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marcom

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  1. Das wird im Grundstudium bzw. im Bachelorstudiengang schwer sein, da hier hauptsächlich die Grundlagen vermittelt werden. Erst danach kann man darauf aufbauend diese Grundlagen anwenden. Robotik hat nun mal auch mit Mathematik zu tun (angewandte Mathematik) und ganz ohne Mathe wird das Ding nur vor- oder rückwärts fahren können bzw. planlos durch die Gegend. Das Gleiche gilt für alle "interessanteren" Themen aus der Technik.
  2. Was die Ausbildung angeht, ja - ganz klar! Neben der reinen Programmiervorlesung gibt es noch Algorithmen und Datenstrukturen (dort darf man Bäume, Listen und verschiedene Algorithmen nachimplementieren) sowie später verschiedene Praktika wo man z.B. Server- / Clientprogramme entwickelt (z.B: um TCP/IP zu demonstrieren). Neben den Pflichtfächern gibts noch viele Wahlkurse wo ebenfalls programmiert wird - z.B. um einen Roboter zu programmieren der mittels verschiedener Sensoren auf seine Umwelt reagieren kann. Was die Programmierung im Betrieb angeht, kann man so pauschal nicht beantworten. Es gibt einige von uns, die als Sys-Admins eingesetzt werden. Das ist aber strikt gesehen nicht wirklich unser Einsatzziel. Aber gut, ohne Abi wirds schwer in Aachen. Aber er geht auch ohne Studium in Berlin z.B., aber das weißt du bestimmt schon. Wie das Niveau allerdings an der Berufsschule aussieht, kann ich nicht beurteilen. In Aachen haben wir viel mehr gemacht als eigentlich für die Ausbildung vorgesehen ist, eben wegen des Studiums.
  3. Ich würde die MaTSE-Ausbildung bevorzugen, falls Du Abi hast. Du hast einen besseren Abschluss und Du bekommst die Gelegenheit, gleichzeitig ein Studium zu absolvieren (zumindest in Aachen) - also quasi ein duales Studium. Dafür ist der Inhalt sehr viel anspruchsvoller. Das, was ein FIAE in einem Jahr in Programmieren lernt wird in ca. 4 Wochen durchgekaut (da ich die FIAE Ausbildung angefangen habe und nun die MaTSE-Ausbildung abgeschlossen habe, kann ich das beurteilen). Nimm einfach an dem Einstellungstest teil und dann wirst Du sehen, ob Du grundsätzlich geeignet bist.
  4. Übrigens: wir hatten ungefähr 3 Wochen Zeit, Java an der Hochschule zu lernen. Und das beinhaltete die gesamte Syntax sowie Paradigmen wie Polymorphie. Die Bibliothek kennt man zu diesem Zeitpunkt nicht auswendig, aber darum gehts auch nicht. Das ist keine Fremdsprache...
  5. Danke für die Antworten! Und wens interessiert: WiSo wurde mit 85 Punkten bestanden - die Aufregung von Fishburn war also völlig unnötig. Gruß!
  6. Eine hypothetische Frage: Angenommen, man fällt im Wirtschaftsteil der Prüfung durch (Note 6),aber alles andere besteht man. Muss man dann jede Prüfung wiederholen oder nur die Fächer, wo man nicht bestanden hat? Danke & Gruß
  7. Da musste ich doch schmunzeln Ausgerechnet bei den zwei Gebieten kommt sehr viel Mathematik vor! Lineare Algebra für die Rotationen / Translationen, Differentialgleichungen für Simulationen und Abläufe... Da dürfte selbst Windows oder Linux an sich nicht wirklich mehr zu bieten haben (also der Quellcode vom OS). Spezialsoftware wie CAD oder FEM benutzen eigentlich auch "nur" Algorithmen aus der linearen Algebra. Aber da die Probleme oft analytisch nicht lösbar sind, werden numerische Löser eingesetzt - ist somit auch kein Hexenwerk aber studiert sollte man trotzdem haben. Dann bist Du aber kurzsichtig Das gilt nur bei Polynomen, wo der Grad einfach abnimmt. Leite mal eine "realistische" Funktion wie e^x^(e^x) doch zwei mal ab... Die wirklich interessanten und somit realistischen Funktionen, die eben in der Technik / Natur häufig vorkommen, werden in der Schule nur ganz vereinfacht behandelt - wenn überhaupt.
