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Generelle Frage zum Projektantrag

Empfohlene Antworten

Moin,

ich mache aktuell eien Umschulung zum FISI und hatte mir mal so nen paar ProjektantrÀge die hier drinnen sind angeguckt.

Jetzt ist die sache das ich immer wieder in den Kommentaren gelesen habe: "klingt wie ein Arbeitsauftrag" und da frage ich mich, wo fÀngt ein Arbeitsauftrag an und wo hört er auf ?

Ich meine in meinem Praktikumsbetrieb hatte ich jetzt ein paar mal sachen die Laut den kommentaren ein Arbeitsauftrag waren aber gleichzeitig nicht da ich meine eigenen entscheidungen mit einfließen hab lassen.

z.B. war der eine Arbeitsauftrag: "Suche fĂŒr den Versand neue Rechner raus das Lexware26 darauf lĂ€uft" eigene entscheidung: "verschiedene angebote fĂŒr Fertig PCÂŽs verglichen und am ende welche selber Konfiguriert".

Vllt. raff ich es auch einfach nicht, aber ich finde man kann nicht so konkret sagen "Das Projekt ist wie nen Auftrag" oder lese ich es einfach nicht raus in den AntrÀgen ?

Kann mir das jemand erklÀren wie ich das unterscheiden kann um da Zeit zu sparen wenn es bei mir soweit ist ?

Mal abgesehen davon das ich noch gar keinen Plan habe was ich machen könnte als Projekt... Bin in nem kleinen Unternehmen mit einer 1 Mann IT da ich von keinem anderen Betrieb eine Antwort bekommen habe oder abelehnt wurde...

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Lurking_Marc

Ein Arbeitsauftrag beinhaltet konkrete Angaben was du tun sollst und mit welchen Mitteln. Also auch dein Lexware-Beispiel.

Ein Projekt wĂ€re: Finde eine Lösung, die unser Problem löst und implementiere sie. Also beispielsweise die Support-Anfragen erreichen euch mĂŒndlich, telephonisch, per Teams und per Mail und niemand hat einen Überblick, wie der Status von irgendwas ist. Man wĂŒnscht sich also ein Ticketsystem und du sollst sondieren, was fĂŒr euch am besten und umsetzbar ist - also: erfĂŒllt alle (zu definierenden) Anforderungen, ist kostengĂŒnstig, ihr könnt es umsetzen. Stelle dar, inwiefern das Unternehmen durch deine Implementation kosten sparen kann. (Kosten- Nutzen - Analyse, GefĂ€hrdungsbeurteilung, ...)

Ein Arbeitsauftrag an meinem Beispiel wĂ€re: Implementiere das Ticketsystem XYZ auf dem alten Pentium-II, der in der KaffekĂŒche steht.

LG

Es geht darum, ein komplexes Problem nachvollziehbar mit eigenen Entscheidungen zu lösen. Es geht also NICHT um eine Anleitung, wie man den Server XYZ mit User ABC in die tolle DomÀne 123 integriert. Es geht darum, WIESO man das macht, WANN sich das rechnet und welche Alternativen ( es gibt IMMER welche ) WARUM ausgeschlossen wurden.

Und installieren darfst Du es auch ... nur ist Deine Entscheidungsleistung und deren Sachlichkeit die Grundlage der Beurteilung. Klicken kann jeder, es geht darum, daß Du auch ne Idee hast was Du da tust ;)

Ganz grobe und ganz neue Übersetzung meines Lieblingstextes: "Komplex" im Sinne der PrĂŒfungsordnung sind AnsĂ€tze, welche in einem Datacenter oder einem Rechenzentrum eingesetzt werden können und nicht mehr in einem kleinen zb Handwerksbetrieb Verwendung finden.

Damit scheiden AnsĂ€tze wie "Domaineneinrichung" oder "Ich suche ne Plattform fĂŒr ein Windows Programm" fast automatisch aus.

Gerne genommen werden:

- Telefonanlagen ( weil Musterprojekt der IHK )

- Monitoring

- Heterogenes Backup

- Softwareverteilung

- Massenbetankung

Die PrĂŒfungsordnung sagt in §22 dazu:

§ 20 PrĂŒfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration

(1) Im PrĂŒfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration besteht die PrĂŒfung aus zwei Teilen.

(2) Im ersten Teil hat der PrĂŒfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist,

1.auftragsbezogene Anforderungen zu analysieren,

2.Lösungsalternativen unter BerĂŒcksichtigung technischer, wirtschaftlicher und qualitativer Aspekte vorzuschlagen,

3.SystemĂ€nderungen und -erweiterungen durchzufĂŒhren und zu ĂŒbergeben,

4.IT-Systeme einzufĂŒhren und zu pflegen,

5.Schwachstellen von IT-Systemen zu analysieren und Schutzmaßnahmen vorzuschlagen und umzusetzen sowie

6.Projekte der Systemintegration anforderungsgerecht zu dokumentieren.

Aus der „Umsetzungsempfehlung des DIHK“

Die Ausbildungsverordnung des jeweiligen IT-Berufes definiert klare Anforderungen fĂŒr den betreffenden PrĂŒfungsbereich:

So sind zum Beispiel:

−  kundenspezifische Anforderungen zu analysieren, ‹

−  eine Projektplanung durchzufĂŒhren, ‹

−  eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen, ‹

−  eine Soft- oder Hardwarelösung zu erstellen, anzupassen, bereitzustellen oder anzubie- ‹ten, ‹

−  die Lösung qualitativ und/oder wirtschaftlich zu ĂŒberprĂŒfen ‹und die Planung und DurchfĂŒhrung des Projektes anforderungsgerecht zu dokumentie- ‹ren.‹Das Projekt muss fachlich passend zum Ausbildungsberuf sein und darf den zeitlichen Rah- men nicht ĂŒberschreiten. Umgekehrt sollte der Zeitrahmen aber auch weitestgehend ausgeschöpft werden. ‹Im Vordergrund der Bewertung durch den PrĂŒfungsausschuss steht die FĂ€higkeit des PrĂŒflings, einen komplexen Ablauf zu planen, zu steuern und mit nachvollziehbaren Analysen und Entscheidungen zu belegen.

Das Ergebnis oder das fertige Produkt einer Projektarbeit haben daher keinen ausschlaggebenden Einfluss auf die Bewertung. Vor diesem Hintergrund werden Abweichungen und Anpassungen vom Projektantrag nicht negativ bewertet, wenn sie inhaltlich gut begrĂŒndet sind und nach wie vor zu den Projektzielen passen. ‹

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