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Was nun...?


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Hallo liebe Kollegen!

Ich bin 24 und ausgebildeter FiSi (ein Jahr gearbeitet)

MCITP gemacht.

Habe danach ein Studium(Vollzeit) begonnen, welches mir jetzt schon leider alles andere als zusagt. Ich bin wohl etwas zu optimistisch vorangegangen.

Folgendes zur Erklärung, damit ihr mich hoffentlich nicht für einen "Gleich-Aufgeber" haltet:

Habe mich für ein technisch orientiertes Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen entschieden. Technik hat mir immer Spaß gemacht.

Man muss dazu sagen, dass das Studium leider sehr Physik/Mathe-lastig ist..

Meine Schulzeit ist schon etwas her und ich habe mich zu der Zeit auch nicht wirklich reingehängt um die Mathematik zu verstehen. Darum war ich optimistisch und dachte mir: "Häng dich rein, wird schon!"

In den letzten Monaten habe ich sehr viel Zeit investiert um für das Studium zu lernen.

Habe die Vorkurse besucht. Alles brav mitgeschrieben, zuhause nachgearbeitet.

Mir ist es nun wirklich peinlich: aber mir fehlt das Erfolgserlebnis!

Ich sehe momentan keine Chance auf erfolgreiche Prüfungen.

Habe bisher alle Schulen und Weiterbildungen erfolgreich durchgezogen.

Auch privat bringe ich Dinge die ich anfange immer zu Ende!

Hier werde ich wohl aufgeben müssen...

Nun stehe ich vor der Frage: Was nun?

Ich bin FiSi, interssiere mich für Technik(mathematische Zusammenhänge sind aber ein Graus für mich).-->Ingenieur wird nix...

Habe eine Ausbildung in Richtung Informatik, möchte aber keine logischen Konstrukte erstellen und in Programmcode bannen.

Wirtschaftsinformatik und Informatik sind für mich ziemlich raus.

Habe mir die Modulübersicht, der verschieden Studiengänge angesehen.

Was nun? Arbeiten gehen und ärgern, dass man für so qualifizierte Arbeit nur so wenig bezahlt wird?:(

Bin grad etwas niedergeschlagen, also nehmt den Beitrag nicht gleich auseinander.

Beste Grüße!

Bearbeitet von mamboo
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Was nun? Arbeiten gehen und ärgern, dass man für so qualifizierte Arbeit nur so wenig bezahlt wird?:(

nee, arbeiten gehen und hoffen, dass die bezahlung auch mal besser wird!

du könntest dich über gezielte auswahl von neuen jobs und / oder zertifizierungen weiterbilden. z .b in richtung vertrieb/consulting. dort kann man auch als unstudierter gut verdienen (z.b. über provisionen oder umsatzbeteiligungen)

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Was nun? Arbeiten gehen und ärgern, dass man für so qualifizierte Arbeit nur so wenig bezahlt wird?:(

Wenn das mit dem Studium nix wird, dann heißt es wohl arbeiten gehen. Was erwartest du denn, mit gerade mal einem Jahr Berufserfahrung?

Es gibt noch viele Möglichkeiten sich weiterzubilden, z.B. in den Bereichen Microsoft, Linux, Netzwerke, Sicherheit, etc und dann steht mit ein paar Jahren Berufserfahrung einem Gehalt im Bereich 40K+X nichts im Weg.

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Ich würde nicht aufgeben. In den Naturwissenschaften wird in den ersten Semestern gesiebt. Hat man die überstanden, hat man es auch schon fast geschafft. In Jura ist es z.B. anders, da siebt erst das StEx.

Ärmel hochkrempeln, auf den Hosenboden setzen und solange die Vorlesung bearbeiten bis man es versteht. Dann kommen auch die ersten "Aha-Erlebnisse" und auch die Erfolge. Einfach nur alles besuchen und bloß nacharbeiten reicht nicht. Hinsetzen und durchquälen. Im Internet suchen, Matheplanet besuchen und fragen, fragen, fragen. Wäre doch auch schade wenn das Studium einfach wäre. Dann könnte es ja jeder und es gäbe mehr Angebot als Nachfrage. Was das zur Folge hätte sieht man ja derzeit am Gehalt der Berufseinsteiger in der Fachinformatik.

