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kylt

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Alle erstellten Inhalte von kylt

  1. Wann erneut nach Gehaltserhöhung fragen?

    Auch 45 K sind (aus AG sicht) 10K mehr,also knapp 30% mehr. Wenn du planst dies in wenigen Jahren bei der Branche und allem zu erreichen, solltest du dir genau überlegen , was du tust, wenn dein AG sagt das bei 39k die Luft dünn wird (nach den nächsten Jahren). Tendenziell würde ich daher wirklich sagen, nehme dir die Zeit und schaue dich in jedem Fall auf dem Markt um. Edit:und bewerte dann ob du bleibst oder gehst.
  2. Wann erneut nach Gehaltserhöhung fragen?

    Hast du dich denn schon auf dem Markt umgesehen, was du anderswo Wert bist? Du solltest in jedem Fall wissen, was du tatsächlich Wert bist,bevor du höher stapelst. 35 ist nicht hoch, aber wenn insgesamt die Gehälter sich in einem ähnlichen Bereich bewegen wird es schwierig vor April woder zu Fragen. Solltest du dich aber deutlichst verbessern können, ist es durchaus Ligitim zum Chef zu gehen und mit Ihm über deine langfristigen Perspektiven zu reden. Z.B. um auf Summe X in den nächsten 3 Jahren zu kommen. Das heißt ja nicht,dass du ab sofort mehr bekommst, aber dann weißt du aber vielleicht schon ab 1.1. wie es weiter geht.
  3. Nicht als Beleidigung verstehen, aber "Ja" wenn du kein Spezialwissen hast, wird das schwierig. > Aber 50-55K sind nach wenigen Jahren sind eben mit diesem Wissen nicht unrealistisch. Ob jetzt nach 4, 6 oder 10 Jahren Berufserfahrung. Der Zeitfaktor hängt dann eben auch etwas an Branche und Arbeitgebergröße. Um aber in diese Richtung zumindest zu kommen, solltest du dir - wie @Errraddicator schon sagte - dieses Fachwissen aneignen. 55K und 60K sind in den Gehaltsregionen nochmal ein Unterschied von knapp 10%. - Das ist nochmal ein ordentliches Holz mehr. Wenn du ohnehin auf die 60K (offensichtlich unterbewusst) schielen tust, dann solltest du dich informieren, welche Spezialisierung, Zertifikate und ggf. auch Jobwechsel in deinem Falle dazu führen. - Denn solche Gehaltssteigerungen von 20K muss man planen - so etwas erreicht man nicht einfach in wenigen Jahren, ohne dafür etwas offensichtlich zu tun.
  4. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Dennoch schreibst du schon selber, wie dein Alltag beginnen wird. -Wenn du gut bist, wird dein Kundenstamm aber in 1-2 Jahren natürlich wachsen. +Die klassischen Reisezeiten wird halt die ein oder andere Stunde mehr rum kommen. Da passiert es halt schnell, dass aus " ein paar Tage... braucht um die Termine vor- bzw. nachzubereiten" Freitag - Sonntag wird ;-). Ich denke mal aber dir ist das bewusst, dass du auf dein Zeitmanagement schauen musst, du steigst da ja nicht unerfahren ein.
  5. Findungsphase

    Das wäre im übrigen auch noch eine Alternative, dass du nach der Ausbildung nochmal den Master machst. Gerade nach einem Bachelor machen ein paar eine "Auszeit" vom Studium. Statt einer Weltreise hast du dich für eine Ausbildung entschieden. Wenn du deine Ausbildung z.B. auf zwei Jahre verkürzt wäre das ein Umstieg, den man gut verargumentieren kann.
