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NAS selber bauen


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Hi,

ich bräuchte mal ein wenig Hilfe. Ich will mir ein NAS selber bauen, da mein alter, der aussieht wie eine externe Festplatte und auch nur 30 Euro gekostet hat :) abgeraucht ist. Das Teil habe ich gleich wie es war genommen und entsorgt.

Ich brauch lediglich Hilfe bei der Auswahl der Hardware und was überhaupt alles rein muss, sprich welche Möglichkeiten ich habe das Teil aufzubauen.

Es soll definitv ein Cube-Gehäuse wärden, wo die Festplatten einfach getauscht werden können.

Etwa wie dies hier: Cube

Was brauch ich nocht bzw, welche Hardware eignet sich dafür? Sollte kostengünstig sein, aber dennoch leistungsstark (so das man zu Hause vernünftig arbeiten kann)

Soll im Raid 1 laufen und als Storage für Bilder Videos Musik Filme und all sowas genutzt werden und er sollte kompatibel zur Xbox 360 werden, damit ich auch darüber Filme streamen kann.

Das ganze hat noch Zeit und wird nach und nach aufgebaut, aber ich wollte das vorher ein wenig planen und strukturieren, deshalb frag ich hier :)

Gruß

VoTas

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Intel Atom Board, DUAL Core (570 vielleicht), Intel Netzwerkkarte (PT 1000 oder GT 1000)

OS: Windows Vista/ 7 oder Servervariante (Fuer Netzwerkfreigaben etc reicht schon ein normales OS, an Sonsten ab Win Server 2003. XP oder aelter auf keinen Fall!) Am Besten Server 2008 R2. Je nach dem was du bekommst/ liegen hast.

Oder Linux mit entsprechendem Kernel, welcher TCP Chimney/ RSS etc unterstuetzt.

Zwei SATA- Platten. Und eine SSD oder DOM/ CF- Karte. Notfalls passender Adapter zum Anschliessen an das Mainboard. auf der SSD/ DOM/ CF Karte kommt dann das OS. Ich empfehle SSD aus Performanz und Haltbarkeits- Gruenden.

Moeglichst viel RAM. Auf niedrige Latenzen achten, damit er den Atom ein wenig in Sachen I/O- Performanz unter die Arme greifen kann.

Das wars eigentlich. Musst dir nur ein passendes Gehaeuse suchen. Es gibt auf Einbaurahmen zu finden, die deine Anspruecher erfuellen sollten. Die kosten recht wenig und du kannst 2 2,5er Platten oder so aehnlich wunderbar ueber einen Fornteinschub benutzen.

Falls du dann eine Intel- Netzwerkkarte hast schaltest du einfach noch per netsh alle Offloadfeatures ein. Je nach Betriebssystem und Netzwerkumgebung verlaeuft das ein wenig anders. An Sonsten frag noch mal. Erst ab Win7 und Win Server 2008 R2 werden Abladevorgaenge standardmassig auf die Netzwerkkarte abgegeben. Unter Vista und 2008 sowie 2003 muss man das nachtraeglich aktivieren. Sonst werden nur die Checksummen durch die Netzwerkkarte ueberprueft und der Atom muss die ganze Restarbeit leisten. Was er garantiert nicht vernuenftig packt.

Keine Firewall oder Virenscanner auf dem Geraet verwenden. Hoechtens Windows Firewall oder den Microsoft Virenscanner. Das wird dann aber an der Kraft des Atom zehren und den Datendurchsatz druecken. Bei Linux musst du halt schauen. Nicht mein Gebiet.

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Also ich könnte als Betriebssystem auf dem Teil wärmstens Windows Homeserver 2011 empfehlen, hab ich letztens bei jemanden gesehen und schaut echt gut aus. Einzig die Hardware müsste 64-Bit fähig sein.

Ansonsten:

eine Atom bzw. Celeron CPU

Mainboard mit RAID-Controler

bzw. einen extra Controler

mind. 4 GB DDR3 RAM (DDR3 deshalb, weil es sparsamer ist als die andern)

Festplatten (je nach Wunsch, Anzahl und Größe)

Gehäuse am besten mit einem externen Netzteil, bzw einem integriertem Netzteil (Fällt leider derzeit keins ein, falls ich was seh, schreib ichs dazu)

Eine SSD aus Haltbarkeitsgründen würde ich nicht empfehlen, da bekanntlich SSDs derzeit noch begrenzte Speicherzyklen aushalten und mit der Zeit immer langsammer werden.

