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Sullidor

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Alle erstellten Inhalte von Sullidor

  1. Auch wenn das bei euch nicht ideal ist, möchte ich noch etwas einwerfen. Ihr habt scheinbar einen Servicevertrag mit einen IT-Dienstleister, der euch bei Problemen zur Hand geht und den ihr beauftragen könnt, wenn ihr nicht weiterkommt? Das ist in deiner Situation eine wirklich wichtige Information. Ich habe meine "Laufbahn" als Ausbilder ebenfalls als interner IT-Einzelkämpfer in einem Unternehmen mit ~85 Mitarbeitern begonnen und habe dabei einen Azubi und an anschließend noch regelmäßig einen Umschüler betreut. Dazu wurde ich damals im Vorfeld von der IHK besucht und wir haben über alles genau besprochen. Und die wichtigsten Punkte auf aus diesem Gespräch: Durchschnittliche Formel ist dort, 1 Azubi pro Fachkraft. (Also ein Azubi in meinem Fall.) Krankheit und Urlaub des Ausbilders sind kein Problem, da der Azubi ja auch in dieser Zeit genug angemessene Aufgaben zu bearbeiten hat, die nicht zwingend eine Beaufsichtigung benötigen. Ein großer Bonus war der Dienstleistungsvertrag mit einem IT-Dienstleister. Dadurch hat die IHK mir gestattet einen zweiten Auszubildenden (in Form eines Azubis oder eines Umschülers) zu nehmen. Voraussetzung dafür war, min. einer der Azubis musste im 2. Lehrjahr sein und damit schon zum Teil eine Fachkraft sein. Damit kennt sich ein Azubi bereits genug aus um komplexere Themen bearbeiten zu können, dem Azubi/Umschüler im 1. Lehrjahr und dem externen IT-Dienstleister als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Alle weiteren Fragestellungen sollten dann problemlos Zeit finden, bis der Ausbilder wieder da ist. Eine große Ausnahme gab es aber noch. Ich durfte als Ausbilder während des Abschlussprojektes nicht in den Urlaub gehen, da zu dieser Zeit ein qualifizierter Ansprechpartner verfügbar sein muss. In meinen Augen ist eine Ausbildung in einer IT-Abteilung mit mehreren Fachkräften aber deutlich angenehmer für alle Parteien. Aber es kann doch sehr gut sein, dass dieses ganze Szenario mit der zuständigen IHK so abgesprochen ist. Ich würde das vorher auch mit deinem Ausbilder abklären bevor du dich bei der IHK meldest. Die werden sich anschließend nämlich ziemlich sicher bei deinem Ausbilder melden. Und die Chance ist relativ gering, dass der Betrieb anschließend nicht mehr ausbilden darf. Aber groß, dass du dort noch einige Jahre verbleiben musst.
  2. Genau dies hat sich aber nach meinen Erfahrungen tatsächlich in den letzten Jahren geändert. Während 2010 - 2016 die wenigsten Umschüler, die ich kenne oder als Ausbilder und vertretungsweise als Teilzeitdozent betreut habe, tatsächlich nur schwer einen Job gefunden haben, hat es sich so ab 2017 langsam geändert. Soweit ich das aus der Umschulungsbubble beurteilen kann, in der ich mich befinde, bekommen inzwischen nahezu alle dieser Umschüler relativ häufig Vorstellungsgespräche und Angebote. Und die Versuche diese Umschüler mit einem extrem geringen Lohn zu übervorteilen haben deutlich abgenommen. Aber wie gesagt, das sind meine lokalen Erfahrungen mit den immer gleichen Trägern und Praktikumsbetrieben. Ich bekomme das pro Jahr von so 3-9 Umschülern mit. Das kann woanders natürlich komplett anders sein.
  3. Lass dich bloß nicht ins Boxhorn jagen. In den letzten 2 Jahren hat jeder Umschüler, den ich kennengelernt oder betreut habe auch problemlos einen vernünftigen Arbeitsplatz bekommen. Unabhängig davon wie gut er abgeschnitten hat. Das sah vor 10 Jahren noch anders aus. Aber auch hier zeigt sich der Fachkräftebedarf in der IT. Und wie @charmanta bereits geschrieben hat, ein gut ausgebildeter Umschüler mit einer guten schulischen Ausbildung und einem fundierten Praktikum steht dem Abschluss oder dem Wissen einer "normalen" Ausbildung in keinster Weise nach.
  4. Naja, der Ausbilder ist noch da und dafür verantwortlich, dass du deine Ausbildung vernünftig absolvierst und sich an Vorschriften und Gesetze gehalten wird. Das Gesetz und die Vorschriften sollten dich schützen. Also erst einmal abwarten und ruhig bleiben. Bis jetzt sehe ich da noch kein wirkliches Problem.
