kylt

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  1. Wenn ich davon ausgehe, dass ich weiter wie gewohnt 10% im Schnitt überstunden mache, die nicht mehr in Freizeit umgewandelt werden, zzgl. der Zeit die offensichtlich häufig verfällt (oder eben nur schwer wiederzuholen ist) würde ich an deiner Stelle das nur machen, wenn du mindestens ein fünfstelliges Gehalt hast, dass mit einer 6 oder einer 7 beginnt. - Egal wie viel du vorher verdient hast. Ob das dann 1, 2 oder 35 % sind. ... Wenn sich die Überstunden wirklich im Rahmen halten, alos mal ne heiße Projektphase ist, aber auch mal 3/4 Monate ruhe, dann würde ich auch 5XXXX akzeptieren. Wie bei LetaleDosis merkt man ja, dass man ansonsten immer das Gefühl hat sich für ne schmale Mark krum zu schufften. Ja, es gibt tatsächlich ein Urteil - ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe - in dem es aber über 20-30 Überstunden im Monat für ein Gehalt bei 90K ging. Es war rechtens die Überstunden bei dem Gehalt zu erwarten, ohne dass dies vertraglich so vorgesehen war. Aber ich nehme mal an, dass dies auch bei Xylon zu einer 100% Steigerung führen würde.
  2. Dann Frag nach 105 K und schaue was passiert ;-)
  3. Ich kenne beides von früheren Kunden. Von daher finde ich es nicht ungewöhnlich. Was ich eher schon heftig finde,445 Leute auf 4 IT Mitarbeiter. Das ist ja schonmal stress potential und mit ausfallsicherheit ist dann auch nicht mehr viel. ICh denke die tägliche Projektarbeit ist entweder zwangsläufig ausgelagert und man koodiniert nur noch externe und/oder die Kollegen sind hoffnungslos überlastet.
  4. Mahlzeit, Ein Teil der Stelle beschreibt ja schon das, was du im Rahmen deiner aktuellen Tätigkeit im Projektmanagement tust. Ich gehe mal davon aus, dass du bislang noch nicht über IT Budget verfügt hast. Dazu noch kein Firmenwagen und 60 KM sind schon einiges. Ich mache mal ein paar Szenarien dazu auf: Wenn du 75 wirklich bekommst, sind das nach einfachem Muster defensiv gerechnet ~ 15 K mehr Brutto ~ 7 K Netto ~ 600 pro Monat. * Anmerkung: ich gehe davon aus, dass du alles Fix ausgezahlt bekommst, ohne Jahresziele Dem allein stehen schon 100 KM mehr Weg zur Arbeit gegenüber. >>> also 10 mal mehr Freizeitverlust, Sprittkosten , Autoverschleiß wie bislang. Dazu noch die Mehrverantwortung (wenn du nicht alleine danach strebst und dir das nicht noch versilbern lassen willst). Mit Jahreszielen: 10% ~ 7500 € Bonuszahlung einmalig ausgezahlt, würdest du pro Jahr 7500€ mehr bekommen ~ 3750 Netto ~ 312,5 Euro pro Monat mehr in der Tasche - die Mehrkosten sind auch hier noch nicht berücksichtigt. Entscheide selber ob dir das wirklich so wert ist. Ich würde bei solchen Gehaltssteigerungen immer Summe X Fix + 20% Variabel rechnen und dann schauen, dass das Plus entsprechend auch monatlich spürbar ist.
  5. Wenn du nur Arbeit von deinem Chef zugewiesen bekommst und von keinem anderen, dann ist der Drops gelutscht. Du bist in der Lose-Lose-Situation angekommen, da kann nichts mehr in der Abteilung das Verhältnis kitten ... von besseren Konditionen ganz zu schweigen. So wie du aber schreibst gilt das zerrüttete Verhältnis auch für weitere Kollegen bei deinem Arbeitgeber. Nimm es mir nicht übel, aber du benutzt gerade dieses Forum als Sprachrohr, um einmal den gesamten Druck los zu werden und von deinem AG wirklich nicht positiv zu reden. Die Entscheidung gehen zu wollen hast du nämlich schon selbst getroffen. Daher: Entweder du bist dir einfach nur unsicher was die Zukunft bringt und ob es dann irgendwo anders besser wird. Und hast nicht die "Eier in der Hose", um das durchzuziehen, obwohl du das Potential hast. Oder du hast abseits vom Arbeitsproblem private Probleme (vielleicht Depressionen) und solltest darüber nachdenken professionelle Unterstützung zu suchen. ---- Nun noch zum Thema Gehalt: Ich weiß, es gibt Ausnahmen, aber für wirkliche Gehaltssteigerungen muss man eben auch hart arbeiten und sie sich verdienen. Gründe für dein aktuelles Gehalt zu halten sind allein die Ausführung der dir auferlegten Pflichten und Standards. Willst du zum Chef gehen und sagen "ich will mehr" , dann brauchst du auch Argumente. "Ich halte mich nicht an einfache Regeln" ist gelinde gesagt auch mal ein Grund das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden.
