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Ausbildung überspringen: Welche Möglichkeiten habe ich?


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Hallo,

weil ich bereits seit mehreren Jahren programmiere und zahlreiche Praktika hinter mir habe, möchte ich gerne die Ausbildung überspringen oder so weit wie möglich verkürzen. Wäre es möglich, die Prüfungen bei der IHK direkt abzulegen ohne vorher den Unterreicht besucht zu haben? Gibt es „Organisationen“ (passenderes Wort fällt mir nicht ein), wo ich einfach einen Test/Exam ablegen kann? Kann ich die Ausbildungszeit um ein Jahr verkürzen? …

Nachtrag: Ich meine den Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung.

Bearbeitet von blahh
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Du kannst bei entsprechender vorbildung um ein Jahr verkürzen UND die Abschlussprüfung bei guten Leistungen um ein halbes Jahr vorziehen und kämst damit auf 1,5 Jahre.

Oder: Du belegst Deine mehrjährige Berufserfahrung und gehst zu Deiner zuständigen IHK um die Prüfung direkt abzulegen. Das geht, ist aber soweit mir bekannt eine Einzelfallentscheidung, heißt, es wird individuell geprüft, ob die Voraussetzungen gegeben sind.

Nachtrag: Du solltest Dich trotzdem informieren, ob alle Kenntnisse vorhanden sind. Es wird nicht nur das Programmieren geprüft (das sogar eher weniger), als auch der WiSo- und Projektmanagement-Bereich, außerdem in den Kernqualifikationen auch ein FiSi-Teil.

Bearbeitet von Pixie
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Du kannst als sogenannter Quereinsteiger die Abschlussprüfung, ohne eine Ausbildung absolviert zu haben, vor der IHK ablegen. Hierzu sind jedoch gewisse Auflagen zu beachten. So ist nachzuweisen, dass du eine gewisse Zeit in dem Fach gearbeitet hast. Du sieht, es sieht gut aus. Beachte jedoch, dass du neben den IT-Fächern auch in den wirtschaftlichen Fächern was drauf haben musst.

Weitere Informationen erteilt dir gerne deine IHK, die du sicherlich jetzt anrufst.

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Hierzu sind jedoch gewisse Auflagen zu beachten. So ist nachzuweisen, dass du eine gewisse Zeit in dem Fach gearbeitet hast.

Welche Voraussetzungen müssen das sein? Hast du das auch selbst so gemacht?

Beachte jedoch, dass du neben den IT-Fächern auch in den wirtschaftlichen Fächern was drauf haben musst.

Ich gehe mal davon aus, dass die wirtschaftlichen Fächer in einer Berufsschule unterrichtet werden. Möchte ich hingegen direkt die Prüfung bei der IHK ablegen, muss ich den Stoff beherrschen, sprich mir selbst aneignen. Bieten Volkshochschulen den Stoff an?

Hätte ich auch andere Möglichkeiten zum Softwareentwickler (nicht Anwendungsentwickler!) aufzusteigen oder quer einzusteigen?

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Welche Voraussetzungen müssen das sein? Hast du das auch selbst so gemacht?

Nein, ich weiß nur, dass es geht. Mein Ausbilder ist diesen Weg gegangen.

Einfach mal IHK anrufen und nachfragen.

Ich gehe mal davon aus, dass die wirtschaftlichen Fächer in einer Berufsschule unterrichtet werden. Möchte ich hingegen direkt die Prüfung bei der IHK ablegen, muss ich den Stoff beherrschen, sprich mir selbst aneignen. Bieten Volkshochschulen den Stoff an?

Keine Ahnung. Einen recht guten Überblick sollten Dir die alten Prüfungen vermitteln.

Die beiden aktuellesten Prüfungen solltest du von Deiner IHK auf Anfrage bekommen können... für die anderen gibt es auch Quellen...

Hätte ich auch andere Möglichkeiten zum Softwareentwickler (nicht Anwendungsentwickler!) aufzusteigen oder quer einzusteigen?

FH- oder Uni-Studium, duales Studium.

