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kylt

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  1. Wie wohnt ihr?

    Genau, der Immobilienbesitzer, der in der Stadt z.B. schon 10 große (Teure) Mitobjekte besitzt, kann sich das nächste Eigenheim leisten und wieder vermieten. Um hiermit noch mehr Einkommen zu generieren, sodass sich die Investition in wenigen Jahren amotisiert. Gut und schön das freie Gesetz des Marktes... Das Problem ist, wir reden nicht von Manhatten. Das hier normalverdiener nichts zu Holen haben sollte ja wohl klar sein. Sondern von 'normalen' Stadtteilen wie 'Brooklyn', wie 'New Jersey' und co. und die Leute aus diesen Vierteln noch weiter Rausgedrückt werden. Ist halt auch ein Gesetz des Marktes, dass durch die Nachfrage 'Standard' versucht wird auf 'Luxus' zu heben und damit die Preise steigen. Ich finde das dennoch dramatisch, wenn mir ein Bekannter sagt, 'Unsere beiden Vollzeitjobs reichen leider für Brooklyn nicht, wir müssen in die Blechhüttencamps ziehen' (leichte Übertreibung).
  2. Wie wohnt ihr?

    Es ist zwar eine tatsache, dass die Preise steigen. Mit der Tatsache dies als Luxis zu bezeichnen, ist es aber ein akzeptierter Zustand. Das sehe ich sehr problematisch. - Andere Stadt in NRW, gleiches Problem: Auch hier eine Wohnung in einem normalen viertel. Entweder hat man die "Asistraßenzüge" oder aber die Villen nebenan stehen. Ganz krass ausgedrückt (aus Erfahrungen in der Bekanntschaft) wird dir entweder dein Motorad vor der Tür geklaut oder die Scheibe des Autos im Suff eingeschlagen, oder aber du wirst von den Professor Dr. Dr. X und Baronin von-und-zu aus dem viertel gemoppt aka 'deine-Mittelschicht-Gehaltsarmut-macht-mich-krank'. Ich würde dir zustimmen, dass der Besitz einer Wohnung in welchem Viertel auch immer durchaus ein Luxusgut aktuell ist. Wenn du aber nicht in einer IT Metropole arbeitest, sondern einfach in einer wachsenden Stadt mit z.B. vielen Studenten usw. sind die Mieten für eine 4 Zimmer Wohnung (für eine dreiköpfige Familie) außerhalb des IT Sektors in min 2 von 4 fällen unerschwinglich geworden. Obwohl beide Vollzeit arbeiten. Dadurch drängt man die Mittelschicht komplett aus den Städten bzw. konkreten Stadtteilen hinaus. Für viele lokale Ehrenamtliche Aufgaben in einem Stadtgebiet fehlen diese Leute. > Ehrenamtliche Trainer in Vereinen, Helfer in Gemeinden, freiwillige Feuerwehr. Das kann doch wohl kein akzeptabler Luxuszustand sein?
  3. Gehalt nach Ausbildung

