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Ausbildungsplatz


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Als Buchtipp kann ich nur den Hesse / Schrader empfehlen. (ISBN: 3-8218-1574-4), entweder kaufen oder mal in der Bücherei nach "Das Bewerbungshandbuch" von Hesse / Schrader suchen.

IMHO wäre es ganz hilfreich, wenn Du deine Bewerbung (Anschreiben) in anonymisierter Form hier postest oder sonst wie ins Web stellst. Dann können wir die Bewerbung mal "zerpflücken" :D

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Originally posted by Doham

Als Buchtipp kann ich nur den [...] empfehlen.

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Bücher für die Bewerbung brauchen. Eine Bewerbung ist doch nix, wo man dafür lernen muss. Man sollte einfach so sein, wie man ist - und den/ seinen gesunden Menschenverstand nutzen!

Merke: Wer ich für eine Bewerbung verstellt und deshalb einen Job bekommt, muss es danach auch tun!

GG

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Originally posted by TschiTschi

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Bücher für die Bewerbung brauchen. Eine Bewerbung ist doch nix, wo man sich drauf drillen kann. So sein, wie man ist - und den gesunden Menschenverstand nutzen!

das ist richtig, aber man kann auch daraus lernen, "richtige" bewerbungen zu schreiben, denn personalmenschen schauen erst auf form und stil der mappe/des anschreibens und dann erst auf die qualifikationen...leider

Merke: Wer ich für eine Bewerbung verstellt und deshalb einen Job bekommt, muss es danach auch tun!

full ack! ich kenne aktuell einige leute, die es in der ausbildung relativ schwer haben, weil sie sich "anders" gegeben haben beim vorstellungsgespräch.

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Originally posted by TschiTschi

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Bücher für die Bewerbung brauchen. Eine Bewerbung ist doch nix, wo man dafür lernen muss.

Du verallgemeinerst zum Einen und vielleicht auch mal daran denken, dass man als ungeübter, erstmaligbewerbungsschreibender Jugendlicher vielleicht den ein oder anderen Tipp gebrauchen kann.

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Ich stimme Dir zu, was den Inhalt der Bewerbung angeht - sich verstellen ist natürlich grundfalsch. Aber, Tipps zur Formulierung eines Anschreibens, Layoutvorschläge, usw. helfen jemanden der noch nie - oder selten eine Bewerbung schreibt. Das Buch (ja ich habs bei mir im Bücherregal) ist IMHO sein Geld wert. Aber es gibt in der Bibliothek sicher noch andere gute Bücher zum Thema Bewerbung. Als Einstieg in das Thema und für Tipps zum Layout, Inhalt des Anschreibens, usw. sicher besser geeignet als die eine oder zwei Stunden die dafür im Fach Deutsch verwendet werden.

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Originally posted by TschiTschi

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Bücher für die Bewerbung brauchen.

Wie bimei schon geschrieben hat, für Leute mit wenig Bewerbungserfahrung sind solche Bücher mit Sicherheit hilfreich. Denn wenn z.B. die äußere Form nicht stimmt, dann hat eine Bewerbung erstmal weniger Chancen als andere, formal korrekte Bewerbungen.

Man sollte einfach so sein, wie man ist - und den/ seinen gesunden Menschenverstand nutzen!

Das bezieht sich für mich mehr auf ein Vorstellungsgespräch, denn dabei sollte man sich in der Tat nicht verstellen, sondern ganz natürlich geben. (Freundlichkeit, gepflegter Umgangston, etc. sollten selbstverständlich sein)

Merke: Wer ich für eine Bewerbung verstellt und deshalb einen Job bekommt, muss es danach auch tun!

Stimmt, aber das bezieht sich für mich mehr auf das Vorstellungsgespräch, siehe oben. Ein Lebenslauf zum Beispiel zeigt Fakten auf und lässt wenig Spielraum für irgendwelche eigene Interpretationen.

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Originally posted by bimei

Du verallgemeinerst zum Einen und vielleicht auch mal daran denken, dass man als ungeübter, erstmaligbewerbungsschreibender Jugendlicher vielleicht den ein oder anderen Tipp gebrauchen kann.

Naja, ich gehe halt von mir aus (war auch 'mal jung - auch wenn man mir's heute vielleicht nicht mehr anmerkt:D ) - und ich habe NIE so ein Buch gekauft. Ich hab' mich halt mit Leuten unterhalten und war'mal auf 'ner Veranstaltung (ein nachmittag) vom VDE! Und da habe ich nur eines gelernt: Nicht präparieren - sondern natürlich sein.

Vielleicht liegt es auch daran, dass man heute alles vorgekaut haben möchte und nicht mehr kreativ sein will/ kann! Ein Buch birgt zudem die Gefahr, dass man es genau so macht, wie's da drin steht - und die Personalchefs das merken (weil die diese Bücher ja auch kennen)!

Ich bleib dabei: Solche Bücher sind Geldmacherei! Man kann sich die Infos auch über Gespräche (oder im Internet - gab's bei mir auch nicht!) holen!

GG

P.S. Noch 'ne persönliche Erfahrung von mir:

Alle Welt hat damals gepredigt, ich solle einen tabellarischen Lebenslauf verfassen und das mit der (Schreib-)Maschine. ich habe mich für einen handgeschriebenen in Pros entschieden. Und genau deswegenhabe ich bei meinem (späteren) Chef Aufmerksamkeit erweckt - und er hat mich "sehen" wollen!

