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SaJu

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Über SaJu

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  1. Frauen in der IT

    Ich musste mich in der Ausbildung bei meinen Kollegen sehr viel verteidigen! Dort war besonders die Vertrieblerin der Meinung, dass Frauen im Sysadmin-Job nichts zu suchen haben. Mein Ausbilder hat nach einem halben Jahr Ausbildung von mir darauf gehört und sich anschließend geweigert weiter auszubilden. In Open-Source-Projekten wurde ich nie angegriffen und eher unterstützt. Das Linux-Projekt, wo ich jetzt im Vorstand bin, hat mich sozusagen ausgebildet und viele wollen mich länger in dieser Position sehen. Dort wurde ich auf einer Konferenz auch auf Vorstellungsgespräche nach der Ausbildung vorbereitet. Ich habe gelernt, wie ich die Teamleiter & Firmen aussortieren kann, indem ich entsprechende Fragen stelle. Das hat super funktioniert. Parallel zu meinen Linux-Aktivitäten habe ich Berufserfahrung bei einem ISP gesammelt. Anfangs gab es nie Probleme bis es zum Thema "beruflichen Aufstieg" kam. Zuerst war ich überall gleichberechtigt und durfte mich frei im Team entfalten. Dann kamen irgendwann Argumente beim Thema "Entwicklungsmöglichkeiten", wie "Du kriegst Kinder.", "Dir fehlt der Hochschul-Abschluss." und "Du bist eine Frau.". Nachdem ich das Unternehmen verlassen hatte, erzählte ich das Führungskräften, die dort noch arbeiteten (auch Frauen!). Sie waren geschockt und das wurde nach oben weitergeleitet. Kurz darauf war mein Teamleiter verschwunden, weil das gegen die Regeln verstoßen hat... Man muss sagen, dass es auch keinen Betriebsrat gab. Ansonsten hätte ich das noch anders in die Wege geleitet. ^^ Weil ich mit Communities im Vergleich zu kommerziellen Softwareanbietern so gute Erfahrungen und wenig Diskriminierung erfahren habe, werde ich in dieser Open-Source-Branche bleiben. Ich will zeigen, dass Frauen fachlich das Gleiche können wie Männer. Das präsentiere ich auch auf Messen & Konferenzen. An der Hochschule bin ich für Mädchen inzwischen auch ein Vorbild. Weil ich schon erfolgreich war/ bin, wollen viele die gleiche Laufbahn einschlagen und von mir lernen. Dabei ist es egal, ob es Informatikerinnen oder Wirtschaftsinformatikerinnen sind. Ich gebe Linux-Workshops und stehe mit Ratschlägen in der Fachschaft zur Verfügung. Ich stelle mit der AG Open Source die Arbeit in Open-Source-Projekten vor. In der Einführungsveranstaltung zeige ich die beruflichen Perspektiven als Consultant und Linux-/Open-Source-Entwickler und Linux-Sysadmin auf.
  2. Ausbildung mit Ü30

    Wir hatten jemanden mit 33 und jemanden mit 40 in der Berufsschulklasse. Ein Exot bist du so also lange nicht. Uns wurde zum Ende der Ausbildung von unseren Lehrern eher gesagt, dass das sicher nicht unsere einzige Ausbildung sein wird, weil man heutzutage sich weiterbilden und evtl. den Job wechseln will. Bei den Bewerbungen soll immer alles vollständig dabei sein.Zu vollständigen Bewerbungsunterlagen bei einer Ausbildung gehören somit auch der Schulabschluss und Ausbildungszeugnisse dazu.
  3. OpenUniversity UK IT&Computing B.Sc.

    Der Großteil des Prozessen zur Vorauswahl ist von zuhause aus. Dafür braucht man vielleicht 2 Stunden. Wer eingeladen wird, hat das Stipendium (bei Beruflich Qualifizierten) zu 70% schon in der Tasche. Die Anreise verbraucht die meiste Zeit. Vor den Juroren zu sprechen ist einfache Überzeugungsarbeit. Wie kommst Du auf 20 Stunden? Außerdem ist das Stipendium mehr wert als 3000 oder 4000 Euro... Mir kommt es eher so vor, alsob Du ohne viel zu überzeugen einfach Geld vom Staat für Deine Ausbildung/ das Studium willst. Leider muss man auch etwas dafür leisten. Wenn Du kein Stipendium willst, brauchst Du Dich nicht darüber zu beschweren, dass es angeblich keine Förderung gibt. Außerdem machen die meisten Berufserfahrenen kein Studium, weil sie so viel Freizeit haben, sondern weil sie beruflich weiterkommen wollen und sie es ohne Hochschulabschluss nicht weiter schaffen.
  4. OpenUniversity UK IT&Computing B.Sc.

    Wenn man sich neben dem Beruf engagiert oder ein Empfehlungsschreiben vom Arbeitgeber erhält, muss man nicht unbedingt Spitzennoten haben. Man kann, wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist und nicht ewig "Mädchen für alles"-Posten besetzen will, schnell Nachweise in Positionen sammeln, so dass man sich für Stipendien qualifiziert. Das hat nichts mit "normal weißer Mann", Quote oder sonstwas zu tun...
  5. OpenUniversity UK IT&Computing B.Sc.

    Dann gibt es immer noch Stipendien...
  6. OpenUniversity UK IT&Computing B.Sc.

    Doch, solange Du unter 30 Jahre alt bist, kannst Du Bafög (elternunabhängig mit Berufserfahrung) erhalten. Das Aufstiegsstipendium gibt es sogar für ältere Personen.
  7. Welche Ausbildung als Grundlage?

