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Umschulung: Welche könnt ihr empfehlen?


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Ich bekomme von der Agentur für Arbeit eine Umschulung bewilligt. Diese möchte ich in der IT-Branche machen.

Nun informiere ich mich über sämtliche Berufe. Da ich schon 28 bin und dies mein dritter Beruf wird den ich erlerne möchte ich diesmal nicht wieder aufs falsche Pferd setzen.

Welchen Beruf in der IT-Branche könnt ihr Emfehlen. Mir ist klar das es auf meine persönlichen Fähigkeiten und Interessen ankommt. Nur möchte ich einfach gerne wissen welcher IT-Beruf zukunft hat?

Welcher IT-Bereich wird auch in 5 oder 10 Jahren noch gefragt sein?

Danke für eure Antworten!

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Meiner Meinung nach der Fachinformatiker AE. Gute Entwickler sind immer gefragt. Damit hast nicht nur die Möglichkeit als "normaler" Webentwickler Fuß zu fassen, sondern auch als (sehr gesucht, da immer seltener) Cobol Entwickler, Datenbankexperte oder Architekt (wobe der Begriff zugegebenermaßen etwas schammig ist).

Natürlich kommts auch auf deine persönlichen Präferenzen an. Wenn Du dich gerne mit der Administration, Einrichtung und der Planung von Infrastrukturen beschäftigst, dann wäre die Fachrichtung Systemintegration sicherlich besser geeignet.

Last but not least:

Such dir einen Ausbildungsbetrieb und keine mach nicht die Fortbildungsmaßnahme der Arge. Wenn's sein muss auch mit (temporärem?) Wohnortswechsel. Die Arge übernimmt dich nicht.

Dim

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Empfehle dir da garnichts

Fachinformatiker Systemintegration

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

IT-Systemelektroniker

IT-Systemkaufmann

Die Auswahl sollte sich nicht an "Was wird gesucht?" orientieren sondern nach

"Was kann ich mir persönlich vorstellen?". Den im IT Bereich wird alles gesucht, das eine mehr das andere weniger :D

Ich selber habe den FISI gemacht, programmiere aber auch gerne

allerdings kann ich mir nicht vorstellen als Entwickler zu arbeiten. Anderes herum liegt mir Projektarbeit und Koordination.

Schau dir einfach die Jobprofile an und mach das was zu dir passt und wo du eine Zukunft siehst. Alles andere würde dich nur in einen 4ten Beruf treiben.

Fachinformatiker ? Wikipedia

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Gast Gesperrt_61948

Mit 28 kann ich dir nur eine Ausbildung empfehlen und KEINE Umschulung. Da hast Du viel bessere Chancen. Erstrecht wenn es deine dritte Ausbildung ist.

Gruß

Maloja

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Guten Morgen!

@ Majola:

Wenn man bereits abgeschlossene Berufsbilder inne hat, kann man keine Ausbildung mehr machen. Daher heißt es auch Umschulung. Die ARGE wird ihm lediglich die Umschulung von 2 Jahren, aber definitiv keine Ausbildung finanzieren. Das ist auch berufstechnisch durch die IHK so vorgesehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung...

@ SirFlavour:

Ich war in derselben Situation wie Du. Ausgebildeter Industrieelektroniker/Produktionstechnik, später eine Umschulung zum IT-Systemelektroniker. Und als mir mit fast 30 Jahren endlich klar wurde, dass mein Steckenpferd erfahrungstechnisch sowohl beruflich als auch privat in der IT-Administration liegt, habe ich zum FiSi umgeschult. Nach diversen Zertifizierungen und Praktika habe ich mich vom Fachinformatiker/Systemintegration über den Systemadministrator zum heutigen Netzwerk- und Infrastrukturadministrator entwickelt.

Und ich bin sehr glücklich damit, fühle mich praktisch "angekommen"!

Aufgrund dieser ganzen technischen Vorbelastung kann ich heute einen umfassenden Erfahrungsschatz aus diversen Fachbereichen und Branchen in meine Arbeit einfließen lassen und werde dafür anerkannt und geschätzt. Zudem verschafft es einem eine übergreifende Sichtweise auf Zusammenhänge in Gesamtsystemen, unterstützt gerade bei konzeptioneller Arbeit und erleichtert mir das Vorankommen und Gestalten in/von Arbeitsprozessen.