  5. Ich würde mich nicht darauf verlassen, ob andere wechseln konnten und warum sondern eventuell nett das Gespräch zur zuständigen Person bei der zuständigen IHK suchen. Ich vermute nämlich, diese Entscheidung liegt alleine in der Hand dieser Person. Ich verstehe das so: Wenn es hierzu keine explizite Vorschrift gibt, regelt die zuständige Stelle dies. Die zuständige Stelle ist deine zuständige IHK. Das wiederum bedeutet, wenn es keine Vorschrift gibt, wie lange du wechseln kannst, dann entscheidet in solchen Fällen die jeweilige IHK. Dadurch kann ein Wechsel bei IHK X nach der Zwischenprüfung nicht mehr möglich sein während es in der Nachbarstadt bei IHK Y kein Problem darstellt. Es kann sogar sein, dass es im Juli noch problemlos geklappt hat und (eventuell nach einem Wechsel der zuständigen Person) September in der gleichen IHK nicht mehr möglich ist.
  6. Auch sehr empfehlenswert: Lerne was im Rahmenplan steht und dir vom Bildungsträger und deinem Praktikumsbetrieb beigebracht wird. Du hast nur 2 Jahre Zeit um den Stoff zu lernen, der potenziell in der Prüfung vorkommen kann und der normalerweise über 3 Jahre verteilt gelernt wird. Steck diese Zeit lieber zusätzlich in den vorhandenen Stoff. Gute Noten in der Umschulung und in der Prüfung helfen dir eher anschließend in dem Beruf Fuß zu fassen als irgendwelche zusätzlichen Skills, die du dir währendessen nur halbherzig einverleiben kannst.
  7. Lass dir da nichts einreden. Es mag immer noch schwerer sein als für einen Bewerber mit Anfang 20, aber der Markt hat sich in den letzten paar Jahren gewandelt. Vor über 10 Jahren sah es noch anders aus, aber inwischen kenne ich mehr als nur eine handvoll Personen, die in den letzten 3-4 Jahren auch nach Umschulung und im Alter von über 40 und sogar über 50 noch relativ problemlos, meist im 2nd Level-Support, einen Job gefunden haben.
  8. Sorry, aber das ist so nicht korrekt. Ein mündlicher Vertrag ist vollumfänglich und unbefristet gültig. Ein Arbeitsvertrag kann sogar dadurch entstehen, dass ein Azubi nach seiner abgeschlossenen Prüfung zur Arbeit kommt und niemand etwas sagt. Für mündliche Verträge gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Inkl. der gesetzlichen Kündigunsgfrist von 4 Wochen. Im schlimmsten Fall kann ihn der Arbeitgeber verklagen und den entstandenen Schaden einfordern. Eine Ausnahme betrifft befristete Arbeitsverträge Diese können nur schriftlich abgeschlossen werden. Egal wie er sich entscheidet, er sollte es rechtzeitig ehrlich und freundlich kommunizieren, dann wird normalerweise schon alles gut.
  9. Warten bis bei euch das Programmieren dran kommt! Es gibt nicht lästigeres als einem Azubi erst einmal alles Falsche wieder aus dem Kopf zu bekommen, was er sich vorher selber beigebracht hat. Die IHK prüft am Ende keine Sprache sondern deine strukturierte Vorgehensweise und dein Grundverständnis. Und wie oben schon erwähnt, der Stoff in einer Ausbildung ist 2/3 sind mit den anderen IT-Berufen identisch. Neben der späteren Theorie wirst du noch mehrere Monat am Stück im Praktikum sitzen und programmieren. /edit: Du muss in deiner Umschulung sowieso schon den Stoff von drei Jahren in nur zwei Jahren lernen. Da ist es besonders kontraproduktiv sich nicht an den Plan zu halten.
  10. Die Semesteranzahl sagt leider nichts über deinen Kenntnisstand aus. Welche Module/Vorlesungen/Fächer hast du belegt, wie viele davon bestanden und was haben diese Fächer an Punkte gegeben (Sagt aus wie viel Arbeit und Zeit da investiert werden soll).
  11. Kurze und eindeutige Antwort: Nein Sie haben halt meist weniger Praxiserfahrung. Aber wenn du jemand bist, der besser in seinem eigenen Lehrntempo lernt oder der eher über Therorie lernt, dann ist das für diese Personen kein Nachteil. Ich kenne genügend Umschüler die wirklich gut sind, sehr gut abgeschnitten haben und anschließend eine Karriere hinlegten, die viele mit "normaler" Ausbildung nicht schaffen. Ich kenne aber auch Umschüler, die danach nie einen Job gefunden. Ich denke inzwischen, es kommt auf die Person an und nicht auf die Art der Ausbildung.
