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Strukturiertes Denken & Lernen üben, aber wie oder wo?


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Hi,

ich habe ein ungewöhnliches Anliegen, aber vielleicht könnt ihr mir ja doch helfen.

Auf eine Absage nach einem Vorstellungsgespräch wurde mir erklärt,

dass mein Vortrag und meine Gedanken nicht strukturiert waren und ich oft nicht

kurz und knackig auf den Punkt komme (also teilweise sogar etwas abschweife).

=> Merke ich auch selbst, dass wenn ich mit Arbeitskollegen rede ich erst mal viel

drumherum erzähle bis ich endlich auf den Punkt komme.

Wie kann man so etwas üben und lernen? Gibt es Kurse, Lehrgänge, Bücher.

Bei Amazon und VHS habe ich dazu nichts gefunden :-(

Wäre über jeden Tipp äußerst dankbar!!!

Gruß,

Lui

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Und um Präsentationen (beim Vorstellungsgespräch präsentierst Du dich) ;-)

Für mich ist da kein großer Unterschied. Du willst eine bestimmte Botschaft loswerden und da muß man vorher darüber nachdenken, wie das am besten gelingt. Was ist wichtig, was ist unnötig.

Ich habe Dich fast im Verdacht, Du hast die Seite nicht ganz gelesen - LOL

Wenn ich eine Schulung vorbereite, dann muß ich auch vorher genau darüber nachdenken, wie, was, warum, wann ich etwas sage.

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Also ganz ehrlich: Ich wusste 2 Wochen vorher dass ich eine Selbstpräsentation und 6 spezielle Fragen/Antworten darbieten muss innerhalb

von 10 Minuten.

Ich hatte dieses Jahr ein Rhetoriklehrgang und habe mir vorher das Buch "Souverän im Vorstellungsgespräch" Souverän im Vorstellungsgespräch: Amazon.de: Christian Püttjer, Uwe Schnierda, Hillar Mets: Bücher

gekauft. Das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen!!!

Die Selbstpräsentation an sich war nicht schlecht laut Personalabteilung, aber meine Gedanken waren nicht klar und durchstrukturiert.

Und so ist es bei mir im Leben oft genauso.

Dennoch weiß ich dass man das trainieren kann.

Nur das "wie" gestaltet sich schwierig.

Sonst noch weitere Tipps?

Gruß,

Lui

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Schönes Schlagwort.

Mindmaps sind für mich nichts neues. Habe ich schon oft gesehen aber hat mittlerweile den Ruf,

dass es doch nicht nicht so ergiebig ist wie man es zuerst dachte.

Oder arbeitest du oft mit Mindmaps? Wenn ja, wie soll man es im täglichen leben mit einbinden?

Jeden Tag eine Mindmap malen?

Gruß,

Lui

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ich arbeite in der regel nicht mit mindmaps. ich habe die "gabe" einen sachverhalt mit wenig aufwand relativ schnell und komplett zu erfassen. zumindest wenn die probleme nicht all zu komplex sind. so, genug des eigenlobs.....

alle möglichen formen der gedankenaufbereitung macht man für SICH. ich weiß gar nicht, wer sich da denn hingesetzt hat und gemessen hat, welche methode denn wie ergibig sein soll - vor allem: woran gemessen?

es gibt ja noch die tolle "technik" des brainstormings. brainstorming, mindmapping und genug backgroundwissen zu einem thema (z.b. allgemeine netzwerkgrundlagen) sollten genügen, ein thema aufzubereiten und kurz und knackig wiedergeben zu können.

ich gehe wie folgt:

1. text lesen und die wichtigen begriffe rausschreiben und 1 - 2 kernpunkte dazu.

2. dann schauen, wie man dies punkte verknüpfen kann

3. voilà: fertig ist die mindmap

4. was fällt mir sonst noch zu dem thema ein, fragen, ergänzungen usw. - brainstorming

5. in die mindmap einfügen

6. präsentation planen: welche vorgaben habe ich? 5 minuten redezeit - 10 seiten papier usw.

