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MattR

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  1. MattR

    Jobwechsel sinnvoll? Entscheidungshilfe

    Man wird bei einem IGM Tarif Vertrag nicht automatisch höher gruppiert. Man kann nur auf der eigenen ERA Stufe von Gruppe A in Gruppe B kommen, was automatisch passiert und je nach Tarifstufe zwischen 6 und 18 Monate dauert. Bei IGM nach ERA gibt es Leistungsprofile denen die Tätigkeit zugeordnet ist diese sind festen Tarifstufen zugewiesen die sich auch nicht erhöhen. Um in eine höhere Tarifgruppe zu kommen muss sich die Tätigkeit inhaltlich verändern. Manche Firmen Stufen noch etwa nach Junior, Regulär und Senior in 3 Tarifstufen übereinander ab, was aber eigentlich auch schon dem Grundgedanken des ERA Konzepts widerspricht dafür gibt es die A und B Gruppe. Es gibt Richtlinien welche Vorqualifikation ca. welcher ERA Stufe entsprechen soll. So ist ein Job der etwa einen Bachelor, oder eine Ausbildung und x Jahre Erfahrung oder Y Jahre Erfahrung auf einem Gebiet voraussetzt mit ERA 9 zu bewerten während z.B. ein Master als Voraussetzung eine ERA 10 zur Folge haben müsste.
  2. MattR

    Mit Ausbildung in Firmen wie Bosch, Daimler etc?

    Ich habe nach der Informatikkaufmann Ausbildung noch BWL auf Diplom und Management auf M.Sc. studiert. Daran kann man das bei meiner Ex Firma aber nicht fest machen. Angesichts der damaligen Umstellung im IG Metall Bereich auf das ERA Modell wurden mal zahlen präsentiert, der durchschnittliche nicht leitende Mitarbeiter am Standort München hatte ein Gehalt von 108.000€ plus eventuell Wagen und bei den Älteren quasi zu 100% noch eine Betriebspension. Das sah dann aber so aus das die 45+ Generation entweder am obersten Limit des Tarifs oder am unteren Ende des ÜT Bereichs lag und junge neue Mitarbeiter oft mit einem Bruchteil abgespeist wurden was mit etwas Kreativität auch mit Tarif darstellbar ist indem man einfach die Rolle als regulären und prinzipalen Job in den Katalog aufnimmt oder an die jüngeren keine 40h Verträge mehr ausgibt etc. Die Verweildauer von unter 35 jährigen lag im Schnitt bei 2.5 Jahren. Es gab im mittleren bis höheren Management auch genug Ex Azubis die seit 30 Jahren bei der Firma waren und nie eine Uni von innen gesehen haben. Was aber auch genau Teil des Problems war mein direkter Chef hatte seine Ausbildung in der Firma gemacht und war erst Ende 40, der ist heute noch dort und wird auch nie kündigen, sein Chef wiederum ebenfalls ein EX Azubi der Firma und Mitte 50. Bevor diese Generation nicht in Rente geht hat man dort kaum eine Chance aufzusteigen. Wirklich Seniores Management wird von Extern besetzt.
  3. MattR

    Mit Ausbildung in Firmen wie Bosch, Daimler etc?

    Ich war knapp 7 Jahre in einem Großkonzern mit 170k MA: - Aufstiegschancen hängen auch dort enorm von den persönlichen Kontakten ab, hinzu kommen die tendenziell hohen Altersschnitte und damit verbunden sind oft alle interessanten Positionen bis zur Rente des Inhabers besetzt - Gehalt steigt definitiv mit der Größe der Firma an. Im unteren Gehaltsbereich bis ca. 100.000€ meist auch recht transparent da meist eine Tarifbindung vorliegt - Mitarbeiterangebote oft teurer als das gleiche Produkt auf dem freien Markt - Seit einigen Jahren muss alles über 55€ als geldwerter Vorteil versteuert werden - Wenn Du bei Daimler ein Auto kaufst musst Du den geldwerten Vorteil versteuern, daher schwenken die meisten mittlerweile auf die Kurzzeit Mietmodelle um nur ein Auto zu einem ähnlichen Kurs bekommst Du auch wenn du bei einer anderen Firma einen Firmenwagen erhälst ... - Die richtig interessanten Benefits wie ein Betriebspension etc. bekommt niemand mehr der nach 1995 in einen der großen Konzerne eingestiegen ist. Davor eine komplett andere Welt mein Vater hat eine 2600€ netto Betriebsrente pro Monat - Ständige Abbau und Ausgliederungswellen ... Das meiste war jetzt eher negativ keine Frage tendenziell würde ich auch sagen Daimler ist der bessere Arbeitgeber als die 0815 Bude um die Ecke aber die Glanzzeiten sind vorbei. Wenn man sich irgendwo gemütlich im Tarif positionieren will und man es schafft in keine Personalabbau Welle zu geraten kann man es sich dort gemütlich machen. Wenn man dort aber wirklich voran kommen will braucht man Glück, entsprechende Beziehungen und Abschlüsse sowie Referenzen. Ich habe wie gesagt nach 7 Jahren entnervt aufgegeben, da ich letztlich auf einer Teamleiter Position fest hing, alle Stellen darüber auf Jahre besetzt waren und sich finanziell dann auch nicht mehr viel tat da ich am Ende des Tarifs mit 100k€ versackt bin.
  4. MattR