  12. Das musst du auch nicht nachvollziehen können, sondern es schlichtweg akzeptieren! Gute Einstellung. Ich würde auch zuerst die Probezeit abwarten und dann das Gespräch mit dem Ausbilder und Vorgesetzten suchen. Wenn du erklärst, es ist dir wirklich wichtig zur Selbstverwirklichung, du würdest aber zugunsten der Ausbildung erst einmal darauf verzichten, wenn es denn unbedingt sein muss, sollte es da vermutlich kein Problem geben und du weißt genau, wo du stehst.
  13. @CarwynMetusawyn feiert noch ihren Geburtstag? Ich dachte den hast du aufgrund der laaaaangen Zeit bereits vergessen, so wie deinen RL-Namen?
  14. Mein Beileid. Ich hoffe es hat dein Ego nicht zu sehr zerstört. 🥺
  15. @ITlike Es gibt jetzt den neuen Beruf des Fachinformatikers der Fachrichtung Daten - und Prozessanalyse. Das ist jetzt quasi ein SAP/ERP-Berater unter den Fachinformatikern. Kannst ja versuchen eine Umschulung oder verkürzte Ausbildung für diesen Beruf zu finden. Mit so einem Berufsabschluss und vorhandenen SAP-Zertifikaten, sollten deine Chancen danach deutlich höher liegen einen Job in dem Bereich zu erhalten. Eventuell hast du dort mit deinen Zertifikaten ja bereits etwas bessere Karten eine Ausbildung/betriebliche Umschulung zu finden.
  16. Hier ist es ACMP. Firma vorher über eine ominöse Accessdatenbank. In der Firmen davor, wird es mit Opsi und KIX realisiert.
  17. Definitiv Mengenlehre. Wird gerne vergessen, aber ist halt auch wichtig.
  18. Das kommt tatsächlich immer auf verschiedene Faktoren an. Noten, Fachwissen, Vorbildung und oft auch das Alter. Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich der festen Überzeugung, dass du auch mit einer guten Umschulung immer schlechtere Karten hast als jemand, der eine schlechte Ausbildung gemacht hat. Aber das trifft auch nur auf die ersten 2-3 Jahre zu. Mit zunehmender Arbeitserfahrung verwischt das immer mehr, bis eine Umschulung überhaupt nicht mehr ins Gewicht fällt. Ich habe in den letzten Jahren jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass es einen zusätzlichen Faktor gibt, der dieses Prinzip auf den Kopf stellt. Deine Bewerbung. Wenn deine Bewerbung wirklich positiv heraussticht, dann steigen deine Chancen tatsächlich enorm. Ich habe zum Beispiel in den letzten zwei Jahren mehreren Freunden geholfen ihre Bewerbungen zu verbessern, die bisher immer nur massenhaft Absagen erhalten haben. Wir haben die Bewerbung dann wirklich professionell gestaltet. Einfaches und aufgeräumtes Design in der Farbe der jeweiligen Firma. Ordentliches Bild, eingefasst in das Design. Akkurat formuliertes Anschreiben mit realistischer Selbsteinschätzung. Und jedes Anschreiben wirklich auf die Firma bezogen. Kein Anschreiben von der Stange. Realistische Gehaltvorstellung anhand üblicher Quellen recherchiert. Dazu dann eine Skillmatrix oder Auflistung aller bisher eingesetzten Werkzeuge, Programmiersprachen sowie durchgeführten Projekten. Lebenslauf sehr strukturiert und nach allen aktuell geltenden Regeln aufbereitet. Das hat zwar die Erstellung einer Bewerbung auf über mehrerer Stunden verlängert, aber danach gab es ab diesem Moment bei ca. 50% der Bewerbungen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und alle hatten innerhalb weniger Woche eine Zusage. Also mein Tipp: Steck lieber etwas mehr Zeit in deine Bewerbung. Selbst wenn es anfänglich noch mehrere Tage dauert eine Bewerbung zu schreiben. Wenn möglich, hol dir professionelle Hilfe indem du ein persönliches Coaching machst. Setz dich hin und schreib wirklich alles auf, was du bisher in der IT gemacht hast und bewerte es realistisch. Kauf dir einen wirklich passenden Anzug, gehe zum Friseur und danach zu einem Fotografen, der auf Bewerbungsbilder spezialisiert ist. Schau dir eventuell einige Lernvideos zu schriftlichen Bewerbungen auf LinkedIn Learning an. Eventuell gleiche deine beruflichen Social Media-Profile deiner Bewerbung an. Ja, das kostet viel Zeit und eventuell auch Geld. Aber es lohnt sich wirklich.
