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MacBeth1337

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  1. Hallo EwigHier, das sind leider sehr sehr schlechte Grundvoraussetzungen, von denen Du da schreibst. Interessant wäre noch etwas über Dich und deinen Bildungshintergrund zu erfahren, die oben genannten Informationen sind doch etwas dürftig für eine umfassende Lageinschätzung. Welchen Abschluss hast du? Welche Tätigkeiten machen dir Spaß? Wo willst du langfristig hin? Auch ein Abitur kann man "nachmachen", wenn es sein muss, um dich in den Bereich zu bringen, in den Du gern möchtest. Ist ein KFZ vorhanden? Wärst du evtl. bereit zu einer Arbeitsstelle zu pendeln und nur am Wochenende zuhause zu sein, wenn du nicht "komplett" umziehen magst? Warum wurdest du in deiner Ausbildung in der Probezeit gekündigt? Ich sage es mal so: Die Gegend, in der Du wohnst, scheint karrieretechnisch nicht unbedingt ein Booster zu sein. Also würde ich mir, an deiner Stelle, ernsthaft die Frage stellen, welche Punkte gegen einen Umzug in eine bessere Gegend sprechen und ob diese im Verhältnis stehen zu den Möglichkeiten, die sich dir evtl. in Zukunft in einer anderen Region bieten. Denke nur daran, dass Du jetzt wohl oder übel Weichen stellen musst, die sich wahrscheinlich auf die nächsten paar Jahre in deinem Leben auswirken werden. Da muss man wohl einige Optionen durchspielen, auch wenn sie auf den ersten Blick unattraktiv scheinen. Lieben Gruß, MacBeth
  2. Guten Morgen zusammen, mein Beitrag ist zwar schon etwas länger her, aber ich möchte nun doch ein kurzes Feedback geben, wie sich die Sache bei mir weiterentwickelt hat. Auch weil ich diese Diskussion hier sehr hilfreich fand um mir ein wenig klar zu werden, was ich mir überhaupt für meine Zukunft vorstelle. Ich werde Anfang nächsten Jahres eine neue Stelle als Product Owner bei einem IT-Beratungsunternehmen antreten. Das heißt, ich werde in Kundenprojekten dafür zuständig sein, Anforderungen zu analysieren, die Software zu konzeptionieren, Sprints zu planen und kommunikativ zwischen Stakeholder und Entwicklungsteam zu vermitteln. Eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich wirklich sehr freue. Es handelt sich um eine mittelständische Beratung mit regionalen Kunden und die Reisezeiten sind wohl recht unproblematisch. Rahmenbedingungen sind gut, mein neuer Vorgesetzter sehr sympathisch, das Team kenne ich noch nicht, habe aber insgesamt ein gutes Gefühl. Ich bin sehr gespannt, was da auf mich zukommt, glaube aber, hier eine Position gefunden zu haben, in der ich meine Kompetenzen gut einbringen kann und die viel Abwechslung bietet. Ich berichte gern noch einmal, wenn ich ein paar Monate in dem neuen Job gearbeitet habe. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  3. Zunächst: Sorry für meine späte Rückmeldung, ich hatte diese Woche einiges um die Ohren. Danke für die vielen hilfreichen Antworten und Anregungen! Ich habe nächste Woche Montag ein Gespräch mit meinem Chef und werde dann mal schauen, ob evtl. eine Inhouse-Projektleiterposition für mich in dieser Firma in Frage kommt. Ich möchte auf jeden Fall weg aus der Entwicklung, das steht für mich fest. Danke @kylt für die ausführlichen Schilderungen des Projektleiter-Daseins. Was du beschreibst sind allerdings wohl externe Projektleiter, die natürlich eine gewisse Mehr-Arbeitsbelastung stemmen müssen. Ich denke, es gibt auch genug Inhouse-Positionen in dem Bereich, oder? Natürlich ist dann der Innovation Driver-Aspekt kleiner, allerdings muss man hier, glaube ich, eine Kosten-/Nutzen-Analyse vornehmen: Ist mir die spannende Tätigkeit die Einschränkungen meines Privatlebens wert oder nicht? Ich denke nicht. Der Job eines Projektleiters allerdings spricht mich an. Ich werde versuchen, eine adäquate Stelle zu finden, entweder intern oder zur Not extern. Und dann mal schauen, wie es läuft. Das Problem ist ja, dass man immer erst sieht, welchen Arbeitsaufwand ein Job wirklich mit sich bringt, was stressig ist und womit man bestens zurecht kommt, wenn man diesen Job ausführt. Da ist dann wohl "Ausprobieren" manchmal tatsächlich die Devise. