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Sullidor

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Alle erstellten Inhalte von Sullidor

  1. Öhhm. Mathe ist übrigens auch im Studium jetzt nicht so wild, wie du es hier darstellst. Ich studiere Wirtschaftsinformatik hatte in den ersten 3 Semestern nur ca. 4 reine Mathevorlesungen. Bei 6 Modulen pro Semester. Öhhhm ... Kein Plan woher deine Vorstellungen kommen, aber ich hab das definitiv so nicht erlebt. Und wenn du wirklich ein Online- oder Fernstudium absolvieren willst, dann sitzt du manchmal deine 40 Stunden pro Woche auf der Arbeit und sitzt dann nochmal 20-40 Stunden nach Feierabend und den Wochenenden an mehreren hundert Seiten Skript, in Onlinevorlesungen oder Präsenzvorlesungen. Neben Hausaufgaben usw. musst dann auch zusätzlich noch Zeit zum Lernen einplanen. Besonders wenn es dann jeweils alle 6 Monate auf die Prüfungen zugeht. Verabschiede dich auch schon mal von knapp der Hälfte deiner Wochenenden. Wenn du dann noch Familie hast, solltest du kein zeitaufwendiges Hobby haben. Wenn dein Arbeitgeber dich dann eventuell noch auf ne Fortbildung mit Zertifikat schickt, kannst du dich dann auch noch von deinen restlichen paar Stunden Freizeit verabschieden (oder von Schlaf).
  2. Eventuell solltest du dich auch erst für eine Hochschule entscheiden und dich dort einschreiben. Denn Mathe ist nicht gleich Mathe. Jede Hochschule hat unterschiedliche Vorlesungen/Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Reihenfolgen. Daher ist der Kommentar mit den Kommilitonen wahrscheinlich auch der beste Ratschlag, den du bekommen kannst.
  3. Ich weiß, es gibt Stellen, wie die IHK Köln, die Puffer verlangen bzw. zugestehen. Aber ich vertrete die strikte Einstellung, dass es in einem Abschlussprojekt keine Puffer geben kann und darf. Ein Puffer wird nicht willkürlich gesetzt sondern entsteht wenn Arbeitspakete parallel bearbeitet werden (können) und diese unterschiedlich lange dauern. Und es gibt in einem Netzplan auch immer einen kritischen Weg. Aber in ein Abschlussprojekt arbeitet der Azubi alle zu bearbeitenden Arbeitspakete seines Projektes alleine und linear ab. Wo soll denn da bitte ein Puffer entstehen? Und wenn es doch einen Puffer gibt, wo ist dann bitte dein kritischer Weg? Unabhängig davon, der Prüfling hat 35 oder 70 Stunden Zeit die er innerhalb vom mehreren Wochen beliebig legen kann. Er hat damit dann bereits nur eine Begrenzung auf die Stundenzahl, die ein Projekt maximal dauern darf. Damit wird bereits solchen Verzögerungen, wie z.B. durch tägliche Arbeit und Lieferzeiten, Rechnung getragen. Wenn man aber diese parallelen Vorgänge nun ebenfalls in einen Netzplan eintragen würde, würden wir aber halt deutlich mehr Zeit beachten als die reine Arbeitszeit die dem Prüfling zur Verfügung steht. Also ist das auch obsolet. Und nehmen wir jetzt mal du hast bei 70 Stunden 5 Stunden Puffer eingeplant aber nicht benötigt, dann hast du auch nur 65 Stunden gearbeitet anstatt der geforderten 70. Wie sieht das dann bitte aus wenn es gleichzeitig ein Kundenprojekt ist. Werden dem dann die 5 Stunden Puffer a 75-100 € Stundenlohn in Rechnung gestellt oder war es dann plötzlich nur noch ein 65 Stundenprojekt? Aber das ist halt meine eigene Meinung zu der Thematik und die einzigen Personen die sich daran halten müssen, sind meine eigenen Azubis und Umschüler.
