Jump to content

zX1312

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    15
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von zX1312

  1. Hey hi. Ich kann Dir ja mal meine Methoden beschreiben, die bis jetzt sehr gut funktionieren. Für Programmieren (bei uns ist es C++) empfehle ich Dir ganz einfache YouTube Tutorials. Ich war da eher im englischsprachigen Raum unterwegs (freecodecamp; TheNewBoston). Außerdem kann ich Dir die App SoloLearn (ebenfalls auf englisch) empfehlen. Damit kann man unterwegs sehr verständlich unterschiedlichste Programmier-, Skript- oder Markup-Sprachen lernen, die in Kapitel unterteilt sind und zu denen man Aufgaben bekommt. Wichtig bei Programmieren ist es, dass man sich das ganze nicht nur anschaut, sondern auch mal parallel in 'ner IDE testet und einfach herumspielt und simple Programme schreibt. Das ist aber eigentlich auch das einzige Fach, bei dem ich in der Praxis mal etwas nachstellen konnte. Für so ziemlich jedes andere Fach (insbesondere Wirtschaft und Politik, da dies bei uns reines auswendig lernen ist) empfehle ich Dir gute Mitschriften zu führen. Das, was man da in der Schulstunde hinkritzelt ist oftmals nicht genug. Ich z.B. setze mich mal nach der Arbeit hin, schnapp mir den Laptop und recherchiere über das Thema, halte das ganze erst digital mit und kopiere es anschließend übersichtlich in mein Heft. Das kann auch gerne mal über die Anforderungen des Unterrichts hinausgehen, aber so funktioniert es sehr sehr gut für mich. Anschließend schreibe ich mir Fragen zu den einzelnen Themen auf, die ich mir dann die Tage darauf beantworte um das ganze Zeug nicht wieder zu vergessen. Beispielsweise im Fach Fach Politik zum Thema Betriebsrat etwas wie: "Welche Voraussetzungen muss ein Mitarbeiter erfüllen, damit er zum Betriebsratmitglied gewählt werden kann?". Diese Kombi aus Mitschrift und regelmäßiger Abfrage sorgt dafür, dass die Themen mein Gedächtnis nicht mehr verlassen. Es mag vielleicht etwas aufwendig klingen, was ich hier aufliste, aber ich "lerne" lieber für die Themen, die wir aktuell im Unterricht besprechen, habe dazu ausführliche Mitschriften und bin dementsprechend im Unterricht auch im sehr guten Bereich. Außerdem fällt wirkliches Lernen für die Klausuren komplett weg. Da ich mich mit den Themen schon vor der Klausur beschäftigt habe und alles verständlich niedergeschrieben habe, musste ich bis jetzt maximal 'ne viertel Stunde am Abend davor meine Notizen überfliegen um die entsprechenden Noten zu erzielen. Da nehme ich mir den ein oder anderen Abend / Sonntag gerne mal Zeit für. Ich weiß nicht genau, wie bei Dir die Lage aktuell ist (verfolge das ganze nicht national gesehen), aber wir haben momentan keinen Unterricht und bekommen nur vereinzelt Aufgaben, die wir selbstständig erledigen sollen. Sehe ich als idealen Zeitpunkt mich mit Themen zu befassen, die ich vielleicht noch nicht ganz 100% drauf habe oder demnächst anstehen, sodass ich schon mal vorbereitet bin. Abschließend möchte ich Dir sagen, dass das, was ich hier geschrieben habe, natürlich kein universelles Maß sein soll. Für mich funktioniert es so mehr als gut und führt schließlich zu 'ner 1 in jedem Fach. Bleib gesund.