  6. Findungsphase

    Hallo Scaven, die Richtung Systemintegration ist ja eher hardwarenahe während du als Anwendungsentwickler mehr mit Software zu tun hast. Gewöhnlich muss man dem Personalbüro (oder jemand anderem im Office) nicht unbedingt die Hardware erklären, meist aber in der Software Anforderungen erfüllen. ;-) Wenn du also wirklich eher im Bereich von Hardware bleiben willst, dann ist IT Architekt für Infrastrukturen und ähnliche berufe wohl das berufsnächste zu Management + Systemintegration. Alternativ könntest du auch mehr in die Richtung Sofware gehen (auch ohne zu Programmieren) und z.B. HR Consultant für einen großen ERP Hersteller werden - Das ist aber meist weiter weg von Hardware.
  7. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Alles gut ;-). - Bei einem Inhouse Entwickler / oder auch Inhouse Berater - also ohne verschiedene Kunden passiert sowas ja nicht so schnell.
  8. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Und wozu führt eine so erhöhte Auslastung? In dem Zuge empfehle ich jedem, der in einer ähnlichen Situation wie Matt84 steckt sich Gedanken über sein persönliches Zeitmanagement und der Dispo zu machen. Wenn immer wieder etwas dazwischen kommt, sagen wir 10 Stunden (25%), dann sollte man sich pro Woche max. mit 75% auslasten, also knapp unter 30 Std. verplanen. Denn es ist ja "immer was zu tun". Kommen 20 Stunden zusammen, sollte man dies entsprechenden Kommunizieren, dass die restlichen Projekte leiden - Punkt. Konsequenz aus Fehlplanung. Das nennt man auch strategische Eskalation.
  9. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    *räusper* Wenn du als Berater z.B. bei mehreren Kunden warst, sagen wir mal 10 für eine niedrige Zahl, dann kommt es durchaus vor, dass du geplant 8 Stunden bei einem Kunden arbeiten sollst. Soweit so gut. On Top kommen noch produktive Probleme bei Kunde B. Interessant wird es dann wenn du auch noch an dem Tag eine Anfahrt hast zum Kunden. - Natürlich kannst du auch nach 2-3 Stunden anfahrt an einem Montag (Stau / Bahnausfall) beim Kunden A nur 5 Stunden bleiben, um dann im Hotel die eine Stunde ein Produktives System arbeiten... die geplanten 8 Stunden bleiben aber trotzdem. Sagen wir du bist schnell und schaffst alles in 6 (wie auch immer) und kommst in 2 Stunden durch, dann hast du noch eine Stunde arbeit im Hotel - macht 9. Was ich damit sagen will, es als 'Amateurhaft' zu bezeichnen, dass mehr Stunden anfallen als geplant, ist leidlich unglücklich. Jedoch sollte es wie schon beschrieben einen Ausgleich geben. Pauschal Dinge auszuschließen, wie 'Reisezeiten sind keine Arbeitszeit' oder implizit durch Überstundenabgeltung, ein niedriges Überstundenkonto und Löschen von Überstunden am Monatsende ab einer gewissen Höhe sind alles Werkzeuge die dem Arbeitgeber letztendlich zusätzliche Arbeitskraft bereitstellen - das sollte dann auch klar geregelt sein.
  10. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Entschuldigung, aber auch wenn in der IT Entwicklung nahezu immer etwas zu tun ist, dann ist es legitim zu verlangen auch mal eine halbe Stunde/ Stunde mehr zu machen am Tag. So seh ich das als Teamleiter. Wer nicht 2-5 Stunden pro Woche mal ranhängen kann hat bei mir im Team nix verloren. Finde es ein Unding bei den Gehältern pünktlich feierabend zu machen- wenn nur als Ausnahme! *sarksm* ==== Und nun die konstruktive Antwort Es können ja wirklich mal überstunden anfallen, es ist dann auch ok, dass dies im Jahr mal ein paar Stunden sind. Ich halte aber wirklich nicht viel von versteckten Stundenerhöhungen und impliziten Erwartungen, wenn Überstunden abgegolten werden. Edit: Hingegen wenn mal eine Woche nur Arbeit für 36 Stunden zu tun ist -weil der Kollege 4 Stunden schneller war als geplant- i.d.R. Ja auch kein halber Tag frei angeboten. 》Nein man muss trotzdem min. 40 Stunden arbeiten. Anders herum soll, wenn Presales oder Projektleitung sich mit der Planung überworfen haben, der Entwickler die Fehlplanung ausbügeln und die Zweitschicht anhängen, denn es ist ja "so viel zu tun".
