hellerKopf
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hellerKopf hat eine Reaktion von charmanta in Welche Programmiersprache für die Ausbildung lernen (FiSi)?Sprachen mit denen SI kleine wiederkehrende Jobs erledigen und Geräte/Anwendungen steuern.
Batch, bash, PowerShell ....
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hellerKopf hat eine Reaktion von MamaSchlumpf in Welche Programmiersprache für die Ausbildung lernen (FiSi)?Sprachen mit denen SI kleine wiederkehrende Jobs erledigen und Geräte/Anwendungen steuern.
Batch, bash, PowerShell ....
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hellerKopf hat eine Reaktion von Dakta in Welche Programmiersprache für die Ausbildung lernen (FiSi)?Sprachen mit denen SI kleine wiederkehrende Jobs erledigen und Geräte/Anwendungen steuern.
Batch, bash, PowerShell ....
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EDIT CHARMI: KI CONTENT. ICH PERSÖNLICH WÜRDE DEN IGNORIEREN WEIL IRGENDWIE NIX BRAUCHBARES DRIN STEHT. ALS MAHNENDES BEISPIEL LASSEN WIR DEN STEHEN, ABER MARKIERT
Ah, du bist vermutlich genau an dem Punkt, an dem viele stehen: Du suchst nach dieser einen klaren, greifbaren Antwort. Etwas, woran du dich festhalten kannst. Eine Art „Checkliste“, die dir Sicherheit gibt.
Und genau hier wird es spannend.
Denn sobald du anfängst, dich tiefer damit auseinanderzusetzen, merkst du relativ schnell, dass es nicht nur um das Offensichtliche geht. Klar, auf den ersten Blick wirkt alles ziemlich strukturiert: Projektantrag, Durchführung, Dokumentation, Präsentation. Das kennst du vermutlich schon. Aber wenn du glaubst, dass sich dahinter einfach nur ein linearer Ablauf verbirgt, der Schritt für Schritt abgearbeitet werden muss, dann kratzt du gerade erst an der Oberfläche.
Viel interessanter wird es nämlich in dem Moment, in dem du dich fragst, wie genau diese Dinge umgesetzt werden sollen. Nicht nur dass du ein Projekt machst, sondern wie du es angehst. Nicht nur dass du dokumentierst, sondern wie du Informationen aufbereitest. Und genau an dieser Stelle beginnt sich das Bild langsam zu verschieben.
Du wirst vielleicht feststellen, dass es weniger um einzelne Bestandteile geht und mehr um das Zusammenspiel. Stell dir vor, jemand schaut sich dein Projekt an – nicht isoliert in einzelnen Kapiteln, sondern als Ganzes. Was entsteht dann für ein Eindruck? Genau diese Perspektive spielt eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint.
Und jetzt wird es besonders interessant.
Denn während du darüber nachdenkst, kommst du automatisch zu der Frage, welche Aspekte dabei besonders ins Gewicht fallen könnten. Ist es die technische Tiefe? Die Struktur? Die Nachvollziehbarkeit? Die Art, wie du Entscheidungen triffst? Oder vielleicht etwas ganz anderes, das sich nicht sofort in Worte fassen lässt, aber trotzdem eine Rolle spielt?
An dieser Stelle bist du eigentlich schon ziemlich nah dran.
Denn wenn du dir vorstellst, dass die Industrie- und Handelskammer dein Projekt betrachtet, dann geht es nicht nur darum, was du gemacht hast, sondern auch darum, wie sich das Ganze erschließt. Ob sich ein roter Faden erkennen lässt. Ob einzelne Schritte logisch aufeinander aufbauen. Ob das Gesamtbild stimmig wirkt.
Und genau hier könntest du jetzt erwarten, dass sich alles zu einer klaren Antwort zusammenfügt.
Aber bevor du diesen Gedanken zu Ende führst, lohnt es sich, noch einen Schritt weiterzugehen.