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Eine SSD aus Haltbarkeitsgründen würde ich nicht empfehlen, da bekanntlich SSDs derzeit noch begrenzte Speicherzyklen aushalten und mit der Zeit immer langsammer werden.

Das stimmt so nicht. Eine Intel SSD aus der 320iger Serie hat 5 Jahre Garantie und in einer NAS, wenn nur fuer das OS genutzt wird sie wohl eher aus anderen Gruenden Defekte aufweisen als durch uebermaessige Schreibzyklen. Der Performanzverlust ist zudem vernachlaessigbar. Mit TRIM- Support im Prinzip voellig irrelevant.

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Das stimmt so nicht. Eine Intel SSD aus der 320iger Serie hat 5 Jahre Garantie und in einer NAS, wenn nur fuer das OS genutzt wird sie wohl eher aus anderen Gruenden Defekte aufweisen als durch uebermaessige Schreibzyklen. Der Performanzverlust ist zudem vernachlaessigbar. Mit TRIM- Support im Prinzip voellig irrelevant.

Gut der Verlust ist wirklich vernachlässigbar, nur selbst wenn du 5 Jahre Garantie hast, dann hilft die nicht bei Abnutzung. Ein Neuwagen hat auch x Jahre Garantie, wenn du aber die Bremsen runter fährst, ersetzt sie dir auch keiner ^^.

Und wenn jetzt nur das Betriebssystem drauf soll, dann rentiert sich eine SSD für einen NAS nicht, da wenn er einmal läuft die Daten sowieso auf extra Platten liegen. Zudem sollte das Betriebssystem für das NAS sowieso nicht so gewaltig sein, dass es zehn Minuten zum Boot braucht. Eigentlich spürt man dann von der SSD eigentlich gar nichts. Vom Kosten/Nutzenfaktor macht es also keinen Sinn.

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Na, eine SSD hatte ich eigentlich nicht vor zu verbauen, da sich das für mich nicht lohnen würde. Tagsüber läuft mein NAS dann sowieso immer und wird nur abends heruntergefahren und morgens neu gestartet, auch wenn ich nicht gleich ran gehe, das habe ich mit meinem alten auch gemacht.

Wenn es 20 min dauern würde zu booten, kein Problem ^^

Sollte allerdings nicht so lange dauern.

Werd mir das ganze mal zusammen suchen.

Meinste wirklich, dass ich Home Server 2011 verwenden soll?

Gruß

VoTas

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Ich denke auch, das das normal ist. Das unterscheidet sich nicht viel zu einem anderen Rechner. Mein Rechner zu Hause läuft auch nicht 24/7. Würde mich Nachts tierisch aufregen, dieses gejodel.

Habe nicht mehr den neusten und meine CPU-Kühler kann mal ordentlich loslegen wenn er will ^^

Gruß

VoTas

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Ihr habt mich missverstanden. Ich habe nicht von einem Performanzmonster geredet. Eine 40GB - 80Gbyte SSD reicht vollkommen und das sind nciht unbedingt die Schnellsten.

Vorteile sind, das das OS relativ flink hoch kommt und das Laufwerk keinerlei großer Belastung unterliegt. Zudem sind die Daten-Platten vom OS befreit und koennen jederzeit entfernt werden wenn Bedarf besteht. Ueber Windows ein RAID 1 oder RAID 0 erstellen und fertig ist. Und so teuer sind kleine SSDs nicht mehr. Die 320iger von Intel mit 120Gbyte gibts bereits ab 160€ und weniger. Die 40Gbyte Varante kostet um die 80€. Dafuer kann man den Energiebedarf drastisch senken. Die anderen Datenplatten koennen dann ebenfalls so schnell es geht vom OS ausgeschaltet werden und muesen nciht gleich wieder anfahren, sobald das OS mal was zu tun bekommt und Updates usw. macht. Den Festplatten ist das Hoch und Herunterfahren zudem absolut schnuppe. Ich habe schon sehr viele Platten bei mir in Betrieb gehabt. Und die wurden teilweise mehrere tausend Male ein und ausgeschaltet. Selbst meinen SCSI- Platten hat das nichts ausgemacht. Das duerfte in den 90igern noch ein Problem gewesen sein. Heute ist das total egal.

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