Veröffentlicht vor 12 Stunden12 h Hallo, ich habe meine Projektantrag für die IHK Bochum hochgeladen und dieser wurde abgelehnt mit der folgenden Begründung. Ich würde gerne mal eure Meinungen und Vorschläge höre wie ich den Antrag passend bearbeiten kann damit er als Projekt durchgeht. Ich poste hier ertsmal den Antrag und dann die Begründung der IHK für die Ablehnung als Projekt. Ich bin dankbar für jede Hilfe. Der Projektantrag: 1 Thema der ProjektarbeitEinführung eines abteilungsspezifischen, automatisierten Software-Deployment-Systems über ein RMM-System 2 Geplanter BearbeitungszeitraumBeginn: 01.10.2025Ende: 26.10.20253 AusgangssituationProjektumfeldDas Projekt wird für die XXX Systemhaus GmbH durchgeführt. Bei der XXX Systemhaus GmbH handelt es sich um eine stark wachsende mittelständige Firma, die 2020 in Bochum gegründet worden ist. Das Unternehmen beschäftigt aktuell ca. 300 Mitarbeiter an acht Standorten und Servicestützpunkten. Der Sitz der Hauptverwaltung befindet sich in Bochum.Die XXX Systemhaus GmbH bietet IT-Dienstleistungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, Cloud-Services, IT-Sicherheit und Kommunikationstechnologien an. Das Projekt wird am Hauptsitz in Bochum umgesetzt. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Nutzung der vorhandenen Remote Monitoring and Management (RMM)-Lösung sowie der bestehenden Active Directory-Umgebung. Ist-ZustandAktuell wird bei neuen Arbeitsplätzen ein standardisiertes Betriebssystem automatisiert installiert. Dieses enthält grundlegende Standardsoftware, die in allen Abteilungen benötigt wird.Abteilungsspezifische Anwendungen werden jedoch anschließend durch Mitarbeitende der internen IT manuell installiert.Die benötigten Anwendungen liegen auf einem zentralen Netzlaufwerk und müssen dort jeweils manuell gestartet werden.Eine weitergehende Automatisierung dieses Prozesses fehlt bislang, was zu einem hohen Zeitaufwand führt, IT-Ressourcen bindet und die Einsatzbereitschaft neuer Systeme verzögert. 4 ProjektzielZiel des Projektes ist die Einführung einer zentralen, automatisierten Software-Deployment-Lösung, die es ermöglicht, neben der Standardsoftware auch abteilungsspezifische Anwendungen automatisiert auf Clients zu verteilen.Die Lösung soll über das vorhandene Remote Monitoring and Management (RMM) System realisiert werden und folgende Anforderungen erfüllen:• Erstellung und Verwaltung von Softwarepaketen pro Abteilung• Automatische Verteilung der Softwarepakete auf neue Clients basierend auf der Abteilungszugehörigkeit• Einfache Anpassung und Erweiterung der Pakete bei Softwareänderungen• Reduzierung des manuellen Installationsaufwandes und Minimierung der Fehleranfälligkeit• Automatisierte Einrichtung benutzerspezifischer Konten im Rahmen des Standard-Deployments mithilfe von PowerShell-SkriptenAm Ende des Projektes soll ein Test-Rollout für mindestens zwei Abteilungen durchgeführt werden, um die Funktionalität zu überprüfen. Die Einführung wird dokumentiert und die IT-Mitarbeitenden werden in der Nutzung geschult.5 Projektphasen mit Zeitplanung1. Planungsphase – 7 h1.1 Ist-Analyse des aktuellen Installationsprozesses – 1,5 h1.2 Soll-Konzeptentwicklung und Anforderungsdefinition – 3 h1.3 Vergleich passender Deployment-Lösung und Abstimmung mit interner IT – 1,5 h1.4 Kosten-/Nutzen-Analyse – 1 h2. Umsetzungsphase – 18 h2.1 Installation und Grundkonfiguration der Deployment-Lösung