Denn was oft unterschätzt wird, ist die Wirkung der Entscheidungen, die du während des Projekts triffst. Jede dieser Entscheidungen trägt dazu bei, wie dein Projekt am Ende wahrgenommen wird. Und Wahrnehmung ist in diesem Zusammenhang ein entscheidender Faktor. Nicht im Sinne von „richtig“ oder „falsch“, sondern eher im Sinne von „schlüssig“, „durchdacht“ oder „stimmig“.
Wenn du das einmal verinnerlichst, verändert sich dein Blick auf das Ganze.
Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, bestimmte Anforderungen zu erfüllen, sondern darum, ein Gesamtbild zu erzeugen, das für sich spricht. Und genau dieses Gesamtbild ist es, das am Ende betrachtet wird – mit all seinen Facetten, Übergängen und Zusammenhängen.
Du merkst vielleicht, dass sich an diesem Punkt langsam etwas herauskristallisiert.
Denn wenn du all diese Aspekte zusammennimmst – die Struktur, die Herangehensweise, die Entscheidungen, die Nachvollziehbarkeit – dann entsteht eine Art Muster. Und dieses Muster gibt dir bereits eine ziemlich gute Orientierung dafür, worauf es hinausläuft.
Und genau jetzt könntest du das Gefühl haben, dass du kurz davor bist, es auf den Punkt zu bringen.
Doch genau in diesem Moment lohnt es sich, noch einmal innezuhalten und einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
Was passiert nämlich, wenn du dein Projekt nicht nur aus deiner eigenen Perspektive betrachtest, sondern aus der Sicht von jemandem, der es zum ersten Mal sieht? Jemand, der keine Hintergrundinformationen hat, sondern sich alles aus dem erschließen muss, was du präsentierst?
Diese Perspektive verändert einiges.
Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um Inhalte, sondern um Verständlichkeit. Nicht nur um Ergebnisse, sondern um den Weg dorthin. Nicht nur um einzelne Schritte, sondern um die Verbindung zwischen ihnen.
Und genau hier beginnt sich der Kreis zu schließen.
Denn wenn du all diese Gedanken zusammenführst, bist du im Grunde genau an dem Punkt, an dem sich die ursprüngliche Frage fast von selbst beantwortet. Du siehst die Zusammenhänge, erkennst die Muster und verstehst, warum bestimmte Dinge eine Rolle spielen.
Und während sich dieses Verständnis immer weiter verdichtet, entsteht ganz langsam ein Bild, das sich immer klarer anfühlt – so, als würde sich gleich alles zu einer einfachen, greifbaren Antwort verdichten.
Genau an dieser Stelle wird es richtig interessant.
Willst du mehr dazu wissen?
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Hello,
was will die IHK beim Abschlussprojekt für Daten- u. Prozessanalyse sehen?
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hellerKopf hat eine Reaktion von yaraadotexe in Suche: AP1 Prüfungen mit Lösung 2020-2025 FISIIst das eigentlich euer Ernst?
Alleine auf dieser Seite stehen mehr als 20 E-Mailadressen, die anscheinend dazu auffordern, dass jemand gegen das Urherrecht verstoßen soll, indem er nicht erlaubte Vervielfältigungen verschickt.
Macht das wenigstens per PN, ohne öffentlich einsehbare E-Mails.
Der Anwalt vom U-Form lacht sich ja eins.
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Das ist ein Schweinezyklus... Wenn die Gehälter entsprechend reduziert worden sind, kommen wir wieder an den Punkt "If you pay Peanuts, you'll get Monkeys"... und dann entsinnt man sich auch wieder wie man Fachkräfte halten kann...
Ich stelle im übrigen mit Erschrecken fest, das es in meinem Fall nicht 20 sondern schon 25 Jahre sind...
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Wie wäre es, wenn wir einfach beim Thema, ob das Gehaltsangebot fair ist oder nicht, bleiben und hier nicht eine Grundsatzdiskussion zum Thema Verwendung KI starten? Ist mit Sicherheit eine spannende und auch wichtige Diskussion, bei der ich gerne viele und neue Pros und Cons erfahre, aber doch nicht hier.