Ich habe mehr als das 3-fache der angegebenen Zeit für meine Mathekurse gebraucht. In der Schule war ich auch schlecht, von der 8. bis zur 10. Klasse dann nur noch mit Mühe und Not durch. Also kein Abitur und Mathe ist nun über 10 Jahre her. Trotzdem hat es geklappt. Und das mit Mathefächern an einer Uni, welche nicht gerade als anspruchslos gilt. Im Fernstudium. Ohne direkten Kontakt zu Mitstudenten, die man mal kurz fragen kann. D.h. alles selbst erarbeiten. Alles neben einem (zeitlich) anspruchsvollen Vollzeitjob. Und ich bin nicht gerade die hellste Birne im Kronleuchter...

Und da willst Du mir sagen, dass Du es nicht schaffen kannst? Quatsch! Durch Mathe durchbeißen, dann anschließendes Studium genießen und später mit gutem Gehalt in den Beruf einsteigen. Also hinsetzen und Ar*** aufreißen, hopp hopp ;)

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  • 1 Jahr später...

Hey!

Nachdem ich diesen Post vor über einem Jahr erstellt habe, möchte ich mal ein Update geben.

Auch wenn ich damit dieses Uralt-Ding wieder nach oben "rankiere".

Sorry Mods, aber vielleicht geht es ja noch mal jemandem so wie mir damals - und dieser Post hilft irgendwie:)

Ich habe mein Studium nur widerwillig aufgegeben.

Es gab wirklich viele, die mich ähnlich wie "kwaiken" motivieren wollten, weiter zu machen.

Letztendlich habe ich aber entschieden mein Glück woanders zu versuchen.

Ich habe mich umgesehen, was der Arbeitsmarkt so zu bieten hat und machte mir Gedanken, wie meine berufliche Zukunft aussehen soll. Durch Zufall wurde ich dann auf ein Angebot eines internationales Consulting-Unternehmens aufmerksam.

Dieses warb mit großen Chancen und hatte seinen Fokus in dem Bereich der IT, der mich besonders interessiert.

Also Bewerbung, Bewerbungsgespräch(habe zu der Zeit mit mehreren Unternehmen gesprochen), und schließlich---> Arbeitsvertrag :D

Unbefristet und einigermaßen gute Bezahlung und so ging mein neues Abenteuer los!

Anfangs war ich sehr misstrauisch, da etwas angeschlagen von der misslichen Erfahrung des Studiums, aber mit der Zeit legte sich das und nun fühle ich mich mittlerweile wirklich wohl!

Beruflich geht's voran und macht Spaß. Und ich muss sagen, im Consulting zu arbeiten, erweitert auch den Blickwinkel.

Ich möchte hier nun gar nicht so viel schreiben, aber diese Entscheidung brachte mich nicht nur beruflich weiter.

Ich hoffe ich helfe jemandem, indem ich meine Erfahrung hier schreibe.

Hier spare ich mir nun lyrische Ansätze oder Ratschläge und wünsche einfach alles viel Glück mit ihrem Weg(der nicht immer ganz grade sein muss).

Grüße

mamboo

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Freue mich für dich. Bei mir war es ähnlich. Habe ja auch auf das Studium wg. Mathe zunächst verzichtet. Aber irgendwann hat mich auch im neuen Job der "Stillstand" eingeholt und außer Inflationsaugleich + X kam weder monetär, aufstiegsmäßig, noch fachlich viel dazu. Durch einen kleinen Schubs bin ich dann wieder beim Studium gelandet, sonst würde ich immernoch auf der Position kleben, die ich damals inne hatte... zum Glück für mich kam der Schubs noch früh genug. Wenn ich jetzt erst mit dem BSc. anfangen müsste, würde ich es wohl nicht mehr packen.

Ich wünsche Dir, dass Du auch in 5 Jahren mit deiner heute getroffenen Entscheidung glücklich bist und keine "Was wäre wenn..."-Spiele spielen musst weil Du auch dem Stillstand zum Opfer gefallen bist. Es geht ja schließlich auch ohne Studium, siehe René Obermann :)!

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