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Empfohlene Antworten

Veröffentlicht

Hallo,

warum sind die neuen Fachrichtungen Digitale Vernetzung und Daten- und Prozessanalyse so unterrepräsentiert bei Stellenanzeigen?

Ich würde gerne eine Umschulung machen zum Daten- und Prozessanalyse, bekomme aber leise Zweifel

ob so etwas das richtige für einen Umschüler ist.

Da hat sich ein Gremium, weit ab vom Schuß, Dinge zur Neuorganistaion der Berufe ausgedacht, von dem die Arbeitgeber noch nicht wissen, was man damit macht. Also wenige Stellenangebot zu dem Thema. Daher noch weniger Praktika zu dem Thema. Demnach wenige Teilnehmer bei den Umschulungsanbietern. Fazit: Die wenigen Umschüler zu DPA werden in die anderen Klassen gesteckt ( FISI/FIAE ) und kommen kaum gut ausgebildet aus der Maßnahme heraus.

  • Autor

Die Umschulung wäre in den Eckert-Schulen Regenstauf. Ja DPA wird überhaupt wenig angeboten.

Ist es da auch so schlimm. Sollte ich lieber in Anwendungsentwicklung bleiben?

Praktikum hätte ich aber schon.

Die Umschulung als Fachinformatiker:in ist kein starres Korsett, sondern eher ein Startpunkt. Der Wechsel von AE nach DPA ist nicht nur möglich, sondern in vielen Fällen sogar gewünscht – da Anwendungsentwicklung eine solide Basis für datengetriebene Prozessanalyse bildet. Die Durchlässigkeit innerhalb des Berufsbildes Fachinformatiker ist in der Praxis relativ hoch.

Es sind doch ohnehin nur ein paar Wochen, die in den fachspezifischen Modulen uneterschieden sind.

Viele methodische und technische Grundlagen überschneiden sich, z. B. SQL, Datenbanken, Schnittstellen, Modellierung, Programmierkenntnisse, Verständnis betrieblicher Prozesse.

Investiere etwas zusätzliche Zeit in Power BI, Tableau, oder Grafana, BPMN 2.0 (z. B. Camunda Modeler) und Python für Datenanalyse (Pandas, NumPy) und versuche ein Projekt, das Nähe zu DPA hat.

  • Autor

Gilt das auch für den umgekehrten Fall das man mit DPA wieder zurück zur Anwendungsentwicklung geht?

Ich selbst möchte Anwendungen bauen, die Daten aus dem Internet (z.B. Social Media) extrahieren und analysieren können.

Die Tools dafür sind in der Regel alle für Python:

-Playwright

-FastAPI

- Apache Airflow, Spark

- Langchain

Wohingegen in der Anwendungsentwicklung bei uns auf C# gesetzt wird.

DPA benutzt Python und einen Anfängerkurs in ML & DeepLearning.

Die Frage lautet dann: Wo bekomme ich mehr für meine Zeit, bei C#, oder bei rudimentären ML/Deep Learning/Genetische Algorithmen

Bearbeitet von niacin

Natürlich geht auch der andere Weg in die entgegengesetzte Richtung.
Was ist deine konkrete Situation ?
- In den gemeinsamen Modulen sitzt du zusammen mit SI/AE/ usw.
egal welche Sprache da gelehrt wird, das sind nur die Basics und man erwartet, dass du die auch in einer anderen Sprche umsetzen kannst.
Bubble Sort ist Bubble Sort, in C# und in python.

vor 57 Minuten, niacin hat gesagt:

Wo bekomme ich mehr

Das hängt davon ab, welche Messlatte du verwendest.

- Mehr Skills für den Job?
- Bessere Vorbereitung und Chancen für eine erfolgreiche Prüfung?
- leichter ein Praktikum ( K.O. Kriterium für Prüfungszulasseng und gutes Projekt)

Ganz abgeseh davon, dass die Qulität der Dozenten ein Glücksspiel ist.
Warum sollte man als Dozent besser DPA als AE können?
Hat der Umschulungsanbieter überhaupt einen DPA Spezialisten, oder ist das ein AE mit eine paar statistischen Algorithmen?

Das kannst nur du vor Ort entscheiden.


  • Autor

Wenn man mal davon ausgeht, für das Praktikum würden beide gehen

und in der Praxisphase/Projekt

soll etwas mit:


-Playwright

-FastAPI

- Apache Airflow, Spark

- Langchain, RAG, LLM

(alles in Python)

gemacht werden

wo bekommt man theoretisch mehr von was relevant dafür ist,

mal davon abgesehen, dass man ohnehin noch jede Menge zusätzlich lernen muss.

Welcher Abschluss macht sich später besser?

Ich gehe mal davon aus, in DE schaut man immer noch mehr auf die

Abschlüsse als auf das was man wirklich kann.

Und Stellen die explizit als DPA ausgeschrieben sind, sind aktuell wirklich spärlich gesät.

Ob das noch besser wird?

Bearbeitet von niacin

Du willst einfach nur Meinungen sammeln? ok.

Mach den AE, lerne daneben die DPA spezifischen Themen und verabschiede dich von der Paarung ' KI/DPA muss immer python sein'.

der DPA ist eine äußerst interessante und wichtige FI Spezialisierung, den die Firmen auch brauchen, aber es noch nicht wissen/verstehen.

rein pragmatisch stimme ich daher @hellerKopf zu: mache den AE. Ich habe auch die Ausbildung zum FI AE gemacht (und nicht bereut) und interessiere mich SEHR stark für DPA Themen. Längerfristig möchte ich auch als Data Science Consultant durch die Unternehmen springen.