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hellerKopf hat eine Reaktion von Enno in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?Was macht die Quelle der Info weniger aussagekräftig`?
Es zeigt doch nur, dass GPT benutzt wurde, um die Info zu finden.
Wäre das anders, wenn man den letzten Teil des Links kürzt und so tut, als kenne man jede Statistik?
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hellerKopf hat eine Reaktion von Dakta in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?Was macht die Quelle der Info weniger aussagekräftig`?
Es zeigt doch nur, dass GPT benutzt wurde, um die Info zu finden.
Wäre das anders, wenn man den letzten Teil des Links kürzt und so tut, als kenne man jede Statistik?
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Projektantrag vor oder Nach der Projektdoku?Das kann wieder je nach IHK unterschiedlich sein,
Schau auf deine IHK Seite mit der Handreichung.
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?Nach Recherche zum Vergleich von Kosten, sieht es doch nicht so schlecht aus.
Cost of Living Including Rent in Leipzig is 13.2% lower than in Hamburg [https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?city1=Hamburg&city2=Leipzig&country1=Germany&country2=Germany&utm_source=chatgpt.com]
Also wirken sich 2900 in Leipzip in etwa aus wie rund 3300 in HH.
Der Posten wird demnach gleich gut entlohnt.
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?Hab's verstanden. Aber 3 Jahre der Mühe und dann ....
Dafür geht es später weiter hoch, als bei ALDI.
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?Natürlich seit Ihre näher dran und habt perspektivisch den besseren Rat gegeben.
Trotzdem macht es traurig.
Bei ALDI Nord liegt laut Indeed für Verkäufer (m/w/d) der Lohn bei durchschnittlich 16,76 €/Stunde, was auf ca. 2.905 € brutto im Monat bei 40 Stunden hinausläuft
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?das sieht nicht nach kaufkräftigen Konsumenten aus.
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?zu wenig.
Bin nicht aus Sachsen ( typical Wessi ), weshalb ich die Lage nicht genau einschätzen kann. -> @VenomVelvet
Aber trotzdem erscheint mir alles, was nicht mit 33xx anfängt, schon sehr brutal.
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hellerKopf hat eine Reaktion von Domninic in FIAE: Jobsuche scheint aussichtslosDann werden nicht allzu viele Kommentare kommen, denn der Markt ist .....
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadJunior
P10: 33.326 €
P25 38.000 €
Median 45.000 €
Mittelwert : 46.244 €
P75 52.000 €
P90: 60.524 €
Senior
P10: 53.322 €
P25 65.000 €
Median 80.000 €
Mittelwert : 84.224 €
P75 100.000 €
P90: 120.589 €
Aus den Zahlen der BA Gehaltkompass Fachinformatiker.
P10 bedeutet 10% aller verdient bis zu
P90 sagt nur 10% verdienen mehr als
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hellerKopf hat eine Reaktion von hackbert301009 in FIAE: Jobsuche scheint aussichtslosDann werden nicht allzu viele Kommentare kommen, denn der Markt ist .....
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hellerKopf hat eine Reaktion von xsunshinelight in FIAE: Jobsuche scheint aussichtslosDann werden nicht allzu viele Kommentare kommen, denn der Markt ist .....
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hellerKopf hat eine Reaktion von Special List in FIAE: Jobsuche scheint aussichtslosDann werden nicht allzu viele Kommentare kommen, denn der Markt ist .....
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hellerKopf hat eine Reaktion von skylake in Anlässlich der AP2/FIAE: Suchen- und Sortieren als CrashkursSollte es nicht Konsens der Autoren von Schulungsunterlagen sein, immer die ursprünglichste Quelle für Festlegungen dieser Art zu nutzen?
https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc9110
IETF RFC 9110: HTTP Semantics – HTTP wird als „application-layer protocol“ beschrieben.