im RMM – 8 h2.1.1 Vorbereitung der Umgebung – 2 h2.1.2 Installation und Aktivierung notwendiger Komponenten – 3 h2.1.3 Durchführung der Grundkonfiguration – 3 h2.2 Erstellung von abteilungsspezifischen Softwarepaketen – 7 h2.2.1 Analyse der benötigten Anwendungen – 2 h2.2.2 Erstellung und Anpassung von Softwarepaketen – 3 h2.2.3 Test und Optimierung der Pakete – 2 h2.3 Integration in die bestehende Infrastruktur – 3 h3. Testphase – 2 h3.1 Funktionstest der automatisierten Verteilung – 1 h3.2 Test-Rollout auf Beispiel-Clients – 1 h4. Abschlussphase – 13 h4.1 Übergabe und Einweisung der IT-Mitarbeitenden – 3 h4.2 Erstellung der Projektdokumentation – 8 h4.3 Zeitlicher Puffer – 2 hGesamtstunden: 40 h 6 Anlagenkeine7 PräsentationsmittelLaptop, BeamerDazu die Ablehnungsbegründung der IHK:Ihr Projektantrag zeigt nicht ausreichend Eigenständigkeit und fachliche Tiefe. Der Antrag ist nicht in der Ich-Form verfasst, wodurch der Eindruck entsteht, dass es sich eher um eine delegierte Aufgabe als um ein selbstständig geplantes Projekt handelt. Eine nachvollziehbare Entscheidungsfindung bei der Auswahl der Deployment-Lösung fehlt ebenso wie eine kritische Abwägung möglicher Alternativen. Technische Herausforderungen über Standardaufgaben hinaus fehlen ebenfalls, wie beispielsweise komplexe Automatisierungsskripte, Rollback-Szenarien, Versionskontrolle oder Netzwerkintegration werden nicht behandelt. Auch Aspekte wie Fehlerbehandlung, Sicherheitsrichtlinien und Skalierbarkeit über einzelne Abteilungen hinaus sind nicht berücksichtigt. Aufgrund dieser Punkte erfüllt der Projektantrag die Anforderungen an ein eigenständiges, prüfungsrelevantes Fachinformatiker-Projekt nicht.Dankbar für alle eure Einschätzungen! Bearbeitet vor 12 Stunden12 h von Dennis M Fehler
vor 11 Stunden11 h Du hast da von der IHK eine sehr detailierte Aufstellung der Kritikpunkte.Insofern kann man dir nur raten, diese in einen neuen Antrag einzubauen.Es können dir jetzt hier dutzende Forumsschreiben sagen: " Die IHK spinnt und das ist doch ein tolles Projekt usw. "Letzendlich entscheidet der Ausschuß über die Zulassung deines Projektes.Bau die gemängelten Punkte ein, schreib diesmal von dir in Ich-Form, mach es komplexer und achte mehr auf den kaufmännischen Teil.Dann wird das gut. Bearbeitet vor 11 Stunden11 h von hellerKopf
vor 11 Stunden11 h mich verwundert die Aufforderung zur "ich-form". Ich persönlich als AG steh eine neutrale Darstellung, genauso wie in einer echten technischen DokuBeim Rest schliesse ich mit @hellerKopf vollumfänglich an
vor 8 Stunden8 h Autor Meint ihr so geht der Antrag durch und ich habe alle Kritikpunkte der IHK aufgefasst? Vielen Dank aufjedenfall für eure Einschätzungen.1 Thema der ProjektarbeitKonzeption und Umsetzung einer abteilungsspezifischen, skalierbaren Software-Deployment-Lösung2 Geplanter BearbeitungszeitraumBeginn: 01.10.2025Ende: 30.11.20253 AusgangssituationProjektumfeldIch führe das Projekt bei der XXX Systemhaus GmbH durch. Bei der XXX Systemhaus GmbH handelt es sich um eine stark wachsende mittelständige Firma, die 2020 in Bochum gegründet worden ist. Das Unternehmen beschäftigt aktuell ca. 300 Mitarbeiter an acht Standorten und Servicestützpunkten. Der Sitz der Hauptverwaltung befindet sich in Bochum.Die XXX Systemhaus GmbH bietet IT-Dienstleistungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, Cloud-Services, IT-Sicherheit und