Jump to content

nmike

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    18
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  1. Hallo auxesia, grundsätzlich sollte man vermutlich erstmal davon abraten, für das Abschlussprojekt eine Sprache als Grundlage zu wählen, die du dir erst noch aneigenen musst. Das kann natürlich funktionieren, erzeugt aber merklich Unsicherheit und, wie du sagst, Panik. Dass dir ein Projekt zugewiesen wird (von deinem Betrieb nehme ich an) ist erstmal eine schöne Sache, da du dir selber keine Gedanken machen musst, was du machen möchtest. Andererseits scheint hier gesagt worden zu sein, dass dein Projekt genau das sein soll, aber mit keinem Wort beschrieben, welchen Umfang und Sinn das Projekt hat. Solltest du keine eigenen last-minute-Ideen mehr haben, solltest du möglichst zeitnah mit deinem Ausbilder, gegebenenfalls unter Zuziehung eines weiteren Mitarbeiters, über das Projekt sprechen und einen Umfang sowie mögliche Funktionalitäten festlegen, die von dir im zeitlich begrenzten Umfang erstellbar sind. In Navision könnte man so ein Addon sicherlich entwickeln, das würde meiner Erfahrung nach aber vermutlich komplizierter werden, als PHP zu lernen. Mit Cobol bekommst du sowas sicher auch hin, dafür ist die Sprache aber meiner Meinung nach nicht unbedingt gemacht. Gibt es keine Prozesse in deiner Firma, die automatisiert und/oder erleichtert werden könnten? Frag doch mal bei Kollegen nach, was sie bei internen Prozessen bereits mehrfach genervt hat und versuch, dir daraus ein Projekt zu erstellen. Die Frist 1.9. gilt für die Abgabe des Projektantrages. Dieser wird geprüft und anschließend genehmigt oder zurückgewiesen. Bei eben jener Zurückweisung des Antrages bekommst du eine neue Frist, in der du eine überarbeitete oder gänzlich neue Version abgeben kannst. Du solltest also zusehen, dass du zumindest einen Antrag abgibst - und somit sicher stellst, dass du wenigstens eine Fristverlängerung erwirkst. Wie du das Projekt schlussendlich bearbeitest und ob das klappt, steht auf einem anderen Blatt Papier, aber das dürfte zu schaffen sein. Viele Grüße nmike
  2. Hallo zusammen, um das Thema hiermit kurz abzuschließen, möchte ich kurz bestätigen, dass der Projektantrag inklusive nachfolgender Formulierung zur Begründung der Eigenentwicklung genehmigt wurde: Bei mir persönlich ausreichend guter Bewertung der Dokumentation werde ich mein Projekt hier im Forum zur Verfügung stellen. Vielen Dank für die zahlreichen und hilfreichen Antworten! Viele Grüße nmike
  3. Hi neinal! Grundsätzlich gebe ich dir da recht, ich habe lediglich mehrfach gelernt, dass solche Abkürzungen den Lesefluss stören können und somit für "förmliche" Texte eher ungeeignet sind. Wunderbar, dann drücke ich dir die Daumen, dass der durchgewunken wird!
  4. Startphase? Brauchst du 4 Stunden zum warm laufen? "Planungsphase" wäre präziser, wobei du die natürlich unten hast. Vielleicht "Analysephase"? "Besprechung Kunde" - sofern du nicht den Kunden besprechen möchtest, solltest du etwas präzisieren, mit wem die Besprechung stattfindet. "Soll-Konzept" - wird das angefertigt? Geklaut? Analyse beschreibt eine Tätigkeit, Konzept per se nicht - vielleicht unterstützen durch "Anfertigung", "Erstellung" Punkt 2.4 würde ich ändern zu "Auswahl und Bewertung[...]", bei 2.7 finde ich "Evaluation" schöner, ist aber sicher Geschmackssache. Kann man Wirtschaftlichkeit wirklich evaluieren? Was genau du hier tun möchtest, geht für mich als SI-Laie nicht wirklich hervor. 3.1 und 3.2 unterscheiden sich. Du solltest durchgehend Substantive oder Verben benutzen, nicht beides: "Prüfung der Systemvoraussetzungen" (wird übrigens mit einem r geschrieben). "Testverfahren"? Was soll das sein? Führst du Tests durch? Entwirfst du eigene Testverfahren? Analysierst du bestehende Verfahren? "Fehlerbeseitigung" würde ich nicht mit in die Planung aufnehmen, da du somit konkret mit Fehlern rechnest. In der Durchführung von Tests ist die Beseitigung auftretender Fehler meiner Meinung nach enthalten - außerdem müsstest du eine Phase, die zwei Stunden dauert, nicht aufschlüsseln. --- Der Plural von "Switch" ist meines Wissens nach "Switches". Statt "monitoren" würde ich "überwachen" schreiben. Den langen roten Satz würde ich umschreiben, wirkt redundant, dadurch