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Der_Pragmatiker

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  1. Der Eine wird dir sagen, dass du lieber zuerst eine Ausbildung machen sollst, die Andere wird dir wiederum sagen, dass es sinnvoller ist ein Studium zu starten. Andere empfehlen schlussendlich ein Duales Studium. Was ich aber sagen möchte ist, es gibt da keine richtige Entscheidung oder die richtige Zauberformel. Im Grunde genommen musst du es selber wissen. Aber da du auf dem Gymnasium bist, wirst du für das Studium genug basics besitzen um keine Probleme haben zu dürfen und Erfahrungen würdest du auch locker als Werkstudent sammeln. Wenn du jedoch davor eine Ausbildung zum FiAe machen möchtest, ist das auch eine verdammt gute Entscheidung! Warum? Weil du einfach bei 0 anfängst. Du hast zu Beginn absoluten Welpenschutz. Du verdienst Geld. Du siehst bereits in der Ausbildung, ob es dir gefällt. Du wirst anschließend im Studium deeeeutlich weniger Schwierigkeiten haben, weil du bereits vieles aus der Ausbildung und der Berufsschule kennen wirst (so ergeht es meinen Kommilitonen, die davor eine Ausbildung zum FiAe gemacht haben). Und du kannst einen "Antrag auf Vorausleistung" stellen und bekommst volle Bafögbezüge. Ein Duales Studium hingegen ist immer so eine Sache. Auch da habe ich Kommilitonen, die ein Duales Studium machen. Jedoch beobachte ich bei ihnen, dass sie dafür durch den Arbeitgeber einen gewissen Druck haben und eben nicht dieses klassische Studentenleben haben. Also für mich wäre das jetzt nichts, auch wenn das Konzept ganz gut ist! Wenn ich nochmal die Uhr zurückdrehen könnte und in deinem Alter wäre, würde ich zuerst eine Ausbildung machen und dann das Studium beginnen (habe selber bis vor nicht allzu langer Zeit überlegt, ob ich doch eine Ausbildung machen soll, weil das Studium für mich nicht ganz ohne ist), weil du damit am besten Punkten wirst. Du hast dann schon zu Studienbeginn Praxiserfahrung, hast einen viel leichteren Einstieg im Studium, wirst im Praxissemester und als Werkstudent dann den Arbeitsalltag bereits durch deine damalige Ausbildung kennen UND VOR ALLEM - und das darfst du mir glauben - schaut FAST JEDER Arbeitgeber vor allem darauf, was du bereits schon so in der Praxis gemacht hast oder ob du generell Praxiserfahrung hast bzw. etwas vorweisen kannst. Und mit einer bereits abgeschlossenen Ausbildung zum FiAe oder FiSi wirst du hervorstechen und auch punkten. Wenn du mit 19 die Schule verlässt und eine Ausbildung beginnst und sie sogar, wenn du fit in der Materie bist, auf zwei Jahre verkürzen kannst, dann bist du 21 Jahre. Und mit 21 anschließend ein Studium zu beginnen ist immer noch ein verdammt gutes Alter! Arbeiten wirst du noch lange genug. Aber wie gesagt, das musst du selber entscheiden, was du für den richtigen Weg hältst.
  2. Ja, da stimme ich dir schon zu. Wir lernen auch so einiges im Studium, was wir so nie mehr brauchen werden. Auch, wenn manches davon interessant ist. @Enno
  3. Jein. Die Theorie bringt schon was. Also bei mir zumindest, denn durch die Theorie habe ich ein gewisses Hintergrundwissen, was mir das Einarbeiten bei gewissen Arbeiten erleichtert. Aber das ich jetzt sage könnte, dass ich durch das Studium absolut auf das Berufsleben vorreitet werde, ist wiederum nicht der Fall, weshalb ich nach dem Praktikum auf jeden Fall als Werkstudent weiter arbeiten möchte.
  4. Ja, da hast du gar nicht mal so unrecht. Mein Arbeitgeber meinte auch kürzlich: "Ich kann mit 1er Studenten nichts anfangen! Das sind meistens Theoretiker. Die gehören sich viel mehr in die Forschung als in die Arbeitswelt. Ich brauche praxisorientierte Mitarbeiter und da sind Noten absolut zweitrangig.".
