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Probarbeit?


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Hallo.

Was denkt ihr zum Thema Probearbeit? v.a. wenn schon einschlägige berufserfahrung vorhanden ist?

Hintergrund: gerade hat bei mir das Handy gebimmelt, man wollte mich zum Probearbeiten einladen, 9-16 Uhr, damit ich das Team und das Team mich kennenlernen kann. Eher Kleinkram, so tagesgeschäft, keine/kaum vollwertige Projektarbeit wie der u.a. Thread.

Soweit nix schlimmes.

Habt ihr Erfahrung mit Probearbeit? Bei wieviel Jahren einschlägiger Berufserfahrung?

Hats es sich gelohnt?

Habt ihr den probe-gearbeiteten Job angenommen?

Ja, ich habe die Forumssuche benutzt und nur den ziemlich schlimmen Thread http://forum.fachinformatiker.de/it-arbeitswelt/41842-probearbeit.html gefunden.

Ciao

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Hi,

generell finde ich Probearbeiten eigentlich ein sinnvolles Werkzeug, um herauszufinden, ob die Arbeit und die Firma einem liegt!

Leider missbrauchen immer mehr Firmen diese Möglichkeit!

Du solltest auf jeden Fall mit der zuständigen Person besprechen, was deine Stärken sind und welche Soft-Skills du hast!

Daraufhin solltest du Arbeiten bekommen, um so nah wie möglich an deine Stärken zu kommen, bzw. diese zu zeigen! Alles andere macht wenig Sinn!

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Leider missbrauchen immer mehr Firmen diese Möglichkeit!

Zwei Sachen finde ich komisch

1. Die stellenanzeige steht seit April, sagt Tante Google. Rahmengeschäft ist Finanzen, AG sitzt in der Parkstadt Schwabing (München). Hat jemand Erfahrung?

2. als ich im Telefoninterview meine Gehaltsvorstellung angab, kam zweimal die Antwort "gar kein Problem" und "geht in Ordnung" - Komische Verhandlungstaktik? Im ersten Präsenzvorstellungsgespräch sagen manche Arbeitgeber "okay", aber nur einmal und viele Arbeitgeber sagen nix, notieren nur.

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Hi,

ich halte Probearbeiten für Quatsch. Das kann man sowieso nur mit Leuten machen, die keinen Job haben, also sich aus der Arbeitslosigkeit raus bewerben. Die Qualifikation wird im Vorstellungsgespräch angrissen abgeprüft und für den Rest gibts die doch die Probezeit. Also, was soll die "Probearbeit" bringen? Aber als Arbeitsloser kann man ja nix verlieren -> hingehen.

ciao,

vic

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Die Qualifikation wird im Vorstellungsgespräch angrissen abgeprüft und für den Rest gibts die doch die Probezeit. Also, was soll die "Probearbeit" bringen? Aber als Arbeitsloser kann man ja nix verlieren -> hingehen.

Jo, werd schon hingehen, ist halt n bisschen Fahrerei, aber geht scho. Ist übrigens ein Unternehmen, welches nur Online-Bewerbungen akzeptiert http://forum.fachinformatiker.de/jobsuche-bewerbung-zeugnisse/108225-erfahrung-bewerbung-ueber-web-formular-statt-email.html

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Sorry, vic, aber das ist Blödsinn.

Erstens kann man sich einen Tag Urlaub nehmen, das sollte einem die Sache wert sein.

Was wirklich gut am Probearbeitstag ist, dass man seine möglicherweise neue Umgebung (Kollegen, Umgangston,etc.) testen kann. Es geht da n icht um Qualifikation, dafür, da hast du recht, ist die Probezeit da.

Wenn ich aber woanders kündige, um dann festzustellen, dass der neue Job zwar besser, die Umgebung aber katastrophal ist, dann habe ich schlechte Karten.

Ich selbst habe bei einem Vorstellungsgespräch einen Probearbeitstag vorgeschlagen und nach diesem Tag dankend abgelehnt.

Es bringt also auch für den Bewerber etwas.

Dass manche Firmen diese Möglichkeit missbrauchen, wie trinigy das schreibt, glaub ich nicht, was kann man an einem Tag in einer fremden Firma schon gross Produktives zustande bringen, aber sie werden den Bewerber auch testen, das ist klar.

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Wenn ich aber woanders kündige, um dann festzustellen, dass der neue Job zwar besser, die Umgebung aber katastrophal ist, dann habe ich schlechte Karten.

Das an einem (der ersten) Tag festzustellen ist denke ich recht schwer. Ich habe die Erfahrung gemacht, das die neue Umgebung anfangs immer super freundlcih ist. Bis man dann hinter die Kulissen blicken kann und sieht, welches Schlachtfeld da herrscht und sich versuchen muss, sich seinen Platz in der Hackordnung zu suchen. Sowas ist zwar traurig, kommt aber vor.

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Hi,

ich halte meine Meinung nicht für Blödsinn.

Der Tag Urlaub ist nicht wirklich das Problem, wobei es sich ja dann auf mind. 2-3 Tage aufsummiert (denn du darfst den Tag/die Tage des fachlichen Vorstellungsgesprächs und des HR-Gesprächs nicht vergessen).