unprofessionell - "[...], Fehlerbenachrichtigungen direkt per E-Mail an den zuständigen Administratoren zu verschicken". Der nächste rote Satz passt nicht zur initialen Formulierung, der danach ebenfalls nicht. Der blaue Satz könnte dir das Genick brechen, den solltest du komplett rausnehmen oder beschreiben, dass dein Projekt erweiterbar gestaltet werden soll. Weiterhin hast du keine IST-Beschreibung, die für den Projektantrag ebenso notwendig ist, wie die SOLL-Beschreibung. Der zweite Absatz der Beschreibung klingt für mich - als Laie - nach einer Präzisierung des ersten Absatzes. Wieso schreibst du den ersten Absatz also nicht gleich präzise und lässt den zweiten Weg? Wiederholungen sollten in dem Antrag nicht vorkommen. Abkürzungen wie "ca." würde ich nicht verwenden, es fehlen mehrere Kommata, es sind viele Leerzeichen doppelt gesetzt. Ich hoffe ich konnte dir helfen und wünsche viel Glück beim Projekt! Viele Grüße
  5. Die Formulierung gefällt mir persönlich absolut nicht, wirkt umgangssprachlich. Wie derEnny schon gesagt hat, solltest du unbedingt die Rechtschreibung korrigieren und/oder gegenlesen lassen. Weiterhin solltest du die Interpunktion prüfen, nach "überprüft" fehlt zum Beispiel ein Komma. Müssten hier "CPU Last" und "Ram Speicher Auslastung" nicht respektive eher "CPU-Last" und "RAM-Speicherauslastung" geschrieben werden? Zumal "RAM" für "Random-access memory" steht - "Speicher" anzuhängen sorgt also für Redundanz. Es fehlt ein Komma nach "werden", das Wort "geht" ist zu umgangssprachlich, "automatisiert" wird klein geschrieben. Die ganze Formulierung des Satzes klingt für mich nicht "fachlich kompetent" (nimm das bitte nicht persönlich!), sondern eher schnell hingeschrieben. "Dinge"? Das ist doch sehr schwammig. Dienste? Fehlertypen? Speicher-Bereiche? Komponenten? Hier führst du den Satz fort - wieso schreibst du die Sätze nicht so um, dass du "Dinge" durch Dienste ersetzt und dann, etwas fachlicher, erklärst, wieso die Dienste relevant für die Arbeit der Mitarbeiter sind - zum Beispiel: "Dies soll angepasst werden, sodass spezifische Dienste, die für die Anwendungen, die von den Mitarbeitern hauptsächlich benutzt werden, essentiell sind, priorisiert überwacht werden können, um somit die Bearbeitungszeit bei auftretenden Problemen zu minimieren." "Ich"-Perspektive im Projektantrag geht gar nicht. Den Vergleich kannst du in deine Zeitplanung als "Nutzwertanalyse" aufnehmen, im Text würde ich ihn gar nicht erwähnen. Weiterhin: "mit einander vergleich" -> "miteinander vergleichen". Wieder "Ich"-Perspektive. Nach "100 Servern" fehlt ein Komma. "100 Server, die größtenteils auf Windows Server basieren" ist prinzipiell richtig, klingt aber redundant - würde ich umschreiben. "Dazwischen befinden sich auch einzelne Linux Server[...]" - das Wort ist nicht präzise - "vereinzelt werden Linux-Server verwendet", "für spezielle Anforderungen existieren Linux-Server", ... "welche alle über VM-Ware virtualisiert werden" - also arbeitest du nicht mit Servern, sondern virtuellen Maschinen, die auf Servern laufen? Ist in meinen Augen ein Unterschied. Generell klingt der Absatz sehr abgehackt, so als hättest du keine Lust mehr gehabt, den zu schreiben, oder - schlimmer noch - von irgendwo kopiert, er unterscheidet sich nämlich vom Schreibstil von deinem restlichen Antrag. Ich weiß nicht, ob das bei den Integratoren erfordert ist, aber möchtest du hier keine Artefakte erzeugen? Diagramme, zum Beispiel Aktivität? Würde ich umschreiben zu "Suche, Vergleich und Auswahl einer Monitoring-Lösing" und "Vorstellung der Monitoring-Software". Einerseits subjektivierst du das Verb, bei Punkt 3.4 nutzt du dann wieder das Verb. Durch deinen gesamten Projektantrag hindurch solltest du konsequent einen Stil verfolgen, präferiert die Subjektivierung -> "Einbindung in das Produktivsystem und Abschaffung des alten Servers" und dabei noch erwähnen, was du einbindest. Viele Grüße, Niklas
  6. Entschuldige die späte Rückmeldung. Das kommt ganz drauf an. Grundsätzlich sollen lange Phasen über 7 Stunden im Projektantrag aufgebrochen werden - abhängig davon, in welcher Phase du ein Aktivitätsdiagramm erstellen möchtest, musst du es dann erwähnen. Deine Planungsphase geht über 3 Stunden, die müsstest du also im Projektantrag eigentlich gar nicht aufdröseln.