  2. @Zaroc Mein Ausbilder hatte bereits erwähnt, dass er mich gerne nach der Ausbildung weiterhin behalten möchte. Also von deren Seite sehe ich da kaum Komplikationen und mein Interesse beim Betrieb zu bleiben ist auch sehr hoch. Daher kann ich mir wahrscheinlich die Szenarien, in denen ich mich vor einem neuen AG als frisch ausgelernter Azubi mit 2 Jahren BE beweisen muss, zum Glück sparen Ich möchte die Ausbildung natürlich so gut wie möglich absolvieren und idealerweise mein jetziges Notenniveau beibehalten. Wie gesagt, die jetzigen Rückmeldungen sind ja ganz nett, aber ich wäre ehrlich gesagt glücklich darüber, wenn es etwas anspruchsvoller wird (zumindest in der Schule). -------- @0x00 Ja, das wäre auch mein Vorgehen gewesen. Müsste ich dann nur wie erwähnt mit der Schule abklären, aber der Weg ist schon am sinnvollsten. Ich denke, wenn es wirklich darauf hinausläuft, dass ich ein ganzes Jahr verkürze, dann werde ich die Idee mit dem Studium definitiv auf Eis legen und im Anschluss an die Ausbildung damit anfangen. Das wäre dann wohl sonst zu viel des Guten -------- @Defneqon Stimme ich Dir an sich zu. Musste schnell feststellen, dass es bis jetzt im Vergleich zu meiner Zeit auf dem Gymnasium wirklich kein wirklicher Vergleich ist. Ich lerne quasi kaum für den aktuellen Schulstoff, sondern schaue mir eher Dinge an, die ich vermutlich erst in frühstens einem Jahr bräuchte. Genau so wage ich mich an Klausuren von Azubis aus dem 2./3. LJ ran und setz mich mit den Themen auseinander oder mache Aufgaben dazu. In meinen Augen ist es ein guter Trade, wenn man sich frühzeitig der Abschlussprüfung und deren Vorbereitung widmen muss, und dafür auch früher ins Berufsleben mit ansatzweise vernünftigem Gehalt startet. Das nehme ich gerne in Kauf. -------- Vielen Dank Euch für die Antworten. Hilft mir definitiv weiter bei der weiteren Entscheidung, die ich mir aber erstmal in Ruhe überlegen werde.
  3. Stimmt natürlich schon irgendwo, aber ich finde am Ende stehe ich nicht einfach nur mit einem Jahr weniger BE da. Es hat ja einen Grund, dass ich dann verkürzen durfte, aufgrund sonderlich guter Leistung oder so. Dieses Argument steht dann dem der reduzierten BE entgegen. Ich würde zwar auch sagen, dass sich der Personaler eher nach mehr BE sehnt, als nach ach so toller Leistung am Anfang der Ausbildung, aber irgendwo sollte es schon punkten, dass man eine Ausbildung in 2/3 der Zeit absolvieren konnte. Nach Deiner Auffassung klingt das ja fast so, als wäre jemand, der die Ausbildung auf 3,5 Jahre verlängern musste auch attraktiver für ein Unternehmen als jemand der es in regulärer Zeit absolvierte, weil der ja ein halbes Jahr mehr BE hat. Gegen den will ich mich mit satten 1,5 Jahren weniger ja dann gar nicht erst vorstellen Ich würde die Ausbildung lieber zügig absolvieren und in das richtige Berufsleben starten wollen und richtige BE sammeln, als die Ausbildung zu "strecken", damit ich mit Abschluss 3 Jahre Ausbildung und eventuell noch ein Zertifikat in der Tasche habe. Ich mag vielleicht gegen den regulären Azubi nach jeweiligem Abschluss der Ausbildung erstmal im praktischen Teil im Nachteil sein, aber da ich zu 99% für mindestens ein Jahr nach der Ausbildung beim aktuellen AG bleibe, muss ich mich von keinem Personaler direkt löchern lassen. Im Anschluss an das Jahr hätte ich dann in 3 Jahren sowohl 1 Jahr richtige BE als auch die 2 Jahre Ausbildung. Dagegen 3 Jahre Ausbildung klingt denke ich schon unattraktiver. Und in dem einen Jahr kriege ich mindestens das an Weiterbildung hin, was der Azubi während der Ausbildung geschafft hat.
