergreifen, der dich wirklich erfüllt und dir von deinen Talenten und Fähigkeiten entgegen kommt. Einen lieben Gruß.
  3. Hallo Julia on Rails, ich finde das Gehalt - egal wie viel Berufserfahrung insgesamt und wie viel Erfahrung du in deinem spezifischen Bereich grundsätzlich hast - schon sehr niedrig angesetzt. Das können aber Andere hier mit Sicherheit noch besser beurteilen als ich, da ich schon recht lang aus der Softwareentwicklung raus bin, deshalb mag ich mich auch nicht dazu hinreißen lassen, dir eine Summe zu nennen. Zum Thema Verhandlung allerdings kann ich dir, glaube ich, ein paar Tipps geben, da ich in meinem Job mittlerweile recht oft Verhandlungen mit Kunden und Partnern führe. Allerdings ist es eine ziemlich hohe - und wichtige! - Kunst, wirklich gut verhandeln zu können und ich bin mit Sicherheit auch noch kein Profi, deshalb hier nur einmal die gröbsten Punkte, die mir zu dem Thema einfallen: 1. Es geht nicht darum, was Andere tun oder bekommen, stell bloß keine Vergleiche an. Es geht einzig und allein um den Wert, den du deinem Gegenüber (also in dem Falle deinem Chef) bieten kannst. Dieser Wert lässt sich in deinem Falle wahrscheinlich recht einfach bemessen in implementierten Features, abgeschlossenen Projekten, aber auch immateriell durch deine Lernwilligkeit, deine Fähigkeiten, dir neue Dinge anzueignen etc. etc. Mach deine Hausaufgaben: Mach dir eine Liste mit deinen wichtigsten Skills und den Mehrwerten, die du deinem Chef bringst - das was du hier geschrieben hast, ist schon eine sehr gute Grundlage. Das wird dir a) Selbstvertrauen geben und dich b) mit Argumenten versorgen. 2. Über Geld spricht man (leider) hier in Deutschland immer erst ganz am Ende. Deine Idee halte ich daher für absolut richtig: Hör dir zunächst das Feedback deines Kollegen an. Wenn es gut ist hast du leichtes Spiel. Aber selbst wenn es einige Kritikpunkte gibt, würde ich trotzdem versuchen, ein wenig herauszuschlagen. Versuch es als Spiel zu sehen, selbst wenn du nur 50€ mehr bekommst - was ich bei deinem Grundgehalt und der von dir beschriebenen Motivation nicht glaube - hast du schon etwas gewonnen - und deine Verhandlungs-Skills gestärkt. 3. Die Idee unverschämt zu sein solltest du dir aus dem Kopf schlagen. Vielleicht bist du ungeschickt, wählst den falschen Zeitpunkt etc. etc. - Aber du bist auf keinen Fall unverschämt, wenn du nach deinem Wert bezahlt werden möchtest. Das ist dein gutes Recht, genauso wie meins und das jedes Anderen hier. Die Frage ist eben nur, wie viel du deinem Vorgesetzten an Wert bringst und in Zukunft bringen wirst. Deshalb ist die Liste aus Punkt 1 so wichtig. 4. Das perfekte Ergebnis ist eins, mit dem keine der beiden Seiten wirklich zufrieden ist (Win-Win-Situation). Versuch nicht, deine Ideen auf biegen und brechen durchsetzen zu wollen, sondern versuche lieber möglichst geschickt zu sein. Dein Chef macht beim Gehalt dicht? Dann fängt der Spaß gerade an, denn Rahmenbedingungen lassen sich viel besser verhandeln als Gehalt. Neues Notebook? Neues iPhone? Job-Rad? Firmenticket ausweiten? 1-2 Tage HomeOffice? Du bist sicher kreativ genug, dass dir noch ein paar Sachen einfallen. 😉 Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig weiterhelfen. Viel Erfolg! Und einen lieben Gruß!
  4. Danke euch vielmals für das tolle Feedback! 🙂 Ich bin auch sehr froh, wie es sich letztendlich entwickelt hat und möchte diese Erfahrungen nicht missen. @r4phi Ich glaube bei Weitem nicht, dass man mit 33 bereits am Point of No Return angekommen ist. Schätze, das ist eher eine gute Gelegenheit sich einmal Gedanken zu machen, was man wirklich möchte und welche Skills man hat um dieses Ziel zu erreichen. Wenn Programmieren nicht dein Ding ist (was ich sehr gut nachvollziehen kann), dann wäre es ja auch eine Alternative, sich einmal anderweitig umzuschauen. Das Feld der IT ist sehr weit und gerade Requirements-Engineer/Business Analyst-Rollen werden - genauso wie technische Projektleiter - meiner Erfahrung nach sehr gern mit Leuten besetzt, die auch den entsprechenden technische Background haben und den nächsten Schritt gehen wollen.