  7. Den Puffer kann ich in meinem Projektantrag außerhalb der übrigen zeitlichen Planung setzen, also ganz allgemein halten und mir somit frei halten, wofür ich ihn schlussendlich nutze. Ich schätze, dass das bei den Systemintegratoren nicht anders ist, kann das aber nicht mit Sicherheit sagen. Eine Kundendokumentation per se kannst du nicht erstellen - dein Kunde ist gleichzeitig dein Anwender, sprich, der Techniker. In meinen Augen geht aus deinem Antrag schlüssig hervor, dass das Projekt inhouse stattfindet und somit deckst du meiner Meinung nach mit einer Anwenderdokumentation gleichzeitig die Kundendokumentation ab. Aktivitätsdiagramme sind grundsätzlich dafür da, elementaren Aktionen und deren Verbindungen mit Kontroll- und Datenflüssen grafisch darzustellen (Quelle), man kann also Anwendungsfälle darstellen. Genau wie du beschreibst würdest du dann den genauen Prozess von Anfrage bis Port geschaltet darstellen. Viele Grüße
  8. Ich meinte hier natürlich 33 Stunden, 68 wäre bei den Entwicklern. Die Trennung halte ich für die zeitliche Einteilung sinnvoll, wenngleich die beiden Punkte in der Realität dann in einem Schritt erledigt werden. Eine Bedarfsanalyse kann man sicher machen, du musst ja wissen, was für Ressourcen du für die Erfüllung deines Projektes benötigst. Weiterhin könnte ich mir zum Beispiel Aktivitätsdiagramme vorstellen, die den Ablauf vorher und nachher zeigen - an dem nachher-Diagramm könntest du dich dann auch bei der Realisierung des Projektes orientieren.
  9. Hallo corlebohne, generell möchtest du nur eine Projektdokumentation anlegen, jedoch keine Anwenderdokumentation für die Techniker - ist das korrekt? Wenn ja, wieso hast du dich dagegen entschieden? Kann gut sein dass ich als Anwendungsentwickler das falsch aufnehme, aber ich frage lieber nach. Weiterhin bin ich mir nicht ganz sicher, ob 4.2) so legitim ist - die Erstellung der Präsentation gehört meines Wissens nach nicht zum Projektumfang, da diese ja ausschließlich für die IHK angefertigt wird - die zwei Stunden könntest du, falls gewünscht, in die Anwenderdokumentation stecken. Alternativ, falls du die Zeit wirklich nicht brauchen solltest, plan einfach einen Puffer ein, sodass du nicht bei 68 Stunden steckst. Da solltest du aber nochmal bei deiner örtlichen IHK recherchieren, kann sich von meiner unterscheiden. Ansonsten finde ich keine Rechtschreib-, Interpunktions- oder Grammatikfehler, die zeitliche Einteilung wirkt plausibel und die Formulierungen sind klar. Lediglich deine kurze Planungsphase von zwei Stunden ohne Artefakte hat mich etwas verwirrt - liegt aber wohl eher daran, dass ich nicht weiß, ob ihr Integratoren analoge Diagramme zu unserem UML und co habt. Viele Grüße und viel Glück!
  10. Das kann man auf jeden Fall! Das ist ein Grund, wieso ich das PHP-Framework "Symfony" benutze - hierbei wird das Rollensystem von Haus aus zur Verfügung gestellt, man muss nur Gruppen konfigurieren und Benutzern zuweisen und kann anschließend für jede Seite Code-seitig die erforderlichen Berechtigungen festlegen, die dann mit der Gruppe des Benutzers abgeglichen werden. Grundsätzlich ist eine Projektverwaltung natürlich ein Standardprojekt, so wie Stefan es auf seiner Seite auch schreibt, ist aber definitiv ausreichend für den IHK-Umfang, sofern man strukturiert und detailliert arbeitet. Ich persönlich fand es wirklich schwer, ein Projekt zu finden, was 70 Stunden nicht sprengt - die Projektverwaltung ist für mich nicht mal eine Notlösung nur für das Projekt, die Abteilung braucht sowas tatsächlich. Leider kann ich das so nicht begründen, deswegen muss ich hierbei wirtschaftliche bzw. nicht-monetäre Gründe für die Make-Entscheidung abliefern. Punkte, die mir eingefallen sind: durch eigene Entwicklung keine Abhängigkeit von Externa verhältnismäßig kostengünstige Wartung und Weiterentwicklung möglich instantanes Eingehen auf interne Anforderungen sowie benutzerdefinierte Erweiterung ohne Beauftragung möglich Entwicklung analog zu bisheriger Entwicklungsarbeit der Abteilung -> andere Entwickler können schnell einsteigen, um eigene Erweiterungen zu schreiben und müssen sich nicht erst langwierig einarbeiten Was haltet ihr von den Punkten?