    Mit Ausbildung in Firmen wie Bosch, Daimler etc?

    Direkteinstieg ist bei solchen Firmen meist schwierig. Die meisten ITler die ich kenne waren dort als Externe beschäftigt und haben dann Angebote bekommen zu wechseln.
  5. MattR

    Überstundenklausel im Arbeitsvertrag

    Interessant wäre auch zu wissen was für eine Position Du inne haben würdest und wie hoch deine Vergütung ist. Wenn man mal Tarifverträge etc. außer Acht lässt ist die Daumenregel meist das abgegoltene Überstunden etwa ab einem Gehalt am Ende der Sozialversicherungsabgaben als zulässig angesehen wird. Ich hatte schon jegliche Art von Verträgen von Tarifverträgen wo jede Minute abgefeiert werden kann über Verträge mit allen Stunden inklusive bis zur vollkommen Vertrauensarbeitszeit. Wirklich ausgenutzt hat es keine Firma man konnte sich da immer irgendwie vernünftig einigen.
  6. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Die Verkaufspreise seien es Neuwagen oder Gebrauchtwagen haben nichts mit den realen Kosten zu tun der Preis ist Teil des Markenauftritts. Man muss sich nur mal die Leasingrate für verschiedene Zielgruppen ansehen Regierungsfahrzeug, Großkunde, Gewerbekunde & Privatkunde. Der Privatkunde zahlt gut den 4 fachen Preis eines Regierungsfahrzeug, da man weiß, wenn jemand Privat so ein Auto möchte, ist er viel emotionaler investiert und die Konsumentenrente wird dann voll abgeschöpft. Jemand der einen Opel Corsa kauft wird a) nicht so viel Geld haben oder b) nicht bereit sein für ein Auto viel Geld auszugeben.
  7. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    "Bei uns kriegen Sie ein IPHONE!!!" bekomme ich sogar noch auf Abteilungsleiter Ebene zu hören wenn ich irgendwo Gespräche habe. Eine vernünftige Qualität bei der Wahl der Arbeitsmittel halte ich eigentlich für selbstverständlich, auch wenn ich hier im Stühle Thread mal wieder eines Besseren belehrt wurde.
  8. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Und wie sieht das Angebot aus?
  9. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Monats Brutto 3000€ + 1% vom Listenpreis bei 70.000 700€ + 0.03% pro Distanz KM z.B. 10km 210€ = 3910€ zu versteuerndes Einkommen pro Monat Du zahlst also steuern als würdest du 3910€ verdienen dies wird aber von 3000€ abgezogen. Falls Du irgendwelche Kosten selbst tragen müsstet oder z.B. durch Entgeldumwandlung etwas zuschießen musst wird dies wieder von den 910€ abgezogen das kann aber maximal auf 0€ heruntergehen nicht ins Minus. Fahrtenbuch kann günstiger sein. Interessant ist es auch noch wenn man quasi nie in die Firma fährt z.B. Homeoffice dann können die 210€ in meinem Beispiel entfallen.
  10. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Was meinst Du mit 230€ Steuern? Das Du Netto 230€ weniger bekommst? Wäre immer noch günstig für jegliche Art von Auto. Aber zu versteuern bei klassischer 1% Regelung wären ja wenigstens 320€ + 0.03% von 32.000€ * KM.
  11. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Das kann man so nicht pauschal sagen. Erstmal ist es ein richtiger Firmenwagen oder muss man etwas vom eigenen Gehalt zuschießen z.B. Entgeldumwandlung Falls man es zu 100% selbst trägt durch Umwandlung ist es für mich kein richtiger Firmenwagen mehr. Auch der Geldwerte Vorteil fällt dann weg. Sprich nicht mal das Finanzamt hält es für ein richtiges Firmenwagen Modell. Es kann sich unter Umständen immer noch lohnen da man z.B. Großkunden Konditionen beim Leasing nutzen kann die schon mal 50% eines privaten Angebots betragen. Bedenken muss man aber, je nach dem welchem Wert man dem Thema beimisst, solange man noch im Bereich der Sozialversicherungen mit dem Gehalt liegt auch immer etwa Beiträge zur Rentenkasse etc. damit zu verlieren. Sobald man über allen Bemessungsgrundlagen liegt sieht es wieder anders aus. Das klassische Modell wäre dann on Top zum Gehalt womit der Wagen wieder zu 100% versteuert werden muss. Oft gibt es Mischmodelle oder man hat ein Budget Limit und kann dann privat zuzahlen ... Da gibt es so viele Stellschrauben... Pauschal kann man wohl nur sagen je billiger der Wagen und je näher man an der Firma wohnt desto eher lohnt es sich. Wenn man oberhalb aller Sozialabgaben verdient und umwandeln muss lohnt es sich auch noch mal eher.
  12. MattR

