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ATA/66 vs. ATA/100


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Ich habe seit ein paar Wochen eine neue Festplatte und zwar die IBM Deskstar 60GXP mit 60GB (IC35L060AVER07). Sie ist extrem schnell und sehr leise, bin also voll zufrieden. Sie unterstützt bis zu ATA/100. mein Onboard-IDE-Controller kann aber nur bis ATA/66 und dementsrpechend läuft die Platte auch nur mit ATA/66. Nun die Frage: Habe ich deswegen einen großen Leistungsverlust bzw. verschenke ich Leistung? Oder hält es sich in Grenzen?

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Also der Unterschied ist schon nicht schlecht...

Ich kann mich noch an ne Lan erinnernwo alle erstmal ihre Freigaben entfernt haben, weil sie ohne Ruckler spielen wollten... ich hatte 'n ATA100 System und hab mir gedacht was solls... bei mir hat nix mehr bei CS gruckelt... :)

Auch wenn beimm Datenumkopieren merkt man das da schon ein kleiner Unterscheid ist...

Aber andereseits kann man auch mit ATA 66 leben ;)

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Also die Übertragungsrate (nach der ist ja der jeweilige Standard benannt) wird sowieso erst dann erreicht, wenn die Daten aus dem Festplattencache gelesen werden, dann kann UDMA 100 wirklich bis zu 100 MB/s über die Leitung schaufeln. Ansonsten ist die mittlere Übertragungsrate sowieso keine 40 MB/s, weil die Platte selbst nicht damit hinterherkommt, wie der Bus es könnte.

Also brauchst Du meiner Meinung nach keinen UDMA 100-Controller, das ist nur ein kleiner Unterschied, den merkt man auch eigentlich gar nicht.

@ AVEN: das auf der LAN kam wohl daher, daß da parallel auf die Daten zugegriffen wurden und wenn die dann ein bißchen "verstreut" auf der Platte liegen, muß der Schrieb-/Lesekopf natürlich immer wieder zwischen der einen Stelle, die vom Netz angefordert wurde, und der anderen Stelle, die CS angefordert hat, hin- und herspringen. Außerdem kann es sein, daß die Festplatten nicht defragmentiert wurden, da gibt es auch oft einen Leistungsabfall.

Also: hauptsache nicht zu selten defragmentieren, ich habe die besten Erfahrungen mit den Norton Utilities gemacht, die machen das flott und ohne Probleme.

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Meine Platten sind fragmentiert so viel Ziet hab ich nun aucg wieder nicht 100 Gig sind nicht so ganz Pflegeleicht :D

Aber ATA100 kompensiert das sehr schon... also ich will meine ATA100 nicht mehr missen ... :)

Das mit der LAN war auch nur als praktisches Beispiel gedacht... macht die vorzüge gut deutlich... denn der Kolege mit seinem ATA66 hat sich immer über das Geruckel beschwert... und nein es lag bestimmt nicht an der Grafikkarte... ;)

Fazit wie ich schon sagte ATA100 ist eine sehr nette Sache aber man braucht es nicht unbedingt...

Was allerdings für einen weiteren Kontroller sprechen würde ist die Fähigkeit 8 IDE Geräte anzuschließen...

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demnächst oder sind schon auf dem Markt DMA133 Festplatten, nur kenn ich noch kein MAinboard das diesen Standard unterstützt

@eye-Q

ich bezweifle etwas deine Darstellung das UDMA100 kaum einen Vorteil gegenüber DMA66 hat. Da gabs irgendwo im Netz mal eine ausführliche Vergleichsserie, soweit ich mich erinnern kann war der Unterschied doch sehr deutlich.

Vorallem meine ich wenn es um große Datenmengen geht, wie zb Videobearbeitung ect.

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@ william: Stimmt, wenn´s um große Datenmengen geht, ist ATA(oder UDMA) 100 wirklich um einiges besser als ATA 66, im täglichen Betrieb, also wenn man einfach nur spielt oder so, merkt man da keinen großen Unterschied, aber das sind ja auch zwei verschiedene Dinge, von denen wir da reden.

Und UDMA 133 ist eigentlich eine Eigenentwicklung aus dem Hause Maxtor, die in Konkurrenz zu Serial ATA steht, welches auch erst in der Mache ist. Deswegen wäre ich vorsichtig, was die Anschaffung eines solchen Controllers angeht, weil man nicht weiß, ob sich der Standard überhaupt durchsetzt.