  4. Die IHK entscheidet letzendlich wer fachlich geeignet ist. Als ich angefangen habe auszubilden, hatte ich auch noch keinen ADA-Schein. Der Bearbeiter von der IHK ist damals vorbeigekommen, hat sich alles angesehen und ein Gespräch von knapp 2 Stunden mit mir geführt. Danach hat er mir die Erlaubnis erteilt ausbilden zu dürfen, mit der Auflage den ADA-Schein innerhalb eines Jahres zu erwerben. Und als ich mehrere Jahre später die Stelle wechselte, haben wir dies vorher auch mit der IHK in einem Gespäch geregelt. Es war kein Problem, dass eine Zeit lang kein IT-Ausbilder im Betrieb war. Aufgaben waren genug vorhanden und es gab genug Ausbilder für andere Berufse, welche die pädagogische Betreuung sichergestellt haben. Hier musste der Betrieb aber nachweißbar einen neuen IT-Ausbilder suchen. Wir wurden aber auch extra von der IHK darauf hingewiesen, dass in der Zeit des Abschlussprojektes dann zwingend ein IT-Ausbilder da sein muss. /edit Und wenn ich es richtig verstanden habe, ist hier eine IT-Kraft vorhanden (Die auch sehr wohl eine Ausnahmegenehmigung besitzen könnte und eventuell nur auf seine Schulung wartet). Und der Arbeitgeber weiß auch noch nichts über das bevorstehende Ausscheiden des Mitarbeiters. Ich denke danach wird der AG auch schnellstmöglich einen geeigneten Nachfolger suchen.
  5. Ich hab mich dabei eigentlich nur @Asura bestätigt. Ich habe das völlig neutral gemeint und im folgenden Satz ja auch von Lastenheft/Pflichtenheft gesprochen. Mir ist überhaupt nicht aufgefallen, dass sich @OkiDoki da auf die Erstellung eines Lastenheftes bezog. Und in dem Fall hast du natürlich absolut Recht.
  6. Dito. Lastenheft ist kein muss bei einem Abschlussprojekt. So sind z.B. bei Scrum auch überhaupt kein Lastenheft/Pflichtenheft vorgesehen.
  7. Es gibt auch die Umschulung in einem Betrieb mit Hilfe eines Kostenträgers oder die reine Umschulung im Betrieb. Dann gibt es übrigens auch die rein schulische Berufsausbildung. Die läuft ähnlich ab wie eine Umschulung bei einem Bildungsträger aber dauert dann 3 Jahre. Beim Ersteren überspringst du quasi das erste Lehrjahr und steigst direkt in das 2. Lehrjahr ein. Du gehst dann abwechselnd zur Berufschule und in den Betrieb. (Wobei selbst die Berufschule nicht immer in allen Fällen verpflichtend ist). Bezahlt und versichert wirst du jedoch über einen Kostenträger. Bei der Umschulung ohne Kostenträger ist der Ablauf identisch, nur wirst du dort direkt vom Betrieb bezahlt und versichert. Eine Umschulung ist weder an einen Bildungsträger noch an einen Kostenträger gebunden. Wichtig ist eigentlich nur, dass die IHK die Umschulung/den Umschulungsvertrag absegnet. Wobei die Umschulung über einen Bildungsträger wirklich mit Abstand die häufigste Art darstellt. Ich denke das liegt am finanziellen Aspekt. Eine Umschulung kann auch Halbtags absolviert werden. Viele Umschüler die diesen Weg gehen, arbeiten nebenbei auch noch irgendwo. Ich habe beruflich einen neu eingestellten Admin kennen gelernt, der seinen Fachinformatiker über eine Fernschule gemacht hat. Er hat dazu wohl die Fernschule absolviert und hat damit dann das Recht erworben, die Prüfung vor der IHK ablegen zu dürfen. Wobei er sich um die Prüfung dann selber kümmern musste.
  8. Sehe ich ebenfalls so. Bei einem reinen IT-Dienstleister kann es dir auch sehr wohl passieren, dass du plötzlich ein Dasein am Telefon im First Level Support fristest.
