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Ausbildung zum FI für SI


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Hallo,

erstmal zu mir. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und habe als letztes an der FH in Landshut Informatik studiert. Nun nach dem zweiten Semester weiß ich aber, dass dieses Studium nichts für mich ist. Da wir fast ausschließlich programmiern und das gefällt mir irgendwie gar nicht. Nun bin ich auf die Idee gekommen eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Dieser Beruf deckt alles ab was ich gerne mache und machen würde. Problem ist nur, dass mir das ziemlich spät einfällt (MItte Juli). Die Chancen stehen somit ziemlich schlecht, dass ich dieses Jahr noch einen Ausbildungsplatz bekomme oder? Nun hätt ich noch ein paar Fragen dazu:

Musstet ihr in eurer Ausbildung sehr viel oder überhaupt programmieren? Wie lange hat eure Ausbildung gedauert? Wie sieht es mit Weiterbildungsmöglichkeiten/-chancen nach der Ausbildung aus?

Danke schon im Vorraus

Gruß Raphael

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Hi,

ich würde das Studium an deiner Stelle durchziehen - wenn du es fachlich schaffen kannst.

Da

a) deine Chancen mit Diplom beim Berufseinstieg besser sind

B) du in alle Fachrichtungen nach dem Studium gehen kannst - musst ja nicht beim programmieren bleiben.

Ich hab auch AE gelernt und bin dann eher in die Richtung Systemarchitektur gegangen, da mir reines proggen auch kein Spass macht.

ciao,

vic

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Ich mach auch ne Ausbildung zum FI SI.

Wir programmieren eigentlich nur bisschen was, das solltest du auch mehr als locker hin bekommen.

Wie SI schon sagt, geht es bei der fachrichtung nicht groß ums programmieren.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre, du kannst aber auch eventuell ein halbes Jahr verkürzen.

Weiterbildungsmöglichkeiten sind so lala...

Ich würd an deiner Stelle Studium zu Ende machen, wenn dus von den Noten her packst.

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naja, die chancen stehen schlechter als im frühjahr, das ist wahr. aber eine stelle bekommst bei entsprechender bemühung schon noch...

allerdings würde ich lieber mein studium durchziehen. wie lange dauert das studium noch? 4 semester? stell dir vor, du würdest jetzt eine ausbildung machen... deine firma übernimmt dich dann nur als facharbeiter (und nicht als dipl-ing wenn du studiert hättest) ... das macht schon einiges an kohle aus!

zieh dein studium durch! danach kannst du dich immer noch neu orientieren. aber das diplom bleibt dir!

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Hallo,

jep Bemühung ist definitiv da ich will bis spätestens Ende nächster Woche alle Bewerbungen raus haben. Problem beim Studieren ist, dass das Programmieren einfach nicht weniger wird bei uns. Ich mach ja Bachelor-Abschluss. Da baut das komplette Studium aufs Programmieren auf... Außerdem denke ich auch das ich das Studium nicht schaffen werde.

Ich hab jetzt schon sehr viel über den Beruf FI für Si gelesen und fast alles was ich dazu gelesen habe ist so wie ich mir eigentlich das Studium vorgestellt habe, bzw auch vorgestellt habe. Naja ich schreib jetzt noch die letzten beiden Prüfungen des 2. Semesters (hätte also noch 2,5 Jahre vor mir), aber ich tendiere sehr stark zur Ausbildung. Und letztendlich ist soch das entscheidenen, dass es mir Freude und Spaß macht meinen Beruf zu erlernen. Das tut es beim Studieren aber leider nicht mehr.

Gruß Raphael

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Hi,

Und letztendlich ist soch das entscheidenen, dass es mir Freude und Spaß macht meinen Beruf zu erlernen.

naja bedingt - Spass ist nebensächlich (in der Ausbildungszeit). Wichtiger ist, dass du mit deinem Erlernten später bestehen kannst und du dann den Job ergreifen kannst der dir Spass macht. Du musst dir halt drüber klar sein, dass du eine Chance wegwirfst. Und so ein Abbruch ist zwar kein Beinbruch (kling cool), aber ist dennoch ein Knick im CV den du immer erklären musst und dann zu sagen "hat mir kein Spass gemacht" ist nicht so der Hit.

Und btw. die FISI-Ausbildung wird dir auch nicht immer Spass machen - dort wird es wichtig sein, in welchem Betrieb du landest.

Aber du musst es natürlich selber wissen, ob du dich durchbeisst oder aufgeben willst.

ciao,

vic

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Hi ja klar mach mir die Ausbildung nicht immer Spaß. Spaß war vielleicht der falsche Ausdruck. Von Aufgeben kann eigentlich nicht die rede sein. Ich hab jetzt ein Jahr studiert und dann bemerkt, dass dieses Studium einfach nicht meinen Vorstellungen entspricht. Besser spät als nie. Wobei nach dem einen Jahr Studium noch nichts verloren ist denke ich. Ich werde mich jetzt auf alle Fälle so schnell wie möglich bewerben.

Gruß Raphael

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Ich hab jetzt schon sehr viel über den Beruf FI für Si gelesen und fast alles was ich dazu gelesen habe ist so wie ich mir eigentlich das Studium vorgestellt habe, bzw auch vorgestellt habe.

Wenn es ein Studium gäbe, dass FISI Inhalte auf Hochschul- oder FH-Niveau vermittelt, dann würd ich das nach der Ausbildung sofort antreten. :D

Leider scheints sowas nicht zu geben. Oder kennt jemand, was nicht zu abgefreakt ist und sehr praxisnah IT-technisch ist ?