  4. @Zaroc Vielen Dank erstmal für Deine ausführliche Antwort. Mein Plan ist es eigentlich, dieses Wintersemester entweder berufsbegleitend zu studieren oder die Ausbildung zu einem dualen Studium umzuwandeln (Ist laut IHK und Hochschule möglich - muss ich nur noch mit dem AG abstimmen. Hat ja auch alles seine Vor- und Nachteile, aber darum geht's jetzt erstmal nicht). Ob ich das mit dem Studium jetzt wirklich noch während der Ausbildung machen will, wenn die dann eh nur noch 1 Jahr geht, ist noch fraglich, aber damit wollte ich eher ausdrücken, dass ich durchaus noch lernen kann / möchte nach regulärer Arbeits-/Schulzeit. Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass es bei einem reinen 1er-Schnitt kontinuierlich bleiben wird, aber ich habe mir Unterlagen der Azubis aus dem 2. und 3. LJ angeschaut und bin mit vielen Dingen schon "vertraut". Den Punkt verstehe ich nur bedingt. Du vergleichst hier die Qualifikation, die ich dann durch 2 Jahre mitbringe gegen die, die andere in 3 Jahren erbringen. Dass ich nach Abschluss der Ausbildung im praktischen Teil luftiger aufgestellt bin als nach 'ner 3-jährigen Ausbildung ist ja logisch, aber das eine Jahr Differenz geht ja nicht verschwunden. Wenn man beide Parteien nach Abschluss der Ausbildung vergleicht, hätte ich eine abgeschlossene Ausbildung UND 1 Jahr "richtige" Berufserfahrung, versus der normale Weg mit "nur" einer abgeschlossenen Ausbildung. Ja, das denke ich auch. Die Verkürzung punktet vielleicht kurzfristig (direkt nach der Ausbildung), aber das ist natürlich nicht alles. Nochmals danke Dir für die Nachricht ----------- @arlegermi Danke für die Antwort. Ich habe mir ehrlich gesagt selber nicht groß angeschaut, ob es überhaupt möglich ist, aber aus diversen IHK-Beiträgen und einem älteren Post hier aus dem Forum, habe ich herauslesen können, dass es mit bestimmten Voraussetzungen durchaus möglich ist. Sogar mittendrin das 2. LJ überspringen sei möglich, was mich ein wenig verwunderte.
  5. Hey hi, ich habe heute in einem Gespräch mit meinem Ausbilder erfahren, dass er es realistisch sieht, dass ich die Ausbildung um mindestens 6 Monate, vielleicht sogar um 12(!) verkürzen kann. In den paar Monaten, die ich jetzt in dem Ausbildungsverhältnis stehe, habe ich bereits deutlich gemacht, dass ich mich in der Berufsschule unterfordert fühle und konnte dies auch nachweisen (Jede Klausur und Zwischennote ist schlimmstenfalls eine 1 minus). Die Abteilung, die ich in den ersten 6 Monaten durchlaufen habe, hat mir sehr gefallen und auch da kam vom Abteilungsleiter nur Lob in meine Richtung, was in einem Abteilungs-Endgespräch auch mein Ausbilder zu hören bekam. Natürlich klingt es schon sehr sehr interessant, die Ausbildung um ein ganzes Jahr zu verkürzen, aber das kommt mir fast schon zu kurz vor. Es ist immerhin ein Drittel der regulären Dauer. Mein erster Gedanke war eigentlich "Finde ich super, möchte ich so machen". Aber ich frage mich, ob da nicht manche Dinge echt zu kurz kommen, auch im Hinblick auf die abschließende IHK-Prüfung. Mit der Verkürzung um ein halbes Jahr bin ich ja bereits sehr glücklich, aber ein ganzes Jahr fand ich echt überraschend. Bevor ich mir das ganze schriftlich geben lasse, möchte ich mich deswegen nicht direkt von dem Gedanken blenden lassen, sondern weitere Meinungen einholen, ob das ganze so empfehlenswert ist. Im Lebenslauf wird es denke ich ganz nett aussehen Danke im Voraus und bleibt gesund.
  6. Jegliche Formen der Anrede in der Bewerbung werden groß geschrieben. Egal ob "Ihr Unternehmen", "Ihr Team", "möchte ich Sie überzeugen", etc. Unabhängig davon, ob man einen direkten Ansprechpartner hat oder nicht, verwendet man die Höflichkeitsform und schreibt somit diese ganzen Wörter am Anfang groß.
  7. Hey. Sind jetzt vielleicht nicht die weltbewegendsten Tipps, aber zwei Dinge sind mir aufgefallen. Du solltest auf jeden Fall jegliche Anreden groß schreiben ("von Ihnen ausgeschriebene Stelle", statt "von ihnen ausgeschriebene Stelle", etc.) Den letzten Abschnitt würde ich etwas umformulieren. Der Konjunktiv kann weg, sonst klingt es etwas unsicher. Lieber etwas in Richtung "[...] Mehrwert zu geben und freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch zu überzeugen."