  11. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    NatürlIch muss man First Level und Junioren auch mit berücksichtigen,halte 9 von 10 aber auch zu hoch geschätzt. Ich würde Pauschalisierend sagen, dass 70k in FFM und Co für einen Senior Developer auch Inhouse möglich sind, Branchenunabhängig. Gleiches gilt Bundesweit für externe (Senior) Consultants in Microsoft ,SAP ,Datenbanken , BI, Strategie/ Architekturberatung - ohne Führungsverantwortung. Das sind schon eine Menge Leute. Ohne mich auf einen fixen Wert festzulegen würde ich mal auf , knapp mehr als die Hälfte tippen, für die die 70k Aussage zutrifft.
  12. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Dann haben wir uns Missverstanden. 2-4% Mehrarbeit bei 70k Grundgehalt ist ein faierer Deal. Dann kommen aber bei dir noch 20% on Top drauf. Das hatte ich Missverstanden. In den anderen Praxisbeispiel handelt es sich ja um 70k Gesamtgehalt-inkl. aller Boni, bei 10% Abgelegtung angerechnet auf die Gesamtarbeitszeit. Was bei 40 Stunden 4h pro Woche, also 16h in Summe sind. Also 2 ganze Arbeitstage pro Monat,bei einem Basisgehalt von ~60K. Hochgerechnet auf ein halbes Jahr Projekt wären das 12 Tage, auf das ganze Jahr 24. Wenn man jetzt immer jede Woche ohne überstunden arbeitet und nur eine Woche im Jahr Urlaub machen würde -bei dreißig Tagen, wäre das Ergebnis in Stunden gleich. -Aber niemand würde auf die Idee kommen, "Chef ich schenke dir 24 Tage Urlaub, weil ich pünktlich gehen will."
  13. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Ok, weg von Mat84 Gehalt. Plakativ Stapel ich jetzt Tief. Sagen wir mal 50k als Teamleiter, 40 Stunden 8 Stunden, 20% abgegolten. Variabler Anteil am Gehalt 5K. Gelebte Realität - von Unternehmen vielleicht. Das man so aber im Zweifelsfall sein Verdienst so herunter wirtschaftet (20%mehr gearbeitet, Ziele nicht erreicht), dass ein Industriemechaniker mit 42K + Minijob Netto gerechnet mehr verdient ist eine Wahrheit, die viele einfach hinnehmen. Die Zusammenführung von Teamleiter=mehr Arbeiten halte ich einfach für zu pauschalisierend vereinfacht. Gute strategische Entscheidungen zu treffen als Projektmanager, oder Verantwortung zu übernehmen für ein Team beinhalten Mehrarbeit, aber diese müssen in Relation stehen. Und bei allen Gehältern unter 70k Pauschal Mehrarbeit zu erwarten, die nicht ausgeglichen wird, halte ich für einen sehr fraglichen Weg.