  6. Bin zufällig auf einen etwas älteren Beitrag gestoßen, bei dem zumindest das alter Ähnlich war und es geklappt hat mit den 34K
  7. Es reicht, dass er mit 18 Jahren eben aus dem Muster fällt, das kann weil es schon echt Jung ist, eben genau so auffallen wie jemand der mit Mitte 50 eine Umschulung macht. Das kann eben bei gewissen konservativen Personalern auffallen. Er ist vom Alter in einer Phase, wo er nicht berechenbar ist, dass kann positiv -formbar-, aber auch negativ -sprunghaft- gesehen werden. Und ich bleibe dabei, dass er Pauschal das Angebot abgelehnt hat, zeigt eben, dass er auf keinen Fall bleiben wollte. - Die Frage ist dann wirklich warum? - Wurde Ihm nicht das Gehalt geboten was er verlangte? (man wird davon ausgehen dass er ein konkretes Angebot bekommen hat). > Können wir Ihn vom Gehalt zufrieden stellen, oder ist er beim nächstbesten besseren Angebot weg? - War er mit dem Aufgabengebiet, dass er nach der Ausbildung betreuen sollte nicht zufrieden? > Können wir Ihn mittel-bis langfristig bei Laune halten oder ist er schon nach kurzer Zeit wegen seiner so guten Leistung für sich selbst unterfordert und kündigt er nach einem Jahr wieder? Das ist auch ein sehr guter Grund. - Wenn man allerdings so wie DerDampfkeks als Argument verwendet: "Nachdem ich nun zwei Jahre bei meiner Firma war, möchte ich gerne noch einmal neue Erfahrungen in einem neuen Unternehmen sammeln." Damit sagst du implizit, dass deine Lernkurve nach den 2 Jahren in dem Unternehmen nicht mehr so stark wäre, wie wo anders - und das als Auszubildender ohne Berufserfahrung. Er hat also keinen Vergleichswert. Wenn ich nun als technischer Leiter in dem Gespräch mit dabei wäre, würde ich ganz ehrlich gut überlegen, wie lange er es in meinem Unternehmen spannend findet, oder ob er nach 2 Jahren wieder weg ist. Gerade weil er sich mit 20 dann ja nochmal überlegen könnte zu studieren z.B. . Es bedarf da schon etwas Überzeugungsarbeit im Bewerbungsgespräch. - Was aber der Themenersteller an sich wohl hinbekommen wird. - Er will viel lernen in kurzer Zeit: Das geht am einfachsten wenn du die gleichen Probleme parallel aus unterschiedlichen Perspektiven siehst. Wenn man in Firma A ist wird zu Problem X, wenn Sie konsequent sind nur eine Strategie gefahren. Firma B kann aber eine ganz andere Strategie verfolgen. Wenn du zeitgleich A und B parallel betreust, kennst du also schon zwei Optionen, je nachdem was du wie Priorisierst. Ist Sicherheit und Datenschutz die oberste Direktive oder doch die Performance? Sauberer Code oder Scrum und um jeden Preis die Meilensteine halten? Wo sonst außer als externer Dienstleister hast du das?
  8. Nabend, Man merkt, dass du dich verkaufen kannst. Das was du so schreibst hat Hand und Fuß. Es gibt nur zwei offensichtliche Schwächen in deinem Profil. 1. Dein Alter in Kombination mit der fehlenden Berufserfahrung. -Wollte dich dein AG wirklich halten? Man könnte daran zweifeln. -Für viele Consulting Firmen könntest du wegen dem Alter auch nicht so recht ernst genommen werden usw. 2. Nach nur zwei Jahren schon das Unternehmen wechseln, weil du mehr lernen willst, da könnte schnell die Frage kommen : wiederholt sich das bald? Niemand will dich nur für 1-2 Jahre halten. Ob du dann unabhängig 34k ohne Umzug / Pendeln bekommst ist pure Glückssache. Da bist du schon fast am oberen Limit für dein Alter. Man geht wahrscheinlich auch davon aus, dass dir Softskills eben auch noch nicht voll ausgeprägt sind und wird dich deshalb drücken. Mit einem Wechsel in die Großstadt ist der Gehalswunsch sicher einfacher.
