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gsp

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  1. gsp

    Corona Maßnahmen

    Insgesamt ist es aber doch ziemlich unterschiedlich und weit weniger Unterstützung seitens der Arbeitgeber, als ich erwartet habe. Wenn man sich auf den Meetups und Co. unterhält, gewinnt man schnell den Eindruck, dass alle ITler seit März das Büro nicht mehr gesehen haben. Ich würde mich nicht beschweren, weil ich schon froh wäre mal Homeoffice zu haben, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ja ich habe Internet und auch eine Flat, für mich reichen die 20/2 Mbit, beim Arbeiten mit RDP oder auch den ganzen Datenbanken die bei uns nur Intern liegen, wird es schon schwieriger, bei zwei Leuten im Haushalt die im Homeoffice arbeiten könnte das schon eng werden, gerade auch bei Videokonferenzen. Ich habe einen XPS 13, älteres Modell, mit Dockingstation und 4k Monitor. Ich habe keinen Firmenlaptop, wenn ich also gerade im Homeoffice bin, muss dort mein Rechner laufen und mich per RDP darauf verbinden. Wenn ich einen Laptop hätte, dürfte ich wohl keine externen Geräte anschließen, das umfasst auch den Monitor und auf jedenfalls die Dockingstation. Ich bin kein Zocker und habe auch keine Gamingaustattung, zum Surfen sitze ich auch auf der Couch oder mit dem Clubsessel am Schreibtisch. Einen Platz zum Coden, habe ich nicht. Nicht das wir eine exzellente Ausstattung im Büro hätten (Markus und Bekant sind zwar nicht so schlecht, aber als professionelles Büromöbel doch eher unterstes Niveau)
  2. gsp

