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MeasureUp - Simulierte Zertifizierungsprüfungen - Erfahrungen?


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Hat jemand schonmal MeasureUp (measureup.com) in der Vorbereitung auf eine Zertifizierungsprüfung benutzt?

Es handelt sich um simulierte Prüfungen mit Fragen, die (angeblich) ähnlich sind, wie die Fragen, die man in der jeweiligen Prüfung bekommt. Microsoft bietet den Dienst zusätzlich an, wenn man bei PearsonVue eine Prüfung bucht.

Die Preise für 30 Tage Zugang sind ganz schön gesalzen (circa 90 Euro). Dafür gibt es aber auch eine sog. "Bestehen-Garantie": https://www.measureup.com/practice-test-pass-guarantee

Was ist davon zu halten?

Hat jemand Erfahrungen mit dem Service und kann berichten, ob dass was taugt? Oder ist es rausgeworfenes Geld?

Bearbeitet von thschm
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Ich finde es grenzwertig, wenn ein Prüfungsanbieter "gleich dazu" einen "Lösungsanbieter" liefert.

Wenn man noch nie eine Microsoft-Prüfung gemacht hat und unsicher ist bzgl. Bedienung der Oberfläche: okay.

Aber als "Abkürzung" inhaltlich finde ich solche Angebote eher nicht okay.

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vor 16 Stunden schrieb thschm:

Hat jemand Erfahrungen mit dem Service und kann berichten, ob dass was taugt? Oder ist es rausgeworfenes Geld?

Es sind halt Braindumps...

Wenn es nur um den Wisch geht kann man so was ja machen, aber wenn ein zertifizierter Wasweißichwas nachher beim Kunden trotzdem alles googeln muss wirft das kein gutes Licht auf die Person selbst und kein gutes Licht auf das Zertifikat.

Klassisches Braindump lernen ist die theoretische Fahrprüfung. Entweder ich lerne den Inhalt, dann sind mir die Fragen egal, oder ich lerne die Fragen, dann darf aber nichts anders sein als beim Lernen.

Wenn ich Zertifikat XY nicht dringend für Job ABC brauche,würde ich den langen Weg mit richtig lernen nehmen. Für den Traumjob geht es auch (erst mal) mit Braindumps, aber das Wissen muss ja trotzdem her...

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vor 46 Minuten schrieb Maniska:

Für den Traumjob geht es auch (erst mal) mit Braindumps, aber das Wissen muss ja trotzdem her...

Und wie soll das gehen? Schulung wird der Arbeitgeber nicht gern bezahlen, weil "das Wissen haste doch schon, oder haste gelogen in deinen Bewerbungsunterlagen"?

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vor 6 Minuten schrieb janagut:

Und wie soll das gehen? Schulung wird der Arbeitgeber nicht gern bezahlen, weil "das Wissen haste doch schon, oder haste gelogen in deinen Bewerbungsunterlagen"?

Nur weil ich ein Zertifikat für etwas habe, heißt das nicht, dass ich adhoc jede Kleinigkeit beherrschen muss. Schon gar nicht, wenn ich im Bewerbungsgespräch mitteile, dass ich mit der Technologie XY die letzte Zeit wenig gearbeitet habe. Dann weiß der Interviewer schon Bescheid, was du ihm mitteilst.

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vor 18 Minuten schrieb janagut:

Und wie soll das gehen? Schulung wird der Arbeitgeber nicht gern bezahlen, weil "das Wissen haste doch schon, oder haste gelogen in deinen Bewerbungsunterlagen"?

Learning by Doing, Bücher lesen, online zu Thema einlesen, entsprechende Videos schauen, Einweisungen / Einarbeitung durch Kollegen, in fachlichen Portalen fragen / nachlesen,  ...

Man braucht nicht zwingend immer direkt eine Schulung, wenn man etwas nicht (mehr) weiß, sondern man sollte auch dazu in der Lage sein, sich in gewissen Grenzen autodidaktisch fortzubilden.

Um an entsprechendes Material zu kommen, raucht man zwar manchmal einen entsprechenden Account, aber sobald man Geräte des Herstellers in Wartung hat, sollte das ja eh gegeben sein.