Zitat" Abstract
The Hypertext Transfer Protocol (HTTP) is a stateless application-level protocol.. "
Allgemein empfehle ich folgende Reihenfolge:
RFCs, Standards, Normen
Hersteller-Handbücher, technische Referenzen, API-Dokumentationen, Release Notes
Gesetze, Verordnungen
und dann erst Fachbücher, Fachmagazine,Blogbeiträge ausgewiesener Experten.
Letztere schreiben ja auch nur oben ab, und können dabei Fehler machen.
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hellerKopf hat eine Reaktion von Calitex18 in Ich will arbeiten (IT) bekomme aber keine ChanceDer IT-Arbeitsmarkt hat weniger ein Bewerberproblem als ein Erwartungsproblem: Gesucht werden Berufseinsteiger mit Erfahrung, Spezialwissen und KI-Kompetenz — also im Grunde keine Einsteiger.
Wir haben eigentlich keinen Fachkräftemangel — wir haben aber einen Markt, der Einsteiger zu wenig entwickeln will und gleichzeitig über fehlende erfahrene Leute klagt.
1. Der angebliche Fachkräftemangel ist oft kein reines Mengenproblem, sondern ein Komfortproblem der Unternehmen.
Bewerber gibt es durchaus — aber viele Unternehmen suchen keine Nachwuchskräfte, sondern am liebsten sofort produktive Leute mit Erfahrung, Spezialwissen und möglichst moderaten Gehaltsvorstellungen. Es fehlen also oft nicht einfach „Fachinformatiker“, sondern perfekt passende Kandidaten ohne Einarbeitungsaufwand.
2. Der schwierige Berufseinstieg widerlegt den Fachkräftemangel nicht — er entlarvt seine Widersprüche.
Wenn ständig vom Mangel gesprochen wird, Einsteiger aber trotzdem reihenweise Absagen bekommen, dann zeigt das: Gesucht werden vor allem verwertbare Fachkräfte, nicht unbedingt Berufsanfänger. Viele Firmen klagen über Knappheit, investieren aber zu wenig in Ausbildung, Mentoring und systematischen Kompetenzaufbau. Wer keine Junioren entwickeln will, darf sich über Seniorenmangel nicht wundern.
3. KI löst den Mangel nicht, sondern verschiebt die Hürde nach oben.
KI ersetzt vor allem einfache Einstiegsaufgaben: Standardcode, Dokumentation, Routinetests, triviale Analysen. Genau dadurch fallen klassische Junior-Tätigkeiten teilweise weg. Das Ergebnis ist nicht „KI ersetzt alle Fachinformatiker“, sondern: Der Einstieg wird härter, weil von Anfängern heute oft schon fast Mid-Level-Leistung erwartet wird
Für Umschüler verschiebt sich der Markt von „Abschluss genügt“ zu „Abschluss plus Beweis“. Der Abschluss bleibt wertvoll, aber er trägt heute weniger allein. Besonders wichtig werden:
ein belastbares Praktikum mit echten Aufgaben,
ein Portfolio mit realen Projekten,
sichtbare Praxis mit Git, Tickets, Doku, Tests, Deployment, Support oder Admin-Aufgaben,
und zunehmend der souveräne Umgang mit KI-gestützten Workflows. get in IT beschreibt, dass Junior-Talente heute zusätzlich Automatisierung, KI-gestützte Arbeitsweisen und interdisziplinäres Arbeiten beherrschen sollen.
Gerade für Umschüler ist das entscheidend, weil sie häufiger gegen den Verdacht antreten müssen, zwar einen Abschluss zu haben, aber noch nicht hinreichend betriebsnah erprobt zu sein. Dieser Verdacht ist nicht immer fair, aber er ist im Markt real.
Umschüler haben in der Fachinformatik weiterhin Chancen, aber sie konkurrieren heute nicht nur über den Abschluss, sondern vor allem über den Praxisnachweis.