@ AVEN: wie alt ist die 20 gig ATA 100-Platte? Gut, so alt dürfte sie noch nicht sein, aber die Übertragungsraten sind ja nicht gleich am Anfang einer Entwicklung genau so hoch wie der Standard es aushält.

Nochwas: Die 60 gig-Platte ist vom Gehäuse her doch genauso groß wie die 20 gig, oder? Das kommt daher, weil die Daten enger zusammengepackt sind und daher einzelne Fragmente nicht so weit auseinander liegen wie auf der alten Festplatte.

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Hi!

Zu UDMA 100 vs 66: Unterschiede gibt es erst bei Festplatten, die diese Leistung auch bringen und das geht erst im RAID 0 Verbund, wobei hier bei den IDE RAID Controllern die Busauslastung (gerade bei den Promise Teilen) doch sehr hoch ist. Für Videobearbeitung relativ ungünstig, wobei ich hier auch noch einen RAID 0 Verbund laufen habe.

Ein DV Stream hat 3,6 MB/sec, eine Einzelplatte schafft das heute mehr als locker (meine 80er WD schafft max. 34 MB/sec, eine Maxtor 80 GB HD im Firewiregehäuse 26 MB/sec und zwei Maxtor 40GB Platten im RAID0 ~60 MB/sec beim schreiben, beim lesen siehts nicht besser aus als im Single Betrieb).

Wobei bei einem IDE RAID sehr erschwerend hinzukommt, das IDE kein Connect/Disconnect beherrscht, zwei Geräte am selben Kanal also -besonders als RAID 0 Verbund- sehr schlecht sind.

Bei RAID0 wird ja gleichzeitig gelesen, was aber aufgrund des gennantes Sachverhaltes nicht gut funktionieren kann.

Alternativ zu den Soft RAID Controllern (mehr ist der Fast Trak nicht, da die eigentliche Verwaltung immer noch der Rechner übernehmen muß, die Steckkarte macht das RAID lediglich bootfähig und Win9x Soft RAID fähig) wären echte Hardware IDE RAID Controller wie der SuperTrak von Promise mit 6 getrennten IDE Kanälen (für jeweils eine Platte, wg. der Einschränkungen von IDE), eigenem Speicher und i960 Prozessor. Doch jetzt wieder zu Diskussion um UDMA 66 und 100:

Der Grund warum die UDMA 100 Platten besser abschneiden ist ganz einfach: Sie sind neuer :-) Höhere Magnetdichten führen einfach zu höheren Datentransferraten.

Klar kann man durch optimierte Controllermechanismen noch das ein oder andere MB/sec herauholen, die Unterschiede sind allerdings marginal.

Das angesprochene Ruckeln kommt wohl eher vom nicht eingeschaltetem DMA Modus (der hat übrigens nichts mit den UDMA Modi zu tun, auch eine Platte die im PIO Mode läuft, kann per DMA angesprochen werden, damit die CPU entlastet wird) oder einem schlecht konfiguriertem System.

Mit der CPU Belastung hat das nämlich rein gar nichts zu tun.

Wie gesagt, der Geschwindigkeitsvorteil der UDMA 100 Platten beruht fast einzig darauf, das sie neuer sind, ein gutes Beispiel hiefür sind die aktuellen Maxtor 80GB Platten.

Haben sie in der letzten Serie noch 8 Heads benötigt (also die Serie mit dem H8 im Namen), benötigt man nun nur noch 4 Heads (H4 Serie), die Magnetdichte und die damit mögliche Datentransferrate steigt dementsprechend.

Bei Systemen mit VIA Chipsatz sollte man außerdem beachten das die möglichen ~127 MB/Sec (etwas weniger, es kommen ja noch Protokollinformationen etc dazu) über den PCI Bus nicht erreicht werden. Hier pendelt sich das Maximum bei ~85 MB/sec ein.

Ist für mich kein Problem, obwohl ich hier auch Video Editing mache, denn für die 3,6 MB/sec eines hochqualitativen DV Streams reicht es mehr als locker, wobei das RAID im Prinzip eher Nachteile als Vorteile bringt, so das ich froh bin noch zwei Einzelplatten im System zu haben und die beiden RAID Platten wohl auch bald wieder einzeln laufen lassen werde.

UDMA 133 wird ebenfalls keine Revolution darstellen, da braucht man entweder einen 66 MHz PCI Slot oder einen 33 MHz 64bit PCI Bus...