Eines möchte ich Dir aber ans Herz legen: für welches Berufsbild Du Dich letztendlich auch entscheidest, als Umschüler in diesem Alter und in dieser Branche wirst Du es doppelt und dreifach schwer haben. Du wirst nur eine reelle Chance haben, nach der Umschulung 'vernünftig' in der IT-Branche unterzukommen (damit meine ich, nicht zum Hungerlohn im HelpDesk verheizt zu werden), wenn Du aus der Masse herausstichst. Da das generell aber für alle IT-Berufe gilt, wirst immer noch ein Quentchen besser sein müssen als andere.

IT ist und bleibt nunmal von Natur aus ein harter Konkurrenzmarkt, gerade auch durch die heutigen Arbeitsrahmenbedingungen wie Dumpinglöhne, diplomierte Konkurrenz aus In- und Ausland und der sich rasant entwickelnden Technologie und den daraus resultierenden stets steigenden Anforderungen.

Welcher IT-Beruf für Dich in Frage kommt, wird Dir niemand außer Dir selbst beantworten können!

Letztendlich kommt es darauf an, in welchem Bereich Du Dich "zuhause" fühlst. Du musst Dir klar machen, dass diese Umschulung erst der Beginn eines neuen Arbeitslebens ist und Du Deine Karriere wieder von ganz unten beginnst. Wenn Du Dir nicht deutlich(!) vorstellen kannst, diesen dritten und sicherlich letzten Beruf bis ans (Arbeits-)Lebensende auszuführen, wirfst Du diese 'letzte' Chance über den Haufen...!

Überlege Dir in Ruhe, in welchem Bereich Du Freude und bereits Erfahrungen hast und ob Du Dir vorstellen kannst, das zu intensivieren und darauf aufzubauen. Grob gesehen geht es ja darum:

- Administration, Support (Fachinformatiker/Systemintegration)

- Programmierung (Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung)

- Elektronik Büro/Netzwerk/Telekommunikation (IT-Systemelektroniker)

- Kaufmännisches wie z.B. Vertrieb (IT-Systemkaufmann)

Und zum Abschluss:

IT-berufe werden IMMER gefragt sein, denn eine Zukunft ohne IT wird es nicht mehr geben! ;)

In diesem Sinne hoffe ich Dir ein wenig weitergeholfen zu haben und wünsche Dir viel Glück und Erfolg!

P.S.: Ganz wichtig ist auch der Umschulungsträger! Da gibt es viele schlechte und nur wenige gute... Vergiss von vornherein Teutloff, Oscar Kämmer und diesen ganzen Krams, das ist wie die Bildzeitung der IT-Branche. Bewerbungsunterlagen mit diesen Bildungsträgern landen als erstes im Papierkorb. Die Arbeitgeber bzw. Personaler wissen genau, was seriös ist und um welche Klientel es sich bei den Bewerbern handelt. Suche Dir am besten ein Systemhaus, bei denen Du Deine Umschulung machen kannst oder wenigstens eines der wenigen guten Ausbildungsinternate im Bundesgebiet. Oder wenn Du es "richtig" machen willst, studiere!

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Gast Gesperrt_61948
Guten Morgen!

@ Majola:

Wenn man bereits abgeschlossene Berufsbilder inne hat, kann man keine Ausbildung mehr machen.

Das ist definitiv absolut FALSCH. Ich frage mich wo immer solche falschen Gerüchte gestreut werden. Du kannst auch 79 Berufsausbildungen machen.... (die Zahl ist frei erfunden)

Daher heißt es auch Umschulung.

Du bringst das etwas durcheinander.

Die ARGE wird ihm lediglich die Umschulung von 2 Jahren, aber definitiv keine Ausbildung finanzieren.

