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Ausbildung Fachinformatiker


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Würde gerne Fachinformatiker lernen kann allerdings das programmieren nicht. Computer zähle ich zu meinen Hobbys.

Meine Frage an euch: Lerne ich das Programmieren, habe ich auch ohne Programmiergrundkenntnisse eine Chance und kann ich mich als Fachinformatiker bewerben?

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Also, grundsätzlich "Ja" zu allen drei Fragen.

Das thema ist denke ich schon oft hie rim Forum angesprochen worden, siuch doch mal einfach danach, da findest du bestimmt noch ein paar andere Aussgen dazu.

1.) Natürlich lernst Du das Programmieren (jedenfalls wenn du dich für den FIAE entscheidest) schließlich nennt sich das Ganze genau deshalb ja Ausbildung :D

2.) klar, ich hatte auch im Prinzip keine Ahnung von gar nichts als ich angefangen hab'. Des weiteren siehe Punkt 1.

3.) Bewerben kannst Du Dich auf jeden Fall, es sollte Dir Spaß machen mit Computern zu arbeiten, logische sDenke wär' nicht schlecht und das Thema IT sollte Dich allgemein interessieren aber ansonsten sind da eigentlich keine großartigen Voraussetzungen notwendig.

Viel Erfolg

bye

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Naja, ich finde dass nicht so toll um ehrlich zu sein. Ich weiss ja nicht wie das alles sonst wo anderst ist, aber ich habe einen Azubi im 2. Lehrjahr gesehen der noch nicht mal einigermassen sauberes C programmieren konnte ... und ich finde man sollte nach 2 Jahren schon bißchen was drauf haben. Ich habe noch nicht angefangen und programmiere bisher auch nur in Assembler, C, HTML, Java(+script), Perl, PHP ...

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Das Problem beim FIAE ist, daß eigentlich nur eine "einführung" in C, C++ und/oder Java mit UML gemacht wird. Das bedeutet: Die Grundlagen und Prinzipien werden einem vermittelt (bei uns waren es ca 8 Wochen) allerdings reicht das noch lange nicht um Programmieren zu können. Außerdem hat vielen Leuten der Zusammenhang zwischen UML und C++ vollkommen gefehlt (dazu reichte die Zeit auch gar nicht). Dazu ist auch das Praktikum gedacht. In dieser Zeit soll man sich selber weiterbilden und qualifizieren. Das wird ja auch nach der Ausbildung weiterhin von einem erwartet. Viele waren enttäuscht, daß erst nach 9 Monaten kaufmännischen Unterricht, mit gelegentlichem Herumspielen an mehr oder weniger wichtigen Programmen und der zugehörigen Hardware, erst mit der Programmierung begonnen wurde. Ich finde auch es wäre sinnvoller gewesen das mit an den Anfang der Ausbildung "häppchenweise" in den Unterricht einfließen zu lassen - dann hätten sich bestimmt nicht 99% bis zum Ende des Unterrichts abgekapselt. Du mußt Dir halt klar sein, daß Du ziemlich schnell beim Lernen allein gelassen wirst und dann hängt es wirklich von Dir ab, ob Du ein Profi wirst oder Looser (im Programmieren). Natürlich kannst Du die Ausbildung als Orientierungshilfe verwenden und Dich später in eine unvorhersehbare Richtung entwickeln wie ASP-Java-oder-sonstwas-Programmierung, Netzwerk-Heini, Aktenableger oder einfach das ganze als superteure Arbeitsbeschäftigungsmaßnahme betrachten um nicht arbeiten zu müssen (hehe). Wie gesagt: Es liegt an DIR!

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Hi,

ich bin's nochmal...

@mOrpheus

hmm, da hast du ja schon eine Menge Vorkenntnisse, das ist doch gut. Nichts desto trotz ist das aber keine Grundvoraussetzung für die Ausbildung zum FI. In der Regel lernt man in der Ausbildung ja zunächst mal wie man überhaupt strukturiert oder oo programmiert. Zumindest bei uns war das so, wir haben fast 2 Monate lang völlig programmiersprachenunabhängig gelernt wie man Algorithmen aufbaut, Gruppenwechsel macht usw. usf. Wenn Du das einmal drin hast kannst du das in jede Programmiersprache umsetzen. Egal ob VB, C++, Java oder COBOL. Das ist dann nur noch reines Syntax-Lernen. In vielen Fällen ist es sogar so das diejenigen die schon vorher programmiert haben es schwerer haben. Eben weil sie oft nicht strukturiert bei der Entwicklung eines Projektes vorgehen sondern nach der "Spagetti-Code-Methode". Allerdings, und da gebe ich dir recht, sollte man nach 2 Jahren doch schon gelernt haben strukturiert zu programmieren. Aber es kommt natürlich auch immer auf den Ausbildungsbetrieb an, von der BS würde ich in dem Zusammenhang nämlich nicht allzuviel erwarten :D

So, das war's...