    Natürlich war das ernst gemeint, denn DU bist DER Auserwählte!! > Sie warten bereits im Flughafen auf dich mit der Urkunde zur Steuerbefreiung und lebenslanger kostenloser Versicherung in sämtlichen Sozial-Arbeits und Rentenversicherungen. Und die 5K Netto sind dir auch schon für die Rente garantiert. ------ Back to Reality ------ - Jep 'leider' ist man nicht direkt nach der Ausbildung bei einem Gehalt von 60K und Aufwärts (abhängig von Region usw. leicht anderer Wert). Diese Zeiten sind leider schon seit über 15 Jahren vorbei. Du musst aber auch bedenken, dass du noch recht Jung bist. Du kannst also durch Wechsel von Unternehmen / Erfahrungen mit viel Reisetätigkeit dir Fachwissen aufbauen. Mit Expertenwissen kannst du dann dir gezielt Positionen erarbeiten. Wenn du abhängig von deinem Wohnort mit 30 dann ein gutes Gehalt erreicht hast und dass dann über 20 Jahre so hälst wird es auch mit der Eigenheimfinanzierung deutlich einfacher.
  4. Alter Alleine ist kein Maßstab. Und für Ffm Zentrum ist das Gehalt auch nur solala. Aber ich gebe dir Recht darin, dass in diesem Fall tatsächlich derart viele Faktoren atypisch sind, wodurch es evtl. auch schon an der Obergrenze des aktuellen AG liegt. Dein Problem wird konkret sein, dass deine Karrieremöglichkeiten begrenzt sind. Die klassische Kette kannst du nicht mehr hinauf steigen. Weiterbildungen im Management machen dich vielleicht zu einer besseren Führungskraft - was aber meistens nicht zu mehr Gehalt führt. Auf der ebene geht es eher darum durch diverse übererfüllungen von Jahreszielen eine Überperformance zu erreichen. So wie es @celticwife beschrieb, geht es dir ja vermutlich um "mehr". >> Ganz klar: Wechselempfehlung in 2-3 Jahren zu einem größeren Konzen / Unternehmen und dann reden wir von ganz anderen Gehaltsklassen. Evtl. wird dort dann aber auch ein Studium betriebswirtschaftlicher Art verlangt. Daher wäre vielleicht eine Maßnahme über ein Studium nebenberuflich nachzudenken.
  5. Gehaltsanstieg wegen Reisetätigkeit

    Moin, Über was für Perioden reden wir hier? (wie lange bist du schon PL und wie lange dauert diese Reisephase schon an?) Hast du das schriftlich? / am besten im Vertrag?
  6. Stimme ich dir vollkommen zu, selbst wenn die andere Seite einen Steine in den Weg legt, sollte man professionell das ganze sauber beenden. [....] Dennoch lag mir schon der ein oder andere Satz auf der Zunge, wenn sich wiederholt der Gesprächspartner massiv im Ton vergriffen hat.
  7. Immerhin eine (typische) aber noch nachvollziehbare Begründung. Nicht ganz ernst gemeint: Je nachdem, ob du "im Guten" auseinander gehen möchtest, kannst du ja ein wenig nachstechen. "Mir hat man gesagt ich bekomme nur mit einem Studium mehr Geld, also komme ich nach meinem Master in Ernährungswissenschaften wieder zurück" oder "Wo ich hingehe? - Ich habe bei der lokalen Baufirma als Maurer eine Stelle gefunden. Ich wusste gar nicht dass die den gleichen Haustarif bezahlen wie in der IT bei uns. "
  8. Am Wochenende arbeiten, wie würdet ihr handeln?

    Genau Graustein volle Zustimmung. Dennoch würde ich es als Chef Entwickler nicht anders machen und weder auf die KrankheitsKarte noch oder auf die Eskalation setzen, wenn ich es vermeiden kann. EDIT: Es gibt nur wenige Fälle von Konstellationen wo ich trotz aller vorhandenen Mittel auf eine strategische Eskalation setzen würde. -Wenn dann dazu die Rahmenkonditionen sich aber nicht ändern, würde ich aber auch einfach gehen. Im Zweifel auch die Region / Themenbereich wechseln. (Was der TO aus privaten Gründen eben nicht kann oder will)
  9. Am Wochenende arbeiten, wie würdet ihr handeln?

    Die folgende Aussage lässt alle zutreffenden Aussagen der Vorredner außer Acht: Gesetzt den Fall, dass eine kurzfristig dringend notwendige Arbeit ansteht - und wir reden von einem Ausnahmefall - würde ich schauen, ob meine privaten Aktivitäten die Arbeit zulassen. Gerade bei KMU kann das Branchenübergreifend immer mal wieder passieren (Handwerk usw.). Natürlich ist es dann unglücklich, wenn der GF genau dann nicht da ist. Das ist dann sehr demotivierend. Gerade in einem solchen Fall sollte der Chef bei Rückkehr auf die Wochenendarbeit hingewiesen und eine einvernehmliche Lösung an Zeitausgleich gefunden werden.
  10. Zeitpunkt für Gehaltsverhandlung