Was schließt man daraus: Mut zur Kreativität - weg von Null-Acht-Fünfzehn!

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Originally posted by TschiTschi

Ein Buch birgt zudem die Gefahr, dass man es genau so macht, wie's da drin steht - und die Personalchefs das merken (weil die diese Bücher ja auch kennen)!

Genau so sehe ich das auch. Natürlich kennen die Personal-Chefs Bücher wie Hesse/Schrader. Und wenn man dann auch noch genau so wie in den Büchern vorgegeben forumliert, dann hat das auf diejenigen - die die entsprechenden Bücher kennen imho eine negative Wirkung. So in der Art: "Ach, auch Hesse/Schrader gelesen!?"

Man kann sich die Infos auch über Gespräche (oder im Internet - gab's bei mir auch nicht!) holen!

Es gibt in der Tat sehr viele Seiten im Internet zum Thema Bewerbung. Meiner Meinung nach vielleicht zu viele, da es keinerlei Überprüfung gibt, ob all die Empfehlungen / Texte / Hinweise / Tipps sinnvoll sind oder nicht. Aber das liegt ja auch immer im Auge des Betrachters.

Was schließt man daraus: Mut zur Kreativität - weg von Null-Acht-Fünfzehn!

Ich finde es gut, es einfach mal auf andere Art und Weise zu probieren. Es mag Leute geben, denen das überhaupt nicht gefällt, aber genau so wird es andere Leute geben, auf die das interessant wirkt und Lust auf mehr macht.

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Hi,

interessante Diskussionsentwicklung! :D Passt gar nicht mehr zum Thread-Titel, aber egal.

Hier auch mein Senf dazu.

Im allgemeinen finde ich diese Bewerbungskurse auch nicht gut! Das sieht man speziell bei uns, da wir als überbetriebliche Ausbildung im dritten Lehrjahr in allen Ausbildungsberufen (nicht nur Fachinformatiker) ein sog. Bewerbertraining haben.

An sich ist das ja eine gute Idee, aber wenn man sich mal die Umsetzung ansieht... Da werden einem Standartfloskeln beigebracht und erzählt wie man genau im Vorstellungsgespräch etc. "zu sein" hat. Wenn man hinterher sieht, dass alle das gleich gemacht haben und von "Spielchen" wie "Wir schätzen uns mal selbst ein und erzählen es unserem Nachbarn" die Nase gestrichen voll haben, dann ist es für mich kein Wunder, dass man dadurch "Angst" vor einer richtigen Bewerbung hat bzw. Angst etwas falsch zu machen.

Meine Meinung ist, von Form- und Rechtschreibfehlern mal abgesehen, kann man in einer Bewerbung gar nichts falsch machen. Ich überlege mir immer, was ich sinnvoll erachte von mir zu erzählen, was vielleicht den zukünftigen Chef speziell auf mich aufmerksam machen könnte. Das ist ja das Ziel, wenn ein Betrieb 120 Bewerbungen erhält von denen 119 nach dem "Muster" des Bewerbungstrainigs erstellt sind dann werden die erfahrungsgemäß gar nicht richtig durchgelesen.

Die Bewerbung muss sich von der breiten Masse abheben und die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten eindeutig, aber nicht übertrieben, wiedergeben!

So long...

Cya

STMI:marine

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An TschiTschi und SteffiMichi...

Zum einen halte ich selbst Bewerbungstraining, um mich damit schon mal zu outen. Allerdings genau nicht nach dem 0815-Stil, sondern nach dem Prinzip, "Merk-würdig" zu sein. Dennoch braucht man unbedingt die Grundlagen dazu, und die liefern Hesse/Schrader vorbildlich und aktuell. Übrigens habe ich den Eindruck, dass ihr diese Bücher nie gelesen habt - da gibt es keine Standard-Floskeln, und wenn dann nur zur Abschreckung :mod:

Wenn ich aber meine Umschüler so anschaue, dann ist da - mit Ausnahme der Ausnahmen, die die Regel bestätigen - das Training wichtig. Leider wird es, wie auch eure Postings bestätigen, nicht Ernst genommen.

Das bringt mich zur anderen Quote: Meine Firma gehört zu den Unternehmen, die noch IT-ler einstellen. Und Praktikanten. Und in beiden Bereichen erhalte ich jede Woche Bewerbungen von Leuten, die mich echt entsetzen - also nicht die Leute, sondern die Qualität der Bewerbungen. Es geht um Eure Zukunft!!! Da gibt es Helden, die nicht mal die Rechtschreibprüfung von Word kennen bzw. haarsträubende Fehler in den Lebensläufen haben.

Zu Euch als glückliche Ausnahmen: Freut euch des Lebens und hofft mal, dass ihr euch so schnell nicht mehr bewerben müsst - man hat nicht immer Glück.

Dem Rest empfehle ich Bücher von Hesse/Schrader und/oder die aktive Teilnahme an einem (hoffentlich guten - auch da gibt es Ausnahmen) Bewerbungstraining. Woran man ein gutes Training erkennt? Wenn auf individuelle Stärken und Schwächen eingegangen wird, diese ggf. sogar herausgearbeitet werden, wenn die Marke Ich betont wird.

Ich wünsche jedem den Erfolg, den er sich wünscht.

Michael

Bewerbungstrainer und Autor einer Handlungskompetenzbuchreihe mit Elementen von Hesse/Schrader :cool:

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