  11. Hallo Goulasz, vielen Dank auch dir für die netten Worte! Ich sehe keinen großen Grund, mich hier für etwas zu rechtfertigen, wovon andere offensichtlich mehr Ahnung haben, weswegen auch immer das der Fall sein mag. Immerhin suche ich hier nach Hilfe, und ohne ein gewisses Mindestmaß an Einsichtsbereitschaft wäre ich damit sicher nicht erfolgreich! Viele Grüße, Niklas
  12. Unwahrscheinlich Ich geb dir recht, das kann ich leider nicht. Mir fallen momentan keine sinnvollen Begründungen ein, die ich in den Antrag schreiben könnte - die Begründungen, die wir intern dafür haben, hab ich ja oben schon erwähnt, die kann ich aber nicht übernehmen. Ich werde mir über's Wochenende mal Gedanken machen, am Montag hab ich dann eine Besprechung mit meinem Ausbilder, der hoffentlich auch noch Input liefern kann. Vielen Dank an alle für das gute Feedback, ich melde mich zurück!
  13. Recht hat allesweg da auf jeden Fall - die Beispiele die ich genannt habe gibt es alle schon und auch günstig, das rechtfertigt keine Eigenentwicklung im wirtschaftlichen Sinne. Verbindung mit hauseigener Software wäre vermutlich der eigene Punkt, der einigermaßen überzeugend wirken könnte - nur für den Punkt eine Nutzwertanalyse zu machen, halte ich aber für zu hoch gestochen - da muss ich mir noch weitere Punkte überlegen.
  14. Vielen Dank für das Feedback. Die Formulierung werde ich nochmal überarbeiten, ist definitiv redundant! Die Zeitplanung werde ich vermutlich nochmal etwas stauchen, sodass ich eher an 33 als an 39 Stunden Entwicklungsarbeit bin. Vielen Dank auch dir für das Feedback! Ich war mir nicht ganz sicher, ob diese Begründung nun schon in den Antrag gehört, oder erst in die Dokumentation. Die primären (und tatsächlichen) Gründe für die Eigenentwicklung sind 1) der Lerneffekt - Symfony wird bei uns erst seit kurzem eingesetzt und soll Grundlage für eine CMS-Eigenentwicklung darstellen und 2) die Erweiterbarkeit - ich möchte die Verwaltung so aufbauen, dass sehr einfach weitere Module entwickelt und hinzugefügt werden können, zum Beispiel eine Zeitplanung, ein Kanban-Board und vieles mehr; es soll einfach die Erweiterbarkeit und ggf. Kopplung mit existierenden oder kommenden Projekten gewährleistet werden. Findest du, dass ich diese beiden Gründe anführen kann, oder muss hier schon eine Nutzwertanalyse herhalten? Hierbei könnte ich natürlich den Lerneffekt, die Erweiterbarkeit und Anbindungsmöglichkeiten einfach in das Bewertungsschema aufnehmen. Ich habe bloß bislang in keinem Projektantrag eine Nutzwertanalyse gesehen - ist diese direkt in den Text einzubinden oder lieber doch als Anhang abzugeben, der von Text unterstützt wird?
  15. Stimmt natürlich auch wieder! Ich habe zwei Projektanträge und -dokumentationen von Mitauszubildenden vorliegen - dort ist die Zeiteinteilung beinahe exakt gleich und sieht folgendermaßen aus: Hierbei meine ich mal irgendwo gelesen zu haben, dass man die Zeitplanung ohne Puffer auf 70 Stunden bringen sollte. Schiebe ich bei meiner Zeitplanung 3 Stunden von Implementierung auf Tests und 3 Stunden auf Puffer, lande ich dann auch bei 33 Stunden Entwicklungsarbeit exklusive Tests. Ich werde mich diesbezüglich nochmal bei einem meiner Lehrer, der auch im Prüfungsausschuss sitzt, informieren - vielen Dank für den erneuten Hinweis!
×