  • Autor

Ein Hauptgedanke von mir war ja, dass in DPA

Python gelehrt wird

und in AE C#.

Bringt das lernen von C# etwas, wenn man später ohnehin nur Python programmieren möchte?

Und werden daneben noch Skills gelehrt, die in DPA nicht drankommen?

DPA Themen kann man in (fast) jeder Sprche lernen.

Titel / Autor(en)

Programmierbezug

Fokus / Nutzung

R Data Analysis without Programming – David W. Gerbing

Minimales R (mit lessR)

Zugang zur Datenanalyse ohne direkte Code-Eingabe

Data Science and Predictive Analytics – Ivo D. Dinov

R, aber methodischer Schwerpunkt

Analytisches Verständnis in Biostatistik, weniger Kodierung

Numerical Recipes – various authors

C++ (bzw. algorithmisch)

Numerische / statistische Methoden mit Erklärung, nicht Python

Forecasting Methods and Applications – Makridakis et al.

Software-agnostisch

Zeitreihen und Prognosemethoden, unabhängig von Tools

The Data Economy: Tools and Applications – Baley & Veldkamp

Kein Code

Statistische Analyse in wirtschaftlichem Kontext




Python ist heute zwar der bequemste Einstieg, aber nicht die einzige Möglichkeit

Python Module werden intern oft in C++ oder CUDA implementiert, weil diese Sprachen für Performance-kritische Teile deutlich effizienter sind (z. B. die Tensor-Operationen in PyTorch/TensorFlow).

Es gibt auch Bibliotheken in anderen Sprachen:

C++: dlib, mlpack, Shark, TensorFlow C++ API

Java: Deeplearning4j

C#/.NET: ML.NET

Julia: Flux.jl

R: caret, torch für R

Wenn du schnell experimentieren und Prototyping machen willst, ist Python zwar Standard.

Wenn du aber hochperformante Anwendungen schreiben möchtest, kannst du auch direkt mit C++-Bibliotheken arbeiten oder Python-Modelle (z. B. trainierte PyTorch/TensorFlow-Modelle) später über eine C++-Schnittstelle einbinden.

Du könntest auch einen hybriden Ansatz wählen: Training in Python, Einbindung in andere Projekte über ONNX Runtime oder TensorFlow C++ API usw.

Bearbeitet von hellerKopf

vor 25 Minuten, niacin hat gesagt:

und in AE C#.

ich bin FIAE. Bei uns in der Firma wird zwar (auch) in C# programmiert, jedoch habe ich noch nie in meinem Leben C# programmiert. Auch in der Berufsschule hatten wir das nicht.

In der Berufsschule lernten wir (als klassische objektorientierte Programmiersprache) Java, im Betrieb (zu Übungszwecken) Python.

In meinem FIAE Abschlussprojekt war dann Webentwicklung mit JavaScript, Typescript und Co angesagt .

In meinem Berufsalltag jetzt als ERP Anwendungsentwickler programmiere ich jetzt in einer Spaghetti Code Sprache, die du nicht lernen möchtest (glaub mir).

TLDR: Die konkrete Programmiersprache ist eigentlich völlig egal. Es geht eh erst mal nur darum grundlegende Konzepte zu erlernen.

Was DPA Themen angeht: Python und R sind da natürlich die Sprachen der Wahl.

vor 19 Stunden, niacin hat gesagt:

warum sind die neuen Fachrichtungen Digitale Vernetzung und Daten- und Prozessanalyse so unterrepräsentiert bei Stellenanzeigen?

Als jemand der bereits Daten-, und Prozessanalyse (FIDP) ausgebildet hat, es liegt eventuell daran, dass weder die IHK noch die Berufsschulen darauf vorbereiten sind.

Ich musste bei der Eintragung der hiesigen IHK erst einmal erklären was diese Fachrichtung ist.

Die Berufsschule hatte keine eigenen Klasse, also wurde das erste Jahr zusammen mit FIAE ausgebildet. Zu den Sommerferien zum zweiten Jahr habe ich dann einen Anruf bekommen, dass die Schule es sich nicht mehr leisten kann und ich daher eine neue Schule suchen muss. Alle Berufsschulen der benachbarten Städte haben es ebenfalls nicht angeboten und mir gesagt, dass ihren FIDPs vermutlich das gleich bevorstehen würde. Am Ende habe ich eine Schule gefunden, die eine Sammelklasse für solche Fälle eingerichtet hat. Und zwar über 100 Kilometer entfernt.

Und ich würde trotzdem jedem dazu raten, wenn er die Wahl hat, den FIDP zu wählen.

Bearbeitet von Sullidor

vor 4 Minuten, niacin hat gesagt:

besser AE zu lernen anstatt DPA

du hast doch sicher den konkreten Ausbildungsplan für beide Fachrichtungen.
Dann schau dir mal an, was dir in DPA geboten wird und lies parallel mal Stellenanforderungen für DPA Stellen.
Meiner Meinung nach, wirst du mit dem Themenangebot einer DP Umschulung kaum genommen werden.

vor 2 Minuten, Sullidor hat gesagt:

Und ich würde trotzdem jedem dazu raten, wenn er die Wahl hat, den FIDP zu wählen.

das verwundert, da du ja die Schwierigkeiten bestens beschreibst.

Wenn eine gute betriebliche Ausbildung möglich ist, gebe ich dir recht.

Aber in einer Umschulungssituation ist DPA eine Sackgasse, da sich da die Probleme noch vervielfältigen.

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