  5. Hallo zusammen, es wird noch etwas, allerdings musste ich es erst einmal schaffen, mein Passwort zurückzusetzen. 😉 Freut mich natürlich sehr, dass hier noch ein Interesse daran besteht, wie sich meine Karriere weiterentwickelt hat. Ich bin weiterhin bei besagtem Beratungsunternehmen angestellt. Davon habe ich gut 1 1/2 Jahre als Product Owner mit einem kleinen Team (6-10 Leute, schwankend), die Entwicklung eines Produktes vorangetrieben, was nach anfänglichen Startschwierigkeiten beim Schreiben zu wenig detaillierter User-Stories auch sehr gut funktioniert hat. Es war sehr spannend, hat mir viele neue Erfahrungen gebracht und ich konnte mich fachlich wirklich gut weiterentwickeln. Dadurch, dass ich als Product Owner in diesem Projekt eine gute Mischung aus Produktmanager und Projektleiter war, hatte ich exakt die Vogelperspektive, die ich mir gewünscht habe. Mit Bezug zur Technik, aber vor allem auf den Business Value des Produktes bedacht. Alles in allem eine tolle Erfahrung, bei der ich meine Stärken sehr gut einbringen und weiterentwickeln konnte. Ich habe auch versucht mich parallel theoretisch (Kurse, Bücher, Coaching etc.) stark weiterzubilden im Bereich Management, Produktmanagement und Leadership und muss sagen, dass das mittlerweile ein ziemliches Steckenpferd von mir geworden ist. Wegen interner Umstrukturierungen wurde die Product Owner - Rolle leider vor gut einem halben Jahr abgeschafft (ja, ich arbeite anscheinend für die einzige Firma, die von agilen Methoden wieder zur klassischen Matrix-Organisation zurücktransformiert... 😅) und ich durfte mich in Folge nach einem ausführlichen Gespräch mit unserem GF entscheiden zwischen einer in ihren Gestaltungsmöglichkeiten stark beschränkten Requirements-Engineer-Rolle oder einer Stelle als Pre-Sales Consultant. Da ich gern generalistisch unterwegs bin (und die Provision mich lockte ;)), habe ich den Job als Pre-Sales Consultant angenommen. Verkauf ist für mich noch einmal extrem spannend (und eine ziemliche Kunst, wenn man es denn wirklich gut machen will, wie ich festgestellt hab...) und ich lerne dadurch seit gut einem halben Jahr sehr viel Neues. Habe festgestellt, dass ich auch das sehr gut kann und mir diese Art der Arbeit, die sehr people-oriented ist, ebenfalls großen Spaß macht. Allerdings wird mir das Unternehmen leider zunehmend unsympathisch (agil ist hier nur noch wenig...) und ich brauche glaube ich irgendwie langsam die nächste, größere Herausforderung. Deshalb überlege ich, mich vielleicht als freiberuflicher Product Owner / Projektleiter selbstständig zu machen. Ich habe die Hoffnung, dass eine selbstständige Form der Beschäftigung meiner Lust nach Abwechslung vielleicht eher gerecht wird als dauerhaft in einem Unternehmen zu bleiben. Zumal ich gern reise. Aber da der Markt durch Covid-19 aktuell recht unüberschaubar ist, werde ich an der Stelle noch etwas warten - es sei denn, es flattert über irgendein Portal jetzt das perfekt passende Projekt für mich herein. Ich hoffe damit ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Lieben Gruß!
