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Umschulung schulisch/betrieblich oder Ausbildung FIAE


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Hallo zusammen,

ich habe hier schon einige Beiträge gelesen und auch des Öfteren rausgehört das eine schulische Umschulung nicht so der Hit sein soll bei der späteren Jobsuche. Ich wollte mal wissen was ihr so empfehlen würdet von den dreien im Topic aufgeführten Versionen.

Nochmal kurz ein wenig zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, gelernter Maurer und arbeite seid der Lehre in meinem Ausbildungsbetrieb (fast 8 Jahre). Nun habe ich vor 4 Wochen einen Bandscheibenvorfall erlitten und denke nun das eine berufliche Umorientierung vielleicht das Beste wäre. Nachdem ich mich dann mal im Bekanntenkreis erkundigt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen das FIAE das Richtige für mich wäre.

Ich denke ich habe recht gute Computerkenntnisse und ich habe vor Allem auch Spass daran mit Computern zu arbeiten, und ich meine nicht Ego-shooter spielen :P.

Ich hoffe ihr könnt mir da vielleicht den ein oder anderen Tip geben, oder vielleicht sogar aus eigener Erfahrung berichten.

Die Forensuche hab ich benutzt aber so gut wie alle Beiträge sind steinalt und ich denke die Lage auf dem Arbeitsmarkt und möglicherweise auch die Qualität der Umschulungsstätten hat sich verändert, deshalb der neue Beitrag.

So dann hoffe ich mal auf zahlreiche Antworten.

Gruss Jens

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Ich kann mich eigentlich nur bigvic anschließen, mit einer "richtigen" abgeschlossenen Ausbildung stehst du auf dem Arbeitsmarkt warscheinlich am besten da.

Allerdingst solltest du bei den Bewerbungen (und Vorstellungsgesprächen) darauf achten gut zu argumentieren warum du nicht von vorneherein eine Ausbildung zum FIAE gemacht hast, wenn das doch so deinen Interessen entspricht, und du solltest den potenziellen Arbeitgebern nicht das Gefühl geben, dass das jetzt nur zweite Wahl ist, weil du ja deinen anderen Beruf nichtmehr ausüben kannst...

MfG Sanchez

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Damit kann ich schonmal was anfangen. Ich hatte schon immer eine "Neigung" zu Computern. Da ich aber damals in der Schule nicht so der Musterknabe war hatte ich auch "nur" den Hauptschulabschluss in der Tasche. Als ich dann im Laufe meiner Ausbildung den ernst des Lebens begriffen habe hatte ich am Ende der Lehre nen Realschulabschluss mit 2,0 in der Tasche.

Ich habe damals dran gezweifelt mit dem miesen Hauptschulabschluss was in der IT Branche zu finden und ich wollte ja unbedingt Geld verdienen. Naja ich war halt jung und dumm.

Ist es denn richtig das ich, wenn ich jetzt eine reguläre Ausbildung mache, "nur" von der Ausbildungsvergütung leben muss oder besteht da auch, wie bei einer Umschulung über das Arbeitsamt z.B., die Möglichkeit das sog. Übergangsgeld zu bekommen?

Wollte nicht unbedingt meine Wohnung kündigen. Hatte da noch nicht bei meiner Beraterin nachgefragt, weil ich dachte das eine Umschulung auch okay wäre.

Hoffe ihr könnt mir da noch einige Antworten geben, bin da recht ahnungslos und was konkretes im Internet zu finden oder den Mitarbeitern beim Amt zu entlocken ist sehr schwer, weil die ja auch nicht wollen das man sie auf ihren Aussagen fest nagelt.

Gruss Jens

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Hallo zusammen,

ich habe hier schon einige Beiträge gelesen und auch des Öfteren rausgehört das eine schulische Umschulung nicht so der Hit sein soll bei der späteren Jobsuche. Ich wollte mal wissen was ihr so empfehlen würdet von den dreien im Topic aufgeführten Versionen.

Nochmal kurz ein wenig zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, gelernter Maurer und arbeite seid der Lehre in meinem Ausbildungsbetrieb (fast 8 Jahre). Nun habe ich vor 4 Wochen einen Bandscheibenvorfall erlitten und denke nun das eine berufliche Umorientierung vielleicht das Beste wäre.

Gruss Jens

Hi Jens,

Ich befinde mich derweil auch (noch) in einer (betrieblichen) umschulungsmaßnahme und kann nur sagen, das ist Ideal. Ich habe ein gute Firma gefunden, bei der ich auch nach der Umschulung bleiben kann.

