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Grundstudium Informatik


Gast alexC++
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Hallo,

da ich schon ein bisschen älter bin (32), würde mich mal interessieren, ob es was bringt, das Grundstudium der Angewandten Informatik zu absolvieren oder ob man die Zeit besser in Weiterbildungsmöglichkeiten stecken sollte.

Gruß Alex

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Ich will mich weiterentwickeln um damit natürlich auch mehr Geld zu verdienen.

Würde das Studium an einer privaten Fachhochschule absolvieren, neben dem Job.

Die frage ist, ob das sinnvoll ist oder ob man sich besser anders weiterbilden sollte.

(ob die job-chancen dadurch steigen)

Wenn man spezielle weiterbildungen absolviert, kann es ja unter umständen sein,

dass man die erworbenen kenntnisse in einem "neuen" job nicht benötigt.

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Weiterbildungen, die du im neuen Job nicht bnötigst sind sinnloss, überflüssig und nicht durchzuführen. Bitte bilde dich nur weiter, wenn du weißt, was du willst und wohin du willst, denn nur dann kannst du deine finanziellen und zeitlichen Mittel sinnvoll einsetzen.

Ein Grundstudium Informatik bringt dir NICHTS. Wenn dann musst du es schon fertig machen, dh.h. einen Abschluss erwerben. Damit qualifizierst du dich für fortgeschrittene Positionen. Mit speziellen Weiterbildungen (z.B. Cisco, MCSE) ergatterst du die Möglichkeit, diese speziellen Funktionen auch ausführen zu können. Einen MCSE zu machen wenn man nur Linux-Server breteuen will, mach thingegen weniger Sinn (nur als kleines Beispiel).

Wie schrieb Azubine so schön? "Ich habe mir genau überlegt, wohin ich möchte und mir dann gezielt Weiterbildungen gesucht" (frei zitiert). Nehmt euch endlich ein Beispiel daran.

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Wenn du das machst, dann zieh das komplette Studium der angewandten Informatik durch!

Wird dir sehr hilfreich sein, beim Aufbau einer Karriere.

Im Grundstudium lernt man grundlegende, mathelastige, breite Fächer, was den Arbeitgeber interessiert ist ja nur, dass du das Grundstudium hinter dir hast, aber nach dem Hauptstudium wird er fragen (oder sich dafür interessieren), denn im Hauptstudium kommt die Vertiefung.

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ist ja alles schön recht und gut, aber erzähl mir mal,

wer genau weiß wo er in 5 jahren steht und ob er dann noch den

job hat für den er sich weitergebildet hat.

das studium durchziehen ist so eine sache in meinem alter,

ich wäre dann 36-37 und von den kosten mal abgesehen.

ein paar weiterbildungen habe ich ja schon und es kommen noch 2 zertifikate dieses jahr hinzu.

ich leg die ganze sache eher breit gefächert an, weil ich eben nicht weiß wo und bei wem ich in 2 jahren arbeiten werde und es mir auch relativ egal ist in welcher sprache und in welchem bereich ich programmiere. mir macht alles fun, es geht mir nur um die kohle.

also ist ein grundstudium eher nicht hilfreich, dachte das würde besser ankommen als zertifikate.

kommt wohl auch immer drauf an, wen man als chef vor sich sitzen hat.

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Du musst und kannst nicht wissen, wo du in ein paar Jahren bist. Aber du solltest wissen, wo du gerne sein würdest!

Was möchtest du mit den Zertifikaten erreichen? Mehr Geld? Gut, dasist ein Anfang. Meinst du, du bekommst mehr Geld, wenn du die Zertifikate hast, aber bei der gleichen Firma in der gleichen Position bist? Ich denke nicht. Also brauchst du wohl ein Zertifikat in einem Bereich, der dir richtig Spaß macht und der dich weiterbringen kann (z.B. in eine andere Firma oder eine Position höher).

Ein Studium mit dem Wissen zu beginne, dass man es nicht zu Ende führen wird ist NIE vorteilhaft und ich würde das als Arbeitgeber negativ auslegen(Studienabbrecher).

Also entweder Studium durchziehen (dauert länger, harte Arbeit, du veridnets anschließend mehr (wenn man davon ausgeht, dass das Studium zielgerichtet eingesetzt werden kann) oder Zertifikate machen und langsam aber sich die Gehaltsleiter durch Firmenwechsel / Aufgabenbereichwechsel nach oben klettern.

Solltest du jedoch immer nur (vorsicht übertrieben) im Keler hocken und coden, dann helfen dir auch keine Zertifkate /Studien bei deinem gehalt. Mehr Gehalt gibts nur, wenn du deine Position veränderst (und dafür solltest du wissen, wohin du gerne möchtest, auch wenn du dann doch woanders landest).