  19. Ja, unschön aber leider wahr. Ich würde sogar so weit gehen, dass die Maßnahmeträger ein großer Teil des Problems sind. Die Maßnahmeträger entscheiden sich bzw. haben sichoft nur für den günstigsten Anbieter entschieden und nicht für die mit der besten Qualität. Und das betrifft ja nicht nur die Umschulungen, sondern auch alle anderen extern vergebenen Maßnahmen der Träger. Dadurch ist ein Preiskrieg der Anbieter verursacht worden und hat sich irgendwann in einem Bereich eingependelt, wo man so agieren muss damit es überhaupt rentabel ist. Das ist auch der Grund, warum ich meine nebenberufliche Karriere als abH-Dozent für IT-Berufe aufgegeben habe. Der Bildungsträger wollte, dass ich auf Qualität meiner Ausbildung verzichte um mehr Leute gleichzeitig zu unterrichten. Die Aussage war "Es müssen dann halt einige Durchfallen", obwohl eine abH-Maßnahme ja exakt dies verhindern soll. Daraufhin hab ich dann meinen Hut genommen, da ich dies ja nur neben meinem Hauptjob ausgeübt habe. Vollzeitdozenten haben diesen Luxus aber halt auch nicht und müssen sich fügen. Aber das ist auch der Grund, warum ich auf eine Aussage zur Eignung sehr wohl hören würde. Denn selbst wenn man dann die Prüfung bestehen sollte, wird man wahrscheinlich ein eher geringes Fachwissen aufweisen und daher noch größere Probleme haben danach einen Job zu bekommen.
  20. Ich denke nicht, dass es sich bei den meisten Firmen dabei um Ausreden handelt. Das ist für die meisten Betriebe aber gerade tatsächlich ein Problem. Ich musste auch gerade einem Umschüler absagen obwohl ich extrem gerne zugesagt hätte. Aber wir haben momentan einfach keinen Platz für ihn. Wir sitzen derzeit nur alleine oder maximal mit 2 Personen mit genügend Abstand im Büro. In Büros wo dieser nicht eingehalten werden kann, wechseln sich die Mitarbeiter mit dem Homeoffice ab oder sitzen komplett im Homeoffice. Wir nutzen derzeit sogar unsere Meetingräume als Büros. Und ein Azubi oder ein Umschüler darf halt nicht im Homeoffice ausgebildet werden. Das würde auch dem Konzept des Praktikums zuwiderlaufen. Zusätzlich sitzt ein Teil der Fachkräfte im Homeoffice und kann dem Umschüler so nichts beibringen. In der momentanen Situation, kann ich das so nicht bestätigen. Aber grundsätzlich schon. Sind wir mal ehrlich, das ist aber doch nicht das Problem des Betriebes. Du hättest dich viel besser drauf vorbereiten sollen und dich viel früher bewerben müssen. Du kannst doch keine Firma zwingen eine Person zu einzustellen, die sie nicht einstellen will. Hast du eine Ahnung was für Mühe es einen Betrieb macht einen Azubi oder Umschüler aufzunehmen? Und was für Kosten das verursacht? Ich persönlich denke, dies würde eher dazu führen, dass weniger Azubis eingestellt werden. Nur weil du nicht von der Firma bezahlt wirst, fallen dennoch Kosten an. Es muss ein kompletter Arbeitsplatz bereitgestellt werden. Eine Fachkraft muss ein knapp ein Viertel seiner Arbeitszeit für den Azubis/Umschüler investieren, die er nicht in Projekte oder das Tagesgeschäft stecken kann. Und was der Umschüler in der ersten Zeit erstellt, kann typischerweise nicht produktiv genutzt werden. Link zu deinem GitHub oder ähnlichem? Legst du Arbeitsproben bei? Leute die sich privat das Programmieren beigebracht haben, leiden öfters unter einem schlechteren Stil als Personen denen es durch irgendeine Art Ausbildung beigebracht werden. Mann muss ihnen dann oft erst einmal guten Stil beibringen. Das kannst diesen verdacht du mit Arbeitsproben gleich ausräumen und beweisen, dass du dich tatsächlich mit auskennst. Das hört sich irgendwie nichtssagend an. Kannst du das mit einigen kurzen, einfach Beispielen belegen? Ich persönlich würde hier das "und würde mich über eine Einladung freuen." rausnehmen und stattdessen nur schreiben, du freust dich drauf in einem persönlichem Gespräch von deinen Fähigkeiten und deiner Person zu überzeugen (und wärst auch bereit dies im Vorfeld an einem Probetag zu zeigen). Es hört sich sonst irgendwie doppelt an und so hört es sich auch an als ob du von deinen Fähigkeiten überzeugt bist. Das kann ich tatsächlich exakt so stehen lassen. Du solltest dir seine Sätze zu Herzen nehmen. Es kann natürlich am Rest deiner Bewerbung wie Zeugnissen oder dem Lebenslauf liegen, aber da wird man grundlegend nicht viel dran ändern können.