Bye

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von E-Sorcerer:

<STRONG>..... eine Menge Vorkenntnisse, das ist doch gut. Nichts desto trotz ist das aber keine Grundvoraussetzung für die Ausbildung zum FI.</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von thedirtydog:

<STRONG>Vorkenntnisse sind eigentlich nie Voraussetzung für eine Ausbildung, egal, in welchem Beruf. Der Ausbilder ist dafür verantwortlich, dass der Auszubildende alles lernt, was er für den Beruf wissen muss. Im Gegenzug ist der Auszubildende dafür verantwortlich, dass er alles tut, um dies zu lernen. So steht´s im BBiG. Übrigens : ein AWE ist kein Programmierer....</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von E-Sorcerer:

<STRONG>

zu Punkt 1: meine Rede... :D

zu Punkt 2: Hast auch damit natürlich recht, ein AE sollte nicht nur programmieren sondern auch konzeptionieren, organisieren usw. können. Halt alles was mit It-Projekten im Bereich Software (korrekt?) zu tun hat.</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von E-Sorcerer:

<STRONG>

zu Punkt 1: meine Rede... :D

zu Punkt 2: Hast auch damit natürlich recht, ein AE sollte nicht nur programmieren sondern auch konzeptionieren, organisieren usw. können. Halt alles was mit It-Projekten im Bereich Software (korrekt?) zu tun hat.</STRONG>

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Hmm, also als "Spagetti-Code" bezeichne ich Basic, etc :D

Aber ich gebe Dir schon recht dass viele "Spagetti-Code" schreiben die sowas nicht gelernt haben ... naja, man kann im Grunde genommen sowas ja auch nicht pauschalisieren, hängt halt von Fall zu Fall ab

Zu dem Azubi, ich hab dem nun mal ein C Grundlagen Buch mitgebracht und der hat bisher nichtmal angefangen darin zu lesen ... naja, was soll man denn dazu noch sagen? Kein Interesse? :)

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Genau, sowas mein ich.

Oder z.B. so sprechende Namen für Variablen verwenden wie "i, x, y, z" usw. Von Dokumentation ist natürlich weit und breit keine Spur,und ein logischer Aufbau des Programms sprich Sortieung der Sektions und Subroutinen nach Aufruf oder ähnliches ist ebenfalls nicht zu erkennen.

Eine Freude für jeden der in so einem Programm etwas ändern muß...

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von E-Sorcerer:

<STRONG>Genau, sowas mein ich.

Oder z.B. so sprechende Namen für Variablen verwenden wie "i, x, y, z" usw. Von Dokumentation ist natürlich weit und breit keine Spur,und ein logischer Aufbau des Programms sprich Sortieung der Sektions und Subroutinen nach Aufruf oder ähnliches ist ebenfalls nicht zu erkennen.

Eine Freude für jeden der in so einem Programm etwas ändern muß...</STRONG>

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Hi,

Also kann mich den ersten Meinungen nicht so richtig anschliessen.

Ohne (zumindest geringe) Vorkenntnisse sollte man zumindest nicht gerade FIAE werden, denn:

1. Es bewerben sich viele Leute mit sehr guten Kenntnissen, d.h die Chancen stehen schlecht.

2. Wenn man in der Ausbildung erst die Grundlagen lernt, wird man es schwierig haben, nach der Ausbildung irgendwo als Programmierer anzufangen.

Aber es gibt ja noch andere Fachrichtungen (wie wärs z.B mit SI), wo das nicht so ne grosse Rolle spielt.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Cool-Matthias:

<STRONG>1. Es bewerben sich viele Leute mit sehr guten Kenntnissen, d.h die Chancen stehen schlecht.

2. Wenn man in der Ausbildung erst die Grundlagen lernt, wird man es schwierig haben, nach der Ausbildung irgendwo als Programmierer anzufangen.

