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Tipps zu Umschulung/Weiterbildung/Ausbildung/Studium


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Hey Leute,

ich stecke zur Zeit in einer kleinen "Kriese". Im August fängt das 3. Jahr meiner Ausbildung zum FiAe an; werde also im Juli nächsten Jahres fertig werden (gesetz dem Fall, es läuft alles reibungslos, hehe).

Für mich stellt sich aber heute schon die Frage, wie es danach weitergehen soll. Während ich früher (während der Zeit meiner schulischen Ausbildung zum ITA) der festen Überzeugung war, dass es mein größter Traum ist von morgens bis abends zu programmieren, musste ich in den letzten zwei Jahren feststellen, dass meine eigentlichen Berufswünsche stark von dieser Arbeitsform abweichen.

Das stundenlange im Büro vor dem PC-gehocke ist mittleweile so ziemlich das Letzte, was ich mein Leben lang machen möchte (was nicht heißt, dass ich die nächsten zwei oder drei Jahre nach der Ausbildung nicht erstmal den Job beibehalte). Langfristig möchte ich aber mehr mit Menschen zu tun haben, mich bewegen, an die frische Luft kommen und nicht dauerhaft am PC sitzen. Allerdings soll auch der PC Teil meiner Arbeit bleiben.

Ich weiß, dass das eine ziemliche Wendung ist, die ich mir da "zurechtgelegt" habe, aber vielleicht gibt es hier Leute, denen es ähnlich geht, wie mir? Leute, die mir da Tipps geben können, ohne dass ich nun einen konkreten neuen Berufswunsch äußern muss (denn ich weiß noch nicht genau, welcher Beruf mein eigentliches Ziel ist).

Vorstellen könnte ich mir z.B. auch eine Funktion als Systemadministrator in medizinischen Einrichtungen (Krankenhaus & Co.). Besteht dahingehend eine Möglichkeit der Umschulung/Weiterbildung? Weiterhin bin ich aber auch für jeden(!) anderen Vorschlag offen ... :-)

Infos zu mir ...

Männlich, 22 Jahre jung und komme aus NRW. Bin im 2. Jahr zu FiAe-Ausbildung und habe Fachhochschulreife.

Würd' mich über ein paar nette und möglichst hilfreiche Antworten freuen. :-)

Grüße,

derPsycho

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Hey,

eine neue Ausbildung (eventuell in einem ganz anderen Bereich) wäre natürlich eine Option. Ob sinnvoll oder nicht müsste wohl noch erörtert werden.

Die Weiterbildung wäre dann wohl interessanter. Zum Beispiel in die Netzwerkrichtung oder zum IT-Systemadministrator?! Dabei käme ich mit Menschen in Kontakt und würde nicht nur stur vor dem PC hocken. Ich wäre in Bewegung und müsste mir nicht den Ar*** wund sitzen ... ich komme zwar nur wenig an die frische Luft, aber dafür ist ja auch noch die Freizeit am Nachmittag da.

Über weitere Tipps und Hinweise würde ich mich freuen. :-)

Grüße,

derPsycho

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deine Ausführungen kommen mir bekannt vor, mir geht es ähnlich, allerdings bin ich seit diesem Jahr mit der Ausbildung fertig und sitze mir vorm Eclipse den Hintern platt.

Meine bisherigen Recherchen haben 2 Möglichkeiten ergeben, sofern du noch in der IT bleiben willst:

Studium anfangen, wenn du dazu Lust hast und die Dauer des Studiums mit weniger Geld klar kommst. Dort kannst du dann in Richtung Consulting / Training oder Lehramt gehen, was dich vom "nur" programmieren ein bishcen wegbringt.

Ansonsten Weiterbildung / Quereinstieg (dazu gibt es hier einige Threads). Voraussetzung dazu sind aber meistens 1-5 Jahre Berufserfahrung.

Wenn jemand noch etwas weiss, lasst es mich wissen :)

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Hey,

schön, dass es nicht nur mir alleine so geht. :)

...sofern du noch in der IT bleiben willst...

Genau das ist die Frage, die ich für mich selber noch klären muss. Möchte ich weiterhin in der IT-Branche bleiben oder die Branche komplett wechseln und den Computer nur noch als einfaches Hilfsmittel (wie es in vielen Branchen nun mal auch der Fall ist) nutzen?