  9. Also ich habe jetzt einfach mal ein Paar Stellen auf dem "Schrittstein" Portal angeklickt, da wird schon recht häufig der Führerschein vorausgesetzt. Von daher ist das schon ein ziemlich guter Grund keine passende Stelle zu finden. - Daher finde ich es gut dass @Stinson auch jetzt einen machen will. Ist halt ne echt blöde Zwickmühle. Muss denn das Jahr "Work&Travel" sofort sein? - Ansonsten könntest du ja erst den Führerschein machen, dann ne Stelle antreten und ein Sabatt Jahr einschieben.
  10. Das liegt daran wonach du suchst. Es gibt mit den passenden Suchbegriffen auch zahlreiche Stellen in anderen Bereichen. Aber die SAP Branche ist mit einer der größten am Markt, wo es sich im gesamten Markt etabliert hat Wissen von außen einzukaufen. Und weil man damit aktuell als Firma immer noch gutes Geld verdienen kann, gibt es auch zahlreiche Consultants die für Kunden arbeiten. Nichts gegen Webagenturen an sich, aber meist verdient man im SAP Bereich halt mehr, häufig ist mit gutem Geld aber auch viel Reisen zu Kunden verbunden. Ich drücke dir auf jeden Fall für deinen Bereich die Daumen und wer weiß, vielleicht kommst du ja auch im Laufe deines Berufslebens doch von Magento zu hybris (SAP Shop) oder zu dem von IBM. Wenn wir das morgen Voraussagen könnten ... :-). Als Informatiker wirst du eben lebenslang lernen (SAP kam ja auch erst in den 90-ern). PHP solte noch sicherlich 5-10 Jahre eine solide Grundlage ist, interessant wird es eher ob dein Spezielles Framework oder deine Spezielle Software noch gefragt sind. Ich würde einfach auch den Markt und die Stellenangebote während der Ausbildung beobachten und dann schauen wo die Reise hingeht.
  11. Auch wenn es natürlich auch komplette Programmiersprachenwechsel gibt, so ist das dann doch eher selten. Warum? - Weil dir als erfahrener PHP-Webentwickler einfach die Berührungspunkte zu SAP MM / SD Beratung fehlen. Du solltest dir im Klaren sein, dass es dann wirklich viel private Zeit fordert, wenn du so krass wechseln willst. "Klug" wäre es dann natürlich bei einem AG gleich zu lernen, in einer Programmiersprache, die dir liegt und in die passende Richtung geht. Wenn du also PHP mit den entsprechenden Bibliotheken (Frameworks) lernst, wird der Weg zum PHP Senior, Technischer Leiter im Magento Bereich sicher einfacher. Willst du z.B. etwas im SAP Bereich machen, müsstest du nach der Ausbildung bei einer Junior Stelle komplett neues Wissen aufbauen. Da nützt auch privat zu Hause ABAP lernen nicht viel. - Wenn du aber z.B. Java in der Ausbildung verstärkt hattest, kann das helfen in dem Bereich etwas zu machen, denn mit hybris und dem SAP NetWeaver, SAP UI5 hat die SAP mehrere Technologien, die auf diese Programmiersprache u.a. bauen. Das erleichtert dir dann auch diese Stellen zu bekommen. Falls du also regional gebunden sein solltest, ist es vielleicht überdenkenswert nach Stellen und AG in deiner Region zu schauen. Dann weißt du was du als Alternativen hast, die Richtung gehen. Schau auf die Stellenausschreibungen auf der Firmenhomepage. Dann weißt du vielleicht ob SAP ERP oder Microsoft, Magento oder hybris, Oracle; HANA oder MySql eingesetzt wird. Wenn deine Firma nicht tarifgebunden ist, oder aber du einen außertariflichen Vertrag mit einer tarifgebundenen Firma eingehst, dann erhälst du die in den Tarifverhandlungen erzielte Erhöhung. Ohne Bindung verhandelst du selbst, ein schlechter AG könnte dir dann 10 Jahre das gleiche Geld geben. Das wäre aber Schwarzmalerei
