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Bachelor Studiengang Informatik - welche Richtung?


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Hallo zusammen!

Momentan bin ich am überlegen, ob ich mich neben der Arbeit mittels Fernstudium weiterbilde. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und FISI abeschlossen und arbeite momentan als Windows-/VMware-Adminnistrator.

Als FH habe ich mir die Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht.

Diese bietet einige interessante Bachelor-Studiengänge an:

- Informatik

- angewandte Informatik (Medieninformatik, Wirtschaftsinformatik)

- technische Informatik

- Digitale Medien (z.B. Fachrichtung Spieleentwicklung)

Viele meiner Arbeitskollegen studieren Wirtschaftsinformatik. Die Frage ist nur, ob der Markt nicht mittlerweile übersättigt ist mit den ganzen Bachelor of Science - Absolventen.

Die erste Frage, die man sich stellen sollte, ist natürlich der Zweck des Studiums. Ich erhoffe mir davon, meine Informatik-Kenntnisse aufzufrischen bzw. zu erweitern, vlt. zukünftig auch finanziell aufzusteigen. Ich könnte mir gut vorstellen, später als IT-Consultant tätig zu sein, spezialisiert im Microsoft oder VMware-Umfeld. Richtung Kundenberatung.

Die Branche Spieleentwicklung klingt natürlich auch spannend. Hierauf könnte man sogar mit einem Master-Studium des Cologne Game Labs aufbauen. :D Der Spiele-Markt boomt zur Zeit. Wäre eine vollkommen andere Richtung, aber für mich nicht uninteressant, da ich früher (als Jugendlicher ;- ) Spaß daran hatte, Levels zu kreieren (der epische Leveleditor von Duke3D) oder einfache Konsolenspiele mittels ASCII-Zeichen (z.B. Snake).

Grundsätzlich habe ich ein Interesse an Weiterbildung. Ich kann mich nur nicht für eine Richtung entscheiden.

Habt ihr einige Tipps / Erfahrungen für mich?

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Naja der Spielemarkt boomt leider nur für die Publisher. Entwicklerstudios werden geschlossen und oder rationalisiert. Von daher müsstest du bereits ein ziemliches Genie sein um dort einzusteigen. Außerdem halte ich spannend für den falschen Beweggrund für ein Studium.

Studium kostet viel Zeit, Nerven, Selbstdisziplin (blablabla) um es wirklich berufsbegleitend durchzuziehen. Daher überleg dir genau was du machen willst und in wie fern du mit den Themen konform bist.

Ich würde mir an deiner Stelle sehr genau die THemengebiete der Studiengänge anschauen und ggf. dann mit einem Berater sprechen.

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Danke für deine Antwort. Ich habe mit einem Berater gesprochen und tendiere momentan zu dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Wie anfangs geschrieben, habe ich bereits eine kaufmännische und technische Ausbildung (Börokaufmann und FISI) hinter mir. Ich habe mir die Studiuminhalte angesehen, einige Themen kommen mir bekannt vor. Werden diese Themen intensiver behandelt als während der Ausbildung? Falls sich zuviele Themen aufgrund der beiden Vorausbildungen überschneiden - haltet ihr das Studium für Zeitverschwendung?

Andererseits glaube ich, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, um meien Kenntnisse mal wieder aufzufrischen und auch zu erweitern. Desweiteren möchte ich natürlich durch dieses Studium meinen beruflichen Werdegang setzen (Richtung IT-Consulting) und erhoffe mir auch für später finanzielle Aufstiegsmöglichkeiten.

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Was Du in der Ausbildung hattest ist nur die Spitze des Eisbergs. An der FH bekommst Du das Anwenden wissenschaftlicher Methoden beigebracht, was deutlich tiefer geht als das, was Du in der Ausbildung hattest. Du wirst dich also freuen, wenn sich etwas irgendwo überschneidet. Ein Studium ist also nie eine Zeitverschwendung und öffnet Dir deinen Horizont doch ganz gewaltig.

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OK. Ich denke auch, dass ein Studium wesentlich anspruchsvoller ist. Vlt. überschneidet sich trotzdem das ein oder andere Thema von der Ausbildung....schaden tut es ja nicht.