7. bei kurzer zeit nur die absoluten kernpunkte + die erste untereben auswählen. bei mehr zeit auch die unwichtigeren punkte und weitere subebenen dazunehmen.

allgemein kann ich dir noch ein paar tipps geben: versuche deinem gegenüber zuerst einen groben überblich über ein thema zu geben. vermeide details. details gibst du erst im zweiten schritt und/oder auf nachfrage. versetzte dich in deine zuhörer. du hälst den vortrag für SIE: was ist für die zuhöhrer interessant und was nicht? welche informationen braucht der zuhörer, um ein thema zu verstehen oder eine aufgabe auszuführen und welche sind nur (interessantes) detailwissen, das in diesem moment nicht nötig ist?

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ich arbeite in der regel nicht mit mindmaps. ich habe die "gabe" einen sachverhalt mit wenig aufwand relativ schnell und komplett zu erfassen. zumindest wenn die probleme nicht all zu komplex sind. so, genug des eigenlobs.....

... und wenn sie komplexer werden, dann sind Mindmaps eine wunderbare Möglichkeit. Arbeite gerne und oft mit Mindmaps und es hilft ungemein.

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... und wenn sie komplexer werden, dann sind Mindmaps eine wunderbare Möglichkeit. Arbeite gerne und oft mit Mindmaps und es hilft ungemein.

Ich verwende MindMaps auch regelmäßig. Wenn ich neue Prozesse aufnehme bzw. in Meetings sitze ist es für mich am einfachsten, wenn ich Notizen direkt als MindMap mit schreibe, so habe ich bereits eine strukturierte Mitschrift die ich dann weiter verwenden kann. Egal ob ich diese dann als Anforderung direkt Umsetzte, daraus ein Protokoll schreiben oder gar eine Prozessanforderung entwickle.

Ob es Sinn macht MindMaps einzusetzen muss aber auch immer bedacht werden. Es gibt hier Kollegen, die nur noch MinMapps einsetzten. Dann bekommt man Programieranforderung oder Protokoll als MindMaps vorgelegt. Finde ich immer etwas unschön, da finde ich strukturierte Fließtexte besser.

Gruß Pönk

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In Deiner Eröffnung schreibst Du, dass die Rückmeldung zu Deinem Vorstellungsgespräch war, dass Deine Gedanken nicht strukturiert seien und Du im Gespräch nicht immer kurz und knackig auf den Punkt gekommen bist.

Vorab: Wenn ein Unternehmen nur EINEN Mitarbeiter sucht, dann bleiben andere Kandidaten (m/w) zwangsläufig „auf der Strecke.“ In Deinem Thread kommst Du schnell zur Sache, was die Rückmeldung des Unternehmens nicht unbedingt unterstreicht. Selbstkritik ist immer gut, aber kann es sein, dass Du „nur“ im direkten Vergleich zu dem Kandidaten (m/w), der einstellt wurde, etwas unstrukturiert gewirkt hast? Vielleicht hätte es Dir geholfen, wenn Du Deine Selbstpräsentation und die Antworten auf die sechs Fragen vorher strukturiert auf ein Blatt Papier geschrieben hättest? Erfahrungsgemäß bleibt einmal Geschriebenes sehr gut im Gedächtnis hängen.

War die Rückmeldung des Unternehmens vielleicht noch etwas präziserer? Einige Personalverantwortliche versuchen ja mit Brainteasern den Kandidaten (m/w) auf den Zahn zu fühlen und stellen dann Fragen wie „Wie viele Nadeln hat ein Tannenbaum?“, „Warum ist ein Kanaldeckel rund?“ oder „Wie viele Smarties passen in einen Smart?“. Bei den Brainteasern kommt es nicht darauf an, dass man die richtige Lösung findet. Deshalb sollte man sich, wenn man Ihnen begegnet, auf keinen Fall unter Druck setzen lassen. Das Unternehmen möchte lediglich sehen, ob der Bewerber (m/w) einen möglichen Lösungsweg findet, ob er analytisch denken kann und sich Probleme strukturiert erarbeiten kann.