  12. Ich spreche nicht für alle Firmen, da es viele schwarze Schafe und vorbildliche AG gibt. Aber grundsätzlich gibt es eben diese Berufe, da aus der Wirtschaft Bedarf bestand der über Quereinsteiger hinaus ging. Natürlich ist das im Laufe von zwei Jahrzehnten professioneller geworden und Quereinsteiger sind nun "Umschulungen". Ich möchte nicht missverstanden werden, gemessen an der Qualität der Ausbildung sind viele FIAE, FISI usw. bestens für Ihren jeweiligen Job ausgebildet und werden für die geleistete Arbeit sehr geschätzt. Richtig, wenn jemand am Band Dosen kontrolliert, ist die Aussage 100% war. Wenn du als First Level Telefonsupport arbeitest, oder schlicht ein einfacher Disponent bist, gilt das aber auch schon nicht mehr ganz - und so weiter und sofort. Man unterstellt jemanden mit Studium eben ein breiteres wissen und einen schnelleren Zugang zu schwierigen Themen mit 0 Jahren Berufserfahrung. - Und ich als nicht studierter, gebe denen auch recht. Meiner Meinung nach machst du den Fehler, das du Anfang und Ende des Studiums vergleichst und der Vergleich hingt eben etwas. Beispiel: Max und Moritz waren im Selben Abschlussjahr 2010 Max macht eine Ausbildung bis 2013 Moritz studiert von 2010 bis 2015 (beispielhaft). Max hat also schon zwei Jahre voll gearbeitet ~ 60-80K verdient. Selbst wenn Moritz also sagen wir 6 K mehr am Anfang bekommt, würde es bei gleichem gehalt schon einige Jahre dauern, bis sich das Studium amotisiert hat. Aber beide arbeiten und machen Erfahrungen. So kann es sein, dass du bei sehr guten Leistungen, etwas Glück und wenn du dich gut verkaufst, im Jahr 2020 gleich gut oder sogar besser verdienen, da du immerhin zwei Jahre mehr Erfahrung hast. [...] Zusätzlich fallen im Vollzeitstudium auch ohne Semestergebühren auf die Jahre hochgerechnet mehrere tausend Euro Gebühren an, die man in der Ausbildung eben nicht hat. Daher der allgemeine finanzielle Invest ist größer. Da man ja als Azubi auch direkt verdient (duale Studenten mal ausgenommen) [...] Es war kein Grund für ein hohes Einstiegsgehalt, sondern eine häufige Begründung für niedrige Löhne nach der Ausbildung. Es gibt leider immer noch Branchen und Vorgesetzte, die mit dem Argument "ich kann dir nicht mehr geben, weil du nicht studiert hast" einfach nicht mehr bezahlen (wollen). - Eine mehrfache eigene Erfahrung. Das ich dann gegangen bin, war die logische Konsequenz. Z.B. verlangen diverse Universitäten eigene Semesterbeiträge, das kann schon alleine bei 300-500 € liegen (nagel mich bitte nicht auf exakte Beträge fest, dann verstricken wir uns zu sehr in der Tiefe). Equipment, z.B. dein privates Notebook oder Rechner, Festplatten zur Sicherung usw. , da sind Softwarelizenzen und private Lektüre noch nicht mal mit eingerechnet und die Sache mit dem Fahrticket ist auch bei jeder Uni wieder anders und gilt manchmal gerade so für den Stadtbezirk.
  13. Um mit dem Thema des Threaderstellers zu Beginnen: Ich halte die pauschale Aussage, Studierende verdienen i.d.R. mehr für i.d.R. zutreffend. Ein großer Teil der Azubis verdient nach der Ausbildung eben zwischen 24 - 36K mit 0 Jahren Berufserfahrung. Studiert beginnt man häufig ab 36K und mehr. Ich würde es dennoch nicht als ungerecht bezeichnen, wenn ein Student zum Zeitpunkt X mehr Geld bekommt. - Wir reden hier immer noch von einem Vergleich zwischen Student und Azubi - beide ohne weitere Berufserfahrung. Man kennt ja die pauschalen Argumente: Ein Studium ist insbesondere im Bereich der Informatik, aber auch in anderen Fachschaften, schlicht fachlich meist umfangreicher als die Ausbildung und man kann auf breitere Kenntnisse bauen. Wie schon von den Vorrednern erwähnt bleibt es meist auch nicht bei der reinen Regelstudienzeit. Zusätzlich fallen im Vollzeitstudium auch ohne Semestergebühren auf die Jahre hochgerechnet mehrere tausend Euro Gebühren an, die man in der Ausbildung