Kommunikationstechnologien an. Das Projekt setze ich am Hauptsitz in Bochum um. Ist-ZustandAktuell wird bei neuen Arbeitsplätzen ein standardisiertes Betriebssystem automatisiert installiert. Dieses enthält grundlegende Standardsoftware, die in allen Abteilungen benötigt wird.Abteilungsspezifische Anwendungen werden jedoch anschließend durch Mitarbeitende der internen IT manuell installiert.Die benötigten Anwendungen liegen auf einem zentralen Netzlaufwerk und müssen dort jeweils manuell gestartet werden.Eine weitergehende Automatisierung dieses Prozesses fehlt bislang, was zu einem hohen Zeitaufwand führt, IT-Ressourcen bindet und die Einsatzbereitschaft neuer Systeme verzögert.4 ProjektzielZiel des Projektes ist die Einführung einer zentralen, automatisierten Software-Deployment-Lösung, die es ermöglicht, neben der Standardsoftware auch abteilungsspezifische Anwendungen automatisiert auf Clients zu verteilen.Hierfür werde ich verschiedene Lösungsansätze(z.B. RMM-Paketierung, Active Directory-Gruppenrichtlinien oder hybride Verfahren) erarbeiten und anhand von Kriterien wie Automatisierungsgrad, Skalierbarkeit, Sicherheit, Fehlerbehandlung, Administrationsaufwand und Kosten vergleichen. Auf dieser Basis entscheide ich mich für die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung.Die finale Lösung soll folgende Anforderungen erfüllen: • abteilungsspezifische Softwarepakete automatisiert bereitstellen• benutzerspezifische Anpassungen über PowerShell-Skripte umsetzen (inkl. Logging und Fehlerbehandlung)• Rollback-Mechanismen bei fehlerhaften Installationen enthalten (Fehler werden erkannt, fehlgeschlagene Installationen rückgängig gemacht oder protokolliert)• Sicherheitsrichtlinien (z.B. Berechtigungen) berücksichtigen• und über einzelne Abteilungen hinaus skalierbar sein Am Ende des Projektes soll ein Test-Rollout für mindestens zwei Abteilungen durchgeführt werden, um die Funktionalität zu überprüfen. Die Einführung wird dokumentiert und die IT-Mitarbeitenden werden in der Nutzung geschult (inklusive Paketverwaltung, Fehlerbehandlung und Rollback-Verfahren). 5 Projektphasen mit Zeitplanung1. Planungsphase – 8 h1.1 Ist-Analyse des aktuellen Installationsprozesses – 1,5 h1.2 Definition der Anforderungen (Automatisierung, Sicherheit, Skalierbarkeit) – 2 h1.3 Erarbeitung und Bewertung mehrerer Lösungsansätze (inkl. Vergleichsmatrix) – 2 h1.4 Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalyse – 1,5 h1.5 Entscheidung für Zielarchitektur – 1 h2. Umsetzungsphase – 16 h2.1 Vorbereitung der Testumgebung (Test-OU, Testgeräte, RMM-Instanz) – 2 h2.2 Installation und Grundkonfiguration der gewählten Lösung – 3 h2.3 Erstellung abteilungsspezifischer Softwarepakete – 5 h2.4 Entwicklung von PowerShell-Skripten zur Automatisierung, inkl. Logging und Fehlerhandling – 4 h2.5 Implementierung von Rollback-Mechanismen und Sicherheitsprüfungen – 2 h3. Testphase – 4 h3.1 Funktionstest in der Testumgebung – 2 h3.2 Test-Rollout auf Beispiel-Clients – 2 h4. Abschlussphase – 12 h4.1 Übergabe und Einweisung der IT-Mitarbeitenden – 2 h4.2 Erstellung der Projektdokumentation – 8 h4.3 Zeitlicher Puffer – 2 hGesamtstunden: 40 h Bearbeitet vor 8 Stunden8 h von Dennis M Fehler
vor 8 Stunden8 h Nimm mal die "Pufferzeit" raus und füge die zur Planung mit zu. Pufferzeiten werden eher ungern gesehenSonst würde ich das durchwinken
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