Eigentlich wäre es dumm, wenn ich mich nach der Ausbildung zum FiAe dazu entscheiden würde, einen ganz anderen Weg einzuschlagen, da ich ja nun schon einige Jahre in diese Richtung gegangen bin. Andererseits ... wenn es eine andere Ausbildung benötigt, damit ich glücklich werde? Gut, wer garantiert mir, dass ich in einem anderen Job auch tatsächlich mein Glück finde? ... niemand!

Also gehen wir »erstmal« davon aus, dass ich der IT-Branche erhalten bleiben möchte. Lehramt wäre schon mal gar nichts für mich. Beratende, unterstützende und lehrende (kleine Schulungen oder so geben) Tätigkeiten wären da schon eher mein Ding. Um aber jemanden beraten oder trainieren zu können muss man nun mal ein paar Erfahrungen und Berufsjahre nachweisen können. Es ist also nicht einfach ... ^^

Wer weitere Tipps, Infos und Hinweise hat, möge bitte nicht länger schweigen. :-)

Grüße,

derPsycho

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Hoi!

Auf diesen 9-monatigen "Schnupperkurs" konnte/durfte/sollte/musste ich verzichten. ;-)

Mit "frischer Luft" meine ich auch einfach nur, dass ich nicht dauerhaft im stickigen Büro hocken möchte. Ebenso wenig möchte ich von morgens bis nachmittags im Serverraum sitzen, in dem ständig die Klimaanlage läuft. ^^

Mal schauen, wer hier noch ein paar Tipps oder Anregungen hat. =)

Grüße,

derPsycho

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Also ich kenne einen "Programmierer", der hauptsächlich Anwender schult auf das, was er in der Firma programmiert und dafür auch im Ausland unterwegs ist. Er ist also viel an der frischen Luft (wie ich) :)

Liebe Grüße aus der Stadt der Liebe (wo ich gerade auf der Arbeit frische Luft schnappe *g* allerdings bei Regen...),

Nhuya

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mir gehts ähnlich. Ich bin nächsten Mai fertig und weiß auch noch nicht, was ich machen soll. Zum einen bietet sich ein Bachelor in Informatik an (HS Karlsruhe), zum anderen wäre ein Job als Admin in einem kleineren Betrieb interessant (wobei der Medizinbereich auch für mich sehr interessant ist ;-)).

Vielleicht wäre ein Job als Consultant oder Trainer das richtige. Bei Jobbörsen gibt es doch auch Angebote, dass man dich zum Consultant "ausbildet" (-> Trainee Vertrieb: Wir bilden Dich zum Consultant aus !

Vielleicht ist das das richtige für dich. Einen Job als Trainer könnte ich mir z.B. auch gut vorstellen, ist aber leider nicht immer eine einfache Aufgabe :)

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Mir gehts ähnlich. Wenn ich 8 Stunden am Tag vorm Bildschirm hocke werde ich auf Dauer voll Banane in der Birne. Besonders schlimm isses bei Fleißarbeiten.

Wenn dann nach Feierabend auch wenig los ist, sitz ich oft noch privat vorm Rechner oder z.zT. lern ich noch für die Prüfung.

Allein die ganze Sitzerei geht schon ganz schön auf den Körper. Wenn ich zum Ausgleich keinen Sport mache, bin ich nachn paar Tagen ziemlich im Eimer. Geistig und körperlich.

Selbst wenn ich den ganzen Tag in der Firma nur öden Kram gemacht hab, hab ich allein dadurch, dass ich den ganzen Tag vorm Rechner saß keine Lust mehr irgendwelche Sachen zu Hause auf die Beine zu stellen. Das geht mir ziemlich auf die Eier. Sport hilft da etwas.

Generell überlege ich auch ob und wie ich in der IT-Branche bleiben will. Klar gibts noch andere Bereiche die ich interessant finde und in denen ich mich privat engagiere. Aber vllt ist es dort genauso. Wenn mans erstmal den ganzen Tag lang macht, machts mich fertig und ich hab keine Lust mehr drauf.