  5. Sagt mal, kann es sein, dass die Noten im Studium nicht mal eine so große Relevanz haben? Ich musste in den letzten Monaten feststellen, dass fast alle Arbeitgeber vor allem darauf schauen, dass man über soziale Kompetenzen verfügt. Bei manchen Arbeitgeber hatte ich das Gefühl, dass sie viel mehr darauf geschaut haben, was ich für ein Mensch bin und wie umgänglich ich bin. Dann erst kamen immer wieder oberflächliche Fragen, ob ich schon Praxiserfahrungen gesammelt habe oder privat was schon gemacht habe. Obwohl ich eher nur 2er und 3er (mehr 3er 😅) habe, wurde ich noch nie auf meine Noten angesprochen. Auch für das Praxissemester wurde ich ggü. Studenten bevorzugt, die viel bessere Noten als ich haben und auch viel mehr das Know-How haben, aber sie eher schwieriger im Umgang sind. Wie kann das sein? Das würde ich gerne wissen. 🤔
  6. Da ich mich ja die letzten Tage und auch schon vor zwei Semester die Frage gestellt habe, ob eine Ausbildung zum FiAe doch der bessere Weg für mich wäre, habe ich mich natürlich im Internet etwas umgeschaut und musste feststellen, dass sehr wenig Stellen für Fachinformatiker angeboten werden. Sowohl Ausbildungsstellen als auch eine Arbeitsstellen. Zumindest ist das in meiner Stadt so. Daher habe ich mir immer mehr die Frage gestellt, ob für manche Stellen zu inflationär nach studierte Informatiker verlangt wird, obwohl sie ja eigentlich auch ein FiAe in der Regel ohne Probleme ausüben könnte. Woher kommt das, dass so gut wie jedes Unternehmen oft lieber einen studierten Informatiker haben möchte. Ich möchte natürlich nicht alle studierte Informatiker schlecht machen (Bin ja selber Einer ), aber schade ist es trotzdem.
  7. Ich bedanke mich schon mal für all eure Kommentare und werde es mir mal die nächsten Wochen durch den Kopf gehen lassen. Da ich mich sowieso erst mal in der Klausurenphase gerade befinde und anschließend etwas Semesterferien habe, werde ich diese Zeit nutzen um mir mal Gedanken darüber zu machen. Auf die einzelnen Kommentare - die ich ggf. unter anderem Zitieren und beantworten werde - werde ich nach den Klausuren eingehen. Freut mich sehr, dass dieses Forum hier so lebendig ist! Ich denke mal, dass das nicht mein letzter Eintrag sein wird.
  8. Hallo Zusammen! Da ich bisher noch nicht so ganz wusste, wohin mit meiner Frage, dachte ich mir, ich frage mal hier nach. Ich befinde mich derzeit im 4. Semester im Informatik Studium und spiele immer mehr mit dem Gedanken mein Studium abzubrechen und stattdessen eine Ausbildung als FIAE oder FISI anzustreben. Das Studium an sich macht mir eigentlich Spaß, was mir aber gar keinen Spaß macht, ist dabei die Schnelligkeit des Studiums. Als (damaliger) Quereinsteiger in der Informatik hatte ich vor allem in den ersten zwei Semester richtig zu kämpfen und je mehr Semester es werden, desto mehr frisst mich das Studium (vor allem nervlich) auf. Und mit der Schnelligkeit des Inputs an Stoff verschwindet dabei auch die Qualität und das stört mich. Dieses "Man muss möglichst schnell fertig werden und ja seine Regelstudienzeit einhalten, sonst gibt es auf den Deckel!" Mentalität stört mich einfach (Bologna Reform sei Dank!). So werde ich sicher nicht für die Arbeitswelt vorbereitet. Dann kommt auch noch hinzu, dass ich kaum Praxiserfahrung bisher gesammelt habe. Das meiste Wissen und das meiste Können habe ich mir im Studium angeeignet. Gerne würde ich Praktika und Werkstudententätigkeiten absolvieren um endlich mal erste Erfahrungen mal in der WIRKLICHEN Praxiswelt sammeln, doch dann würde ich mindestens zwei Semester länger brauchen und natürlich auch hier sollte man - so wünschen es sich so manche Arbeitgeber - am besten die Erfahrung eines fertigen Bachelors mitbringen. Und der jüngste bin ich, da ich bereits schon mal eine Ausbildung absolviert habe und über den dritten Bildungsweg (Hauptschule(Quali) < Berufsschule(Quabi) < BOS Fachhochschulreife) zum Studium gekommen bin, leider auch nicht mehr (25+). Jetzt wollte ich fragen, ob sich so manche User hier ebenfalls mal in so einer Situation befunden haben und wie sie damit umgegangen sind. Wie ihre Vergangenheit und jetzige Gegenwart aussieht.

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