  6. Hallo EwigHier, das sind leider sehr sehr schlechte Grundvoraussetzungen, von denen Du da schreibst. Interessant wäre noch etwas über Dich und deinen Bildungshintergrund zu erfahren, die oben genannten Informationen sind doch etwas dürftig für eine umfassende Lageinschätzung. Welchen Abschluss hast du? Welche Tätigkeiten machen dir Spaß? Wo willst du langfristig hin? Auch ein Abitur kann man "nachmachen", wenn es sein muss, um dich in den Bereich zu bringen, in den Du gern möchtest. Ist ein KFZ vorhanden? Wärst du evtl. bereit zu einer Arbeitsstelle zu pendeln und nur am Wochenende zuhause zu sein, wenn du nicht "komplett" umziehen magst? Warum wurdest du in deiner Ausbildung in der Probezeit gekündigt? Ich sage es mal so: Die Gegend, in der Du wohnst, scheint karrieretechnisch nicht unbedingt ein Booster zu sein. Also würde ich mir, an deiner Stelle, ernsthaft die Frage stellen, welche Punkte gegen einen Umzug in eine bessere Gegend sprechen und ob diese im Verhältnis stehen zu den Möglichkeiten, die sich dir evtl. in Zukunft in einer anderen Region bieten. Denke nur daran, dass Du jetzt wohl oder übel Weichen stellen musst, die sich wahrscheinlich auf die nächsten paar Jahre in deinem Leben auswirken werden. Da muss man wohl einige Optionen durchspielen, auch wenn sie auf den ersten Blick unattraktiv scheinen. Lieben Gruß, MacBeth
  7. Guten Morgen zusammen, mein Beitrag ist zwar schon etwas länger her, aber ich möchte nun doch ein kurzes Feedback geben, wie sich die Sache bei mir weiterentwickelt hat. Auch weil ich diese Diskussion hier sehr hilfreich fand um mir ein wenig klar zu werden, was ich mir überhaupt für meine Zukunft vorstelle. Ich werde Anfang nächsten Jahres eine neue Stelle als Product Owner bei einem IT-Beratungsunternehmen antreten. Das heißt, ich werde in Kundenprojekten dafür zuständig sein, Anforderungen zu analysieren, die Software zu konzeptionieren, Sprints zu planen und kommunikativ zwischen Stakeholder und Entwicklungsteam zu vermitteln. Eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich wirklich sehr freue. Es handelt sich um eine mittelständische Beratung mit regionalen Kunden und die Reisezeiten sind wohl recht unproblematisch. Rahmenbedingungen sind gut, mein neuer Vorgesetzter sehr sympathisch, das Team kenne ich noch nicht, habe aber insgesamt ein gutes Gefühl. Ich bin sehr gespannt, was da auf mich zukommt, glaube aber, hier eine Position gefunden zu haben, in der ich meine Kompetenzen gut einbringen kann und die viel Abwechslung bietet. Ich berichte gern noch einmal, wenn ich ein paar Monate in dem neuen Job gearbeitet habe. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  8. Zunächst: Sorry für meine späte Rückmeldung, ich hatte diese Woche einiges um die Ohren. Danke für die vielen hilfreichen Antworten und Anregungen! Ich habe nächste Woche Montag ein Gespräch mit meinem Chef und werde dann mal schauen, ob evtl. eine Inhouse-Projektleiterposition für mich in dieser Firma in Frage kommt. Ich möchte auf jeden Fall weg aus der Entwicklung, das steht für mich fest. Danke @kylt für die ausführlichen Schilderungen des Projektleiter-Daseins. Was du beschreibst sind allerdings wohl externe Projektleiter, die natürlich eine gewisse Mehr-Arbeitsbelastung stemmen müssen. Ich denke, es gibt auch genug Inhouse-Positionen in dem Bereich, oder? Natürlich ist dann der Innovation Driver-Aspekt kleiner, allerdings muss man hier, glaube ich, eine Kosten-/Nutzen-Analyse vornehmen: Ist mir die spannende Tätigkeit die Einschränkungen meines Privatlebens wert oder nicht? Ich denke nicht. Der Job eines Projektleiters allerdings spricht mich an. Ich werde versuchen, eine adäquate Stelle zu finden, entweder intern oder zur Not extern. Und dann mal schauen, wie es läuft. Das Problem ist ja, dass man immer erst sieht, welchen Arbeitsaufwand ein Job wirklich mit sich bringt, was stressig ist und womit man bestens zurecht kommt, wenn man diesen Job ausführt. Da ist dann wohl "Ausprobieren" manchmal tatsächlich die Devise. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  9. Danke schon mal für eure hilfreichen Antworten! Ein kleines Update, welches ich vergaß zu erwähnen: Ich werde ab Oktober nebenberuflich an der Fernuni Hagen meinen Master in Wirtschaftsinformatik beginnen, somit ist diese Weiche schon gestellt. MBA wäre vielleicht eine Option gewesen, ist allerdings mittlerweile vom Tisch, da ich bereits eingeschrieben bin. Mit meinem Vorgesetzten spreche ich parallel, er weiß von meiner Unzufriedenheit, lässt sich aber bisher wenig in die Karten schauen, inwiefern er auch bereit ist, etwas zu ändern. Dazu gesagt: Ich arbeite für ein KMU. Haben nächste Woche noch ein Gespräch. Tja, wo möchte ich hin? Das ist wohl die große Frage: Nach dem was du schilderst, Errraddicator, scheint Architektur weggefallen, langfristig (oder wenn möglich auch kurzfristig ;-)) möchte ich tatsächlich weg von den technischen Details. Ich kann mir auch durchaus eine Tätigkeit vorstellen, die mit Reisen verbunden ist, allerdings bitte nicht ständig irgendwo beim Kunden vor Ort im Projekt-Office (Berater-Alltag). Schon mal gehabt, meiner Beziehung und meinem Privatleben tat das nicht gut. Projektleitung oder Product Owner wären hier wohl die besten Optionen, wobei ich Projektleitung noch etwas ansprechender finde. Hier geht es aber auch um die konkreten Arbeitsbedingungen - die ich natürlich mangels Erfahrung nicht einschätzen kann. Gehen wir mal davon aus, ich entscheide mich, in die Projektleitung zu wechseln. Meint ihr, ich könnte mich realistischerweise und mit vernünftigen Chancen auf entsprechende Stellen bewerben? Ich traue mir solch eine Stelle auf jeden Fall zu, denke sie würde meinen Skills auch sehr entgegen kommen, bin mir allerdings auch bewusst, dass ich eine Einarbeitungszeit bräuchte um mich an die veränderten Tätigkeiten zu gewöhnen. Bis hierhin danke schon einmal! ?