eben nicht hat. Daher der allgemeine finanzielle Invest ist größer. Da man ja als Azubi auch direkt verdient (duale Studenten mal ausgenommen) Meiner Meinung nach liegt vielmehr der Grund darin, dass es den Ausbildungsberuf an sich einzig und allein erschaffen wurde, weil der Bedarf nach (günstigen) Arbeitskräften da war - weit nachdem der erste Studiengang Informatik eingeführt wurde. Eben so wie in allen Berufen. - Das ist Teil der freien Marktwirtschaft. = An diesem Punkt könnte ich es mir einfach machen und mit Polemik auf die Wirtschaft, die Unversität usw. schimpfen. - Die Frage ist, hilft mir das oder bringt mich das selbst weiter? Ich habe für mich persönlich diese Frage verneint. Es ist meiner Erfahrung nach anfangs mit viel Arbeit verbunden ein gleichwertiges oder besseres Gehalt zu erzielen. Aber es ist möglich. Um mit dem Thema des Threaderstellers zu Beginnen: Ich halte die pauschale Aussage, Studierende verdienen i.d.R. mehr für i.d.R. zutreffend. Ein großer Teil der Azubis verdient nach der Ausbildung eben zwischen 24 - 36K mit 0 Jahren Berufserfahrung. Studiert beginnt man häufig ab 36K und mehr. Ich würde es dennoch nicht als ungerecht bezeichnen, wenn ein Student zum Zeitpunkt X mehr Geld bekommt. - Wir reden hier immer noch von einem Vergleich zwischen Student und Azubi - beide ohne weitere Berufserfahrung. Man kennt ja die pauschalen Argumente: Ein Studium ist insbesondere im Bereich der Informatik, aber auch in anderen Fachschaften, schlicht fachlich meist umfangreicher als die Ausbildung und man kann auf breitere Kenntnisse bauen. Wie schon von den Vorrednern erwähnt bleibt es meist auch nicht bei der reinen Regelstudienzeit. Zusätzlich fallen im Vollzeitstudium auch ohne Semestergebühren auf die Jahre hochgerechnet mehrere tausend Euro Gebühren an, die man in der Ausbildung eben nicht hat. Daher der allgemeine finanzielle Invest ist größer. Da man ja als Azubi auch direkt verdient (duale Studenten mal ausgenommen) Meiner Meinung nach liegt vielmehr der Grund darin, dass es den Ausbildungsberuf an sich einzig und allein erschaffen wurde, weil der Bedarf nach (günstigen) Arbeitskräften da war - weit nachdem der erste Studiengang Informatik eingeführt wurde. Eben so wie in allen Berufen, es gibt ja schon einen Grund, warum es Gewerkschaften usw. gibt. - Das ist halt alles Teil der Marktwirtschaft. = An diesem Punkt könnte ich es mir einfach machen und mit Polemik auf die Wirtschaft, die Universität usw. schimpfen. - Die Frage ist, hilft mir das oder bringt mich das selbst weiter? Ich habe für mich persönlich diese Frage verneint. Meiner Erfahrung ist es mit den Jahren möglich mit guter Arbeit ein ebenfalls gutes Gehalt zu erzielen.
  14. Ich habe vor kurzem einen Bewerbungsprozess erfolgreich abgeschlossen und werden den AG wechseln. Nun bin ich im SAP Bereich tätig, in mehreren Bereichen Versiert. Nennen wir Sie mal Tätigkeitsfeld A und B. Beide sind sehr interessant, aber ich habe mich auf A für die nächsten Jahre als Schwerpunkt festgelegt. Zukünftig bin ich also im Tätigkeitsfeld A. Nun habe ich -nach der Zusage- ein pauschales Angebot eines anderen AG bekommen, dass ich nicht weiter verfolgen werde. Hier würde ich aber zu dem schon guten Gehalten nochmal einen sehr hohen Aufschlag im zweistelligen Prozent Bereich erhalten - wäre aber im Tätigkeitsfeld B. Ich bin mir bei meiner Entscheidung - trotz des finanziell schlechteren Angebot - sicher die für mich bessere Richtung einzuschlagen. Perspektivisch kann sich das natürlich irgendwann wieder ausgleichen. Mich würde aber mal interessieren, wie viele von euch schon mal in einer ähnlichen Situation waren und wie Ihr Euch entschieden habt?