    *sarkasm* Natürlich wird man mit absoluter Begeisterung dir Antwort "Selbstverständlich sind wir vollends begeistert, dass auch du nun als dritter uns neue Forderungen stellst. Wir werden zu diesem feierlichen Anlass ab jetzt einen Feiertag nach dir bennen und dir auch noch zusätzlichen Urlaub on top anbieten" - NOT ^^ Du wirst definitiv mit etwas Reibungen leben müssen wenn du das Thema ansprichst, denn dein Chef hat da bestimmt aktuell total den Nerv zu. Aber wenn du dich auf ein "Friedensangebot" einlassen willst, spricht nichts dagegen es genau jetzt zu machen.
  11. Zeitpunkt für Gehaltsverhandlung

    Ich würde immer mit einbeziehen, wie die sonst übliche Fluktuation im Team war. Wenn dein Bauchgefühl zutrifft, dann kann die Stimmung im Team dann auch komplett kippen und das Arbeitsklima stark negativ beeinflussen. Alla "die Ratten verlassen das sinkende Schiff". Im Zusammenhang mit den oberen Ausssagen würde ich auf keinen Fall irgendeinen erkennbaren Bezug zu den gehenden Kollegen herstellen. Stattdessen Sachlich auf deine Stärken Hinwesen und auf dein seit 2 Jahren nahezu gleich gebliebenens Endgelt (Annahme von mir). Eine Erhöhung auf 55 K auf einen Streich halte ich auf Grund deiner genannten Firmenpolitik für sehr unwahrscheinlich. In dem Falle würde ich versuchen mit dem AG auf 55K Perspektivisch (z.B. nächsten 2 Jahre) hinzuarbeiten.
  12. Guten Abend, ursprünglich wollte ich eine andere Branche einschlagen, in der (inzwischen ) sowohl vom Gehalt, als auch von den Arbeitszeiten i.d.R. schlechtere Konditionen vorliegen. Die Umstellung erfolge quasi erst kurz vor Knapp vorm Schulabschluss. Mehrere Jahre später würde ich aus rein finanzieller sicht die Entscheidung als alternativlos bezeichnen. Hätten wir in anderen Berufen ähnliche Konditionen wie Teilweise im Ausland wäre die Entscheidung nicht so leicht gefallen.
  13. Berufsmöglichkeiten nach Informatikerausbildung