Das ist richtig. Die Frage ist aber was sich mehr lohnt. Mit 28 ist er noch lange nicht zu alt für eine Ausbildung. Es soll nicht überheblich klingen, aber wenn er bei uns in der Firma eine Ausbildung machen würde, dann würde er eine Übernahmegarantie bekommen. Wenn er danach aber keine Lust hätte bei uns zu bleiben, dann würden ihm viele Türen offen stehen. Als "Gruppen" Umschüler hätte er erst gar keine Chance bei uns im Unternehmen.

Das ist auch berufstechnisch durch die IHK so vorgesehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung...

Was meinst Du denn damit schon wieder? Der IHK ist es vollkommen egal ob jemand eine Ausbildung oder eine Umschulung macht. Selbst mit 59 Jahren kannst DU noch eine Ausbildung machen.

Sollte es aber aufgrund der Leistungen der Arbeitsagentur bei einer Umschulung bleiben, dann kann ich nur zu einer Einzelumschulung raten. Das ist im Prinzip das gleiche wie eine Ausbildung, nur das man einen Umschulungsvertrag und keinen Ausbildungsvertrag abschließt. Ein riesen Unterschied zu einer Gruppenumschulung.

P.S.

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wer als ITSE noch eine Umschulung zum FISI absolviert, der hat aus meiner Sicht eine sehr schlechte Form sich selber zu entwicklen und wird nie sehr weit kommen.

... später eine Umschulung zum IT-Systemelektroniker... habe ich zum FiSi umgeschult.

Ich kenne genügend ITSE die wiederum die Aufgaben eines FISI übernehmen. Wie hier im Forum ja von allen anderen auch immer wieder geschrieben wird, ist die IT-Ausbildung eine Grundlage für den späteren Berufsweg. Nicht mehr und nicht weniger. Was man später daraus macht, liegt an jedem ITler selber. Wer zwischen den einzelen IT-Berufen umschult, hat da irgendwo was falsch gemacht....

Bearbeitet von Gesperrt_61948
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Du kannst es nicht wissen, aber da ich fürn halbes Jahr in´s Krankenhaus musste damals kurz vorm Abschluss des ITSE, habe ich am Ende diesen nicht abgeschlossen, sondern stattdessen die Chance genutzt und den FiSi abgeschlossen, weil das meine Welt war/ist.

Was das Thema 'mehrere Ausbildungen' bzw. Umschulung betrifft, war das der Rahmen, der mir damals vorgegeben wurde, unter dem das Ganze stattzufinden hat. Mag sein, dass es anders aussieht, ich hatte aber keine andere Wahl, als mich dem zu beugen und das durchzuziehen. Da dr.dimitri in derselben Situation steckt, habe ich mich auch darauf bezogen.

Was das Entwickeln angeht, muss ich dazu sagen, dass ich sowohl den ITSE als auch den FiSi und die darauffolgenden Zertifizierungen autodidaktisch und mit Bestleistung absolviert habe und da angekommen bin, wo ich hin wollte. Das dies nicht so falsch gewesen sein kann, bestätigen mir die regelmäßigen Anfragen...

Ich habe auch gar keine Lust, mich jetzt hier in eine Verteidigungsposition zu begeben, daher lasse ich das einfach mal. Ich möchte nur nicht in ein falsches Licht gerückt werden!

Ich habe mich auch bereits dazu geäußert, was es bedeutet, wenn man bereits Berufs- und Branchenerfahrung und eine gewisse Lebenserfahrung mitbringt, aber das wird an unser beider unterschiedlichen Auffassung 'Azubi vs. Umschüler' auch nichts ändern.

Versteh Du mich bitte auch nicht falsch, aber wer der Meinung ist, dass Skillprofile kontraproduktiv sind und Personalern eher die Arbeit erschweren, statt den zuständigen IT-Verantwortlichen den evtl entscheidenden Know-How-Einblick zu ermöglichen, scheint selbst was falsch zu machen...

P.S.: Keine Ahnung, was Du mit Gruppenumschüler meinst, vermutlich das, wovon ich eh schon abgeraten habe --> Teutloff, Oscar Kämmer etc.