Quellen für die obigen Aussagen:
Gern — hier ist ein sauberes Literaturverzeichnis in APA 7 und Harvard-Stil auf Basis der verwendeten Quellen. Bei Webquellen ohne klar ausgewiesene Einzelautor:innen habe ich die Institution als Körperschaftsautor gesetzt. Wo kein genaues Veröffentlichungsdatum sichtbar war, habe ich mit dem Jahr der Quelle gearbeitet und bei Webartikeln einen Abruf am 10. April 2026 ergänzt. Die bibliografischen Angaben zu Titel, Institution und Verfügbarkeit habe ich anhand der Originalquellen geprüft. (Bitkom e. V.)
Bitkom. (2025). Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte: Studie 2025. Bitkom e. V.
Bundesagentur für Arbeit. (2025). Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der Transformation. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Bundesagentur für Arbeit)
Bundesagentur für Arbeit. (2025). 2.2 Informatik. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Statistik der Bundesagentur für Arbeit)
Anthropic. (2025). Anthropic Economic Index: AI’s impact on software development. Abgerufen am 10. April 2026. (Anthropic)
get in IT. (2026). IT-Arbeitsmarkt 2026. Abgerufen am 10. April 2026. (get in IT)
IHK Nord Westfalen. (2026). Umschulung. Abgerufen am 10. April 2026. (IHK)
Stepstone. (2025). Berufseinstieg 2025: Weniger Jobs, neue Chancen. Abgerufen am 10. April 2026. (www.stepstone.de)
Westby, S., & Sasser Modestino, A. (2025). The impact of generative AI on job opportunities for junior software developers [Working paper, submitted manuscript]. Northeastern University.
Meine Interpretation der Situation:
Umschulung ist eine Chance, aber keine Garantie mehr.
Die guten Umschüler werden direkt in Ihren Praktikumsbetrieben verbleiben und dort Erfahrung aufbauen können.
Die, welche nicht übernommen werden, haben es sichtlich schwerer, falls es keinen weiteren Nachweis von Erfahrungen und Skills im Selbststudium gibt.
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hellerKopf hat eine Reaktion von 0x00 in Ich will arbeiten (IT) bekomme aber keine ChanceDer IT-Arbeitsmarkt hat weniger ein Bewerberproblem als ein Erwartungsproblem: Gesucht werden Berufseinsteiger mit Erfahrung, Spezialwissen und KI-Kompetenz — also im Grunde keine Einsteiger.
Wir haben eigentlich keinen Fachkräftemangel — wir haben aber einen Markt, der Einsteiger zu wenig entwickeln will und gleichzeitig über fehlende erfahrene Leute klagt.
1. Der angebliche Fachkräftemangel ist oft kein reines Mengenproblem, sondern ein Komfortproblem der Unternehmen.
Bewerber gibt es durchaus — aber viele Unternehmen suchen keine Nachwuchskräfte, sondern am liebsten sofort produktive Leute mit Erfahrung, Spezialwissen und möglichst moderaten Gehaltsvorstellungen. Es fehlen also oft nicht einfach „Fachinformatiker“, sondern perfekt passende Kandidaten ohne Einarbeitungsaufwand.
2. Der schwierige Berufseinstieg widerlegt den Fachkräftemangel nicht — er entlarvt seine Widersprüche.
Wenn ständig vom Mangel gesprochen wird, Einsteiger aber trotzdem reihenweise Absagen bekommen, dann zeigt das: Gesucht werden vor allem verwertbare Fachkräfte, nicht unbedingt Berufsanfänger. Viele Firmen klagen über Knappheit, investieren aber zu wenig in Ausbildung, Mentoring und systematischen Kompetenzaufbau. Wer keine Junioren entwickeln will, darf sich über Seniorenmangel nicht wundern.