    Ich möchte mich jetzt bewusst von der Diskussion lösen wann und in welchem Abstand man wechseln kann und sollte. ;-) - So. Jede Veränderung in eine (dir nicht bekannte) Branche / Softwarelösung heißt auch für den AG, dass er in dich investieren muss. Nicht immer aber leider häufig genug bedeutet dies auch ein geringeres Jahresendgeld. Mir würden spontan drei mögliche Karriere Richtungen einfallen: - Als Vertriebler / Sales Manager ein Produkt zu verkaufen. Spannende Arbeit rund um Technik und Anforderungen der Kunden. Oft provisionsbedingt gutes Geld, meist aber sehr reiselastig. - Als Projekt Manager / Projektleiter ein Team von Entwicklern Koordinieren usw. - Als Consultant z.B. im SAP Bereich (oder eines anderen großen ERP System Herstellers) als Junior anfangen und auf einen Bereich spezialisieren. Da arbeitet man auch viel mit und oft beim Kunden. Programmierwissen ist da nur rudimentär notwendig.
  14. Es mag in einem Kleinunternehmen vielleicht anders sein, aber im schlimmsten Fall kann es dir passieren: - Das du nicht mehr zur Berufsschule gehen "darfst". - Die Zeit doch pro Woche bei nur 2-4 Stunden zum Lernen bleibt, wenn du das nicht in deiner Freizeit tust. - Du am Ende keine Gehaltserhöhung bekommst. Wenn du dann sagst, "na dann mache ich das nicht", kann es so rüber kommen, dass du eigentlich nur wegen mehr Geld (und kein Bock auf die BS) das Angebot gemacht hast. Und entweder bist du für Projekte unerlässlich und hast viel und gut darin zu tun, oder aber die Projekte würden auch ohne dich funktionieren. Dann ist das eben 8 Monate noch so. Dafür bist du dann vernünftig ausgebildet und kannst vernünftig in den Beruf einsteigen. Wenn eine Firma nur mit dir überleben kann als Azubi im 2. Lehrjahr und sobald du 1. Monat fehlst geht gar nix mehr, dann läuft etwas falsch. EgaL aus welchem Grund du fehlst. Sei es Urlaub, Krankheit oder eben die Berufsschule. -Punkt. Und es ist dann nicht deine Sache diese Suppe auszulöffeln. Aus familiärer Erfahrung: Wer sich Selbstständig macht muss und sollte in den ersten 5 Jahren mit einer 60 bis 80 Stunden Woche rechnen. Das ein Azubi mal fehlt wird er einkalkuliert haben.
  15. Hi Ramms+ein ich bin jetzt nicht im Landeskontext Bayern ganz im Gesetzestext, aber ich gehe davon aus, dass es nach Absprache mit deinem Ausbilder, der IHK und der Berufsschule genau wie in anderen Bundesländern (z.B. NRW) möglich ist, dich von der Berufsschule zu befreien. Deine selbstlose Haltung zum Erfolg von Projekten beizutragen in allen Ehren. - Dennoch: Was du dir überlegen solltest, ob es wirklich für dich ratsam ist. Für den erfolg der Firma etwas zu tun (und in übermaßen vielen Projekten zu hängen) und gleichzeitig effektiv " während der Arbeitszeit immer mal " sich vorzubereiten stehen in einem zeitlichen Konflikt. Wenn dich das auch noch finanziell schlechter Stellt, eure Firma wirtschaftlich nicht auf rosen gebettet ist, glaube ich auch nicht, dass du 100 Euro mehr bekommst (effektiv sind das dann ja auch nur 70 Euro mehr für dich). === Was mir noch dazu einfällt als Alternative: So wie ich dich verstanden habe, arbeitest du in der Firma nahezu vollzeit effektiv an Projekten mit, wie ein ausgelernter FI, richtig? - Nun, was spricht dann dagegen zu verkürzen und nach 2,5 Jahren in der Firma dann als ausgelernte Kraft anzufangen. Du verdienst mehr Geld (was du ja auch benötigst) und kannst dich voll und ganz auf deinen Job konzentrieren.
