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SaJu

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  1. Wurden dann wenigstens auch noch Vorschläge zur Verbesserung der Ausbildung gemacht?
  2. Ich lebe momentan im Vergleich zu anderen Studenten eher in einer Luxus-Situation, weil ich das Aufstiegsstipendium erhalte und zusätzlich für 1 Tag pro Woche als Hiwi arbeite und somit 1.200€ Netto jeden Monat zur Verfügung habe. Außerdem kann ich kostenlos in meinem ehemaligen Jugendzimmer wohnen. Als Fachschaftsvertreter habe ich es auch geschafft, dass die Gehälter der Mitarbeiter um 1 Stufe nach oben verlegt wurden, so dass es für Informatiker mit Bachelor-Abschluss attraktiver wird für uns zu arbeiten. Für das damalige Gehalt hätte ich auch nicht im öD angefangen. Jetzt nenne ich es "ok". ^^ Die Professoren wollen mich in der Zukunft min. als Lehrbeauftragten an der Fakultät behalten, weil ich so viel voran gebracht habe. Außerdem ist der neue Studienplan von mir abhängig geworden, so dass ich für den Master auch an die Hochschule gebunden bin.
  3. Ich kenne Geoinformationssysteme als Master-Spezialisierung meiner ehemaligen Mitschüler. Somit ist die Firma vielleicht nicht so viele Bewerber mit FIAE-Abschluss gewohnt und hat für die Stelle evtl. etwas mehr Buget eingeplant. Ich habe mich nach dem FISI auch auf Stellen für Hochschulabsolventen beworben und habe dann hinterher vom Chef erfahren, dass ich mich unter dem möglichen Wert verkauft hätte (obwohl das Gehalt über dem normalen FISI lag). Ich lag dann sogar etwas über Deinen Gehaltsvorstellungen. Daraus resultiert, dass man bei sehr spezialisierten Firmen, die normalerweise Hochschulabsolventen bevorzugt einstellen, die Messlatte für die Einstiegsgehälter als Fachinformatiker locker etwas höher anlegen kann (angepasst an die Gehälter der Hochschulabsolventen).
  4. Ich habe vor meinem Studium in der freien Wirtschaft immer wieder Diskriminierungen erlebt und wurde meistens bei den Networking-Events, wo technische Entscheidungen getroffen wurden, als Frau ausgeschlossen. Jetzt bin ich an einer Hochschule, wo wir alle gleichberechtigt sind und unsere fachlichen Qualifikationen/ Ideen einbringen können. So etwas ist mir viel wichtiger als ein sauhohes Gehalt. Ich fühle mich akzeptiert und anerkannt. Ich kann jetzt viel mehr bewegen und der Allgemeinheit beisteuern. Momentan darf ich sogar den Studienplan neu mitgestalten. Ich schau inzwischen viel mehr auf das "Außen rum" und die Arbeitsbedingungen. Wenn es nicht zu viele unbezahlte Überstunden gibt und man die Möglichkeit der Mitgestaltung hat, habe ich nichts dagegen im ÖD zu bleiben. Von solchen Freiheiten kann man in der freien Wirtschaft als ITlerin (wo man permanent bei den Entscheidungen ausgeschlossen wird) nur träumen....
  5. Besonders an den Unis nicht nur das! An Universitäten ist das Informatik-Studium allgemein mathematisch/theoretisch aufgebaut. Viele setzen die anwendungsorientierten Grundlagen schon voraus. Somit gibt es in den ersten Semestern dort fast nur Aussieb-Fächer. An Hochschulen/Technischen Hochschulen ist das anders. Bei uns gelten fast nur Mathematik und Grundlagen der Informatik als Aussieb-Fächer. Weil bei uns alles sehr anwendungsbezogen ist, habe ich mich auch für eine TH entschieden.
  6. Es kommt drauf an, ob er mit Beruflicher Qualifikation oder mit Fachhochschulreife studieren will. Somit hat er 2 Hochschulzugangsberechtigungen, womit er (je nach Hochschule) bessere Karten für einen Studienplatz hat. Meistens dürfen nur 5% aller Studienanfänger eines Studiengangs sich als Beruflich Qualifizierte einschreiben. "Studieren mit Berufserfahrung" ist bei uns so beliebt geworden (außerdem niedrige Hürden in Bayern + super Betreuung an der Hochschule), dass ein NC eingeführt wurde, der teilweise beim IHK-Zeugnis höher als bei der Fachhochschulreife liegt. Wenn man nicht zu den Glücklichen der 5% gehören kann oder (wie in vielen Bundesländern notwendig) eine zusätzliche Prüfung für die Hochschulzulassung ablegen muss, würde ich mir die Fachhochschulreife in der Berufsfachschule bescheinigen lassen und mich dann darüber an der jeweiligen Hochschule einschreiben. Es kommt sehr auf das jeweilige Bundesland an und wie die Zulassungsbedingungen der Hochschule sind, wofür ich mich in so einer Situation entscheiden würde. Du hast somit mehrere Möglichkeiten Dich an Hochschulen einzuschreiben. Das solltest Du ausnutzen und richtig einsetzen! :)
  7. Ich kann noch etwas zu Karlsruhe sagen. Unternehmen, wie 1und1, haben auch Standorte in München. Bei solchen Firmen kann man dann gerne etwas mehr Geld verlangen. Genauso verkaufst Du Dich bei Siemens mit IGMetall-Tarif damit unter Wert. Kein Wunder, dass da direkt Absagen kamen.... 50k waren auch bei mir mit 2 Jahren Berufserfahrung in Karlsruhe drin. Bei über 10 Jahren Berufserfahrung kann man noch einiges mehr verlangen.