Denis

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 14. Dezember 2001 13:01: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Sailor Moon ]</font>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Eye-Q:

<STRONG>

@ AVEN: wie alt ist die 20 gig ATA 100-Platte? Gut, so alt dürfte sie noch nicht sein, aber die Übertragungsraten sind ja nicht gleich am Anfang einer Entwicklung genau so hoch wie der Standard es aushält.

Nochwas: Die 60 gig-Platte ist vom Gehäuse her doch genauso groß wie die 20 gig, oder? Das kommt daher, weil die Daten enger zusammengepackt sind und daher einzelne Fragmente nicht so weit auseinander liegen wie auf der alten Festplatte.</STRONG>

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:eek: Uups, tschuldigung, da war ich im Posting verrutscht. :D

Du redest jetzt von verschiedenen Festplatten des selben Herstellers und derselben Produktionsserie, oder?

Da stimmt Deine Aussage, aber bei einigen Herstellern haben selbst 60 oder 80 gig große Platten nicht mehr Scheiben drin als 20-gig-Dinger.

OK, wir haben glaube ich beide teilweise Recht, aber auch teilweise nicht. Naja, jedenfalls ist das doch relativ weit vom Thema abgeschweift, oder nicht?

@ fisi-scholle: Wieso meldest Du dich nicht mehr? Ist Dir das zu doll geworden oder sind wir Dir zu weit vom Thema abgekommen? Wie hast Du denn jetzt entschieden? Würd´ mich mal interessieren.

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Hi!

Genau das ist es, Magnetdichte, ganz entscheidend für die Leistung ist, aus wievielen Plattern die Platte aufgebaut ist, je größer die Platte ist und je weniger Plattern sie benötigt, desto höher die Datentransferrate, auf Kosten der Zurgriffszeit versteht sich. Deshalb sind moderne IDE Platten ihren SCSI Kollegen in Sachen Datentransferrate auch überlegen, da diese meist mehr Pattern benötigen (dafür in der Zugriffszeit aber deutlich unterlegen).

Ein gutes Beispiel sind die neuen Maxtor Platten:

Die DiamondMax D540X (160 GB, 5400 RPM, ATA 133) basiert auf vier Plattern zu je 40GB.

Neben dieser Platte wird auch noch die DiamondMax Plus D740X mit 80GB Speicherkapazität und 7.200 Umdrehungen/min ausgeliefert. Die Platte setzt sich aus zwei 40GB Plattern zusammen (ebenfalls ATA 133).

Denis

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Hi

Also solange man nur eine Platte dran hängen hat, sollte es eigentlich relativ egal sein, ob man jetzt UDMA-66 oder UDMA-100 hat.

Hat man jedoch zwei schnelle Platten drin, so macht sich UDMA-100 schon positiv bemerkbar, da die neuen Platten schon bis zu 30-40MB/s schaffen können. Wenn man noch was für die Steuerung und so drauf rechnet, kommt man da schon auf 100MB/s. Wobei die Daten die noch im HD-Puffer liegen auch noch schneller geliefert werden können.

Ich wage jedoch zu bezweifeln, dass das beim angesprochenen Beispiel mit der LAN nur an dem UDMA-100 lag. Denke mal eher, dass da noch mehrere Faktoren zusammenkamen. SO z.B. die Umdrehungzahl, die Speicherdichte und ev. auch noch die Buffergrösse, also mit anderen Worten ne langsamere Platte. ;) Ältere Platten sind nunmal langsamer. ;)

Und CS belastet die Festplatte IMHO auch nicht sonderlich. ;)

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Bremsend dabei wirkt allerdings das Geräte am selben Kanal sich sehr stark blockieren und VIA Chipsets (nutzen wohl die meisten, mich eingeschlossen :-) ) bei ca. 80 MB/sec "dicht" machen, bzw. ziemlich instabil auf große PCI Busbelastungen z.B. von IDE (Soft-)Raid Controllern (die Hardware RAID´s wie der Supertrak ändern natürlich nix daran) reagieren.

Deshalb sollte man sich gerade bei Video Editing, da ja eh schon eine hohe PCI Buslast durch die Videokarte generiert wird fragen, ob ein Raid wirklich sinnvoll ist (das nur deswegen, weil in einem vorigen Posting ja schonmal was zu Video Editing und RAID gesagt worden ist).

Denis

P.S. Wenn man sich einen neuen Controller kaufen will, sollte man aber natürlich trotzdem einen ATA 100 bzw ATA 133 Controller kaufen, keine Frage!

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 17. Dezember 2001 21:25: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Sailor Moon ]</font>

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