  15. Ich muss sagen, dass ich 63K für die Leitung eines Teams schon etwas mager finde, aber hier könnte es auch sein, dass Branche und Arbeitgeber gewaltig mit reinspielt. Ich nenne jetzt bewusst keine Programmiersprache, aber bei (kleinen) Agenturen im Gegensatz zu Konzernen mit Betriebsrat herrscht schon häufig andere finanzielle und zeitliche Möglichkeiten. In vielen Stellenausschreibungen wird zumindest was Arbeitszeit und Urlaubstage angeht eine Angabe gemacht. Ich würde mich auf diese Stellenausschreibungen konzentrieren und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass dies auch mit Plus 60 Stunden arbeit in der Woche möglich ist und auch sehr sinnvoll, denn es gibt solche und solche AG: Wenn du also ein Stellenprofil gefunden hast, dass dir gefällt und zumindest die Urlaubstage aufgeführt sind, dann würde ich den Spieß einfach mal Umdrehen und dein Wunschgehalt + 20% angeben. Gerade als Lead würde ich das nicht als unverschämt ansehen, wenns nicht direkt 100K für ein kleines Team ist - ihr wisst hoffentlich wie ich das meine :-). Wenn du Interessant für die Firma bist und es nur am Gehalt liegt, dann werden die dich runter handeln und dann verzichtest du Großzügigerweise auf 15% und hast immer noch +70K. ABER mit dem Gehalt aufwärts wirst du ohne feste Stempeluhr mit angrenzend hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder bei +45h +Fahrtzeit liegen, da inzwischen häufig 10% mit abgegolten sind, dann auch für Lulu. Nutze einfach nochmal die Zeit zwischen den Tagen und sondiere etwas den Markt, du musst ja nicht sofort ne Bewerbung schreiben.
  16. In meinem Fall wäre die Gehaltssteigerung ähnlich hoch gewesen. Ich meine, wer würde für einen zusätzlichen hohen vierstelligen Netto Betrag nicht nochmal überlegen umzusatteln? Wie auch beschrieben wäre es ja auch im anderen Gebiet sicher irgendwie interessant geworden. Aber ich musste mich jetzt eben entschieden. Dennoch hat dann wie eingangs erwähnt auch das Gesamtpaket über mehr Geld den Ausschlag gegeben.
  17. Wenn du zu einer anderen Firma wechseln würdest - würdest du das ja auch nicht für 50 Euro mehr pro Monat machen, oder? - Es ist eben nicht gerecht und das ist jetzt für dich blöd, weil du auf der falschen Seite der Münze stehst. Das ist eben der Fluch und die Change von Angebot und Nachfrage. Ich kenne einige Fälle, die zu Ihrem vorhergehenen AG zurück sind und durch den kurzfristigen Weggang signifikante, monitäre Verbesserungen erreicht haben. Auch hier gilt wieder: dein Einstiegsgehalt gibt die weitere Steigerung vor -außer eben beim Wechsel.
  18. * Zu deiner Aktuellen Situation hilft dann nur die Konzentration auf die Abschlussprüfung. Mach dir ein Kalender bis du dein Unternehmen verlassen kannst. * Es kann ja durchaus sein, dass du auch bei deine zweiten AG einfach nicht den passenden für dich gefunden hast. Das ist dann halt Käse, aber da musst du eben durch - demotiviert oder nicht. Bewirb dich parallel woanders auf Stellen oder fang ein Studium an, wäre mein Vorschlag.
  19. Hallo, LWEBOSS, Eine solide Gehaltssteigerung knann 18 % ist schon sehr ordentlich. - Ich meine, was hast du denn erwahrtet, 30 % , 60 ? Die Außnahmen bestätigen die Regel, Pauschale Beobachtungen bei verschiedenen Unternehmen zeigen: Gehälter werden oft vom AG in Relation zum vorhergegangenen gesteigert - außer beim Wechsel. Wenn du viel geleistet hast (in der Sicht des Chefs), kannst du auch mal 10-20 % mehr bekommen. Meist funktioniert das aber nur unterhalb der 40K. Mathematisch aber auch verständlich, dass man mit weniger Prozent mehr bekommt als davor. Du hast uns ja noch nicht dein Alter verraten, daher Tippe ich auf 20-30. Dass heißt du wirst noch ca. 40 Jahre arbeiten. Hochgerechnet wirst du also auch in den kommenden Jahren irgendwann auf die 40K+ kommen. Ja, es ist "unfair", aber genau darauf bauen eben viele Unternehmen. Du musst dir ja nichts vorwerfen, zum damaligen Zeitpunkt warst du zufrieden. Dann hast du angefangen zu vergleichen und bist es nun nicht mehr - blöd gelaufen. Du bist ja nicht mit viel zu wenig in die Verhandlung gegangen, aber im Nachhinein betrachtet hättest du wohl etwas mehr Eier zeigen müssen und höher ansetzen - oder eben gehen. BTW: Das was du wohl meinst, dass du ein Team kurzzeitig koordninierst für deine Aufgaben. Du bist dann natürlich für das Ergebnis der QA Verantwortlich, aber du bist kein Disziplinarischer Vorgesetzer , oder? - In dem Falle hast du keine Personalverantwortung im HR Sinn und damit auch keine Argumente für eine weitere Steigerung.