  9. Ich hab ne kleine Sammlung an farbigen Linsen für Festivals. Ich hab da auch schon mehrfach gekämpft mit dem rausholen. Normalerweise kein Problem. Aber wenn man dann mitten auf dem Festival sitzt udn die Kontaktlinsen nicht raus bekommt... Ist das weniger lustig.
  10. Man kann sie auch wiederholen, wenn man es "vergessen" hat. Bzw. man muss dann bei der nächsten ZP teilnehmen. Ich kenne persönlich einen inzwischen ausgelernten FISI, der es vergessen hat und am Tag der Zwischenprüfung normal in den Betrieb gegangen ist. Derjenige "musste" dann bei der nächsten ZP antreten.
  11. Das ist ne reine Vorgabe von den jeweiligen Firmen. Ich kann dir mehrere wirklich fähige Fachinformatiker nur mit Hautpschulanschluss nennen. Und hier im Forum geistert angeblich auch das eine oder andere fähige Mitglied rum, welches vorher nicht einmal diesen hatte. Darf ich Fragen, warum die nicht direkt versuchst zu studieren? In einigen Bundesländern können die Inhaber eines Meisters direkt in ein Studium einsteigen und haben auch freie Fächerwahl. Wenn du deinen Meister durchgezogen hast, ist ein Studium definitiv auch machbar. Und damit würdest du nicht wieder unten in der Hierarchie der Berufe anfangen. Wenn du wirklich willst, dann solltest du es definitiv versuchen. Ich würde dir aber klar zu einer regulären Ausbildung oder gleich zu einem Studium raten. Das ist in der Wirtschaft einfach höher angesehen und erleichtert dir danach deutlich den Weg.
  12. Sieht in meinen Augen eher düster für dich aus. Dein Arbeitgeber ist, meiner Meinung nach, da völlig im Recht. Wenn er also nicht einlenkt wirst du also entweder potenziell auf den Job verzichten oder dich um jemanden kümmern müssen, der sich in der Zeit um dein Kind kümmert. Andere Möglichkeiten als die bereits genannten, sehe ich da leider nicht. Ich würde bei deiner nächsten Stelle dann solche Dinge bereits im Vertrag fixieren lassen.
  13. So, ich bin jetzt aus Japan wieder da. Ich hoffe das ändert sich bald wieder. Ich hab Albi aber dort vergessen...
  14. Ich finde eine Umschulung oder neue Ausbildung vom Fisi zum Fiae völlig unsinnig. Damit machst du ja nur einen Seitwärtsschritt auf der Karriereleiter anstatt einen nach oben. Bei deiner Berufserfahrung wäre das eventuell sogar einen Schritt zurück. Dann fang lieber an neben dem Beruf zu programmieren, mach einige Kurse (gibt auch nette Onlinekurse) und bewirb dich dann auf Entwicklerstellen. Du kannst auch ein Studium anfangen. (Geht auch nebenberuflich). Ich habe beides kombiniert. Ich habe ein Studium angefangen und bin noch während des Studiums in die Entwicklung gewechselt. Und meine langjährige Erfahrung als Admin ist hier ein deutlicher Pluspunkt und mein Blick aus beiden Welten wird auch sehr geschätzt und regelmäßig beansprucht.
  15. Das würde ich hier jetzt nicht so pauschal raten. Du weißt ohne Recherche oft nicht, wie es die jeweilige IHK sieht. Hier mal ein Auszug aus der "Hilfe zum Projektantrag für die Ausbildungsberufe" der hiesigen IHK.
  16. Ich habe mir Netcup bisher auch nur gute Erfahrungen gemacht. Preis und Service sind wirklich gut.
  17. Ebenso kann eine Umschulung über die BG oder eine vorher abgeschlossene Versicherung finanziert werden. Ist mir beides bereits untergekommen.
  18. Wenn ich mich nicht irre, musst du ein konkretes Datum (und Grund???) angeben, ab wann Arbeitslos bist. Was willst du denn da angeben?
  19. Bei uns knallt die Sonne Morgens direkt ins Schlafzimmer und macht es zum Backofen. Dafür ist das Wohnzimmer schön kühl. Gegen Nachmittag dreht es sich dann, dass gegen Abend das Wohnzimmer der Backofen wird und das Schlafzimmer ist angenehm kühl.