  16. Genau, stimme dir hier voll zu, aber das stimmt nicht nur für Konzerne. -Das sollte nur auch heißen, dass 70k kein Gehalt ist, ab dem man entweder Führungskräft sein muss, noch auf Unsummen von Überstünden (oder überstunden überhaupt) abgegolten sind.
  17. Ok,ich habe mich unklar ausgedrückt. Es gibt eine -insbesondere in der IT- stark erhöte wahrscheinlich, dass die Definierten überstunden in einem Vertrag auch den tatsächlich anfallenden Arbeitsstunden entsprechend, wenn entweder die Betriebsmentalität es vorgibt (siehe Matt84 ) oder aber die Gehalts kurve sich an sechsstelliges Jahresgehalt annähert. Oder auch: Es ist nicht gemeint, dass dies eintrifft- aber man soll sich nicht wundern, wenn Aufgabengebiet und Verantwortung zu eben jenen regelmäßigen überstunden führen, die dann das Eigentliche Gehalt pro Zeiteinheit H wieder schmälern. (Durch Abgeltung )
  18. Guten Morgen, Mir ist durchaus bewusst und ich stimme dir zu,dass ab einer bestimmten Gehaltshöhe überstunden bilateral erwartet werden können. Aber: Dir ist schon klar, dass du dir selber wiedersprichst? 1. Müssen überstunden egal ab welcher Höhe fest definiert sein. (Urteil usw. wurde ja weter oben erwähnt.). 2.Wenn du im Monat vertraglich als Chef 10% hast sind das bei einer 40 Stunden Woche bis zu 16 Stunden im Monat. 》Dann gilt auch für dich als Teamleiter usw. dass danach Überstunden anfallen, so es denn eine derartige Regelung gibt. ====== Um noch die Frage des Themenerstellers zu beantworten. Wenn du bei einem Großen Konzern oder als externer Berater in bestimmten Branchen tätig bist - z.B. Oracle oder SAP. Bewegst du dich auch als Fachkraft ohne Führung in derartigem Gehaltsbereich. Ob und wie viele Überstunden vertraglich vereinbart hängt dann aber nicht alleine vom Gehalt ab, sondern wie die allgemeine Betriebsmentalität ist. Als Negativbeispiel: Wir hatten schon andere Threads ("Arbeitsverträge werden immer unverschämter") wo ich im Detail auf ein niedriges Gehaltsangebot bei gleichzeitigen Überstunden eingegangen bin. Allgemein kann man aber sagen, dass mit wenigen Ausnahmen ab einem Gehalt von über 90k überstunden nicht nur im Vertrag stehen, sondern mehr die Regel sind - und zwar im erheblichen Maß. Bis zum Gesetzlich pro Woche erlaubten (50 Stunden bei einer 5 tagewoche) und darüber hinaus (noch länger , am Wochenende usw.) Auch hier verweise ich mal auf Diskussionen aus den "Wie viel verdient ihr diskussionsthread". Persönlich finde ich es fair ab einem Gehalt im Bereich 60k aufwärts Pauschal 5-10% abzugelten, wenn die Überstunden im Jahresschnitt unter 3-5% bleiben. Liegt man darüber und es nur ums Geld ohne weiter faktoren geht muss man dann bei der nächsten Gehaltsverhandlung da mit ansetzen - oder gehen.
  19. Wie wichtig ist euch Sabbatical?