    Man kann sich immer auf alles bewerben, egal was in der Stellenanzeige steht. Es kommt drauf an, ob das Unternehmen die Weiterbildung als "gleichwertig" oder "vergleichbar" anerkennt. Der staatl. gepr. Wirtschaftsinformatiker ist nicht sehr bekannt. Ich kann aber auch sagen, dass ich mich mit meinem Fachinformatiker-Abschluss nach der Ausbildung auf Stellen für Bachelor-Absolventen beworben habe und mit "vergleichbar" angenommen/ eingestuft wurde. Diese Erfahrung haben hier auch andere Community-Mitglieder im Consulting-Bereich gemacht. Das Wichtigste ist einfach sich gut verkaufen zu können. Dann kannst Du als vergleichar anerkannt werden.
  8. Hast Du auch erfahren, wie lang das Projekt dauert, hast Du sozusagen so lange Deinen Job bei Ferchau in Deiner Niederlassung und Du kannst parallel dazu Ausschau nach Alternativen halten. Ich würde es auch so verstehen, dass Du nach Projektende, falls für Dich nichts mehr vorhanden sein sollte, Du nur das Tarifgrundgehalt weiter erhalten würdest. Frag mal nach wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass das eintritt. Bei solchen Klauseln darf man nachhaken. ^^
  9. Ingenieurdienstleister sind für mich Personaldienstleister für Ingenieure. Dort gehen Leute hin, die nach dem Studium nicht wissen, was sie genau machen wollen, oder bei ihrem Wunsch-Industrieunternehmen nicht sofort genommen wurden. So war das jedenfalls bei uns. Ferchau hat mir das auf einer Messe auch so gesagt. Sie haben super Kontakte zur Industrie und wenn ich sage, wo ich gerne hin will, würden sie mich dort hin verleihen. Der Vorteil bei Berufsanfängern ist dann, dass man Einblick in unterschiedliche Bereiche/ Branchen erhält. Ich habe aber damals schon gewusst, was ich nach der Ausbildung werden will und habe bei der Ablehnung von meinen "schlechten" Erfahrungen als Grund erzählt. Sie haben das akzeptiert und gemeint, dass das überall passieren kann. Aber sie verstehen mich, dass ich dann nicht mehr in dieser Branche arbeiten will. Wollen wir jetzt dem TE mit Erfahrungen helfen oder nicht? Wenn Du Erfahrungen mit Ingenieurdienstleistern hast, kannst Du auch davon berichten. Wir sind schließlich ein Forum.
  10. Ich muss nicht sagen, dass heute alle bei Ingenieurdienstleistern unglücklich sein müssen. Hier wird nach Erfahrungen bei solchen Unternehmen gefragt und ich bin eine Person, die dazu eine eigene Meinung/ Empfehlungen weitergeben kann. Ich habe extra gesagt, dass das schon eine Zeit lang her ist.
  11. Ferchau ist ein Ingenieurdienstleister und damit so etwas wie ein Personaldienstleister für Ingenieure, der sein Spektrum auch auf Facharbeiter ausgeweitet hat. Ich habe meine Fachinformatiker-Ausbildung bei einem kleinen Ingenieurdienstleister absolviert und war dort gar nicht glücklich... Seitdem sag ich: Finger weg von Ingenieurdienstleistern (wenn möglich)! Die meisten Leute dort haben das Ziel irgendwann von den Unternehmen, wo sie eingesetzt werden, übernommen zu werden. Ferchau hat vor 3 Jahren noch mit dem IGMetall-Tarif für das Personal gelockt, während andere das nicht machten. Ich wurde kurz vor meinem Ausbildungsabschluss auch von denen angesprochen. Ich habe aber freundlich abgelehnt... Schau, ob Du nicht direkt woanders unterkommen kannst. Das ist viel besser für Dich.
  12. Freies WLAN eigentlich sicher?

    Ich schau mir an, wie die Verschlüsselung ist, bzw. wie man sich dort im WLAN anmelden/ einloggen kann. Ist ist komplett frei zugänglich, verwende ich es auch eher ungern. Außerdem schau ich, ob ich andere Clients im Netzwerk sehen kann. Dann kommt noch der zusätzliche Schutz im öffentlichen WLAN, wie z.B. hier beschrieben: - http://www.zdnet.de/88274641/sicherheitsrisiken-in-oeffentlichen-wlans-vermeiden-auch-im-urlaub/?inf_by=59baa98f681db887548b46f9
  13. Freies WLAN eigentlich sicher?

    Ich habe extra wenige Apps installiert und vertraue auf meine Firewall. Je mehr Apps man sich installiert, umso mehr Sicherheitslücken hat man und umso weniger würde ich mich ans öffentliche WLAN trauen. Ich "brauche" es aber manchmal, weil ich IRC-Meetings zu Zeiten habe, wo ich unterwegs bin oder dringend meine E-Mails checken muss. Wenn dann Aktionen kommen, wie "kostenloses WLAN im ICE", dann schau ich es mir an und teste es. Wenn es dann auch noch taugt und ich so gut wie keine Mängel/ Sicherheitslücken feststellen kann, verwende ich es weiter, wenn ich es dringend brauche.
  14. Für mich war das Warten auch ätzend. Deshalb fand ich es praktisch, dass ich 1x nach der Kündigung noch einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommen habe. Somit konnte ich früher beim nächsten AG anfangen. Wenn die Kündigung ausgesprochen wurde, machen die Kollegen garantiert keine Freudensprünge mehr und falls Du weiter in die Firma kommen darfst, kriegst Du nur noch die niedrigsten Aufgaben.
  15. Ich hatte bisher auch 3 Monate und wurde nach meinen Kündigungen oft "frei gestellt". Somit hatte ich mehrere Monate anschließenden Urlaub.
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