  8. Kann mich dem Vorredner nur anschließen. Mit dem CEH hast Du nur Kosten und Zeit verschwendet. Das wird Dir nicht all zu viel bringen. Dagegen empfehle ich Dir lieber den OSCP (Offensive Security Certified Professional) oder auch von CompTIA den Security+. Noch kurz etwas zum CISSP: Den macht man nicht mal eben so. Dieses Zertifikat wird mit als höchstes Zertifikat in der Branche angesehen und wird von manchen als gleichwertig zu 'nem Studium gesetzt. Dass es nicht für den Einstieg gedacht ist, macht alleine die Voraussetzung, dass man mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in dem Gebiet nachweisen muss, deutlich. CISSP wäre da eher ein langfristiges Ziel, das man sich setzen kann.
  9. Hi @lupo77 An sich habe ich definitiv Grundkenntnisse im Bereich der Programmierung. Sei es in Java, C++, Python oder auch Zeugs wie HTML oder SQL. Aber den Kurs finde ich soweit schon recht interessant und Wissen vertiefen kann man natürlich immer. Bzgl. BWL & VWL würde ich sagen, dass ich die Grundlagen beherrsche. Rechnungswesen vermutlich sogar noch mehr als die Basics. Ich denke, bis zum Studienbeginn werde ich mich mit diesen Bereichen (insbesondere BWL / VWL) noch einmal auseinandersetzen und mein Wissen "aufstocken". An sich möchte ich dem Studium ja nicht sonderlich viel vorwegnehmen, dass ich mich fast schon langweilen werde. Das ist aktuell leider der Fall in der Berufsschule, wobei hier mein Lernaufwand vergleichsweise natürlich sehr niedrig ist. Die Basics möchte ich dagegen schon mindestens in den Themenfeldern drauf haben, bevor ich dann regelmäßig bis tief in die Nacht noch irgendwas lernen muss. Danke für Deine Antwort
  10. Hey @PVoss Danke für Deine Empfehlungen - hilft mir definitiv weiter! Von dem Mathekurs habe ich vielleicht ein, zwei Mal etwas gelesen, aber hatte den jetzt gar nicht auf dem Schirm. Werde ich mir definitiv näher anschauen und vielleicht damit mein "altmodisches" Buch ersetzen
  11. Wunderschönen guten Tag zusammen, ich befinde mich aktuell in der Ausbildung zum FISI im 1. LJ und werde ab dem 01.09.2020 berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik studieren. Nun sind es ja noch knapp 5 1/2 Monate hin zum Beginn und da frage ich mich natürlich, wie ich denn diese Zeit am idealsten nutzen kann. Aktuell frische ich meine Mathekenntnisse wieder auf, da ich Mathematik nicht mal im Abi hatte und dann zum Studienbeginn nicht nur Fragezeichen vor dem Kopf haben möchte. Parallel dazu würde ich mir gerne noch weitere Kenntnisse / Fähigkeiten (teilweise) aneignen, bloß ich weiß ehrlich gesagt nicht, was denn am sinnvollsten wäre. Langfristig gesehen, möchte ich gerne in die Schiene des IT-Projektmanagements oder der IT-Sicherheit. Ich denke, dass sich dies im Laufe der Ausbildung bzw. des Studiums final entscheiden wird. Habe überlegt mir Programmieren etwas näher zu bringen, aber so essenziell sehe ich dies nicht. Bis auf ein bisschen Python finde ich es ehrlich gesagt auch nicht sonderlich spannend. Alternativ würde ich vermutlich einfach meine IT-Kenntnisse in Richtung Netzwerktechnik, Security usw. erweitern, da ich ja noch ziemlich weit am Anfang bin. Das Thema mit Zertifikaten kam mir natürlich auch. Hierbei ist aber die Frage, ob sich der Lachs denn überhaupt lohnt. Auf der einen Seite natürlich ja, denn man vertieft seine Kenntnisse in Fachbereich X, aber auf der anderen Seite ist der Schein dann seine ~3 Jahre gültig und ich hab eh noch mindestens 2 Jahre Ausbildung + voraussichtlich 1 weiteres Jahr im selben Betrieb vor mir (Unterstützung bzgl. Studium seitens AG im Gegenzug zu der Zeit, die ich nach der Ausbildung im Betrieb bleiben "muss"), dass sich das nicht wirklich rentieren wird, da mein Betrieb den CCNA bspw. auch nicht wirklich höher anrechnet. Neben dem IT-Krams kam mir aber auch die Überlegung eher allgemeinere Dinge zu lernen. Das ginge dann in Richtung Gesprächs-/Verhandlungskompetenz oder Konfliktmanagement und so Zeugs. Sonst vielleicht Business English? Ich habe zwar ein recht selbstsicheres Auftreten und kann relativ gut reden / argumentieren (wurde mir zumindest mal gesagt - ob das stimmt, ist ne andere Sache ) und mein englisch ist auf einem guten Stand, aber Luft nach oben gibt es natürlich nahezu immer. Falls Ihr aus dem Genannten irgendetwas sinnvolles erkennt oder sonst Dinge als sinnvoll empfindet, die sich in diesem Zeitrahmen realisieren lassen, wäre ich sehr dankbar dafür, wenn Ihr das mal in die Runde werft. Danke im Voraus und einen schönen Abend noch!