  14. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Bezüglich der Diskussion mehrArbeit und Bezug auf Führungspositionen. Ich würde diese Aussage etwas differenzieren. Bei einer höheren Funktion, wie einem IT Leiter (der in einem Konzern auch ein entsprechendes Gehalt bekommen sollte) kann ich variable Anteile am Gehalt verstehen - und die gehen i.d.R. auch mit einer gewissen Abgeltung einher. Aber meist ist eine Position alias Teamleitung , Projektleitung bereits an variablen Zielen und damit mit Risiko im Gehalt gebunden. Rechnen wir Pauschal mit 70k = 10% , 7k . Natürlich mögen 63K Grundgehalt noch viel sein, aber wie schon bei Mat84 ist das Erreichen des gesamten Variablen Anteiles ein Risiko von 10%. Ideal wäre das 100% erreichen, wenn es aber "nur" 80 sind mindert man das Gehalt gleich um 1400 Euro. Das sind - 2% des Gesamtgehalts. Zusätzlich dazu die Erwartungshaltung zu haben doch bitte bei diesem Risiko auch noch bei einer 40 Stunden Woche entweder 10 Stunden (also +25%) oder 20 Stunden (50%) zusätzlich zu arbeiten, wenn es Engpässe gibt, ohne dies in ruhigeren Zeiten ausgleichen zu können ist eine Rechnung, die klar zum Nachteil des AN geht. Natürlich kann man über mehrere Monate ein wichtiges Projekt stemmen. Aber auch wenn du sagen wir für 3 Monate jede Woche 60 Stunden arbeiten würdest, um ein Projekt abzuschließen hättest du im Maximum 4 × 20 × 3 = 240 Stunden / 8 pro Tag = 30 Tage, die Pauschal mit deinem Gehalt abgegolten werden. Also von den verblieben 68600 müsstest du statt auf 12 auf 13 Monate verteilen. -Anders Herum würdest du in dem Algorithmus aber nicht einfach vom AG ein 13 Gehalt bekommen. Findest du diese Erwartungshaltung wirklich richtig?
  15. Das Leben als Berater

    @neinal Als ehemaliger Externer -und inwischen Inhouse- Berater, würde mich bei Interesse auch an dem Blog mit beteiligen.
  16. Dieses Zeugnis ist eine klare 1. - Alle Passagen bis hin zur Übernahme lassen keinen Zweifel daran, dass dir die Note "sehr gut" ausgeschrieben wurde. "fachwissen [...] immer sehr gut umsetzte"... "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" ... "auf Grund seiner sehr guten Leistungen.... übernommen" Herzlichen Glückwunsch und noch weiterhin viel Erfolg im Berufsleben.
  17. Ich habe es vielleicht leicht etwas übertrieben hart Formuliert, aber Aussagen wie "Unternehmen XY ist bei mir unten durch" lassen den TO eher negativ vorbelastet in das Gespräch gehen, als "Du hast aktuell ja keine Wahl. Bei mir war der Bewerbungsprozess aber sehr Chaotisch verlaufen". Es ist nicht die beste Option. Aber auch nicht die allgemein schlechteste. Die Bürokratie ist ähnlich und wenn du zu 100% beim Kunden (mit 120% Auslastung) eingesetzt wirst, dann ist es egal wie du das Kind nennst. Da gibt es meiner Meinung nach nur geringfügige Unterschiede.
  18. Und jetzt werden Personaldienstleister und Consultant Buden wieder nieder gemacht. - Versteht mich nicht falsch, wenn ich selber die Erfahrung in dem Bereich machen würde, wäre Unternehmen X oder Y auch bei mir keine Option mehr. Aber solche Bewerbungsprobleme passieren bei fast allen großen Consultant Häusern. Gesetzt den Fall, dass der Bewerbungsprozess erfolgreich verlaufen ist, sollten wir ihm helfen was er danach noch zu beachten hat. ------------ Ich stimme zu, dass es Firmen gibt, wie Ferchau, die Bodyleasing betreiben. - Wie viele andere Consultant Unternehmen auch. Du wirst als Person innerhalb von Projekten an konkrete Unternehmen verkauft. Aus direkten Erfahrungen im engeren Bekanntenkreis kann ich sagen: - Wie bei vielen Consultant Unternehmen, Ferchau erhält pro Monat einen nicht unerheblichen Betrag. >> Die internen Kollegen des Kunden werden vielleicht denken, dass du einen Löwenanteil bekommst. (Neid und Konflikte) - Es fühlt sich anscheinend so an, als ob du beim Kunden angestellt bist, denn du hast so gut wie keinen Kontakt zu den Ferchau Kollegen. Es gibt so gut wie keine Tage, wo du statt zum Kunden in ein Ferchau Büro fährst. Und wenn du da bist, sind die anderen Kollegen meist in Ihren Projekten. - Dennoch sind deine Arbeitskonditionen von Ferchau festgelegt, dass macht es dann kompliziert, wenn die Arbeitsstunden und Anforderungen von Kunde und Ferchau unterschiedlich sind. - Wenn ein Projekt über z.B. 1 Jahr geht, gibt es häufig Übernahmeangebote der Kunden nach Projektabschluss. - Wie bei vielen Consultant Unternehmen, viel Bürokratie. > Rückmeldungen beim Kunden pflegen, Rückmeldungen im Ferchau System pflegen doppelt gegenzeichnen lassen, usw. (das ist aber wirklich nicht nur bei denen so!).