Bearbeitet von Muetze74
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Gast Gesperrt_61948
Ist ja alles interessant, aber, welche Bildungsträger gelten als "seriös" und noch viel wichtiger, welches sollte die maximale Klassengröße bei einem Umschulungsträger ( vorrausgesetzt man absolviert eine Umschulung als Fisi, FiAe ) sein ?

Ich bin jetzt insgesamt 13 Jahre in der Branche und ich kenne KEINEN guten Bildungsträger.

Sollte es aber doch gute Ausnahmen geben, dann ist die Klassengröße sicher nicht das Wichtigste. Was bringt es dir in einer kleinen Klasse bei einem "schlechten" Bildungsträger zu lernen, wenn bei einem anderen wirklich guten Bildungsträger die Klasse größer ist.

Ich frage mich aber immer wieder warum sich Umschüler einen Bildungsträger suchen? Wo steckt da der Sinn? Eine Einzelumschulung (Duale Ausbildung) hat doch wesentlich mehr Vorteile.

Wenn Du weitere gezielte Fragen hast, kannst Du mir auch gerne eine PN schicken.

Bearbeitet von Gesperrt_61948
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Gast Gesperrt_61948
Du kannst es nicht wissen, aber da ich fürn halbes Jahr in´s Krankenhaus musste damals kurz vorm Abschluss des ITSE, habe ich am Ende diesen nicht abgeschlossen, sondern stattdessen die Chance genutzt und den FiSi abgeschlossen, weil das meine Welt war/ist.

Was das Thema 'mehrere Ausbildungen' bzw. Umschulung betrifft, war das der Rahmen, der mir damals vorgegeben wurde, unter dem das Ganze stattzufinden hat. Mag sein, dass es anders aussieht, ich hatte aber keine andere Wahl, als mich dem zu beugen und das durchzuziehen. Da dr.dimitri in derselben Situation steckt, habe ich mich auch darauf bezogen.

Was das Entwickeln angeht, muss ich dazu sagen, dass ich sowohl den ITSE als auch den FiSi und die darauffolgenden Zertifizierungen autodidaktisch und mit Bestleistung absolviert habe und da angekommen bin, wo ich hin wollte. Das dies nicht so falsch gewesen sein kann, bestätigen mir die regelmäßigen Anfragen...

Ich habe auch gar keine Lust, mich jetzt hier in eine Verteidigungsposition zu begeben, daher lasse ich das einfach mal. Ich möchte nur nicht in ein falsches Licht gerückt werden!

Ich habe mich auch bereits dazu geäußert, was es bedeutet, wenn man bereits Berufs- und Branchenerfahrung und eine gewisse Lebenserfahrung mitbringt, aber das wird an unser beider unterschiedlichen Auffassung 'Azubi vs. Umschüler' auch nichts ändern.

Versteh Du mich bitte auch nicht falsch, aber wer der Meinung ist, dass Skillprofile kontraproduktiv sind und Personalern eher die Arbeit erschweren, statt den zuständigen IT-Verantwortlichen den evtl entscheidenden Know-How-Einblick zu ermöglichen, scheint selbst was falsch zu machen...

P.S.: Keine Ahnung, was Du mit Gruppenumschüler meinst, vermutlich das, wovon ich eh schon abgeraten habe --> Teutloff, Oscar Kämmer etc.

Wenn Du absolut keine Ahnung hast, dann höre bitte auf anderen Menschen bei der vielleicht wichtigsten Entscheidung ihres Lebens Tipps zu geben.

Bei dem was Du hier schreibst passt so einiges nicht zusammen.

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Gast Gesperrt_61948
Dito! Das kann ich in vollem Umfang an Dich zurückgeben...!

Gut, nehme ich gerne an.... wenn Du mir jetzt ganz genau sagen kannst welche Angaben von mir in diesem Thread belegbar nicht der Wahrheit entsprechen.

Ansonsten mach bitte nicht mit deinem Unwissen und deinem Spam diesen Thread kaputt. Du hast in diesem wichtigen Thema so viel absoluten Unsinn geschrieben, da fehlen mir die Worte.

Wenn Du selber in deinem Berufsleben nicht zurecht kommst, dann lass es bitte nicht an anderen Menschen aus.

Danke.

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