  12. @Errraddicator Ja, da magst du wohl recht haben. Ich werde mich definitiv noch mal gründlich informieren, welche Möglichkeiten es gibt, bis es dann damit losgehen soll Danke dir @Flammkuchen Die Antwort habe ich in etwa schon fast erwartet Habe auch vermehrt gelesen, dass man als frischgebackener FISI lieber nicht unter ~30k starten soll. Bis zum Ende meiner Ausbildung und der entsprechenden Gehaltsverhandlung bzw. Suche nach anderen Stellen habe ich ja auch noch den ein oder anderen Tag Zeit, um mich mit der Materie vertrauter zu machen.
  13. @Julia on Rails Danke für Deinen Einblick. Hilft mir ein gutes Stück weiter @Graustein Ja, ich verstehe Deinen Punkt. Sollte ich denn lieber dann ein "normales" Studium (an einer FH/Uni, die nicht so wirtschaftlastig ist) absolvieren und nicht zur FOM? Dieser Gedanke erfreut mich nicht sehr, da ich zwar Präsenzvorlesungen sehr gut finde (weshalb beispielsweise die Fernuni Hagen rausfällt), jedoch möchte ich mich nur ungerne von einem ansatzweise vernünftigem Gehalt nach der Ausbildung verabschieden, sowie der regelmäßigen Praxis, die wohl auch kein Studentenjob ausgleichen kann. Muss dazu aber auch gestehen, dass ich mir nicht sonderlich viele "Alternativen" zur FOM angeschaut habe, da ich deren Konzept erstmal ziemlich ansprechend fand. VG
  14. Hallo @unkelmunkel . Erst mal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Das hilft mir wirklich sehr stark weiter, vor allem, da Du ja auch aus eigener Erfahrung berichtest. Da kann ich definitiv einiges von mitnehmen. Am meisten reizt mich das Berufsbild in der IT-Sicherheit (etwas in Richtung Security Analyst / Engineer). Da werde ich wohl um ein Studium nicht herumkommen, was ja auch im Grunde kein Problem für mich darstellt und sonst spricht mich die Idee eines Studiums schon an. Privat versuche ich mir viel IT-Wissen anzueignen. Das geht von YouTube Videos, über Udemy Kurse, bis hin zu ganz trockenem Lesen von Büchern. Darunter natürlich ein fundiertes IT-Grundwissen, aber auch Themen rund um IT-Security. In meiner Zeit vor der Ausbildung und mit einem aktuellen Udemy Kurs habe ich mir (aus meiner Sicht) ein solides Grundwissen in Python angeeignet. Die Sprache gefällt mir super gut und das "aufregendste", was ich bis jetzt damit hinbekommen habe, ist ein Passwort-Manager, der Dinge erfüllt wie: Zufälliges, sicheres Passwort generieren; Passwort vom Benutzer selbst wählen lassen; Abspeichern des Passworts in einer .txt-Datei oder auch z.B. mit dem rot13 Algorithmus diese Passwörter zu verschlüsseln. Geht knapp 200 Zeilen und ist natürlich bei nichts innovatives, aber ich wollte mich halt mal mit der Sprache etwas vertrauter machen. In meinen Augen ist das ein ganz nettes Anfängerprogramm, aber nicht wirklich etwas, das man einem potenziellen Arbeitgeber stolz präsentieren sollte. Siehst Du das ähnlich oder dürfte man so etwas schon publizieren? Ich füge auch ab und an, wenn ich gerade daran arbeite, neue Funktionen dem Programm hinzu, also vielleicht wird es ja selbst für mich dann in rund 2 Jahren etwas, das ich gerne veröffentlichen möchte Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass mein Fokus natürlich nicht auf dem Programmieren liegt und ich mir das Ganze wie gesagt nur freizeitmäßig selbst angeeignet habe. Ich denke daran, den CCNA definitiv mitzunehmen und sonst in Richtung CompTIA A+ und/oder CompTIA Security+ zu gehen. Noch ein mal vielen Dank für Deine Einblicke. VG