    Corona Maßnahmen

    Hi, wie ist denn bei euch der Stand mit den Corona Maßnahmen, seit ihr alle im Homeoffice? Bei uns gibt es nach wie vor nichts, selbst das die Risikiogruppen unproblematischer ins Homeoffice dürfen, ist gekippt. Man hat bei uns so Plexiglaswände aufgestellt, die sehen aber durch falsche oder fehlende Reinigung ziemlich wiederlich aus. In Meetings halten wir mehr Abstand, sofern wir überhaupt einen Raum bekommen. Desinfektionsmittel steht noch in den Toiletten, sind aber die inzwischen leeren Falschen aus der ersten Welle. Die meisten ziehen die Maske aus, wenn sie das Gebäude betreten oder nehmen sie dann zum niesen oder husten ab Ernst genommen wird das Thema nicht mehr.
  3. Gibt es bei euch überhaupt Karriereoptionen? Nicht falsch verstehen, aber bei uns redet man auch gerne mal von davon, das dies oder jenes karrieretechnisch ein Nachteil wäre, auch bei meinen vorherigen Arbeitgebern. Für mich als Entwickler gibt es aber eh keine Karriere, maximal habe ich beim nächsten Jahresgespräch schlechtere Karten für den Inflationsausgleich. Bei uns gibt es nach wie vor kein Homeoffice, nur wer unter Quarantäne gestellt wird oder zu einer Risikogruppe gehört, darf von zu Hause arbeiten. Bei der Risikogruppe ist eher noch die Frage, wer gehört wirklich dazu, ich glaube es gibt keine offiziellen Kriterien. Spannend wird das dann noch, wenn wir wieder vermehrt zum Kunden müssen, aktuell sind wir so gut wie alle Inhouse. Aber wenn die Reisezeiten wieder überhand nehmen, könnte es plötzlich deutlich mehr Mitarbeiter in Risikogruppen geben.
  4. Ich rede nichts schön, die Situation ist alles andere als gut. Ich war 10 Jahre sehr zufrieden bei meinem Arbeitgeber bis das ganze durch extremen Sparzwang durch eine Investorengesellschaft in den Abrund getrieben wurde. Auch da wurde ich nicht gerade mit guten Angeboten zugeworfen und musste dann auch zum gleichen Gehalt wechseln, in schlechtere Bedingungen. Da war das dann eine ziemliche Katastrophe, alle haben Überstunden gemacht. Die anderen Entwickler waren morgens schon da und auch immer noch da, wenn ich nach 10h Stunden wieder gegangen bin, meist gab es nicht ein Gespräch zwischendrin. Eigentlich war meine Leistung gut und ich wollte nach der Probezeit mehr Gehalt aushandeln, stattdessen wurde mir angelastet ich würde nicht gut performen und damit die Teamleistung schwächen. Dagegen habe ich mich natzürlich gewehrt und auch gesagt, dass alle immer unbezahlte Überstunden leisten und ich auch nicht wenige, nur eben weniger als der Rest. Daraufhin habe ich dann in der Probezeit die Kündigung bekommen. Es war dann sehr schwer was zu finden und ich bin fast 10k im Gehalt nach unten gerutscht in eine Postion mit unebzahlter Reisetätigkeit, die dazu noch befristet ist auf 12 Monate. Ich bin kein Rockstar Entwickler, ich habe jetzt Makel im Lebenslauf und die meisten Firmen hier wollen eigentlich einen mit Studium. Und auch wenn diverse Verlage und Branchenverbände das gerne behaupten, weder habe ich eine freie Auswahl an Jobs, noch kann ich den Arbeitgebern irgendwelche Bedingungen diktieren.
  5. Ja, zumindest solange man unter der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Das Urteil ist nicht so einfach, es geht hauptsächlich um Dienstreisen während der regulären Arbeitszeit. Wird aber bei geringer oder nicht vorhandene Kernarbeitszeit deutlich schwieriger. Genauso macht es noch einen Unterschied, ob ich selbst fahre oder im Zug sitzen. Bei mir beginnt die Arbeitszeit erst beim Kunden und eigentlich soll ich mit dem Zug fahren, aber da ich auch vorher erst zum Bahnhof fahren muss und da Parkgebühren bezahle, kommt mich das am Ende günstiger wenn ich selber fahre, in Geld und auch in Zeit. Ich bin noch in der Probezeit und der Vertrag ist befristet, noch dazu bin in der letzten Firma mehr oder weniger deshalb gefeuert worden, weil ich im Vergleich zu den Kollegen viel weniger abgegoltene Überstunden gemacht habe. Also werde ich schön die Klappe halten und meine 10-12h am Tag durchziehen.
  6. Nach der Ausbildung Einstieg mit 25k und 15h im Monat inklusive. Zweite Firma Gehalt von 32-58k, es waren knapp 10 jahre, Vertrauensarbeitszeit, ich habe es nie erfasst aber ich denke es waren zwischen 0-5h im Monat. Dritte Firma 58k, Vertrauensarbeitszeit, ich lag bei 20-30h im Monat, war aber zu wenig, andere haben mehr geleistet. Vierte Firma, derzeit 50k, nach der Probezeit 55k, Überstunden abgegolten. Es ist keine Vertrauensarbeitszeit, da sämtliche Zeiten vom Kunden bestätigt werden müssen. Überstunden waren es bis jetzt maximal 3-4h im Monat. Da kommt aber noch Reisezeit oben drauf, die ist unbezahlt und das können nochmal gut zwei Stunden am Tag sein. Bei mir steht folgendes im Vertrag:
  7. Also ich war jetzt 10 Jahre bei derselben Firma und bei der nächsten wurde ich zum Ende der Probezeit gegangen. Damit habe ich natürlich keine Werbung gemacht, aber es war in jedem Vorstellungesgespräch ein Thema. Und letztendlich bin ich bei weniger Gehalt und einem erstmal auf ein Jahr befristeten Vertrag angekommen. Eventuell macht es einen Unterschied ob man noch Berufseinsteiger ist oder schon seit 15 Jahren im Beruf ist, wenn man plötzlich kurze Beschäftigungen hat. Und ich würde nie einem Personaler erzählen, dass ich wegen der Bürogröße gehen will. Die meisten haben inzwischen Großraumbüros. Selbst in den Konzernen, unsere Kunden, sitzten die zu 20-40 in einem großen Raum. Ja bei uns läuft das auch als Vertrauensarbeitszeit, aber eigentlich muss alles irgendwo hin gebucht werden. Es gibt auch die Option was auf Intern zu buchen, aber das kann man nur sehr selten machen. Und es gibt auch Kunden, die haben Entwicklerressourcen gebucht, die beschweren sich auch schnell, wenn da nicht genügend auf sie gebucht und Fortschritte geliefert werden.