    Habe mich bei meinem aktuellen AG noch nicht danach erkundigt, ob es ein Sabatical gibt Eine Erfahrung von mir ist, dass auch ein kurzer Zeitraum des Reset ausreichen kann. Ich hatte z.B. einen Monat Pause bei einem AG Wechsel. Wie bigvic schon schrieb. -Es wartet kein Projekt auf dich, du hast weder Tel., noch Email, noch sonst etwas. Du hat Zeit für dich und was du immer mal machen wolltest. Das prägt und verändert dich auf jeden Fall. Egal ob vier Wochen, vier Monate oder ein Jahr. Das kann aber auch nicht immer gut für jemanden sein. Es ist für viele Menschen keine wirklich gute alternative zu Urlaub ist. Menschen sind halt gewohnheitstiere und nach einem Jahr aus dem Job gehen halt viele ArbeitsVerhältnisse und Private Kontakte zu Bruch. Man sollte sich das immer vorher zumindest überlegen, ob einem das Wert ist. === Zum Thema Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse.Bis zu vier Wochen Übergangszeit ist man ohne Probleme weiter versichert. Danach über den neuen AG oder durch die Arbeitslosenmeldung entsprechend über den Staat. Dann muss man aber auch für die Arbeitssuche zur Verfügung stehen. Wenn man dann nicht zur Verfügung steht, bleibt nur für jeden Tag Betrag X selber zu bezahlen. Da kommen dann in ein paar Monaten schon ein paar Hundert Euro zusammen.
  20. @Himmelweiss In deinem Fall scheint offensichtlich das private Unglück ( mein Beileid ) zu einer Gesamtsituation geführt, in der Du gefühlt eine berufliche Sackgasse erreicht hast, korrekt? Des weiteren entnehme ich deiner Selbstdarstellung, dass du einen starken Fokus auf technische Themen hat. Du brillierst dann, wenn du in deiner Ordnung die Programme sauber erarbeitest und hast einen Fokus auf vielerlei Programmiersprachen. Gleichzeitig ist dir es aber nicht gelungen, die praktischen Erfahrungen auch in monetär sichtbar zu machen. Jeder, der dir hier einen Tip gibt, kann nur relative Ratschläge verteilen - ich zähle mich hierzu. Dennoch wäre mein Rat dir zu überlegen, ob du dir überhaupt vorstellen kannst, die nächsten 10 Jahre auch weiterhin für deinen jetztigen AG zu arbeiten, wenn du dein aktuelles Wohlfühlgehalt erreicht hast. Sprich bist du in deinem Kopf auch 2025 noch mit 45K zufrieden. Ist das nicht der Fall, brauchst du dir nicht weiter den Kopf zu zerbrechen, ob du bei deinem jetztigen AG auch mit etwas mehr Gehalt bleiben wirst, denn offensichtlich ist nur jetzt einmalig etwas zu holen. Bist du doch gewillt zu bleiben, solltest du dich dennoch am Markt umschauen und deinen Wert vergleichen. In den letzten 5 Jahren war die Gesamtwirtschaftslage nicht schlecht und dementsprechend sollte dein Gehalt bei einem anderen Unternehmen realisierbar sein. Mit einem unterschriftsreifen Vertrag in der Hinterhand, ohne dass ich keinen weiteren Schritt einer Kündigung unternehmen würde, kannst du auch mit deinem jetzigen AG über ein dir vorliegendes Angebot sprechen. Nach 3-5 Jahren ohne finanzielle Veränderung ist das weder unmoralisch noch suggeriert dies deinen Unwillen für die Arbeit. - Und wenn dann der Vorgesetzte mit unwillen abblockt weil du nach über 5 Jahren Stillstand eine Gehaltssteigerung von 15-20% verlangst, dann trennen sich eure Wege eben. === Persönlich frage ich mich aber, ob du Mental bereit bist für diesen erneuten Einschnitt in dein Leben, weil jede berufliche Veränderung natürlich starken Einfluss auf die private Phase hat.
  21. Hallo ncc1701e Grundsätzlich stimme ich @Kwaiken zu, dass du mit einer Nische in Kombination mit modernen Standards immer mal wieder (gut bezahlte) Optionen haben wirst. Ich kenne deine Firma nicht, aber so wie es für mich klingt, hast du auch bei deinem aktuellen AG Projekte, die zumindest über das nächste Jahrzehnt gehen werden. - Auch wenn die Projekte vielleicht "kurzfristig" über 1-2 Jahre nicht richtig ans laufen kommen. Dein eines Kernargument den Job aus technologischen Gründen zu Wechseln hast du somit ausgehebelt. - Alle Planungen einer längeren beruflichen Strategie über die nächsten 5 Jahre hinaus sind aus Entwicklersicht nur ein Blick in die Glaskugel. Bleibt noch das Thema Orga. Wenn ich dich richtig verstehe, ist dein Arbeitsplatz sicher, macht dir Spaß und du wirst dafür entsprechend gewürdigt. - Ich lasse das mal so stehen, aber ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will... - Klar, es gibt immer mal wieder Projekte, die schlecht geplant sind und dich nerven, aber bist du mit den Kollegen nicht stetig dabei eine Veränderung herbei zu führen? - So ein Prozess ist je nach Firma tatsächlich sehr langatmig, aber du solltest dich dadurch nicht frustrieren lassen. Das ist der einzige Punkt, wo man zumindest im Team nochmal aufarbeiten muss, dass über die nächsten 5 Jahre ein riesiges Bottleneck für die Zukunft bringt. Ich würde das noch nicht mal aus der Auge um Auge Mentalität alias "ES KANN NICHT SEIN DAS DU NICHTS GESAGT HAST" , sondern eher konstruktiv alias "Jetzt setzen wir uns mal (im Team) zusammen und schauen uns die aktuellen Projekte an ..." ansehen
  22. In diesem Thread zum Glück schon ;-) Dies ist ein Paradebeispiel, wie sehr ein niedriger Einstieg die Karriere weiter beeinflusst. (Ich denke mal wir müssen nicht darüber diskutieren, dass 18 K ein wirklich niedriger Lohn ist. ) - Aber innerhalb von zwei bis drei Jahren wurde eine Steigerung um 12 K erreicht. - Das Entspricht einer Steigerung um knapp 66 %. Dies Beispiel ordnet sich nahtlos in einer Lohngruppe der zahlreichen weiteren Beispiele mit ein, die mit 22 oder 24 K angefangen haben und dann auch ihre 50% Steigerung erreicht haben ... und letztendlich auch bei 30K liegen. - Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob du die Aussage sarkastisch meinst. Freust du dich darüber? > Wenn ja, alles gut.
  23. Zugangsdaten sperrung beim Wechsel des AG