Mein Vorschlag:

1. Arbeite Deine Selbstpräsentation für künftige Gespräche schriftlich und individuell auf das Unternehmen ausgerichtet aus. Was Du in Deiner Selbstdarstellung erzählst, sollte kurz, strukturiert und überzeugend sein. Denn dabei hast Du die Möglichkeit, das Gespräch in eine von Dir gewünschte Richtung zu führen. Je besser Du darauf vorbereitet bist, desto angenehmer wird Dein Interview verlaufen.

2. Beschäftige Dich doch mal mit dem Thema Brainteaser. Das Internet gibt mit Sicherheit einiges dazu her.

Viel Erfolg!

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Ein wirklich gutes Präsentationstraining kann helfen, ggf. auch einfach mal ein Kommunikationstraining.

An Lesestoff empfehle ich "Stroh im Kopf" von Vera Birkenbihl bzw. "Präsentieren-Moderieren-Visualisieren" von Seifert. Warum du nicht auf den Punkt kommst erklärt Watzlawick in "Anleitung zum Unglücklichsein" und "Kommunikation". Zu "Lernen lernen" gibt es mehrere gute Bücher.

Meinen Anwendungsentwicklern bringe ich das mit einfachen Aufgaben bei: strukturiere deinen morgendliche Ablauf vom Klingeln des Weckers bis zum Absperren der Haustür als Struktogramm oder PAP.

Hinweis: Es gibt Menschen, die können das nicht lernen. Ich denke in Kästchen, bin aber dummerdings null kreativ. Das musst du für dich selbst entscheiden.

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Was ich noch nicht erzählt hatte: Ich war der einzige Bewerber! Auch wenn es ein höherer Posten war ca. 50k Brutto im Monat (mit vielen sozialen Leistungen) ist es traurig den Job nicht bekommen zu haben, denn ich war ausser Konkurenz.

Die Kollegen kennen mich ja vom sehen sehr gut. Ich mache einen äusserlich wie auch vom Charakter sehr guten Eindruck, aber der Inhalt stimmt bei mir nicht!

Ich gebe zu, ich kann manchmal etwas schlecht erklären und bin auch nicht so redegewand. Wenn dann auch noch unstrukturierte, nicht klar werdende Antworten zurückkommen,

reicht es eben nicht für den Job.

Klare Gedanken fassen, schnelle Auffassungsgabe und strukturiert Probleme angehen ist erstmal mein Ziel!!!

Dazu habe ich mir erstmal einen 5-Tage-Bildungsurlaub von der VHS rausgesucht:

Selbstpräsentation und Selbstmarketing:

Die Präsentation der eigenen Person wird immer wichtiger. Ob bei der Jobsuche, dem Vorstellungsgespräch oder im privaten Bereich: weder arrogant noch schüchtern zu erscheinen, ist oft ein Balanceakt. Viele Menschen haben Probleme damit, ihre Fähigkeiten und Leistungen ins rechte Licht zu rücken und Stärken und Schwächen gut zu vermarkten. Mit den Mitteln der Rhetorik wird im Seminar das sichere Auftreten, die überzeugende Rede und damit die authentische Selbstpräsentation und Selbstvermarktung geübt.

Ich hoffe das ist schonmal eine gesunde Richtung zum Präsentationstraining, oder IJK ?

Die genannten Bücher werde ich mir auch mal anschauen bei Thalia.

Das mit dem Hinweis finde ich wiederum Interessant: Ich denke zwar nicht in Kästchen, bin aber kreativ veranlagt!

Ich will dennoch nicht aufgeben!

Gruß,

Lui

Bearbeitet von LuideFunes
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Einstiegsgehalt von der Firma vorgegeben
ich bin sicher, du könntest deinen chef auch von weniger überzeugen;)

von dem, was du im eröffnungsbeitrag schriebst dachte ich, du wärst berufsanfänger als fisi. und dafür fand ich deine gehaltsvorstellungen mutig. aber dem scheint ja nicht so zu sein.

---

vielleicht hilft es dir auch, wenn dich jemand etwas fragt, eine kleine kunstpause einzulegen und über die antwort ein paar sekunden nachzudenken. vielleicht sind deine antworten dann präziser....

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