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Was ist von Robert Half zu halten?


GoaSkin

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Bei Robert Half habe ich mich vor einigen Monaten beworben, nachdem mich die Arbeitsagentur damals dazu aufgefordert hatte. Die Art, wie diese Zeitarbeits- bzw. Personalvermittlungsfirma arbeitet, erscheint mir jedoch einwenig suspekt.

Zum einen wird ein Lebenslauf verlangt, bei dem man zu jedem Punkt im Lebenslauf Angaben macht, die die Firma im Grunde genommen überhaupt nichts angehen (z.B. Schlüsselung, welcher Aufgabe welchen Anteil der Beschäftigung ausgemacht hat; Angaben zu der Anzahl von Clients, die Software XY nutzen; Menge der Supportanfragen etc.)

Ferner wird verlangt, dass man Referenzgeber nennt, mit denen man zuvor abgesprochen hat, dass Robert Half anrufen wird, um sie zur Qualität der Arbeit zu befragen.

Und letztlich trauen die Vermittler den Bewerbern nicht zu, dass sie 1 und 2 zusammen zählen können (wer mit Ubuntu 10.10 gearbeitet hat, der hat von Ubuntu 11.04 absolut keine Ahnung - so die Grundeinstellung - wer nur mit Vista gearbeitet hat, kann von Windows 7 nur Bahnhof verstehen).

Nun arbeite ich seit einigen Monaten in einem Job, den ich nicht von RH erhalten habe. Aber mich erreichen des öfteren Anrufe wegen Projekten, wobei auch Fragen kommen wie ob ich vorzeitig kündigen kann.

Ich weiss nicht, was von Robert Half zu halten ist, aber mir scheint das einwenig suspekt. Ich habe schon mit einigen Personalfirmen zu tun gehabt, aber auf diese Art arbeitet niemand, der mir bekannt ist.

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Ich hatte bisher eine Begegnung mit Robert Half. Es kam mir eigentlich nichts ungewöhnlich an dem Laden vor, mein damaliger "Betreuer" war jedoch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Ich würde allgemein sagen, die Vermittlungsgeschichte steht und fällt (im normalen Bereich, es gibt auch andere Vermittlerklassen) primär mit dem Mitarbeiter an den du gerätst.

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Bei mir hatte Robert Half zumindest bei einem Betrieb wirklich angerufen - und (lach) sich mit der Azubine in der Verwaltung unterhalten, die mich dann prompt anrief, um mir zu erzählen, dass sie dies zum Anlass nahm, um meine ehemalige Tätigkeit ganz besonders schön zu reden.

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  • 3 Monate später...

Generell ist Vorsicht immer geboten. Heute ist ein Arbeitnehmer Ware und Kostenkaktor geworden und Waren werden auf verschiedene Arten gehandelt.

Bei Robert Half muss man u.a. folgendes unterschreiben: Einwilligung in Datenverarbeitung und -nutzung: Hiermit willige ich in die Erhebung, verarbeitung und Nutzung sowie die internationale Übermittlung meiner Personendaten – wie oben beschrieben – sowie in die Einholung von Referenzen bei den von mir angegebenen Personen ausdrücklich ein. Und: Einwilligung in das Direktmarketing: Hiermit willige ich ein, dass

Robert Half Deutschland meine Personendaten ebenfalls dazu verwendet, mir Informationen über die Produkte und Dienstleistungen von Robert Half

Deutschland zuzusenden. Robert Half Deutschland kann mich auch per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, um Umfragen, Newsletter und

Einladungen zu Business-Events zu platzieren. EIN SCHELM WER SICH DA WAS BÖSES DENKT :-) Ich denke an Adresshandel u.v.m.

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Also ich würde da alleine schon nicht einwilligen, da für diese Art von Firmen manche Kontaktdaten Gold wert sein können und ich diese ihnen sicherlich nicht kostenlos geben werde.

Beispiel:

Du gibst jemanden in der Firma als Referenz an, der Personalentscheidungen treffen kann. Nun könnte es sein, dass dieser "Vermittler", oder wie auch immer er sich bezeichnet, diese Person kontaktiert und sich nicht direkt als das zu erkennen gibt, was er ist, sondern vielleicht sagt, dass er den Kontakt von dir hätte und dass du meintest, dass er evtl jemanden bei ihm plazieren könnte oder er z.B. erst einmal nachfragt, ob vielleicht Stellen zu besetzen sind, o.ä. ...

DU hast in dem Falle keinerlei Vorteil davon. Der "Vermittler" jedoch durchaus.

Zusätzlich fällt es eventuell später negativ auf dich zurück, falls jemand der vermittelt wurde einfach nur schlecht ist, oder aber es kann sein, dass der Angerufene sich belästigt fühlt und wenn dein Name gefallen ist eine negative Einstellung zu dir erlangt.

Das sind auch ein paar der Gründe, wieso ich auf Xing meine Kontakte den anderen nicht sichtbar mache. Es ist schon vorgekommen, dass dadurch Projekte "stibitzt" wurden u.s.w. ...

Mag sein, dass das bei Angestellten nciht soooo entscheidend sein mag. Bei Selbständigen ist dies jedoch manchmal ein ziemliches Ärgernis.

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