IHK Köln: Einsatz von KI-Systemen KI darf nicht generativ eingesetzt werden. Sie darf lediglich zur Recherche sowie zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung verwendet werden und muss in den Quellenangaben erwähnt sein. IHK Köln verbietet beispielsweise die Erstellung von Abschlussarbeiten durch Generative KI, Texte, Bilder & Grafiken, Programmiercode: Generierung, Fehlerbehebung und Ergänzung von Software-Code erlaubt sie aber als reines Tool zur Rechtschreibkorrektur oder Ideensammlung. Das Problem wird sein, dass dann entschieden werden muss, ob eine Formulierung generiert wurde, oder aus einer Vorlage nur grammatikalisch verbessert ist. Außerdem können die Grenzen zwischen erlaubt und verboten bei jeder IHK anders gesetzt sein. Ich habe die Problematik auch dem chatBot der IHK vorgelegt. Hier die Antwort: Zulässig: Sie nutzen KI als Hilfsmittel, um Informationen zu einem Thema zu finden oder sich Suchbegriffe und mögliche Quellen nennen zu lassen. Die gefundenen Informationen müssen Sie anschließend anhand echter, von Ihnen geprüfter Quellen nachvollziehen. Außerdem dürfen Sie Ihren selbst verfassten Text auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen lassen. Nicht zulässig: Die KI erstellt Inhalte, die in Ihre Projektarbeit, den Projektantrag, die Dokumentation, den Programmcode oder die Präsentation einfließen. Dazu gehören auch KI-generierte Lösungsvorschläge, Konzepte, Bewertungen, Testfälle oder Schlussfolgerungen. Faustregel Wenn die KI die fachliche Leistung übernimmt oder ein Ergebnis erzeugt, das Sie als eigene Leistung abgeben, ist die Grenze überschritten. Die fachliche Entscheidung, Planung, Umsetzung, Begründung und Dokumentation müssen von Ihnen stammen. Beispiele für Fachinformatiker-Projektarbeiten 1. Netzwerk-Monitoring Eher zulässig: Sie recherchieren mit Unterstützung der KI nach den Begriffen „SNMP Monitoring“, „Verfügbarkeit“ oder „Alarmierung“. Danach lesen und bewerten Sie die Originaldokumentation selbst. Ihren eigenen Text lassen Sie auf Grammatik prüfen. Nicht zulässig: Sie lassen sich die komplette Monitoring-Architektur, die Konfiguration oder ein fertiges Skript erstellen und übernehmen diese Ergebnisse in die Projektarbeit. 2. Webanwendung für ein internes Ticketsystem Eher zulässig: Sie nutzen KI, um passende Recherchebegriffe zu Datenschutz, Authentifizierung oder OWASP zu finden. Die technische Lösung entwickeln und programmieren Sie selbst. Nicht zulässig: Sie geben der KI die Projektanforderungen und übernehmen anschließend den erzeugten Quellcode, das Datenbankmodell, die API-Beschreibung oder die Testfälle. 3. Backup- und Wiederherstellungskonzept Eher zulässig: Sie recherchieren die Begriffe „3-2-1-Backup-Regel“, „Wiederherstellungszeit“ oder „Rücksicherungstest“ und prüfen die Informationen in Fachquellen. Nicht zulässig: Sie lassen sich ein vollständiges Backup-Konzept mit Begründung, konkreten Entscheidungen und fertigen Arbeitsanweisungen schreiben. 4. Automatisierung im Helpdesk Eher zulässig: Sie recherchieren technische Möglichkeiten und lassen die von Ihnen selbst erstellte Dokumentation sprachlich korrigieren. Nicht zulässig: Die KI analysiert Ihre Anforderungen, wählt die Lösung aus, erstellt den Ablauf oder erzeugt das Automatisierungsskript, das Sie anschließend als eigene Projektleistung einreichen. Auch das Umformulieren eigener Stichpunkte zu fertigen Absätzen, das Erstellen einer Gliederung mit fachlichen Inhalten oder das automatische Ergänzen von Programmcode kann bereits über eine reine Rechtschreib- und Grammatikprüfung hinausgehen. Bei