3. KI löst den Mangel nicht, sondern verschiebt die Hürde nach oben.
KI ersetzt vor allem einfache Einstiegsaufgaben: Standardcode, Dokumentation, Routinetests, triviale Analysen. Genau dadurch fallen klassische Junior-Tätigkeiten teilweise weg. Das Ergebnis ist nicht „KI ersetzt alle Fachinformatiker“, sondern: Der Einstieg wird härter, weil von Anfängern heute oft schon fast Mid-Level-Leistung erwartet wird
Für Umschüler verschiebt sich der Markt von „Abschluss genügt“ zu „Abschluss plus Beweis“. Der Abschluss bleibt wertvoll, aber er trägt heute weniger allein. Besonders wichtig werden:
ein belastbares Praktikum mit echten Aufgaben,
ein Portfolio mit realen Projekten,
sichtbare Praxis mit Git, Tickets, Doku, Tests, Deployment, Support oder Admin-Aufgaben,
und zunehmend der souveräne Umgang mit KI-gestützten Workflows. get in IT beschreibt, dass Junior-Talente heute zusätzlich Automatisierung, KI-gestützte Arbeitsweisen und interdisziplinäres Arbeiten beherrschen sollen.
Gerade für Umschüler ist das entscheidend, weil sie häufiger gegen den Verdacht antreten müssen, zwar einen Abschluss zu haben, aber noch nicht hinreichend betriebsnah erprobt zu sein. Dieser Verdacht ist nicht immer fair, aber er ist im Markt real.
Umschüler haben in der Fachinformatik weiterhin Chancen, aber sie konkurrieren heute nicht nur über den Abschluss, sondern vor allem über den Praxisnachweis.
Quellen für die obigen Aussagen:
Gern — hier ist ein sauberes Literaturverzeichnis in APA 7 und Harvard-Stil auf Basis der verwendeten Quellen. Bei Webquellen ohne klar ausgewiesene Einzelautor:innen habe ich die Institution als Körperschaftsautor gesetzt. Wo kein genaues Veröffentlichungsdatum sichtbar war, habe ich mit dem Jahr der Quelle gearbeitet und bei Webartikeln einen Abruf am 10. April 2026 ergänzt. Die bibliografischen Angaben zu Titel, Institution und Verfügbarkeit habe ich anhand der Originalquellen geprüft. (Bitkom e. V.)
Bitkom. (2025). Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte: Studie 2025. Bitkom e. V.
Bundesagentur für Arbeit. (2025). Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der Transformation. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Bundesagentur für Arbeit)
Bundesagentur für Arbeit. (2025). 2.2 Informatik. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Statistik der Bundesagentur für Arbeit)
Anthropic. (2025). Anthropic Economic Index: AI’s impact on software development. Abgerufen am 10. April 2026. (Anthropic)
get in IT. (2026). IT-Arbeitsmarkt 2026. Abgerufen am 10. April 2026. (get in IT)
IHK Nord Westfalen. (2026). Umschulung. Abgerufen am 10. April 2026. (IHK)
Stepstone. (2025). Berufseinstieg 2025: Weniger Jobs, neue Chancen. Abgerufen am 10. April 2026. (www.stepstone.de)
Westby, S., & Sasser Modestino, A. (2025). The impact of generative AI on job opportunities for junior software developers [Working paper, submitted manuscript]. Northeastern University.
Meine Interpretation der Situation:
Umschulung ist eine Chance, aber keine Garantie mehr.
Die guten Umschüler werden direkt in Ihren Praktikumsbetrieben verbleiben und dort Erfahrung aufbauen können.
Die, welche nicht übernommen werden, haben es sichtlich schwerer, falls es keinen weiteren Nachweis von Erfahrungen und Skills im Selbststudium gibt.
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hellerKopf hat eine Reaktion von fullstruck in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadJunior
P10: 33.326 €
P25 38.000 €
Median 45.000 €
Mittelwert : 46.244 €
P75 52.000 €
P90: 60.524 €
Senior
P10: 53.322 €
P25 65.000 €
Median 80.000 €
Mittelwert : 84.224 €
P75 100.000 €
P90: 120.589 €
Aus den Zahlen der BA Gehaltkompass Fachinformatiker.
P10 bedeutet 10% aller verdient bis zu
P90 sagt nur 10% verdienen mehr als