</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von m0rpheus:

<STRONG>

Ich weiss nicht, ich vergebe Variablen- und Funktionsname gerne in englisch ... meine Kollegen sind englisch gegenüber teilweise aber richtig abgeneigt ... naja, was soll man denn da machen?</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von thedirtydog:

<STRONG>Nun, jedenfalls sollte eine Variable schon am Namen aufzeigen, wofür sie da ist. Mit x, y, oder i kann ich nicht viel anfangen. Denn dann muss ich erst debuggen, um rauszufinden, wofür die Variable eigentlich gut ist.</STRONG>

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@thedirtydog

Also ich weiss ja nicht wie deine Erfahrung so ist, aber Leute die wirklich noch nie ein Programm geschrieben haben (und wenns ein kleines ist, meinetwegen

eine Access-Datenbank mit hinterlegten VBA) werden selten genommen, denn bei denen ist eben zu erwarten das Sie sich nichts "selbst" beibringen können.

Ausserdem läuft die Ausbildung nunmal bei kleinen oder mittleren Betrieben so, das man ein Buch bekommt und ein paar Aufgaben, also Selbststudium.

Da hat keiner Zeit, um einem den ganzen "Urschleim" zu erklären.

und zu deinen B) solche Leute werden beim Vorstellungsgespräch rausgefiltert, sowas ist nicht schwer rauszubekommen :-).

zu 2.

Ein fertiger Anwendungsentwickler sollte eigentlich Programmierer sein (so war das zumindest mal gedacht, als die Ausbildung eingeführt wurde).

Und das geht auch (da bin ich sozusagen ein Beispiel dafür :-) )

Zur zweiten Sache: Wenn eine Firma einen guten Programmierer wirklich braucht, schraubt Sie auch die Anforderungen nicht runter, denn jemanden bei vollen Gehalt

erst einlernen zu müssen ist schlechter als keinen einzustellen. So wird das zumindest in den Firmen gehandhabt die ich kenne.

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Also meiner Meinung nach hat jemand, der sich Compuddern als Hobby ausgesucht hat(wie Tiger), durchaus Vorkenntnisse vorzuweisen. Hat sich jemand bis zur Lehre noch nie mit PCs beschäftigt, wird er da auch nie reinfinden. Es ist wirklich so, auch in meinem Betrieb. Wenn etwas komplizierteres ansteht, dann wird ein fetter Wälzer aufgeschlagen und die wichtigsten Grundlagen rausgesaugt. Da sollte man dann schon wissen, was Fachbegriffe bedeuten, oder zumindest schon mal eine Benutzeroberfläche gesehen haben. Andernfalls steht man total auf dem Schlauch.

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Die Vorkenntnisse spielen bei der heutigen Komplexität von Hard- und Software sicherlich eine Rolle und erleichtern den Einstieg erheblich. Auch wenn man von prozeduralen Programmiersprachen her nach OO überwechselt (böse Zungen sagen, man hat es schwerer OO zu verstehen und sich reinzuarbeiten - da kenne ich aber kein Beispiel für - im Gegenteil: Alle haben dem Sprung von Assembler nach C++ problemlos geschafft).

Aber man sollte sich vor Augen halten, daß es wohl unmöglich auch nicht sein kann. Ich habe als ich 11 war mit Assembler angefangen - Kumpels von mir haben nachgezogen mit 12 und 14. Alle konnten schon nach 1 Jahr die Hardware komplett durchschauen und in Assembler programmieren. Da sollte es doch ein Erwachsener, der geistig (hoffentlich) ein wenig reifer ist als wir Kinder von damals heute eigentlich nicht so riesen Probleme haben.

Wenn ich heute jemand frage wie es mit Assembler-Programmierung aussieht, sagen alle: Das ist die schwerste Übung beim Programmieren - finde ich eigentlich nicht unbedingt.

Das Schwerste sind die Algorhythmen und die Umsetzung von Ideen zu Realisieren - oder hat jemand von Euch schon auch nur einen blassen Schimmer wie man Sternen- und Teilchenkollisionen (unter Kräfteberücksichtigung wie Schwerkraft und Beschleunigung), Komprimier-Algorhythmen (aller Art bis Mpeg- und Jpeg- oder gar Fraktal-Kompression) und Neuronale Netze (visuelle & optische Erkennungsysteme) Programmiert? Hier fangen die eigentlichen Probleme an!

Viele Leute halten die Demo-Coder und Cracker von früher (ok, auch heute) für Programmier-Götter. Ich war oft auf Copy-Parties und Meetings und ich muß sagen: 80% dieser Leute waren unter 16!!! Was sagt uns das? Wenn man sich nur intensiv genug mit der Materie beschäftigt und nicht gleich bei den ersten Hürden aufgibt ist alles möglich! Solchen Leuten verdanken wir heute 50% der Spiele, 90% Tools und Utilities, 99% der Emulatoren und was weiß ich wieviel % der kommerziellen Software.

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