Zweifeln sollten Sie die betreffende Nutzung nicht einsetzen oder sie vorab mit der zuständigen Prüfungsstelle klären. Die Nutzung des KI-Tools muss in den Quellenangaben erwähnt werden. Zusätzlich sollten die tatsächlich verwendeten Fachquellen angegeben werden; eine ungeprüfte KI-Antwort ersetzt keine fachlich nachvollziehbare Quelle. Eine verbindliche Einzelfallauskunft kann Ihnen die Ausbildungsberatung der IHK Zulässig: Sie nutzen KI als Hilfsmittel, um Informationen zu einem Thema zu finden oder sich Suchbegriffe und mögliche Quellen nennen zu lassen. Die gefundenen Informationen müssen Sie anschließend anhand echter, von Ihnen geprüfter Quellen nachvollziehen. Außerdem dürfen Sie Ihren selbst verfassten Text auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen lassen. Nicht zulässig: Die KI erstellt Inhalte, die in Ihre Projektarbeit, den Projektantrag, die Dokumentation, den Programmcode oder die Präsentation einfließen. Dazu gehören auch KI-generierte Lösungsvorschläge, Konzepte, Bewertungen, Testfälle oder Schlussfolgerungen. Faustregel Wenn die KI die fachliche Leistung übernimmt oder ein Ergebnis erzeugt, das Sie als eigene Leistung abgeben, ist die Grenze überschritten. Die fachliche Entscheidung, Planung, Umsetzung, Begründung und Dokumentation müssen von Ihnen stammen. Beispiele für Fachinformatiker-Projektarbeiten 1. Netzwerk-Monitoring Eher zulässig: Sie recherchieren mit Unterstützung der KI nach den Begriffen „SNMP Monitoring“, „Verfügbarkeit“ oder „Alarmierung“. Danach lesen und bewerten Sie die Originaldokumentation selbst. Ihren eigenen Text lassen Sie auf Grammatik prüfen. Nicht zulässig: Sie lassen sich die komplette Monitoring-Architektur, die Konfiguration oder ein fertiges Skript erstellen und übernehmen diese Ergebnisse in die Projektarbeit. 2. Webanwendung für ein internes Ticketsystem Eher zulässig: Sie nutzen KI, um passende Recherchebegriffe zu Datenschutz, Authentifizierung oder OWASP zu finden. Die technische Lösung entwickeln und programmieren Sie selbst. Nicht zulässig: Sie geben der KI die Projektanforderungen und übernehmen anschließend den erzeugten Quellcode, das Datenbankmodell, die API-Beschreibung oder die Testfälle. 3. Backup- und Wiederherstellungskonzept Eher zulässig: Sie recherchieren die Begriffe „3-2-1-Backup-Regel“, „Wiederherstellungszeit“ oder „Rücksicherungstest“ und prüfen die Informationen in Fachquellen. Nicht zulässig: Sie lassen sich ein vollständiges Backup-Konzept mit Begründung, konkreten Entscheidungen und fertigen Arbeitsanweisungen schreiben. 4. Automatisierung im Helpdesk Eher zulässig: Sie recherchieren technische Möglichkeiten und lassen die von Ihnen selbst erstellte Dokumentation sprachlich korrigieren. Nicht zulässig: Die KI analysiert Ihre Anforderungen, wählt die Lösung aus, erstellt den Ablauf oder erzeugt das Automatisierungsskript, das Sie anschließend als eigene Projektleistung einreichen. Auch das Umformulieren eigener Stichpunkte zu fertigen Absätzen, das Erstellen einer Gliederung mit fachlichen Inhalten oder das automatische Ergänzen von Programmcode kann bereits über eine reine Rechtschreib- und Grammatikprüfung hinausgehen. Bei Zweifeln sollten Sie die betreffende Nutzung nicht einsetzen oder sie vorab mit der zuständigen Prüfungsstelle klären. Die Nutzung des KI-Tools muss in den Quellenangaben erwähnt werden. Zusätzlich sollten die tatsächlich verwendeten Fachquellen angegeben werden; eine ungeprüfte KI-Antwort ersetzt keine fachlich nachvollziehbare Quelle. Eine verbindliche Einzelfallauskunft kann Ihnen die Ausbildungsberatung der IHK