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  4. Danke schon mal für eure hilfreichen Antworten! Ein kleines Update, welches ich vergaß zu erwähnen: Ich werde ab Oktober nebenberuflich an der Fernuni Hagen meinen Master in Wirtschaftsinformatik beginnen, somit ist diese Weiche schon gestellt. MBA wäre vielleicht eine Option gewesen, ist allerdings mittlerweile vom Tisch, da ich bereits eingeschrieben bin. Mit meinem Vorgesetzten spreche ich parallel, er weiß von meiner Unzufriedenheit, lässt sich aber bisher wenig in die Karten schauen, inwiefern er auch bereit ist, etwas zu ändern. Dazu gesagt: Ich arbeite für ein KMU. Haben nächste Woche noch ein Gespräch. Tja, wo möchte ich hin? Das ist wohl die große Frage: Nach dem was du schilderst, Errraddicator, scheint Architektur weggefallen, langfristig (oder wenn möglich auch kurzfristig ;-)) möchte ich tatsächlich weg von den technischen Details. Ich kann mir auch durchaus eine Tätigkeit vorstellen, die mit Reisen verbunden ist, allerdings bitte nicht ständig irgendwo beim Kunden vor Ort im Projekt-Office (Berater-Alltag). Schon mal gehabt, meiner Beziehung und meinem Privatleben tat das nicht gut. Projektleitung oder Product Owner wären hier wohl die besten Optionen, wobei ich Projektleitung noch etwas ansprechender finde. Hier geht es aber auch um die konkreten Arbeitsbedingungen - die ich natürlich mangels Erfahrung nicht einschätzen kann. Gehen wir mal davon aus, ich entscheide mich, in die Projektleitung zu wechseln. Meint ihr, ich könnte mich realistischerweise und mit vernünftigen Chancen auf entsprechende Stellen bewerben? Ich traue mir solch eine Stelle auf jeden Fall zu, denke sie würde meinen Skills auch sehr entgegen kommen, bin mir allerdings auch bewusst, dass ich eine Einarbeitungszeit bräuchte um mich an die veränderten Tätigkeiten zu gewöhnen. Bis hierhin danke schon einmal! 🙂
  5. Guten Tag zusammen, ich möchte mich hier mal zu Wort melden, weil ich den Eindruck habe, in diesem Forum treiben sich viele kompetente Menschen herum. Es geht darum, dass ich mit meiner aktuellen beruflichen Situation sehr unzufrieden bin. Noch nicht einmal mit dem Unternehmen - was mir mittlerweile aufgrund der Kollegen, der angenehmen Arbeitszeiten etc. wirklich ans Herz gewachsen ist - sondern viel mehr mit meinem Tätigkeitsbereich und meinen Aufstiegschancen. Kurz zu mir: Ich bin 25 Jahre alt, habe zunächst eine Ausbildung als Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung absolviert und danach nebenberuflich ein Studium der Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen (Bachelor, sehr gute Abschlussnote). Währenddessen habe ich bei drei verschiedenen Unternehmen gearbeitet, zunächst als reiner Inhouse Softwareentwickler bei meiner Ausbildungsfirma, danach als SharePoint Consultant in einem kleinen Unternehmen und jetzt wieder als Inhouse Softwareentwickler. Kurzum, mein Tätigkeitsbereich umfasste als ich hier einstieg die Neuentwicklung eines recht innovativen Produkts inklusive klassischer „Produktmanagement-Aufgaben" wie Releaseplänen, der Erstellung von Konzepten und sehr großer Freiheit in einem kleinen Team. Selbstständiges Umsetzen und Präsentieren von Ideen war die Regel und ich finde, ich habe diesen Job auch sehr gut gemacht. Mittlerweile ist das Produkt gewachsen und wir haben eine Art Beratungsabteilung aufgebaut, die mittlerweile die für mich wirklich interessanten Aufgaben übernimmt und mich zu einem reinen Softwareentwickler/Programmierer degradiert hat. Als Folge langweile ich mich mittlerweile extrem und langsam mache ich mir Gedanken um meine Karriere und meinen zukünftigen Weg. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich jetzt mit 25 die Weichen für die Zukunft stellen muss und möchte. Um ehrlich zu sein glaube ich nicht mehr, dass ich in der Softwareentwicklung glücklich werde. Es ist mir zu viel „Gefrickel", zu wenig „Vogelperspektive". Ich mag Technologie, aber zu viele Details stören mich und ich bin auch kein guter Bastler, dafür ein guter Planer und Architekt. Diese Tätigkeiten machen mir auch wesentlich mehr Spaß, genauso wie Beratung / Präsentation / Kommunikation, als das reine Programmierhandwerk. Außerdem würde ich mich durchaus als karriere- und statusbewusst bezeichnen und frage mich nun, welchen Weg ich einschlagen soll um langfristig einen Job/eine Rolle zu finden, die mich fordert und erfüllt. Wie es momentan ist (Business-Cases, die Andere für mich auseinander genommen und konzeptioniert haben, einfach technisch umsetzen), stört es mich auf jeden Fall. Vielleicht habt ihr gute Ideen, welcher Weg auf dieser Basis der Richtige sein könnte? Ich habe mir über Folgendes Gedanken gemacht: - IT-Projektleitung - IT-Beratung - Produktmanagement - Architekt - Langfristig Übernahme einer Führungsposition Die Frage ist allerdings, wie leicht oder schwer es ist, hier den Karriereweg einzuschlagen und überhaupt in diese Positionen hereinzukommen? Ich kann mich gut verkaufen, nur wollen Arbeitgeber nun einmal durchaus Erfahrung- und/oder Zeugnisse… Insbesondere von jemandem, der die letzten 5 Jahre in .Net Software entwickelt hat. Ich hoffe auf ein paar neue Impulse zum Nachdenken! Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende, MacBeth1337

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