  20. Du hast also als Problem erkannt, dass eure Server aus der Wartung laufen oder nicht mehr ausreichen? Hast eine ausführliche Ist-Analyse erstellt und daraus ein Soll-Konzept abgeleitet? Anhand der Daten hast du dann die Hardware evaluiert und auch geprüft, ob es sinnvoller ist ein Upgrade der Software durchzuführen? Auch ob sich mit den neuen Servern etwas an der Lizensierung ändert? Dann hast du Angebote eingeholt, diese z.B. mit einer Entscheidungstabelle verglichen und die beste Lösung ausgeschrieben/bestellt. Und das alles alleine in nur 2 Stunden? Wahnsinn! Da alles so gut geplant ist, wird es sicher auch nur maximal 1-2 Stunden dauern die aufzubauen, zu installieren, zu konfigurieren, die VMs auf die neue Maschinen umziehen zu lassen und zu testen ob alles funktioniert und eine Doku zu schreiben. Du hast absolut Recht. Ich hab wirklich keine Ahnung wie man damit 35 Stunden füllen soll. Aber was wissen wir schon. Wir sind ja hier alles nur unwissende Ausbilder und Prüfer. Ich persönlich bin dir wirklich echt dankbar, dass du diese ganzen furchtbaren Vorschläge so fachmännisch zerlegst und uns zeigst, wie unmöglich diese Ideen alle sind!
  21. Muss...mich...zurück...halten... Muss...nett...sein...
  22. Das sind exakt die Leute, auf die Personen mit IT-Ausbildung relativ schlecht zu sprechen sind. Deren Wissen besteht eigentlich aus Halbwissen und Vermutungen. Bei Diskussionen bestehen sie trotzdem auf ihrem Standpunkt und offenbaren dabei meist das fehlende Fachwissen. Und was das schlimmste ist, die wirklich schlimmen und arbeitsreichen Fälle im (meist privaten) Umfeld haben meist solche selbsternannte Experten verursacht, während sie etwas komplett anderes fixen wollten. Zusätzlich hat der private IT-Bereich überraschend wenig mit dem professionellen IT-Bereich gemeinsam. Daher denke ich auch, es ist nur vorteilhaft sowas lieber nicht als Vorteil verkaufen zu wollen. Welche Qualifikationen genau? Alles was danach kommt, sind keine nachweisbaren Qualifikationen. Hast du dafür irgendwelche Zertifikate? Irgendwelche Bestätigungen durch deinen Arbeitgeber? Sowas empfinde ich persönlich als einen Satz, der sich in einem Arbeitszeugnis gut macht. Für jemanden der dich einstellen soll ist sowas aber nicht zu überprüfen und daher völlig ohne Substanz. Hier ist wirklich etwas Interessantes. Hast du hierfür selber Schulungen besucht? Hat dein Arbeitgeber dir das in einem Arbeitszeugnis bestätigt? Denn hier zeigst du das erste Mal einen konkreten Schnittpunkt zur professionellen IT. Finde ich sehr gut. So sieht es für mich wirklich greifbar aus und hier sehe ich auch, dass du damit bereits einen Teil der Ausbildungsinhalte abgedeckt hast. Schön. Aber nicht zu überprüfen und auch für mich eher weniger relevant. Wenn du so erfolgreich bist, warum willst du dann umsatteln? Und wirst du direkt danach wieder Umsatteln? Da solltest du dir bereits jetzt eine gute Erklärung überlegen, die auch ein Ausbilder/Personaler/usw. problemlos akzeptieren kann. Du stehst hier in direkter Konkurrenz zu vielen Schulabgängern und Studienabbrechern. Da solltest du das Ganze schon relativ klar rausstellen können. Wieder meine rein persönliche Sicht, aber ich als Ausbilder weiß wie vielseitig der Beruf ist. Ich brauch niemanden, der mir sowas sagt. Schreib das lieber so um, dass es nicht so klingt. Solche Sätze sind mir z.B. bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz immer wieder negativ aufgefallen.

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