  19. 1. Tagessatz >>> geht an Firma das bedeutet nicht, dass dieses Geld auch beim Berater 1:1 durchkommt. Das ist dann egal ob Inhouse oder Externe Beratung. Die zusätzliche Arbeit kommt erstmal pauschal nicht am Ende an. 2. Es ist - besonders in der SAP Beratung - nicht unüblich, dass man dann liegengebliebene Dinge von anderen Kunden Abends im Hotel fixed. Besonders wenn man, wie beim TO Intern auch, ein falsches Zeitmanagement hat. BTT: Wenn wir von einem dringenden und hochkritischen Fehler im Produktivsystem ausgehen, sollte es klar sein, dass diese Aufgabe höchste Priorität hat. Neue Funktionen oder Features zu Entwickeln kann man natürlich etwas parallelisieren, aber zeitlich solltest du maximal Tätigkeiten für 2 Projekte einplanen. Von morgens bis Mittag ein Projekt und von Mittags bis Abends ein Projekt. Kommt ein Vorgesetzter, dann entscheidest du, wann du es innerhalb der Woche eintaktest, nicht er. Das führt zu Konflikten und macht keinen Spaß. Aber andernfalls spielst du nur noch Projekt Bingo und kannst keine Absprachen einhalten. Und wie du selber schon sagst, manchmal kommt raus, dass ein Feature nicht gebraucht wird, wenn es zu teuer ist. Genau das selbe kann rauskommen, wenn man etwas nicht als Schnellschuss sofort umsetzt. >"Wie das dauer drei Tage und ist nicht in einer Stunde fertig > ne dann müssen die Kollegen doch dreimal mehr klicken und wir löschen das organisatorisch."
  20. So wie sich der TO hier präsentiert, ist das Problem mit reiner Stundenreduzierung nicht getan. Die breite Masse nutzt die Küche, die breite Masse kommt um 9 Uhr, die breite Masse beschäftigt sich neben der reiner Fließbandarbeit auch noch mit Small Talk... Hart gesagt bist du die Ausnahme im Unternehmen. Stell dir die Frage, warum du nicht mehr den selben Arbeitsrhytmus wie die Kollegen hast. Das war ja "früher" mal so. Nimm es mir nicht übel, aber ich hinterfrage auch deine aktuelle Arbeitsmethodik. Du willst ordentliche Entwicklung betreiben, aber so wie du es jetzt machst, kannst du das einfach nicht mehr gewährleisten. Mache einen festen Termin in diesem Monat mit deinem Chef aus und sag deinem Chef klar, dass du dir die Kritik "der Arbeitsmethode" zu Herzen genommen hast. Dann stellst du ihm vor, dass in zukunft alle Sachen nur noch mit einem Backlog durchgeführt werden. > Sequentiell nach Priorität und Datum. Man kann nicht in 2 , 4 oder 6 Sourcecodes gleichzeitig schreiben, sondern immer nur in genau einer Zeile. Du wirst die ganze Zeit direkt gestört? -> Mute das Telefon, du bist Entwickler , wenn etwas sehr wichtiges reinkommen soll, dann sollen dir die Kollegen ein Ticket erstellen und deine Kunden eine Mail schicken. Dafür musst du dich aber selber überwinden, aus dem Jahrelangen trott auszubrechen. Stell dir mal die Frage, was passiert, wenn du - Klopf auf Holz - auf der nächsten Fahrt zur Arbeit verunglückst und 6 Monate im Krankenhaus bist. Dann wird die Welt sich auch weiterdrehen, irgendwie. Da dein Chef aber von Technik wenig Ahnung hat, musst du dir deine Standards für die Arbeit selber festlegen.