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Ich bin erstaunt das man mit einem Firmenhandy noch jemand hinter dem Ofen hervorlocken kann das ist eher so Mitte 90iger. Variabel bedeutet aber hoffe ich auch das bei guter Lage und Übererfüllung mehr gezahlt wird? Ein Firmenwagen im klassischen 1% Modell ist, wenn man nahe an der Firma wohnt sehr viel Brutto Gehalt wert, dies muss allerdings auch in einer Höhe sein das man sich das wiederum leisten kann. Ich habe aktuell z.B. einen 540er BMW der mich effektiv 700€ im Monat inklusive allem kostet, ich könnte damit die ganze Nacht um den Block fahren, privat finanziert läge man eher bei 1700€ aber 700€ muss man erstmal verdienen, was ich bei Deinem Angebot auch für einen kleineren Wagen nicht sehe.
  13. MattR

    Unverschämtes Angebot

    Die Marge ist recht normal. Ein Freund von mir betreibt mit einem Partner eine Freelancer Vermittlung die kassieren ca. 18€ on Top auf den Stundensatz des Freelancers. Im Schnitt 25 Leute bei den Kunden 18€* 8 Stunden * 220 Arbeitstage * 25 Personen...
  14. MattR

    Unverschämtes Angebot

    Keine Ahnung was die Firma für Kunden hat. Realistisch wären wir bei einem kleinen Unternehmen eher im Bereich von 100€ Stundensatz bzw. bei einem Großen Unternehmen wie ATOS oder Accenture bei 130-160€ Stundensatz. In Summe bei voller Auslastung also eher im Bereich von 170.000€ Jahresumsatz aufwärts. Eine solche Formulierung habe ich im Arbeitsvertrag auch ehrlich gesagt noch nie gesehen. Zudem ist in sich unlogisch, da man quasi davon fest ausgeht jedes Jahr nur 45.000€ einzunehmen, oder ist das irgendeine halbscharige Tochter leiht Konzernschwester oder Mutter Geschichte? Wenn jetzt drin stehen würde das du 70% deines persönlichen Jahresumsatzes als Brutto Lohns erhälst wäre es irgendwie noch logisch. Dann kann man aber auch gleich als Freelancer arbeiten und eher im Bereich von 85-90% selbst einstreichen und hat dazu noch die gestalterischen Möglichkeiten des Unternehmertums. Als Angestellter Java Entwickler mit 10 Jahren Erfahrung wie schon erwähnt 60.000€ würde ich da auch eher als das Minimum ansehen bei einer großen Firma mit z.B. IG Metall Tarif würdest Du bei einer 40h Woche eher im Bereich von 80.000€ - 90.000€ landen.
  15. MattR

    Jobverhandlung

    Würde ich im Falle des Jobs auch zustimmen. Wenn es sich um Geschäfte handelt wo man die Verhandlungspartner in der Regel nie wieder sieht, Baufinanzierung etwa, kann man das bis zum Exzess betreiben aber wenn man mit den Personen regelmäßig zu tun hat bleibt immer ein Geschmäckle haften.

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