  20. Natürlich wollen wir alle "unendlich viel Geld verdienen" :-) Wenn und ob du eine Spanne angibst, hängt sicherlich auch mit von deiner Verhandlungsstrategie zusammen. Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion für oder gegen eine Spanne führen. Es gibt für beides Vorteile und Nachteile. Fakt ist aber, wenn man eine Spanne im Anschreiben macht, ist es hilfreich nicht nur die Jahressumme zu kennen, sondern auch die monatlichen Beträge, was aber viele - wie Shebang - häufig vernachlässigen und sich hinterher darüber Ärgern.
  21. ich würde dir auch ganz klar davon abraten nochmal das Gehalt nachzuverhandeln, da du ja bereits telefonisch "Ja und Amen" gesagt hast. Wenn es ein vernümftiger AG ist, wirst du nach der Probezeit oder etwas danach durchaus noch Verhandlungsspielraum nach oben haben, da du mit 32 K eben auch nicht hoch angesetzt hast. Falls du nur wegen der 600 Euro Netto mehr im Jahr wechseln würdest, dann solltest du dir gedanken machen, ob du wirklich dafür wechseln willst, dass sollte sich ja wohl auch bei deinem aktuellen AG realisieren lassen. Allgemeiner Tipp: Wenn du weißt, dass du nochmal ein Telefoninterview hast (und auch vor jedem zweiten Bewerbungsgespräch) solltest du bei einer Spanneneingabe immer ein paar Zahlen im Kopf oder auf dem *Spickzettel* haben: * Deine Untergrenze als Jahresentgeld * Deine Untergrenze als Monatsentgeld * Deine Obergrenze als Jahresentgeld * Deine Obergrenze als Monatsentgeld * Wenn du im Telefoninterview bist, auch ein oder zwei Zwischenschritte Und wenn von der Mitte gesprochen wird, ist es im Interview auch nicht unverschämt offensiv nachzuhaken. Also wenn dir eine Firma sagt, in der Mitte, kannst du ruhig nachfragen "also lägen wir dann bei Summe X, also Monatlich bei Summe Y (hier ist deine Vorarbeit hilfreich) ?"
  22. Moin larsson, ich bin zwar nicht Kwaiken, habe aber selbst mehrere Jahre als externe Consultant gearbetet. Ich will die Zeit weder missen noch mir wieder zurück wünschen, dennoch war sie sehr lehrreich und spannend. Bevor ich mit weiteren Anmerkungen für oder eben gegen den Consultant Job Diskussionen lostrete, versuche ich mal deine Frage zu beantworten. Vorweg, ja es mag schlimme Arbeitgeber bei vielen Consultinghäusern geben, gibt es aber auch auf Endkundenseite und ich bitte daher meine Aussage weder durch die Rosarote Brille noch durch die Tore der Hölle zu betrachten. "Wie schafft man den Sprung" - Nun genau wie beim Schwimmen, man springt einfach. Ähnlich wie damals im Schwimmbad muss man den ersten Schritt ins Wasser eben selbst machen, sonst geht man viel zu verkrampft an die Sache ran. Dabei darf man ruhig auch aufgeregt sein, aber du solltest dir keine Sorgen machen sofort unterzugehen. Zugegeben, man braucht auch etwas Glück das der richtige "Bademeister" alias Mentor dir zur Seite steht - das erleichtert den Einstieg. Schwimmen / Arbeiten musst du aber für dich allein lernen und mit jeder Erfahrung wirst du besser und mit der Routine schwimmt es sich dann nach einem Jahr oder zweien wie von selbst. Je länger du wartest ist es wie beim Schwimmen natürlich etwas anspruchsvoller in die Thematik eines bestimmten Fachgebietes einzusteigen, aber auch mit 30 noch schaffbar. - Je nach vorhergegangenem Job auch noch mit 35. Irgendwann kommt nur die Grenze zwischen deinen Vorstellungen was du machst, zwischen dem was du dafür verdienen möchtest und wie du dein priivates Leben gestaltest. Wenn dir viel Erfahrungen sammeln das wichtigste ist und mit den folgenen eines "eingeschränkten" Privatleben für 3-5 Jahre leben kannst, probier es aus. Es ist ja nicht so, dass man gar keine Freizeit mehr hat, es ist nur eben sehr wenig im vergleich zur 0-8-15 Büro Stelle. Das kann sich aber auch relativieren., wenn du z.B. im Konzern jeden Tag 1-2 Stunde zur Arbeit hin und her fährst und z.B. einen Kunden in München hast und dort drei Tage bleibst und zwei Abende Freizeit nutzen kannst. Wenn dir deine Freizeit "so wie sie ist" das wichtigste ist, dann würde ich zumindest gut drüber nachdenken, ob es was für dich ist. Ich mag dir letztendlich kein schlagkräftiges Argument für oder gegen deine Stellenwahl geben, dazu gibt es einfach kein immer passendes Muster für alle Branchen und für alle Unternehmen. Und letztendlich muss es auch zu dir selbst passen.