  21. Stimme den anderen zu, dass du erst reagieren solltest, wenn du wirklich einen neuen Vertrag unterschrieben hast. Vielleicht ist dein AG im Vergleich "gar nicht so schlecht". Anders herum kann es im schlimmsten Fall dazu führen, das auch du -trotz des Personalengpasses- gekündigt wirst. Dann hast du gar keine Anstellung mehr.
  22. Löse dich etwas von der Vorstellung, daß 'internationale Projekte' bedeutet, dass du ins Ausland gehst. Wenn du eine Karriere in einem Internationalen Unternehmen -auch ohne regelmäßige Reisetätigkeit- anstrebst, kannst du genau so für 2 Wochen im Ausland sein oder aber ausländische Kollegen kommen zu deinem Standort. -Oder man hat nur über Telefon usw. Kontakt zueinander. Die 'Erfahrungen in internationalen Projekten' hat nicht jeder. Aber einmalig für ein Projekt im Ausland gewesen zu sein würde ich mir genau so wenig explizit in den Lebenslauf schreiben, wie ein PHP Entwickler nach 6 Wochen Java Projekt Entwicklung sich nicht als Java Projekterfahren bezeichnen würde/sollte. Deinem neuen AG ist ja vielleicht wichtig, dass du wirklich Erfahrungen im interkulturellen Bereich sammelst, das geht eben nur über eine konstante Zeit.
  23. Personal Gespräch

    In anderen Gehaltsthreads habe ich dazu geraten mindestens auf dem Markt konkrete Angebote einzuholen, um zu vergleichen. - Frage dich, ob du bei 3K auch noch in einem oder zwei Jahren zufrieden bist (denn so wie es klinkt, gibt es keine regelmäßigen Gehaltsverhandlungen). Wenn du nicht direkt in Wiesbaden oder FFM arbeitest, sondern im Umland und dazu mit sehr geregelten Arbeitszeiten, dann ist dein aktuelles Gehalt nicht überragend, aber auch nicht wirklich schlecht - dass muss man ja auch mal sagen. Gerade bei befristeten Verträgen ist auch die Verhandlungsposition deutlich eingeschränkter. Mache dich daher eher auf eine kaum spürbare Erhöhung auf 29,5 oder so gefasst. - Oder eben auch eine Nullrunde.
  24. Gehalt nach der Ausbildung

    Das ist so nur in Teilen durch Urteile richtig - es gibt noch kein Höchstrichterliches Urteil dazu und viele Ausnahmen. Da würde ich im Zweifel also nicht drauf setzen. Es gibt sogar diverse Gruppierungen, denen es unter Strafe untersagt ist über das Gehalt zu sprechen (Admins mit Zugriff zu der internen Gehaltsstruktur z.B.). Aber wir schweifen ab. ==== In einem 12 Personen Unternehmen + Region + aktuelle Erfahrung + Arbeitsgebiet würde ich als Personaler eine bestimmte Gehaltstruktur vermuten. Von "dem" monopolistischen Anbieter mal abgesehen, ist das + - 10% auch zutreffend. Das ist vielen Unternehmen ohnehin schon klar. Wenn man 20 % oder mehr darunter liegt, dann muss man das nicht im Gespräch erwähnen. Eine gesunde Wahrheit ist hier das Zauberwort. Geld ist natürlich notwendig zum Leben. Ich rate dem Topic Owner aber dazu sich zu fragen, ob er bleiben würden, wenn er das bekommen würde, was Ihm damals versprochen wurde. Wenn dem nicht so ist, dann ist der Zug eh abgefahren Richtung neuem Betrieb.
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