  8. Dresden? Och, wir haben (hier in Aachen) Studenten aus Bayern, von der deutsch-polnischen-Grenze und aus Russland. Da ist Dresden ja fast nah Ausserdem kann man diesen Ausbildungsberuf auch in Berlin lernen, allerdings ohne Studium dann. Ich habe ein ähnliches Schulprofil hinter mir (Physik/Chemie/Mathe-LK) und ich finde, diese Kombi ist ideal wenn man sich auch für Sachen ausserhalb der reinen IT-Branche interessiert. Als Fi-AE oder Fi-Si hat man _oft_ nicht die Gelegenheit, sich ausserhalb der Branche weiterzuentwickeln. Man wird als Fi-AE in der Regel als Programmierer eingesetzt und weniger für das Design / Konzept. Im Studium lernst Du dafür wie Software-Engineering funktioniert und dort merkt man schnell, dass man auch weitere Kompetenzen braucht - deswegen auch die Bezeichnung Mathematisch-technischer Softwareentwickler. Ich weiß von mir, dass ich sehr wahrscheinlich keine Lust haben werde, die nächsten 40 Jahre zu programmieren. Es ist zwar nett und interessant, aber Software besteht aus viel mehr. Und als Akademiker hat man ganz andere Optionen. Jetzt werde ich vermutlich gleich attackiert, dass das gar nicht stimmt und einige werden Beispiele nennen wo das nicht der Fall ist - natürlich kann man das nicht pauschalisieren - aber ich spreche vom Durchschnitt! Ein guter Akademiker wird es fast immer einfacher haben, bestimmte Positionen zu erreichen als ein gleich guter Fachinformatiker. Betonung auf gleich guter! In diesem Sinne, überlegs Dir gut ob Du doch nicht dual studieren willst - so schlimm ist die Mathematik auch nicht (ich fand die Schulmathematik eher einschläfernd und ich war auch kein Überflieger). Gruß Mark
  9. Siehe das: Forum Fachinformatiker.de - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ausbildung/Duales Studium in der IT-Branche
  10. Oder MaTSE in Aachen! Auch ein dualer Studiengang (ganz normaler Bachelor of Science) und das alles in 6 Semestern, nebenbei arbeiten (2 Tage in der Woche Vorlesungen, den Rest arbeiten). Keine Studiengebühren und auch die Sozialbeiträge werden von den Firmen getragen. Obendrauf gibts ebenfalls einen Azubigehalt. Am Ende macht dann noch die Abschlussprüfung als mathematisch-technischer Softwareentwickler - anerkannter IHK Abschluss. Wer will, kann danach natürlich noch den Master machen (es gibt recht viele Unis / FH's die diesen Abschluss vollwertig annehmen und den Master anbieten) Natürlich verpflichtet man sich nicht und meistens hat man die Gelegenheit, übernommen zu werden (man ist schließlich eingearbeitet) Dieses Modell gibt es so fast nirgendwo in Deutschland. Bei Fragen kann ich Dir gerne helfen. Gruß Mark
  11. Hallo woezelmann, wo machst du deine Ausbildung? Verkürzt du? Ich bin ebenfalls Matse (in Aachen) und habe auch vor zu verkürzen. Hier am Institut verdienen die Hiwis knapp 10€ die Stunde - egal welche Erfahrung sie haben. Das entspricht auch ziemlich genau dem Durchschnitt hier in Aachen. Ich bin auch gespannt drauf, was man als fertiger Matse (mit abgeschlossenem Bachelor) als Hiwi/Wihi verdienen kann wenn ich nächstes Jahr mit meinem Master anfange. Was willst du denn studieren?
  12. Also meiner Ansicht nach müsste ein Buch aus 99 für das Grundstudium locker reichen. Denn weder in der relevanten Mathematik oder Informatik ändert sich etwas. Das Neueste was man von der Mathematik aus dem Grundstudium mitnimmt ist vermutlich Stochastik und dürfte nicht jünger als 1970 sein. Fast das Gleiche gilt auch für Informatik also für die Algorithmen und die Grundlagen der Rechnerarchitektur. Da ist es völlig wurscht, ob der RAM Riegel mit DDR3 @ 1066 MHz getaktet wird oder nicht. Es geht um Basics wie Caching oder von Neumann (seine Theorie ist schon über 60 Jahre alt und alle aktuellen Rechner basieren auf dessen Modell!) Zumindest ist das meine Erfahrung.
  13. Alternativ zu einer BA: Startseite - Mathematisch-technischer Softwareentwickler Das ist eine Ausbildung zum mathematisch-technischen Software-Entwickler und in Aachen bzw. in Jülich ist die Ausbildung auch an das Studium "Scientific Programming" geknüpft. Nach dem Abschluss hat man also sowohl den IHK-Abschluss als auch den Ba.Sc. Vorteile: man lernt nicht nur die Theorie sondern kann es auch in der Praxis einsetzen! Alle koopierende Firmen sind "eingeweiht" wie das System funktioniert - die theoretische Ausbildung ist mit der Arbeitszeit gut machbar. Statt Berufsschule hört man Vorlesungen, die von eigenen Dozenten / Profs gehalten werden. Studiumgebühren gibts keine und man bekommt auch noch eine ganz normale Ausbildungsvergütung. Ach und verpflichten muss man sich, soweit ich weiß, auch nicht. Ich musste es jedenfalls nicht. Übernommen werden die meisten - schließlich bekommt der Betrieb einen Akademiker mit Berufserfahrung nach den drei Jahren. Was will man mehr?
  14. Och die RWTH Aachen hat aber auch keinen allzuschlechten Ruf Aber wir schweifen vom Thema ab! Also meine Meinung: je nach Aufgabengebiet ist Mathe durchaus wichtig, aber vermutlich eher unwichtig für den FIAe Beruf (also die Mathematik, die über die Schule hinausgeht).

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