  21. Eigentlich laufen solche Eignungsgespräche immer recht ähnlich ab. Ein Gespräch mit jemanden der sich auskennt und schon ein paar Jahre unterrichtet und ein, meist ziemlich leichter, Test, der diverse Grundzüge abfragt. Es kommt zwar nur sehr selten vor, aber wenn dir danach bestätigt wird es fehlt die Eignung, solltest du auch darauf hören. Denn eigentlich geht es dabei nicht darum ob du grundsätzlich für den Beruf geeignet wärst, sondern ob du geeignet wärst diese Art von Umschulung erfolgreich durchzustehen. In einer betrieblichen Umschulung oder Ausbildung könnte das z.B. ganz anders aussehen. Du musst bedenken bei einer typischen Umschulung über einen Bildungsträger bist du oft auf dich alleine gestellt und wenn du irgendwo nicht mitkommst, werden weder die Zeit noch die Ressourcen bereit stehen sich um dich alleine zu kümmern. Hier wir sich beispielsweise immer wieder mal beschwert, dass für ihn ja so viel bezahlt würde. Aber ehrlicherweise kann man davon eine ausgebildete Fachkraft als Dozent nur den Bruchteil eines Jahres beschäftigen. Aber es müssen für 2 Jahre mehrere Dozenten, Miete und Zusatzkosten der Geschäftsräume, die IT-Infrastruktur, Versicherungen, sowie weitere Angestellte im Büro, HR, Abrechnung, in der IT usw. beschäftigt werden. Und das lohnt sich wirtschaftlich halt nur, wenn man große Klassen hat und sonst möglichst alles überflüssiges an Kosten vermeidet. Und Umschüler die nicht in der Lage sind selbständig und möglichst ohne Hilfe im straffen Zeitplan mitzuhalten, sind in dem System halt ein Problem.
  22. Da muss ich @Rienne leider zustimmen. Wie sollte man bitte von einer Datenbank oder eine Systemversion unter einer bestimmten Datenbank zu einer Programmiersprache wechseln? Eventuell solltest du dich vor deinem Praktikum noch einmal hinsetzen und die Basics lernen. Aber zu deiner eigentlichen Frage. Ich habe einen Fisi in einer Krankenhausumgebung ausgebildet ebenso wie einen Umschüler. Und in so einer Umgebung gibt es so viele unterschiedliche Aufgaben, dass dir nur dein zukünftiger Ausbilder sagen kann, was genau deine Aufgaben sind. Es kann tatsächlich sein, dass du die ganzen Monate nur am Telefon hängst und im First Level arbeitest. Aber in den meisten Krankenhäusern verschwimmt der First- und der Second-Level. Ich vermute also du wirst Ticktes aufnehmen und diekt am Platz bearbeiten aber auch viel rumlaufen und Probleme am Arbeitsplatz der User lösen. Auf wirklich moderne Technologie und Programme solltest du eher nicht unbedingt hoffen. Das liegt aber nicht daran, dass die sich dafür bewusst entscheiden haben. Es gibt in Deutschland das Medizinproduktegesetz. Das betrifft Hard- und Software gleichermaßen. Und stark vereinfacht gesagt, alles was zur Behandlung von Menschen genutzt wird, muss erst langwierige und teure Prozesse durchlaufen und abgenommen werden. Was auch bedeuten kann, das man mit einer "neuen" Software nur ein veraltetes Betriebsystem benutzen darf, da ein neueres Betriebsystem für diese Software noch nicht freigegeben wurde. Oder bei älterer Software jemals freigegeben wird. Bei uns wurden 2015/16, als ich gegangen bin, auch noch Geräte mit Windows2000, OS/2 betrieben und waren teilweise über eine ISA16 Schnittstelle angebunden. Und es war nicht geplant diese abzulösen.
  23. Hat jemand auch zufällig Zwischenprüfungen der letzten 5-10 Jahre? Kontaktaufnahme über PM wäre schön. Danke schon einmal.

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