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vor 44 Minuten schrieb janagut:

Und wie soll das gehen? Schulung wird der Arbeitgeber nicht gern bezahlen, weil "das Wissen haste doch schon, oder haste gelogen in deinen Bewerbungsunterlagen"?

Wenn ich das Zertifikat (bzw das Wissen dass das Zertifikat bestätigen soll) dringen für einen neue Stelle benötige, und die Abkürzung via Braindumps nehme, dann muss ich mich halt DANACH auf meinen A*sch pflanzen und den Inhalt trotzdem lernen.

Wenn ich bei $Funktiondiemannureinmalin10Jahrenbraucht trotzdem googeln muss... Ja passiert.

Schaffe ich es aber nicht mal mit die Konfig eines Switches anzeigen zu lassen, oder Alltagsaufgaben zu meistern obwohl ich zertifizierter Wasauchimmer bin der das können muss, dann bin ich ein Blender.

Die wirklich spannenden Zertifizierungen schafft man eh nicht mehr mit Braindumps, das muss man das Thema dann schon verstehen.

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vor 3 Minuten schrieb Maniska:

Die wirklich spannenden Zertifizierungen schafft man eh nicht mehr mit Braindumps, das muss man das Thema dann schon verstehen.

Wenn Zertifizierungen entscheiden zwischen "Einladen"-Stapel bei Bewerbungen und "vielleicht später"-Stapel, soll man dann Bewerbern zu Ehrlichkeit raten? Oder zu "ha, mach halt, egal wie"?

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vor 1 Minute schrieb janagut:

Wenn Zertifizierungen entscheiden zwischen "Einladen"-Stapel bei Bewerbungen und "vielleicht später"-Stapel, soll man dann Bewerbern zu Ehrlichkeit raten? Oder zu "ha, mach halt, egal wie"?

Das muss jeder selber wissen, wie er seine Zertifikate macht... Wird dann halt peinlich wenn man Fragen zu Basics nicht richtig beantworteten kann.

Wie gesagt, die Einsteigerzertifikate kann man noch mit Braindumps bestehen, die sind aber im Regelfall nicht entscheidend ob man eingeladen wird oder nicht. Sie können das Zünglein an der Waage sein, aber spätestens der Fachabteilung ist es dann egal ob da ein CCNA, LPIC oder MCSA ankommt oder nicht, Hauptsache derjenige hat einen Plan was er macht. Steht hingegen ein CCNP oder CCIE vor mir, dann haben seine Aussagen deutlich mehr Gewicht.

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vor 3 Stunden schrieb Maniska:

Klassisches Braindump lernen ist die theoretische Fahrprüfung. Entweder ich lerne den Inhalt, dann sind mir die Fragen egal, oder ich lerne die Fragen, dann darf aber nichts anders sein als beim Lernen.

Bei solchen Diensten wie Certbase oder MeasureUp geht es doch gar nicht darum, die Fragen auswendig zu lernen sondern dass man sein Wissen zu den Themen testen lassen kann. Auch ist das eine gute Übung wie man mit der Prüfungssituation umgeht, also z.B. mit der Zeit. Das ist eine übliche Methode zur Vorbereitung einer Prüfung und wird unter anderen von Hochschulen, Berufsschulen usw. genutzt.

Das Fragen auswendig lernen rein gar nichts bringt sollte eigentlich klar sein, vor allem im technischen Bereich. Der Inhalt mag zwar identisch zu den vergangene Prüfungen sein aber sobald sich die Fragestellung ändert - dazu reicht auch schon die Änderung der Parameter - ist man schon ziemlich aufgeschmissen. Zumal das auch keine Materialien sind, um sich erst mit den Themen auseinanderzusetzen.

Gut, die Prüfungen bei IT-Zertifikaten basieren meistens nur auf Multiple Choice, d.h. man kann auch Glück haben und einfach zufällig das richtige auswählen. Dazu braucht man aber auch die obigen genannten Dienste nicht. Glücklicherweise kenne ich keinen der sich durch ein IT-Zertifikat "durchgemogelt" hat und ich denke auch nicht, dass es irgendeinen gibt, der sich für diese IT-Zertifizierung interessiert, solch einen Dienst nutzt, um mogeln zu können. 

Bearbeitet von ADM
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