  8. Nein, plan ist hier mindestens mal zwei Jahre zu bleiben. Nachdem ich zehn Jahre in einer Firma war, bin ich in der letzten in der Probezeit gegangen worden. Selbst wenn das aus dem Arbeitszeugniss nicht hervorgeht und ich behaupte ich sei von selbst gegangen, kann ich nicht zweimal hintereinander nach weniger als einem Jahr die Firma verlassen. So zumindest der Plan, allerdings nimmt auch die Reisezeit gerade etwas zu, mal sehen wo das noch hinführt. Ist das Arbeitszeit oder macht ihr da mehr Pause? Gibt es bei euch keine Schätzungen und Zeitplanungen? Ich habe überhaupt keine möglichkeit einfach mal nichts zu tun, ich muss alles auf irgend ein Projekt buchen. Wenn ich weniger als 8h am Tag buche, ist das im minuszeit und wenn ich zuviel auf einen Task buche, muss ich es erklären können.
  9. Warum machst du dann nicht wieder das gleiche wie vorher, klingt ein bisschen nach eine Product Owner stelle? Ich habe mir das mit den Juniorstellen angeschaut, weil es mehr Auswahl wäre, weniger Anforderungen und ich mit dem Gehalt sicher auch 48k hätte verlangen können, das ist kaum ein Unterschied zu dem was ich jetzt habe. Bei dir wäre der Verlust vom Gehalt aber doch etwas größer. Ich arbeite erst seit September bei meinem AG und ich hatte genau einen Monat bevor wir in das neu gebaute Gebäude umgezogen sind. Wir hatten vorher ein vierer Büro in dem wir zu fünft saßen. Man hatte mir zwar gesagt, das neu gebaut wird, aber ich hatte nicht nachgefragt wie da die Büros sein werden. Es ist ein Alptraum, wir sind jetzt mit 25 Leuten auf einer Ebene in einem großen Open Space und außenrum gibt es nur Glaswände und direkt dahinter der Flur und dann außenrum die kleinere zwei Mann Büros für die KAMs und andere wichtigen Mitarbeiter. Es ist also wie ein riesiges Aquarium in einem riesigen Raum, in der mitte der Scheiben gibt es einen schmalen aufgeklebten Streifen und alle paar Meter das Firmenlogo. Man hat Null Privatsphäre in dem Raum, egal wo man sitzt kann hinter einem jemand an der Glassscheibe sitzen und zuschauen. Andere haben schon Poster aufgehängt, was aber untersagt wurde, weil man will ja den Kunden die Entwickler zeigen. Manche machen es trotzdem, ich bin nich in der Probezeit und hatte ja vorher schon die Kündigung in der Probezeit, werde also die Füße stillhalten müssen.
  10. Bei uns wird auch je nach Kunde ein Team zusammengestellt und jeder muss mal Teamleiter machen, es gibt dafür auch keine extra Vergütung. Warum bewirbst du dich auf Juniorstellen? Ich hatte mir das auch mal überlegt, gibt einfach viel mehr Auswahl und die Anforderungen sind geringer. Derzeit sind auch die Gehälter nicht so viel niedriger, als das, was ich als Senior bekomme. Bei mir sind es 45km, morgens brauche ich dafür rund 50 Minuten und Abends in die andere Richtung 1,5 Stunden.
  11. Für 50tsd Euro würde ich ja fast meinen Entwicklerjob aufgeben. Einfache Probleme, pünktlich Feierabend und im Normalfall immer noch jemand dem man das Problem geben kann, wenn man selbst nicht weiter weiß. Klingt schon verlockend.
  12. Am Montag gehts los: Alter: 36 Wohnort: Stuttgart letzter Ausbildungsabschluss: FIAE 2004 Berufserfahrung: 15 Jahre Vorbildung: Abitur Arbeitsort: Stuttgart Grösse der Firma: ~80MA Tarif: - Branche der Firma: IT Dienstleistungen im Automotive Umfeld Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Std Arbeitsstunden pro Woche real: ?? Gesamtjahresbrutto: 50tsd, nach 6 Monaten 55tsd Euro Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Bis jetzt keine bekannt Variabler Anteil am Gehalt: - Verantwortung: Mittelfristig Projektverantwortung und Leadposition Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Senior Software Entwickler mit C# (Web, Cloud etc.) Überstunden sind leider mit dem Gehalt abgegolten und eine Zeiterfassung gibt es keine, was das im Endeffekt bedeutet, weiß ich noch nicht. Ist wohl auch sehr vom Projekt und Kunden abhängig. Auch ist die Stelle erstmal auf ein Jahr befristet. Da ich in der vorherigen Anstellung in der Probezeit gekündigt wurde, konnte ich nicht allzu wählerisch sein. Alternativen waren nicht viel besser, aber inhaltlich deutlich weniger interessant.
  13. Also dann noch die unbezahlten Überstunden? Ich habe hier alle Leistung gebracht, die ich konnte und ich hatte nicht wenig Überstunden geleistet, nur nicht so viele wie die anderen im Team. Es gab inzwischen auch Andeutungen, seitens der HR, dass eventuell in einem anderen Team eine Stelle frei wäre. Das habe ich allerdings ohne nachzufragen abgelehnt, mit der Firma bin ich durch.
  14. Das gilt dann leider auch für das Senior Gehalt. Bisher habe ich Gehaltssprünge eigentlich immer nur beim Wechsel des Titels gemacht. Als ich den Junior Status abgegeben habe und ein paar Jahre später dann, als ich den Senior bekommen habe. Vor ungefähr einem Jahr dachte ich das erste Mal an einen Wechsel und hoffte noch auf einen deutlichen Gehaltssprung, jetzt geht es plötzlich darum, nicht zu viel zu verlieren.
  15. Es sind viel mehr Stellen für Junioren ausgeschrieben und da stehen eben auch weniger Anforderungen drin, die habe ich bisher ignoriert. Denn als Wunschgehalt war bisher schon 65tsd angegeben. Da sind Firmen, die haben in ihren Senior Ausschreibung eine ganze Batterie an Anforderungen die als Must-have angegeben sind, dazu sollte man noch Branchenkenntnisse mitbringen. Oder man muss auf Erfahrung mit Jira oder Azure DevOps mitbringen und zig andere Tools, von denen ich noch nie gehört habe. Und von derselben Firma steht in der Junior Ausschreibung Sinngemäß nur, sie kennen agile Methoden und können mit C# umgehen und sprechen Deutsch. Dachte, eventuell hat es auch potenzial zu mehr Gehalt, wenn ich als Junior für 45tsd einsteige und dann noch Aufstiege mitnehmen kann, anstatt gleich als Senior für 50-55tsd einzusteigen und dann nur auf dem Niveau zu bleiben.

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