Ein gutes Vorstellungsgespräch endet m.E. mit einer kleiner Führung durch den zukünftigen Arbeitsbereich inkl. einer kurzen Vorstellung bzw. Gespräch mit dem Team.

Und ob die "Umgebung katastrophal" ist, wirst du auch an diesem einen Probetag nicht erkennen. Das ist immer das Risiko eines Jobwechsels. Man kann aber m.E. durch gezielte Fragen im Vorstellungsgespräch einigermassen herausfinden wie die Firma bzw. die Menschen dort ticken, aber letztendlich hat man erst in der Probezeit bzw. nach einigen Monaten Gewissheit.

Ich glaub diese Probearbeitstage ist eine "Marotte" von eher kleinen Firmen - vielleicht hast du ja recht und dort kann es sinnvoll sein, wenn es eine 5-Mann-Firma ist, und man innerhalb weniger Stunden erkennen kann, ob man sich mit der Hälfte der Belgschaft nicht verstehen wird :D - denn ich habe bisher noch nicht gehört, dass es sowas bei grossen Firmen wie z.B. Daimler, IBM oder Allianz gibt. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

ciao,

vic

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Gegenteil:

Meine Anstellung im Allianz Konzern bekam ich nach einem Probearbeitstag.

Überzeugt??

:D

Ich kann jetzt mit einem Totschlag-argument kommen:

Wieviele Probearbeitstage in verschiedenen Firmen hast du denn hinter dir? Bei mir sind es fünf.

Also hab ich ganz doll viel mehr Erfahrung als wie du. So.

Nein, ernsthaft:

Mir hat das Probearbeiten immer einen Einblick gegeben, ich habe eine Stelle abgesagt, weil ich nach mehreren Stunden im Büro mit dem zukünftigen Kollegen festgestellt habe, dass ich mit ihm auf keinen Fall zurecht kommen werde. Die Art, andere am Telefon blöd anzumachen, sein ständiges, wenn auch leises Gerülpse, und einige Dinge mehr hätten mich in den Irrsinn getrieben.

So etwas stellst du halt nicht in einem zehn minuten Gespräch fest, noch dazu, wenn der Chef daneben steht.

Einigen wir uns darauf:

Ich finde Probearbeitstage ok, du nicht.

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Die Art, andere am Telefon blöd anzumachen, sein ständiges, wenn auch leises Gerülpse, und einige Dinge mehr hätten mich in den Irrsinn getrieben.

Wie macht man denn andere am Telefon "blöd an"? Was für Anrufe sollte denn der Kollege bearbeiten?

@trinigy & nhuya

Ich stelle meine Fragen bewusst genau. Habt ihr Erfahrung mit Probearbeit? Bei wieviel Jahren einschlägiger Berufserfahrung? Hat es sich gelohnt? Habt ihr den probe-gearbeiteten Job angenommen?

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Ich habe noch nie Probe arbeiten müssen, aber ich kenne einige, die das gemacht haben (teilweise sogar eine ganze Woche). Die Probearbeitstage waren bei Leuten zwischen 0 und 4 Jahren Berufserfahrung und haben bei denen mit gar keiner / kaum Berufserfahrung eher zur Verwirrung geführt ("Hilfe, was soll ich bloß an dem tag machen?" / "Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte..."). Die anderen beiden haben gemischte Erfarungen gemacht, aber eher den Arbeitesbereich betreffend, als die Kollegen.

Die Probewoche hatte einer, der war arbeitsloser Programmierer. Er bekam ein kleines Projekt, welches er in der Woche alleine bearbeiten sollte. Das hat er wohl super gemacht, denn sie haben ihn 2 Wochen später direkt eingestellt.

Ich kann zu mir nur sagen: An einem ersten Arbeitstag freute ich mioch ncoh über den Job und die Kollegen, am zweiten auch noch. AB dem driten wurde mir klar, dass ich in der "Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr"-Hölle angekommen war :( So kanns gehen, da muss jeder für sich selbst entscheiden, was er macht.

Auf jeden Fall solltest du dich vorher über den Probetag informieren, damit du vorbereitet bist.

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Ich hatte bisher 2 Probetage und damit gute Erfahrungen gemacht. Soll heißen, ich habe mich dann aufgrund der Eindrücke an den beiden Probetage (jeweils ein Tag bei einer Firma) für die Stelle entschieden, bei der ich zwar weniger verdiene, es mir aber dort bezüglich der Arbeitsumgebung (Kollegen, Umgang miteinander, ...) besser als bei der zweiten Firma gefallen hat.

Hätte ich keinen Probetag gehabt und mich aufgrund des Vorstellungsgespräches entschieden, hätte ich mich für die andere Firma entscheiden und dann an den ersten Arbeitstagen festgestellt, dass es in keiner Weise so ist, wie ich es mir vorstelle bzw. wie es mir im Vorstellungsgespräch erzählt wurde...

=> Probearbeitstage sind meiner Meinung nach nicht nur für den Arbeitgeber sondern auch für den Bewerber mehr als als positiv!

Bei mir war das übrigens für eine Stelle direkt nach der Ausbildung, also mit 0 Jahren Berufserfahrung.

newbie

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