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mein gedanke war der, dass ich in der firma, bei der ich im moment beschäftigt bin, nicht viel verdienen werde...

und ich mir die chance auf einen anderen arbeitsplatz durch die zertifikate oder durch das grundstudium vergrößern will. wo ich dann schließlich arbeiten werden ist mir schnuppe, weil mir sehr viel spaß macht in der it-branche.

klar könnte ich das studium durchziehen, nur benötige ich dafür die kohle für die gebühren, die ich "hier" nicht verdienen werde.

also komme ich, aller voraussicht nach, kurzfristig mit den zertifikaten weiter als mit einem studium, da ich damit auf der stelle treten werde.

die frage für mich war die, da ich ja nicht weiß, wo ich arbeiten werde, ob ich nicht lieber das grundstudium absolvieren sollte, als noch ein zertifikat zu machen und ob ich damit schneller zu meinem ersten ziel: arbeitgeberwechsel komme oder nicht.

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Warum sollte es ein Arbeitgeber als negativ ansehen, wenn jemand seine theoretischen Kenntnisse verbessert (und die tiefergehenden Spezialkenntnisste in der Praxis sammeln will)?

Für die normale Arbeit kann das Grundstudium auf jeden Fall schon sehr nützlich sein und im Gegensatz zu Zertifikaten hat man Wissen, das nicht veraltet und auch nicht durch auswendig lernen erreicht werden kann. Finanziell wird es sich eventuell nicht lohnen, weil der nach Außen sichbare Unterschied an deiner (eventuell verbesserten) Arbeitsleistung viel kleiner ist, als er z.B. durch das Erlenen einer neuen Programmiersprache oder Systemumgebung wäre.

Schneller geht es mit Zertifikaten, solider und besser? über Bildung und Theorie

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Ich würde trotzdem zum Studium raten.

Bachelor of Science geht Vollzeit in 6 Semestern -> 3Jahre in denen du auch teilzeit-coden könntest.

Mit dem Bachelor und deinen endlos vielel Jahren Berufserfahrung in dem Bereich stehst du nicht schlecht da, aufjedenfall deutlich besser als mit Zertifikaten.

Das funktioniert natürlich nur, wenn du den Bachelor in angewandte Info. machst, denn da hast du schon sehr viel Praxis, wenn du nun mit Maschinenbau Bachelor of Engineering anfängst, wird das natürlich nichts ;)

Ich halte von Zertifikaten echt wenig bis gar nichts. Zertifikate sind nur Pluspunkte aber damit kann man sich nicht in eine höhere Postion katapultieren.

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Ja, genau das habe ich getan. Den Bachelor sollte man dann schon haben!

Nur Grundstudium bringt nichts!

ich zitiere mich selber:

Wenn du das machst, dann zieh das komplette Studium der angewandten Informatik durch!

Wird dir sehr hilfreich sein, beim Aufbau einer Karriere.

Im Grundstudium lernt man grundlegende, mathelastige, breite Fächer, was den Arbeitgeber interessiert ist ja nur, dass du das Grundstudium hinter dir hast, aber nach dem Hauptstudium wird er fragen (oder sich dafür interessieren), denn im Hauptstudium kommt die Vertiefung.

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da ich das studium neben dem beruf machen werde, bin ich

froh, dass ich schon ziemlich viel erfahrung mitbringe und den MS-kram und den Netzwerkmanager gemacht habe und mir damit

das studieren in den speziellen fächern wie "Grundlagen der Programmierung", "Betriebssysteme", "Grundlagen des Software Engineering",

"Informationsmanagement", "Organisation und Projektmanagement", "Datenbanken" etc. viel leichter fallen wird als ohne.

also werde ich den "Kram" wohl eher nicht vergessen....

und da C, C++ einige der sprachen im studium sind, die vermittelt werden,

werde ich auch diesen "MÜLL" wohl eher nicht vergessen.

vielen dank euch 2 für eure qualifizierten antworten! haha :)

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Also in einem Tagesstudium ist es eher so, das der Schwerpunkt auf Unix bzw Linuxbasierten Systemen liegt und man somit C gut gebrauchen kann. In den Grundveranstaltungen werden aber zunächst funktionale Programmierung (meist Haskel) und objektorientierte Programmierung in Java gelehrt.

Es gibt allerdings auch einige die haben sich "nur" mit Windows durch das Studium gewurstelt... Letzendlich ist es Geschmacksache, wenn man allerdings mit Servern zutun hat, wird man immer wieder feststellen, das man mit einer Linux-Distribution günstiger und stabiler fährt.

Viele Probleme beim Exchange-Server sind für selbst versierte Nutzer nicht nachzuvollziehen, bei einem Linux ist das wesentlich einfacher, allerdings macht das Aufsetzen mehr Arbeit... Letzentlich ist aber entscheidend was der Kunde will.

Bei einigen lässt sich allerdings feststellen, dass sie lieber ein Unix benutzen als sich weiterhin von MS alles vordiktieren zu lassen... Ob sich das in der Geschäftswelt auch fortsetzt ist abzuwarten.

Nein, das ist keine Feldzug gegen MS-Produkte.

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