  23. Hi smite, ich habe mal ein bissl aus deinem Zeugnis zitiert, ich hoffe mein Feedback hilft dir. - Kurz zusammengefasst, ich finde es jetzt nicht schlecht, aber es ist auch kein spitzen Zeugnis, sondern nur oberes Mittelfeld (2). Die Begründung liefere ich dir anbei. Ich glaube zu verstehen, was hinter dem Gedankengang steht, ein Ausbildungszeugnis zu erwähnen. - Aber warum sollte das einen Personaler interessieren. Entweder du hängst das Zeugnis bewusst einer Bewerbung an, oder eben nicht. In dieser Formulierung musst du es solange mit anhängen, wie du auch dieses Arbeitszeugnis mitschicken wirst - Also im Regelfall bis zu deiner letzten Veränderung. Ansonsten könnte man Fragen, warum das erwähnte Zeugnis fehlt. Dieses Aussage ist nahezu identisch zweimal im Zeugnis. - Bei doppelten Formulierungen sollte man immer aufpassen, da diese ganz schnell schlecht gedeutet werden können. - Kann man so schon sehr positiv lesen (als potentieller neuer Arbeitgeber). - Auf jeden Fall verrät das Zeugnis, dass du durchaus bereit bist, viel für die Arbeit auf dich zu nehmen. Ja, das kann positiv sein, kann aber auch bei potentiellen neuen Arbeitgebern falsche Erwartungen schüren. - Auch hier wären Synonyme wie "starker/hoher Auslastung" oder "hohe Arbeitsintensität" angemessener. So liest es sich eben etwas komisch. - Auch hier wäre eine unterscheidung in Synonymen etwas geschickter. - Dieser Satz entspricht dem Satz, "Herr Mustermann erledigte seine Aufgaben jederzeit und in jeder Hinsicht zu unserer vollen Zufriedenheit", nicht zu unserer vollsten. Somit würde man dir für deine Gesamtnote nach der Geheimcodesprache also eine "2" geben. - Bei der Reihenfolge streiten sich alle, ich finde es allerdings auch etwas ungewöhnlich so sehr auf Gleichbereichtung zu gehen, lese aber keine Kritik heraus. - Man beachte "gut" , nicht "sehr gut". - Jetzt wirds etwas kleinkarriert, aber ich fände "[...] und wünschen ihm für die Zukunft beruflich wie privat weiterhin viel Erfolg und alles Gute.[...] " schöner. LG
  24. Wenn ich das also richtig deute, möchtest du nicht nur die Region, sondern auch deinen aktuellen Schwerpunkt auf Java verändern. Dies wird sich natürlich auf das, was du aktuell schon Anbieten kannst auswirken. Unter der Voraussetzung, dass du aktiv drei Jahre fleißig mit Schwerpunkt Java Frameworks gearbeitet hast, kannst du das verlangen, ob du aber auch 33 erhältst kommt auf eine Menge Faktoren an die du zu Hauf schon in anderen Threads lesen kannst. Versuch es bei deinem Knowhow erstmal mit 30
  25. Hi Michael, Java- bzw. Webentwickler im Raum OWL wirst du sicher schon einige auf den üblichen Portalen gefunden haben. Ich würde mal sagen, dass 50 KM schon ein großer Pendelradius ist, wenn die Firma nicht direkt an der A2 oder 33 liegt. Ich halte grundsätzlich ein Einstiegsgehalt einer Juniorstelle in der Region von 30 bis 33 K für durchaus realistisch, wenn du die entsprechenden Grundqualifikationen mitbringst. Um dich einzuschätzen anbei mal ein paar Stichworte die du kennen und am besten eingesetzt haben solltest, Webframework, Request Response Lifecicle , JSP, JSF, GWT, Spring, TomCat, Glasfish, JBoss , Milestones , SCRUM , SQL, Hibernate , Verschlüsselungen, Validierungen, CSS, Html, XML , natürlich OOP mit MVC , JUnit Tests und dann noch eventuell spezielle Dinge, wie SAX und DOM Parser oder Webservices.