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Moin moin,

sorry, hab's leider nicht geschafft, eher zu antworten.

Nun, wirklich weiter bin ich mit meinen Gedanken noch nicht gekommen. Ob und in welcher Form ich in der IT-Branche bleiben möchte, weiß ich auch noch nicht. Schön, dass ich nicht der Einzige bin, der sich nicht im Klaren darüber ist, was er will (siehe Youser). ;)

Natürlich engagiere ich mich privat auch in den verschiedensten Bereichen und habe Interessen, die mit der IT absolut gar nichts zu tun haben. Ob ich in einem dieser Bereiche in beruflicher Hinsicht glücklich werden würde, weiß ich aber nicht.

Ich wüsste auch niemanden, der mich wirklich mal beraten oder mir zeigen könnte, was tatsächlich möglich und sinnvoll ist. Ist die Berufsberatung der Arbeitsagentur für einen 22 jährigen unentschlossenen Azubi empfehlenswert?

Grüße,

derPsycho

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Ob die Berufsberatung bei der AA überhaupt empfehlenswert ist, wage ich zu bezweifeln ( was wissen die schon???), aber es ist nie zu spät für eine Beratung.

Mir fällt da im übrigen noch Bio-Informatik ein (Studium). Ich denke da kann man dann auch viel verschiedenes mit anstellen und sitzt nicht nur am PC zum coden.

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Der Gedanke an die Bio-Informatik ist mir auch schon gekommen, da mich soetwas schon interesssiert (auch, wenn ich in Bio nie ein Ass war). ;) Hierbei liegt mir allerdings mein Fachabitur schwer im Magen. Meines Wissens nach kann man soetwas nur an einer Uni studieren und dafür brauche ich allg. Hochschulreife oder muss die Eignungsprüfung bestehen.

Ach ja, zum Thema Berufsberatung ...

Ich war damals, während meiner ITA-Ausbildung, schon mal zum Berufsfindungstest und zur Beratung. Sinngemäß hat mir die nette Dame folgendes nahe gelegt: "Verlassen Sie die Techniker-Schule und gehen Sie auf's Berufskolleg für Sozialwesen. Da liegen ihre Stärken". Damit war die "Gesprächszeit" auch schon rum und der nächste wurde reingerufen. Nice, ne? ^^

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Wenn du BWL interessant findest, dann wähle vielleicht Wirtschaftsinformatik.

Wenn du da einen BWL-lastigen Studiengang (z.B. Fh Hannover) belegst,

dann kannst du später auch als BWLer arbeiten, in Logistik oder Verwaltungsunternehmen, Banken oder Versicherungen, als Berater oder Vertriebler.

Dann bist du weg vom Programmieren.

Oder interessiert dich Technik sehr? Die FH Südwestfalen hat ein Wirtschaftsinformatik Studium mit Physik, Elektrotechnik und Konstruktion! Geht also in die Ingenieurswissenschaften!

Wenn dich Ingenieurswissenschaften begeistern, kannst du auch gleich mal über den Studiengang technische Informatik oder Elektrotechnik nachdenken, oder den Königsweg Wirtschaftsingenieurwesen (z.B. Schwerpunkt Informatik oder Elektrotechnik). Da hast du BWL, Informatk und Elektrotechnik.

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Juten Morgen ... *gähn*

Mh, die FH Südwestfalen bietet auch ein Studium der Bio- und Nanotechnologie an. Das klingt doch interessant. :D

Ne, aber ich seh schon, dass es einige Möglichkeiten gibt, durch ein Studium den anschließenden Beruf zu variieren. Hat hier jemand Erfahrungen mit der Hochschule Niederrhein (HSNR) gemacht und kann mir dazu ein wenig was erzählen?

Ein Studium der Elektrotechnik würde mich schon sehr ansprechen. Ich war sogar schon für's Studium eingeschrieben (wollte im 1. Jahr die Ausbildung abbrechen), hatte es mir dann aber doch anders überlegt. Heute müsste ich nur einiges an Mathe aufholen, da wir in der Berufsschule kein Mathe haben und ich somit seit etwa 2 Jahren nur das nötigste gerechnet habe. ;)

Grüße,

derPsycho

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