Eine betriebliche Umschulung kann ich sehr empfehlen, da es genau der Ausblidung entspricht, allerdings "nur" knapp 2 Jahre dauert. Als recht schwierig gestaltet hat sich dabei, den Kostenträger, in meinem Fall die Agentur für Arbeit, davon zu überzeugen aus dem Handwerk zum IT'ler umzuschulen. Aus deren Sicht spielen Handwerk und IT nicht in der gleichen Liga und Umschulungen "richtung oben" sind sehr schwer durchsetzbar.

Die denken da offenbar, dass Handwerker blöd sind.

Wie dem auch sei, ich mußte verschiedene Bedinungen erfüllen, psychologische Tests machen usw. damit die Agentur mir einen "Bildungsgutschein" ausgehändigt hat.

Und dann halt noch nen Umschulungsbetrieb finden, der mich "Umschult"...

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Ist es denn richtig das ich, wenn ich jetzt eine reguläre Ausbildung mache, "nur" von der Ausbildungsvergütung leben muss oder besteht da auch, wie bei einer Umschulung über das Arbeitsamt z.B., die Möglichkeit das sog. Übergangsgeld zu bekommen?

Ich bekomme für den Zeitraum der Umschulung ALG I - also ~70% des vorherigen durchschnittlichen Monatseinkommens + Fahrtkostenerstattung. Alles in allem bin ich damit zufrieden - ist nicht weniger als vorher! :)

Das gilt allerdings nur, wenn man eine Umschulung macht, die von der Agentur (Bildungsgutschein) getragen wird.

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Die Sachbearbeiterin beim Amt hat mich gefragt was ich mir soals Umschulunsberuf vorgestellt habe. Da habe ich ihr gesagt das ich mich da bereits informiert habe und das ich mich entschieden haben in die IT Branche zu gehen als FIAE. Sie meinte das es Sinn machen würde einen Job zu erlernen dermich vonder körperlichen Arbeit weg bringt und das FIAE auf jeden Fall eine gute Wahl wäre.

Muss jetzt halt auf den Termin für den Amtsarzt warten und der wird dann entscheiden ob die Umschulung bewilligt wird oder halt nicht.

Die Frage ist nur wie lange ich auf diesen verdammten Termin warten muss. Ich bin momentan noch als Maurer angestellt aber ich weiss nicht wie lange noch, weil mein Chef kein grosser Fan von Krankmeldungen ist.

Ich habe Montag ein Gespräch bei einem Unternehmen hier in der Ecke, in dem mein Kumpel seid seinem Praktikum,welches im Rahmen seiner schulischen Umschulung stattfand, arbeitet. Da kann ich mir dann mal den ganz normalen Arbeitstag anschauen undein paar Fragen stellen.

Wollte dann bei der Gelegenheit auch gleich malanfragen ob vielleicht die Möglichkeit besteht indem Betrieb die Umschulung zu absolvieren.

Wie gesagt hoffe nur das der Arzt nicht so lange auf sich warten lässt wegen dem termin.

Gruss Jens

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Was glaubst Du qualifiziert Dich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker?

Welche Noten hast Du in Mathe, Deutsch, Englisch und Physik in Deinem Abschluss gemacht/ gehabt!

Auch wenn es sich hart anhört. Aber aus Deiner Beschreibung kann ich nun wirklich nicht herauslesen, dass Du als FIAE geeignet bist. Einmal davon abgesehen, dass Du Dir vermutlich den schwierigsten IT-Beruf herausgesucht hast!

GG

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Ich weiss das ich sehr engagiert bin und sehr fleissig. Über die Jahre hinweg war ich in Mathe immer mindestens ein 2er Kandidat, genauso wie in Deutsch und Englisch. Das ist zwar schon ein paar Tage her aber mein Englisch ist nach wie vor recht gut da ich Verwandtschaft in Italien habe und ich nicht ein Wort Italienisch spreche. Also bleibt da nur die englische Sprache.

Wärend der Lehre habe ich dann unter Anderem unserem Lehrer erklärt wie die Mathe Aufgaben gerechnet werden. Die Mathematikkenntniss aus der Schule bzw. meiner Ausbildung werden bestimmt nicht auf dem Level sein das man als ausgelernter FIAE haben sollte aber das zu lernen istmit Sicherheit machbar.