Es überschneidet sich sehr viel, allerdings wirst Du feststellen, dass das was Du in der Ausbildung lernst in 3-5 Vorlesungen jeweils abgehandelt wird und dann tiefer in die Materie geht.

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Es überschneidet sich sehr viel, allerdings wirst Du feststellen, dass das was Du in der Ausbildung lernst in 3-5 Vorlesungen jeweils abgehandelt wird und dann tiefer in die Materie geht.

Das klingt gut. Ich bin auch bereit, mich weiterzubilden und habe Lust, auf diesen Studiengang.

Ich muss mich jetzt nur noch entscheiden, ob ich dies in Form eines Abend- oder Fernstudiums mache und an welcher Fachhochschule.

Als mögliche FHs für ein Abendstudium habe ich mir herausgesucht:


  • FOM Köln

  • Rheinische Fachhochschule Köln

Als mögliche FH für ein Fernstudium:


  • Wilhelm Büchner Hochschule

Gibt es bei den FHs Unterschiede in der Qualität?

Ich habe gelesen, dass die RFH Köln im CHE-Ranking sehr gut abgeschnitten hat. Muss man hierauf achten bzw. habt ihr bei einer der genannten FHs Erfahrungen gemacht?

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Hallo, beachte bei deiner Entscheidung u.a. Folgendes: Wenn du im Abendstudium studierst, musst du nach Feierabend nicht nur Vorlesungen und Ähnliches konsumieren, sondern auch noch Zeit haben zum Lernen. Von Vorteil ist dann zwar, dass du finanziell durch Möglichkeit Vollzeit zu arbeiten über die Runden kommst. Nachteilig ist aber, dass dir möglicherweise die Zeit des "Feierabends" fehlt. Du hast dort auch die Möglichkeit mit Komilitonen zusammen zu lernen und auch einen gewissen Druck am Ball zu bleiben.

Bei einem Fernstudium dauert es eher länger, bis du eine Lerngruppe hast, du kannst dir dafür zwar die Zeit besser einteilen weil Vorlesungen und Präsenzübungen eher wegfallen. Aber du musst enorm zielstrebig sein und dich gut selbst motivieren können, jetzt genau etwas zu lernen. Das schafft nicht jeder. Auch hier kannst du Vollzeit arbeiten. Es gibt staatlich zum Beispiel die Fernuni in Hagen, da zahlt man dann pro Semester die Gebühren für Materialbezug, die man ansonsten an privaten Instituten pro Monat zahlt.

Beim Präsenzstudium (an normaler staatlicher Uni/FH) nimmt man eher keine Rücksicht auf Vollzeitjobber, du müsstest dich auch gegen mehr Konkurrenz im Hörsaal durchboxen. Dies ist ja immer noch der traditionelle Weg. Die Jobs die du als typischer Student bekommst, sind eher im 400€-Bereich, weil die Firmen gern an Sozialversicherungen sparen wegen deines Studentensta*****s. Zudem bauen einige Einrichtungen auch gezielte zeitliche Assessments ein, so dass du innerhalb von x Semestern y Prüfungen geschafft haben musst, sonst verlierst du den Prüfungsanspruch und kannst im Regelfall in dem Fach an Uni bzw. FH nicht weiterstudieren. Genaueres regeln da immer die Immatrikulationsstatuten und Studienordnungen.

Sonst lass dir doch einen Termin bei der Studienberatung vom Arbeitsamt machen. Die Leute dort haben mindestens ein Studium absolviert und haben zudem weniger finanziell gebundene Tipps parat, weil sie nicht Studienberatungen von bestimmten Bildungsanbietern sind. Zudem ist ihr Horizont mitunter größer als der von Berufsberatern.

Die Rankings wie CHE basieren auf Befragungen von Studierenden und Profs. Ich war selbst mal in einem solchen Langzeitpanel und habe dann jedes Semester einmal einen Online-Fragebogen verlinkt bekommen, den ich ausfüllte. Die Gruppe der Befragten kann repräsentativ gewählt sein, muss es aber nicht zwingend. Dadurch bedingt kann die Befragung die realen Zustände wiederspiegeln, muss es aber nicht.

Beachte bei deiner Entscheidung auch: Wie hoch sind die Studiengebühren die die Anbieter erheben? Welche Leistungen sind inklusive? Gibt es zur zeitsparenden Prüfungsvorbereitung ggfs. Vorbereitungskurse?

Was das Thema Studiengangswahl angeht, so hast du bei Informatik/Wirtschaftsinformatik an der Uni eher mit Modellen zu lernen, an der FH lernst du auch Anwendungen kennen, die dir mitunter schon aus dem Job bekannt sind. Wobei du eben überlegen solltest, ob du wirklich in die technische Richtung willst, dann wär Informatik prädestiniert in diesem Zusammenhang. Oder ob du ins Consulting möchtest, dann bietet sich Wirtschaftsinformatik an, weil du bei Winfo häufig auch Veranstaltungen zum Thema Consulting/Beratung mit dabei hast.

Viel Erfolg!

Bearbeitet von fisof
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Die Jobs die du als typischer Student bekommst, sind eher im 400€-Bereich, weil die Firmen gern an Sozialversicherungen sparen wegen deines Studentensta*****s.

Das ist, soweit ich weiss, völlig falsch. Gerade weil du als Student (Werkstudent) beschäftigt werden kann, spart der Arbeitgeber Sozialvbersicherungsbeiträge, da du ja schon in einer studentischen Kranken/Pflegeversicherung bist. Im Grunde muss der Arbeitgeber nur den Anteil der Rentenversicherung zahlen (9,xx%) - den selben Anteil legt der Student dann nochmal drauf, und das sind dann auch alles Abzüge. Falls du den Grundfreibetrag (ca. 8000 Euro/Jahr) überschreitest, ist natürlich noch Lohnsteuer zu zahlen.

Du kannst als Student so viel verdienen wie du willst - wichtig ist nur, dass du während des Semesters max. 20 Stunden arbeitest (wegen des Studentenstatus in der Krankenversicherung). In den Semesterferien gibt es diese Beschränkung nicht mehr.

Je nach Region und Vorwissen im IT-Bereich kann man durchaus 10-15 Euro pro Stunde als Werkstudent verlangen, und kann so ohne weiteres auf 700-1000 Euro im Monat netto kommen (bei Vollzeit-Stelle in den Semesterferien auch mehr).

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Danke dir.

Ich tendiere momentan zum Fernstudium, weil ich da einfach wesentlich flexibler bin. Bei einem Abendstudium muss man ja nach den Präsenzveranstaltungen die Themen dennoch zuhause büffeln. Die Präsenzzeiten und Fahrzeiten entfallen also.

Der Nachteil beim Fernstudium ist natürlich - wie du bereits gesagt hast - die eiserne Selbstdisziplin, die man aufbrinden muss. Dies würde ich mir allerdings durchaus zutrauen, da ich mich bereits während der Ausbildung von der Berufsschule befreien lassen hatte und mir den Rahmenlehrplan auch per Selbstdtudium beigebracht habe. ;)

Ich bin mir allerdings unsicher in folgendem Punkt:

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Präsentationstechniken, Kommunikationstechniken etc. Diese Techniken können meiner Meinung nach besser im Abendstudium vor einer Klasse geübt werden. Ich stelle mir das per Fernstudium schwierig vor. Also bin ich am Überlegen, ob das der Wissenstransfer beim Abenstudium in Hinblick auf die praktischen Übungen vielleicht besser ist??

Allerdings muss man hier sehr viel Freizeit opfern....

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Zu den Bedenken von oben kommt auch meine Unentschlossenheit, die mich selber nervt;)

Ich habe seit letztem Jahr angefangen, mich auf die Prüfung 70-640 zum MCITP vorzubereiten...komme allerdings nur schleppend voran. Finde das original MS Press Buch sehr trocken.

Nun bin ich mich am fragen - bleibt bei einem nebenberuflichen Studium überhaupt noch Zeit für weitere Zertifizierungen? Wäre es doch besser, sich nur auf Weiterbildung / Spezialisierung zu konzentrieren anstelle eines Studiums?

Ich weiß noch nicht 100% genau, wo ich mich in ein paar Jahren sehe. Ein Studium schadet sicher nicht, es bietet danach viele Möglichkeiten oder ist die Eintrittskarte in die höhere Eingruppierung beim öffentlichen Dienst ;)

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