    Für alle Systeme, die nur über VPN usw. erreicht werden können, sollte ohnehin dein Netzwerkpasswort gesperrt werden. Falls es bei euch einen definierten Prozess für das Ausscheiden eines Mitarbeiters gibt, sollte dieser Schritt Teil davon sein. -Falls es so etwas bei euch nicht geben sollte, dann mach einen Termin mit deinem Admin / Kollegen mit Zugriff auf den Passwort Manager: - Lass Ihn neue Passwörter für alle Systeme, mit denen du gearbietet hast neu generieren. - Deinen Zugriff zeitlich auf den PW Manager sperren. - Dir das schriftlich per Mail bestätigen, dass alles entsprechend verändert wurde. - Alternativ bestätigen lassen, dass eine explizite Änderung trotz deinem Hinweis nicht gewollt ist ;-).
  24. Nach fast einem Jahr zurück zum alten AG ?

    Ob man nach einem Jahr zurück geht, sollte man davon abhängig machen, warum man dies tut. Mach dir vorher klar, dass du dann auch auf ein paar Jahre eine Perspektive siehst und nicht in einem Jahr wieder unzufrieden bist und dich auf dem Markt umsehen musst. -Das ist im Regelfall dann nicht förderlich für deine Karriere. Wenn dich das Angebot wirklich überzeugt, ist auch ein Wechsel nach einem Jahr für alle weiteren Stationen in dem Fall leicht zu begründen und gängige Praxis.
  25. Ich will hier niemanden Raten schlechte Arbeit zu machen. -Aber wenn alles immer auf Messersschneide nur klappt sind Prozesse nicht korrekt gelaufen oder schlecht konstruiert. Wenn es aber immer irgendwie weitergeht, gibt es für manche Kunden / AG auch keine Wahrnehmung des Problems. Da gehört es eben auch dazu, dass du im Urlaub nicht verfügbar bist. Stell dir vor du bist auf einer Weltreise in der Sahara, dann kannst du auch nichts regeln oder du liegst nach einem Skiunfall im Koma. Mein Rat: Versuch einnfach mal die überproportionale,dauerhafte Erreichbarkeit in den Griff zu bekommen, auch wenn es dadurch erstmal krachen kann. Dann muss man in den Lessons learnd das verändern. Mein Gefühl sag mit, dass der Zug mit mehr Gehalt bei deinem AG abgefahren ist. Und jetzt nochmal zu dem allgemeinen Wechseln, ich hatte schonmal gesagt,dass ich zweigleisig im SAP unterwegs bin. Da habe ich auch bei einer Zwischenstation für eine gewisse Zeit weniger Gehalt als Basis genommen und habe mich dann wieder hochgehandelt. Ist sicher ein Jahr auch mal schmerzhaft. Aber wenn ich wie im oberen Beispiel mit dem Lottogewinn beschrieben habe,pro Monat machst du deswegen nicht plötzlich nur noch Wasser und Brot einkaufen. Ja es sind Einschränkungen finanzieller Art, aber Geld kannst du letztendlich nicht mit ins Grab nehmen. EDIT: Ich habe nichts gegen gut bezahlte Mehrarbeit und man muss auch mals Junior viel Zeit investieren / und auch später in Projektphasen. Aber eine solche Phase darf nicht das ganze Jahr über grundlos andauern.
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