  8. Hast Du einen externen Schulabschluss gemacht? Das habe ich auch und das fehlende Abi stört nur noch wenige. Ich hatte damals den gleichen Wunsch, wie Du, FI zu werden, weil ich in der Schule sehr praxisorientiert gelernt habe. Das Studium habe ich mir nicht sofort zugetraut. Zum Ende der Ausbildung kam dann doch noch der Wunsch zu studieren. Ich wollte aber dann von meiner Ausbildung profitieren und mit Berufserfahrung studieren, was ich jetzt mache.
  9. Wenn Du das Fachabi abbrichst, wirst Du später sicher gefragt, warum Du es nicht durchgezogen hast. Wenn die jeweilige Berufsschule es anbietet, dass Du neben dem FISI das Fachabi erwerben kannst, würde ich da sofort zusagen. Fachabi in Teilzeit ist auch eine gute Alternative (aber nicht überall möglich). Was Deine Bekannten gemacht haben, ist kein Argument. Du musst das machen, was Dir liegt. Ich bin z.B. ein FISI ohne Fachabitur/Abitur und habe bald meinen Bachelor in Informatik in der Tasche. Je nach Motivation ist also vieles möglich!
  10. Ich war nach der FI-Ausbildung in einer ähnlichen Situation. Mein Chef hat mir dann erklärt, worauf bei den Junior versus Advanced Positionen geachtet wird. Er und seine Teamleiter-Kollegen sind sehr überrascht, wenn sich ein Master in Informatik auf Junior Sysadmin Stellen bewirbt, weil man bei solchen Absolventen davon ausgeht, dass sie genug Expertise haben, um sich in neue Themen einzuarbeiten(in der Einarbeitungsphase) und wenig Anleitung brauchen. Die sogenannten Junior Stellen werden speziell für Fachinformatiker und Bachelor-Absolventen ausgeschrieben. Diese bekommen dann zusätzliche Schulungen und einen Mentor über ein längeren Zeitraum, der schrittweise alles beibringt. Bei Dir als Master würde ich ein selbstbewusstes Auftreten erwarten und würde das fehlende Knowhow in der Programmiersprache akzeptieren (auch ohne Junior Status). Damit kannst Du auch locker etwas höher einsteigen.
  11. Ich wurde auch noch während meines Studiums immer wieder auf meine Laufbahn angesprochen und warum ich das Abitur nicht mitgenommen hätte, aber das Studium durchziehe. Andere sehen das dann auch wieder anders und positiv. Genauso wird das Auslandssemester (bei Informatikern sogar als Ausnahme unter den Studenten) positiv betrachtet. Zu viele Sorgen mache ich mir nicht, aber ich gehe schon davon aus, dass man evtl. ohne Abitur irgendwann doch noch an die Grenzen des Möglichen stößt im Vergleich zu Leuten mit Abitur.
  12. In diese Richtung hatte ich sogar Chefs, die mir den beruflichen Aufstieg wegen "fehlendem Master-Abschluss" nicht ermöglicht haben, während Kollegen mit Studium Schnittstellen (neben der Systemadministration) entwickeln durften. Das ist auch ein bisschen der Hintergrund, dass ich jetzt studiere...
  13. Für mich selbst ist es nicht ganz so schlimm. Im Gegenteil! Allerdings habe ich in der Vergangenheit ab und zu meinen Marktwert getestet und geschaut, ob ich einen Job mit Übergang Richtung Teamleitung bekommen kann. Da wurde das fehlende Abitur dann angesprochen und bemängelt. Das war dann so deutlich, dass ich dort gar nicht hin wollte und mich gefragt habe, warum ich überhaupt eingeladen wurde. Ich musste mich dafür rechtfertigen, warum ich nach 13 Jahren Schule nur den Realschulabschluss vorweisen konnte.
  14. Fachinformatiker-Ausbildung und Berufserfahrung hätte ich drin gelassen. Somit wäre nicht erkenntlich, dass ich bis zum Beginn der Ausbildung nur den Realschulabschluss (wegen Abi-Abbruch) absolviert habe. Berufserfahrung habe ich hinterher schließlich auch gesammelt und kann das nachweisen.

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