  10. Guten Tag zusammen, ich möchte mich hier mal zu Wort melden, weil ich den Eindruck habe, in diesem Forum treiben sich viele kompetente Menschen herum. Es geht darum, dass ich mit meiner aktuellen beruflichen Situation sehr unzufrieden bin. Noch nicht einmal mit dem Unternehmen - was mir mittlerweile aufgrund der Kollegen, der angenehmen Arbeitszeiten etc. wirklich ans Herz gewachsen ist - sondern viel mehr mit meinem Tätigkeitsbereich und meinen Aufstiegschancen. Kurz zu mir: Ich bin 25 Jahre alt, habe zunächst eine Ausbildung als Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung absolviert und danach nebenberuflich ein Studium der Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen (Bachelor, sehr gute Abschlussnote). Währenddessen habe ich bei drei verschiedenen Unternehmen gearbeitet, zunächst als reiner Inhouse Softwareentwickler bei meiner Ausbildungsfirma, danach als SharePoint Consultant in einem kleinen Unternehmen und jetzt wieder als Inhouse Softwareentwickler. Kurzum, mein Tätigkeitsbereich umfasste als ich hier einstieg die Neuentwicklung eines recht innovativen Produkts inklusive klassischer „Produktmanagement-Aufgaben" wie Releaseplänen, der Erstellung von Konzepten und sehr großer Freiheit in einem kleinen Team. Selbstständiges Umsetzen und Präsentieren von Ideen war die Regel und ich finde, ich habe diesen Job auch sehr gut gemacht. Mittlerweile ist das Produkt gewachsen und wir haben eine Art Beratungsabteilung aufgebaut, die mittlerweile die für mich wirklich interessanten Aufgaben übernimmt und mich zu einem reinen Softwareentwickler/Programmierer degradiert hat. Als Folge langweile ich mich mittlerweile extrem und langsam mache ich mir Gedanken um meine Karriere und meinen zukünftigen Weg. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich jetzt mit 25 die Weichen für die Zukunft stellen muss und möchte. Um ehrlich zu sein glaube ich nicht mehr, dass ich in der Softwareentwicklung glücklich werde. Es ist mir zu viel „Gefrickel", zu wenig „Vogelperspektive". Ich mag Technologie, aber zu viele Details stören mich und ich bin auch kein guter Bastler, dafür ein guter Planer und Architekt. Diese Tätigkeiten machen mir auch wesentlich mehr Spaß, genauso wie Beratung / Präsentation / Kommunikation, als das reine Programmierhandwerk. Außerdem würde ich mich durchaus als karriere- und statusbewusst bezeichnen und frage mich nun, welchen Weg ich einschlagen soll um langfristig einen Job/eine Rolle zu finden, die mich fordert und erfüllt. Wie es momentan ist (Business-Cases, die Andere für mich auseinander genommen und konzeptioniert haben, einfach technisch umsetzen), stört es mich auf jeden Fall. Vielleicht habt ihr gute Ideen, welcher Weg auf dieser Basis der Richtige sein könnte? Ich habe mir über Folgendes Gedanken gemacht: - IT-Projektleitung - IT-Beratung - Produktmanagement - Architekt - Langfristig Übernahme einer Führungsposition Die Frage ist allerdings, wie leicht oder schwer es ist, hier den Karriereweg einzuschlagen und überhaupt in diese Positionen hereinzukommen? Ich kann mich gut verkaufen, nur wollen Arbeitgeber nun einmal durchaus Erfahrung- und/oder Zeugnisse… Insbesondere von jemandem, der die letzten 5 Jahre in .Net Software entwickelt hat. Ich hoffe auf ein paar neue Impulse zum Nachdenken! Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende, MacBeth1337

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