Das was in der FIAE-Ausbildung vermittelt wird, ist, gelinde gesagt, unter aller Sau. Wenn Du einige Jahre Berufserfahrung und gute Referenzen hast, ist das 100mal mehr wert in meinen Augen. Du hast zwar nicht das Blatt Papier mit Stempel, ohne den in Deutschland anscheinend viele nicht können, aber wenn ich mir anschaue, womit ich die drei Jahre verbracht habe, ist es schon beinahe peinlich, sich mit sowas zu bewerben.

jm2c

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Das was in der FIAE-Ausbildung vermittelt wird, ist, gelinde gesagt, unter aller Sau.

Nun mal langsam. Die Tatsache, dass du angebliche eine schlechte Ausbildung genossen hast, bedeutet nicht, dass es grundsätzlich so ist. Bitte unterlasse in Zukunft solche pauschalen Aussagen mit der du Ausbildungsbetriebe diskreditierst, die eine gute Ausbildung bieten.

@blahh: Schau dir die Bücher "Wirtschafts und Geschäftsprozesse" sowie "Vernetzte IT-Systeme" an, dann weißt du in etwa, was auf dich zukommen kann.

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Das was in der FIAE-Ausbildung vermittelt wird, ist, gelinde gesagt, unter aller Sau.

Das kommt ganz auf den Betrieb an ! Nur weil deine Ausbildung schlecht war, müssen es nicht gleich alle sein.

Das was einen als FIAE in der Abschlussprüfung erwartet ist vllt. unter aller Sau, aber d.h. nicht, dass es im Betrieb genauso sein muss.

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Es gibt auch Unternehmen, die Spezialisten nach dem APO-Modell ausbilden.

Die einzelnen Profile kannst Du hier sehen:

- Spezialisten-Profile

Die IT-Akademie Bayern unterstützt das als 2-jährige Trainee-Programme mit Unternehmen:

Ausbildung zum Spezialisten

Jedes Weiterbildungs-Institut, das IT-Spezialisten anbietet, hat natürlich eine andere Auswahl an Spezialisten. Bei der IT-Akademie Bayern bewirbst Du Dich bei der Akademie, machst einen Einstellungstest und kommst dann in einen Bewerbungs-Pool, wo sich die Unternehmen die geeigneten Kandidaten aussuchen. Wenn Du kein Abitur hast, musst Du dort meistens vorher eine IT-Ausbildung in der Tasche haben oder dich über ein Unternehmen bewerben, wo Du schon angestellt bist.

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Bieten Volkshochschulen den Stoff an?

In den Großstädten gibt es meist Angebote für den "FI" Lernstoff - allerdinds liegt das Niveau in höhe einer auf dem Boden kriechenden Weinbergschnecke.

Mach ne Ausbildung zum FIAE und beantrage dann die Verkürzung. Das ist der sinnvollste Weg.

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Da der FI nunmal auch eine kaumfännische Ausbildung ist, und die entsprechenden Kenntnisse wohl nicht beim Programmieren gelernt hast, wäre Ausbildung mit Verkürzung der beste Weg.

Kommt darauf an. Wenn man in verschiedenen Projekten arbeitet, hat man früher oder später meist auch etwas mit der kaufmännischen und Management-Ebene zu tun. Oder verschiedene Projekte sind in dem Umfeld angesiedelt. Wenn der TE Berufserfahrung hat, wird er nicht im luftleeren Raum programmiert haben und vermutlich auch sozialversicherungspflichtig gewesen sein. Wer dann als Autodidakt einige Jahre Berufserfahrung überlebt, sollte mit Altprüfungen, dem IT-Handbuch und etwas Sitzfleisch einiges reißen können.

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....Das was in der FIAE-Ausbildung vermittelt wird, ist, gelinde gesagt, unter aller Sau....

Das ist das mit Abstand Unqualifizierteste, was ich in den letzten Monaten lesen durfte. Und die Folgesätze sind auch nicht viel besser.

Verallgemeinere bitte nicht deine persönlichen Erfahrung und stelle sie als allgemeingültig dar.

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Um mal eine Grundlage in die Diskussion zu bringen:

Die Zulassung zur "Externenprüfung" basiert auf dem Paragraphen 45 Absatz 2 BBiG.

Zur Abschlussprüfung ist auch zuzulassen, wer nachweist, dass er mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen ist, in dem die Prüfung abgelegt werden soll. Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit nach Satz 1 kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Bewerber oder die Bewerberin die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen.

Kannst du deine Tätigkeiten irgendwie nachweisen? Zertifikate von Schulungen, Zeugnisse von Arbeitgebern usw?

Dieser Weg ist schaffbar - aber hart.

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