  15. Wunderschönen guten Tag zusammen, ich beschreibe mal meine aktuelle Ausgangslage. Seit August diesen Jahres ich Auszubildender als Fachinformatiker für Systemintegration bei einem Dienstleister in NRW. Vom Betrieblichen her ist alles weitestgehend super. Der schulische Teil dagegen eher nicht so das Wahre. Ich fühle mich in so ziemlich jedem Fach unterfordert und auch wenn meine Noten bis jetzt sehr weit oben sind, macht es mir nicht wirklich Spaß. Für noch über 2 Jahre zwei mal die Woche über 80 Minuten zur Schule hin- und zurück zu fahren, um mich die meiste Zeit zu langweilen, klingt nicht sehr ansprechend. Klar ist es noch relativ früh um über den längeren Zeitraum zu urteilen aber selbst nach Rücksprache mit Azubis aus dem 2. & 3. LJ scheint das Ganze dementsprechend auch nicht sonderlich anspruchsvoll im späteren Verlauf zu sein (meinen Eindrücken nach). Das habe ich vor kurzem auch im Betrieb so geäußert und es wurde damit argumentiert, dass das Niveau in der Schule ja eher nicht für Abiturienten, wie mich, ausgelegt sei. Kurzer Zusatz: Unsere Klasse besteht ausschließlich aus (Fach-)Abiturienten, also zieht das Argument ja nicht sonderlich. Jetzt frage ich mich natürlich, was man da schönes machen kann. Daher fielen mir folgende Szenarien ein: Option 1: Ich mache die Ausbildung ganz normal zu Ende, und bemühe mich darum, das ein oder andere Zertifikat (z.B. CCNA, A+) währenddessen zu erlangen. Mein Betrieb würde die Kosten für den CCNA auch übernehmen - wie es beim A+ ist, weiß ich noch nicht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung beginne ich dann das Abend- und Wochenendstudium an der FOM für den Studiengang Wirtschaftsinformatik. Kann dann somit auch vermutlich einen Vorteil bei der Gehaltsverhandlung rausholen, wenn ich entsprechende Zertifikate bereits vorweise. Das Einstiegsgehalt ist laut anderen Mitarbeitern hier auch "nur" bei 27.600€, deswegen wäre es nicht schlecht, wenn man dies anheben kann, sodass ich mir nicht zwingend auch noch einen anderen Arbeitgeber suchen muss. Option 2: Ich ersetze die Berufsschule mit dem Studium an der FOM. Näheres dazu: Ich hatte mich vor kurzem sowohl bei der FOM, als auch bei der IHK umgehört, ob und wie man diese Option durchsetzen könnte. Laut IHK sei es möglich, die zwei Tage an der Berufsschule mit zwei Tagen an der FH zu ersetzen. Somit würde ich trotzdem regulär den IHK-Abschluss machen und währenddessen verfolge ich den B.Sc. Sprich dies wäre das Tagesstudium an der FOM. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass der Betrieb nicht sonderlich begeistert von der Idee sein wird und der muss ja schließlich das Ganze genehmigen. Option 3: Ich durchlaufe die Ausbildung ganz gewöhnlich mit Betrieb und Berufsschule, und fange währenddessen das Abend- und Wochenendstudium an der FOM. Dass die Freizeit darunter stark leidet sollte offensichtlich sein, aber ich ziehe es trotzdem in Erwägung. Ich würde dann aber beispielsweise im letzten Halbjahr der Ausbildung, wenn es Richtung Abschlussprüfung geht, ein Urlaubssemester bei der FOM nehmen, um mich da 100%ig dem Projekt widmen zu können. Für mich klingt Option 2 erstmal wie die beste, danach 1 und anschließend 3. Sonst könnt Ihr mir natürlich auch noch gerne eine Option nennen, die Euch einfällt Es wäre nett, wenn sich die Antworten auf die tatsächliche Problemstellung beziehen und nichts mit "Wieso ausgerechnet an der FOM und nicht an der xxx???" oder "Wieso hast Du nicht von vornherein studiert???". Danke im Voraus und ein angenehmes Wochenende wünsche ich Euch noch. VG Zero

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung