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"Regierung trickst bei Lehrstellen-Statistik"

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Ausbildungspakt: 250.000 Jugendliche kriegen keinen Ausbildungsplatz - SPIEGEL ONLINE

... mein Reden. und würden jetzt die IHKs hingehen und allen schwarzen Schafen unter den Ausbildungsbetrieben die Ausbildungserlaubnis entziehen um die Qualität der betrieblichen Ausbildung zu erhöhen, würden die Zahlen noch schlechter aussehen.

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Mag sein, aber ich finde, dass es nicht in Ordnung ist, wenn es der IHK egal ist, dass viele Ausbildungsbetriebe das letzte sind. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem IHK-Prüfer, der einen Prüfling hatte, der wirklich nur fürs Kaffee kochen, etc. zuständig war. Und Aussage der IHK, nachdem er sie darauf angesprochen hat, war "Wir sind froh, dass überhaupt ausgebildet wird"... das ist nicht ok...

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Das geht doch alle Jahre wieder so.

Genauso auch bei den "normalen" Arbeitslosen. Tausende fallen aus den Zahlen jährlich raus, da sie an einer Maßnahme teilnehmen. Ob sie danach einen Job finden ist dennoch fraglich, denn Maßnahmen müssen nicht immer auch Fortbildungen sein. Das reicht von "wie berwerbe ich mich richtig"-Kursen, die Tatsachen beibringen, die so total überholt sind, über schulische Qualifizierungsmaßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr oder ähnlich), sowie Sprachkurse und Maßnahmen, bei denen man oftmals einfach nur stur seine Zeit absitzt. Zusätzlich gibt es natürlich auch noch Maßnahmen, die Sinn machen, wie z.B. Umschulungen etc.

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Dabei könnten die drei am Pakt beteiligten Ministerien von Annette Schavan (Bildung, CDU), Ursula von der Leyen (Arbeit, CDU) und Philipp Rösler (Wirtschaft, FDP) eigentlich wissen, was im Übergangssystem schiefläuft.

Noch Fragen? ...

"Wir sind froh, dass überhaupt ausgebildet wird"

Irgendwie muss man sich den Fachkräftemangel doch künstlich erzeugen, oder?

Kehrseite der Medaille, teilweise ist es wirklich erstaunlich, dass die Unternehmen noch ausbilden, wenn man schaut wie sich teilweise beworben wird... ein sinkendes Niveau geschieht hier traurigerweise offenbar von 2 Seiten.

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Naja, also es gibt sowohl positiv, als auch negativ herausragende Bewerbungen, genauso wie es positiv, als auch negativ herausragende Ausbildungsbetriebe gibt. Diejenigen, die gute Bewerbungen schreiben, werden sich wohl auch eher bei einem "besseren" Ausbildungsbetrieb bewerben, als diejenigen, die nicht einmal mit automatischer Rechtschreib- und Grammatikprüfung fehlerfreie Sätze hinbekommen.

Dass es so schlechte Ausbildungsbetriebe gibt, ist natürlich nicht toll, aber wenn die Azubis dort genügend Eigeninitiative zeigen (autodidaktisches Lernen), dann haben sie danach durchaus eine Chance auf dem Arbeitsmarkt - das muss man so natürlich auch sehen. Verbesserungswürdig ist es aber dennoch (von beiden Seiten her).

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Dass es so schlechte Ausbildungsbetriebe gibt, ist natürlich nicht toll, aber wenn die Azubis dort genügend Eigeninitiative zeigen (autodidaktisches Lernen), dann haben sie danach durchaus eine Chance auf dem Arbeitsmarkt - das muss man so natürlich auch sehen. Verbesserungswürdig ist es aber dennoch (von beiden Seiten her).

Reicht aber doch nicht, weil jede praktische Berufserfahrung fehlt. Wer eine Ausbildung als FIAE abgeschlossen hat, von dem wird erwartet, dass er nicht nur praktische Erfahrung in verschiedenen fachlichen Bereichen hat, sondern er sollte z.B. auch Aufwandsabschätzungen geben oder Angebote schreiben können. Das sind Dinge, in die man während der Ausbildung "eigentlich" langsam hineinwächst. Wenn das dem Ausbildungsbetrieb aber an sämtlichen Körperöffnungen vorbeiging, hat man vielleicht Chancen in der Bewerbungsphase, aber spätenstens in der Probezeit, wo einmal auf den Zahn gefühlt wird, ob hinter dem Geschwafel aus Bewerbung und Vorstellungsgespräch auch Substanz steckt, ist es dann vorbei.

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Also ich muss sagen, ich habe meine Ausbildung (damals als FiSi) auch zuerst in einem sehr schlechten Betrieb angefangen.

Meine Aufgaben in den 3 Monaten waren Programmieren (das war noch OK, wobei niemand da war, der bei Porblemen helfen konnte, weil der Chef einfach absolut keine Ahnung hatte), mit Kunden telefonieren (meist war ich die Person, die sich das Gemecker und Geschimpfe von verärgerten Kunden anhören musste und versucht hat, diese zu besänftigen...) und Kabel patchen und löten (wobei letzeres im Flur auf dem Boden geschehen ist ^^) Das einzige was mir wirklich was gebracht hat, war die Programmierung von Tischeinsätzen zur Steuerung von Beamern, wobei das ein Aufwand von 2 Stunden (insgesamt für alle) war.

Außerdem hat sich dann irgendwann rausgestellt, dass unser AG weder FI ausbilden darf, noch uns bei IHK, Krankenkasse, oder sonst wo gemeldet hat. Außerdem hat er in der ganzen Zeit, in der ich da war versucht beim Arbeitsamt für mich ein EQJ durch zu bringen... (was totaler Quatsch ist, weil ich Abitur habe...^^). Dan kamen noch so Sachen hinzu, dass er Programme auf den Rechnern hatte, mit denen er nachschauen konnte, was wir gemacht haben, er E-Mails von MEINEM Outlook-Konto verschickt hat und mir die Schuld gegeben hat, wenn daran irgendwas falsch war (falscher Anhang, falscher Ansprechpartner, etc.). Und die Höhe war, als ich einen Tag relativ früh im Büro ankam, hatte er meine Festplatte ausgebaut und mit nach Hause genommen, um nach ICQ zu suchen (ich hatte damals als Notification den ICQ-Sound, und da er mir die Nutzung meines Handys erlaubt hat, kam der Ton halt ein bis 2 Mal am Tag und er hat mir nicht geglaubt, dass das man Handy war...^^).

Also es muss ja nicht unbedingt nur das fachliche fehlen.. es gibt einfach schlechtweg Unternehmen, die billige Arbeitskraft für iwas anderes brauchen... Ich hab ja schließlich keine Ausbildung zur Telefonistin gemacht....

Nachdem ich gekündigt habe, habe ich damals sofort einen Termin beim Arbeitsamt und der IHK gehabt und denen diese Situation geschildert... Ende vom Lied, in dem 'Betrieb' wird immernoch ausgebildet....^^

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Horrorstory über einen miesen Betrieb...

Das ist jawohl der Knaller. Wenn auch nur die Hälfte davon wahr ist, sollte man solchen Pfuschern direkt das Handwerk legen.

Keine Ahnung haben ist eine Sache, aber so an paranoides Verhalten grenzende Aktionen sind jawohl das allerletzte.

Gruß, Goulasz

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Das ist jawohl der Knaller. Wenn auch nur die Hälfte davon wahr ist, sollte man solchen Pfuschern direkt das Handwerk legen.

Keine Ahnung haben ist eine Sache, aber so an paranoides Verhalten grenzende Aktionen sind jawohl das allerletzte.

Gruß, Goulasz

Das ist alles wahr.. ich saug mir sowas nicht aus den Fingern ;) und ich hab nicht ohne Grund nach 3 Monaten fristlos gekündigt, obwohl ich absolut keine Ahnung hatte, was ich danach mache.... und wieder fast ein Jahr Zeit verschenkt habe... Aber das ist nur ein Auszug der Dinge, die dort abgelaufen sind.. nach der Kündigung ging es ja auch noch knapp ein halbes Jahr weiter... ich war nicht ohne Grund irgendwann deshalb beim Anwalt...

Aber was ich noch viel schlimmer finde, dass man von Seiten der IHK, und Arbeitsamt absolut keine Rückmeldung bekommt. Gibt sicher viele Azubis, die sich noch viel mehr gefallen lassen und lieber überhaupt eine Ausbildung in der Tasche haben.. egal was das bedeutet... Und das finde ich das schlimme daran. Ich hab z.B. einen Schüler in meiner Klasse, dem es bei seinem ersten Betrieb ähnlich ging (nicht ganz so krass). Wir haben ihm alle geraten sich etwas Neues zu suchen.. aber er hat das einfach nicht eingesehen und hat dort fast 1,5 Jahre gearbeitet, bis eine Lehrerin von uns ihm auch geraten hat, sich einen anderen Betrieb zu suchen... sonst würde er dort wahrscheinlich immernoch sitzen und dem Chef Kaffee kochen...

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@Pixie:

Nunja, so etwas kann man sich als Anwendungsentwickler ja durchaus auch aneignen, wenn man z.B. für ein Open Source Projekt mitprogrammiert, oder aber kleine Programme auch mal privat schreibt. Oder aber man denkt sich ein Projekt aus und erstellt alles dafür notwendige und lässt mal einen Kollegen drüber schauen, oder stellt es online.

In meiner damaligen Berufsschulklasse haben sich z.B. 2 Leute zusammengetan und eine Software für Lehrer geschrieben mit Schulklassenverwaltung, Möglichkeit für Notitzen zu Klassen und/oder Schülern, u.s.w. ... das ganze haben sie danach dann vermarktet. Was dabei rumgekommen ist, weiß ich jedoch nicht so ganz, da die Ausbildung dann zu Ende war und der Kontakt zu ihnen abbrach.

Meine Ausbildung als FIAE war auch nicht gerade berauschend (eigentlich hätten die da eher eine Mischung aus FISI und ITSE (dafür aber zu wenig Systemwissen, das vermittelt wurde) ausbilden sollen als einen FIAE). Kaum Programmierung, wenn dann eher im PHP rumpfuschen mit was mySQL und JavaScript. Mein Ausbilder hatte nur einen 3/4-Job dort und war davon dann vielleicht wenn es hochkommt die Hälfte der Zeit für mich ansprechbar. Wenn ich was gefragt habe, wurde immer gesagt "Zeige ich euch morgen" (wir waren zwei Azubis) und dabei blieb es dann auch zu 90%. Habe die Ausbildung dennoch geschafft (denke auch viel aufgrund meines doch recht guten Vorwissens), aber bin dann in die Netzwerkschiene gegangen, da mir die Programmierung nicht so lag, wie ich anfangs dachte und mir keinen richtigen Spass mehr machte.

Es geht also durchaus. Ich hatte nur nicht so viel Motivation, mich in C++ o.ä. dann noch tiefer reinzuarbeiten.

Beim FISI ist das natürlich alles was komplizierter weil man fürs vernünftige Lernen auch entsprechende Hard- und Software braucht. Anderseits gibt es da meist auch die Möglichkeit, sich zu Hause einen Server mit VMWare aufzusetzen und mit ein paar virtuellen Maschinen zumindest mal rumzuspielen und rumzutesten.

Programme für virtuelle Router und Switche gibt es auch.

wenn man also wirklich an der Materie interessiert ist, dann gibt es auch bei schlechten Firmen die Möglichkeit, wenn man nebenher gewillt ist, noch zu Lernen, nach der Ausbildung durchaus keine allzu schlechten Karten zu haben.

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