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Hi,

Hochschulniveau ist erstmal zu verstehen, was so ein Teil überhaupt macht -> das nennt man Grundlagen. Dafür brauchst du Mathe, Physik, Elektrotechnik, etc. und das wird beim Dipl. Ing./Inf. gelehrt. Alles andere baut darauf auf.

Aber wenn man das alles nicht wissen will, wird man eben Wirtschaftsinformatiker, FI(SI/AE), etc.

Anyway - viel Glück bei deiner Suche nach einer Ausbildungstelle und ich hoffe für dich, dass du es in 2-3 Jahren nicht bereust.

ciao,

vic

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@ victorinox: Unter Grundlagen verstehe ich im IT Bereich etwas anderes. Denn was du als Grundlagen bezeichnest ist tiefes Hintergrundwissen. Und ob nun das, was man später wirklich braucht darauf tatsächlich aufbaut wage ich zu bezweifeln. Wie gesagt. Ich würde es als Hintergrundwissen statt als Grundlagen verstehen.

Die Wirtschaft will mehr qualifizierte IT-Kräfte. Aber das Wissen um die physikalischen, mathematischen und elektrotechnischen Hintergründe ist für die Unternehmen oft uninteressant. Schließlich werden die allerwenigsten Absolventen irgendwann mal Chips entwickeln oder auch nur zum Lötkolben greifen. Geschweige denn Softwarekonzepte mit mathematisch derart aufwendigen Algorithmen schreiben. Gerade Businessoftware ist mathematisch oft ziemlich simpel.

Was fehlt ist ein richtig praxis- und anwendungsbezogenes IT-Studium. Das brauche ich und das brauchen die Unternehmen. Das kann auch in Kooperation mit Unternehmen stattfinden. Hauptsache die BS hat, anders als heute bei Dualen Ausbildungen/Studiengängen, ihre Finger nicht mit drin.

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Hi,

Was fehlt ist ein richtig praxis- und anwendungsbezogenes IT-Studium. Das brauche ich und das brauchen die Unternehmen. Das kann auch in Kooperation mit Unternehmen stattfinden. Hauptsache die BS hat, anders als heute bei Dualen Ausbildungen/Studiengängen, ihre Finger nicht mit drin.

Genau dafür gibts doch die Lehre zum FI, wenn ich micht nicht irre?

Was da ein Studium bringen soll ist mir nicht so ganz klar.

ciao,

vic

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Hi,

Genau dafür gibts doch die Lehre zum FI, wenn ich micht nicht irre?

Was da ein Studium bringen soll ist mir nicht so ganz klar.

ciao,

vic

Die Ausbildung ist an den Betrieb gebunden. Dadurch kann kein so breit gefächertes Wissen vermittelt werden. Durch bestehende Strukturen im Betrieb lernt man zwar den Umgang mit diesen, aber die Entwicklung eigener völlig anderer bleibt logischerweise auf der Strecke. Den allgemeinen Teil könnte die Berufsschule übernehmen. Aber leider versagt diese i.d.R. auf ganzer Linie. Also bleibt noch die Möglichkeit sich Wissen selbst anzueignen. Leider kann man dieses Wissen bei Bewerbungen zwar nenen aber nicht belegen. Da gäbe es noch die Zertifizierungen von MS Cisco und Co. Aber die muss man auch immer wieder erneuern. Ein Hochschulabschluss is auch in 10 Jahren oder in 20 noch etwas wert.

Die Ausbildung zum FI kann man in 2 Jahren abschließen. In der Zeit hat niemand ein wirklich umfassendes und fundiertes Wissen. Man kann eben die IHK Prüfung bestehen. Toll. Das kann leider jede Graupe, nachdem sie in der BS wochen- oder monatelang drauf vorbereitet wurde.

Ausserdem fehlen der Ausbildung viele wichtige Themen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Projektentwicklung/Durchführung. Im IT-Bereich wird alles als Projekt bezeichnet. Leider kommt man an eine entsprechende Ausbildung nur über ein Studium. Aber um Projekte entwickeln und durchführen zu können, brauche ich kein mathematisch-physikalisch-elektrotechnisches Hintergrundwissen.

Tja. Da liegt das Problem.

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das bisschen diagramme zeichnen und die paar Seiten im Buch erschlagen das Thema wohl kaum.

Auch wenns bei dir irgendwie besser läuft. Red doch nicht gut was einfach nicht gut ist. Der schulische Teil der BS ist offensichtlich bei den meisten hier im Forum unter aller Kanone und der Rest eben betriebsabhängig.

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Hi,

ich red garnichts gut oder schlecht. Mein Rat geht glaub ich deutlich genug zum Studium. Dennoch ist mir aus deinen Argumenten nicht ersichtlich, was du genau willst, was nicht entweder die FI-Lehre kann oder eben ein exisitierenendes Studium.

Und wenn du Projektmanagement machen willst, dann mach es richtig und mach PMP beim PMI oder so, denn was du da beim Studium lernst wird auch nicht mehr sein, als beim FI - vor allem kannst du es nicht praktisch anwenden, was m.E. eine tolle Sache der FI-Lehre ist. Und ja, jede Lehre ist betriebsabhängig, genauso wie ein Studium uniabhängig ist.

ciao,

vic

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  • 4 Wochen später...

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