Physik hatte ích irgendwann mal als Leistungskurs. War da aber um ehrlich zu sein nur oberes Mittelmaß.

Also weiss das ich mir da ganz schön was vor nehme aber ich weiss auch das ich das schaffen kann und vor allem auch will.

Nur mal so aus Interesse: Was würde denn jemanden qualifizieren um diesen Beruf zu erlernen? Bin für ehrliche Meinungen und Kritik auf jeden Fall offen.

Ich werde auf jeden Fall mal ein 2-wöchiges Praktikummachen. Will ja nichtblindirgendwo reinstolpern.

Mfg Jens

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Was glaubst Du qualifiziert Dich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker?

Welche Noten hast Du in Mathe, Deutsch, Englisch und Physik in Deinem Abschluss gemacht/ gehabt!

GG

Ja, gerade diese Noten aus der Vergangenheit sind ungeheuer wichtig!

Ich zum Beispiel hatte in Mathe ne 4- und in Physik ne glatte 5. Habe es daher leider nur zum IT-Leiter eines Abrechnungsunternehmens geschafft gehabt und arbeite heute als IT Abteilungsleiter in einem Grossunternehmen.

Mann Mann Mann, pruefer_gg, ich kann gar nicht lange genug weg gewesen sein um dich und deine Pseudo Wahrheiten nicht sofort wieder gefressen zu haben.

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Mann Mann Mann, pruefer_gg, ich kann gar nicht lange genug weg gewesen sein um dich und deine Pseudo Wahrheiten nicht sofort wieder gefressen zu haben.

Das sind keine pseudo-Wahrheiten - sondern Entscheidungskriterien, die auf Erfahrungen beruhen. Dass es Ausnahmen gibt bestreite ich ja nicht - aber die spielen bei der Auswahl in vielen Unternehmen keine Rolle. Zumindest so lange nicht, wie es Bewerber mit guten Noten gibt!

GG

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Da hat pruefer nicht ganz unrecht. Wenn ich 2 Bewerber zur Auswahl habe und sich beide im in einem Praktikum z.B. relativ gut schlagen, dann würde ich auch den nehmen mit den besseren Noten. Aber es ging ja hier nicht darum ob ich qualifiziert genug bin oder ob meine Noten gut genug sind. Wenn ich mich nicht für qualifiziert genug halten würde, oder die Chancen zu gering wären was zu finden, dann würde ich hier nicht nach fragen. Ich habe mich im Vorfeld was das angeht schon informiert und mir auch dem entsprechend Gedanken gemacht.

Also back to topic: wie sieht es denn mit den verschiedenen Umschulungsstätten aus. Da wird es ja auch Unterschiede geben.

Gruss Jens

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Ich bin Dir noch eine Antwort schuldig zu

Nur mal so aus Interesse: Was würde denn jemanden qualifizieren um diesen Beruf zu erlernen? Bin für ehrliche Meinungen und Kritik auf jeden Fall offen.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Programmieren? Hast Du da schon 'mal etwas gemacht. Und falls ja, in welchen Programmiersprachen?

GG

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Aha, und wie sammelt man Erfahrungen ohne Vorkenntnisse?

Und wenn man Vorkenntnisse hat, hat man nicht auch Erfahrungen?

Und andersrum?

Also mir sind die Azubis, die sich zuhause keinen Spaghetti Code beigebracht haben, lieber, als die, denen ich erst einmal alles wieder austreiben muss.

Aber das nur nebenbei. Kein Ansatz für eine weitere Diskussion.

Und wenn dir vic nachweist, dass du dir selbst widersprochen hast, dann fang bitte nicht mit Wortklauberei an.

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@pruefer_gg: Ich dachte du wärst mir noch eine Antwort schuldig? Ich denke mir hätte ein Antwort mehr genützt als 3 Gegenfragen..

Was mich in dem Beruf erwartet weiss ich. Bin ja keine 12 mehr und habe mich im Vorfeld schon informiert. Wie der normale Berufsalltag aussieht kann man natürlich nur wissen wenn man diesen auch mal mit erlebt hat. Das ein Praktikum vor der Tür steht hab ich ja auch schon erwähnt.

Um deine Fragen aber trotzdem zu beantworten pruefer_gg: Ich habe mir schonmal so einiges angesehen und gelesen. Auch die ein oder andere Zeile Code habe ich schon geschrieben, aber ich wollte das ganze nicht zu sehr vertiefen weil es, wie Darth_Zeus schon geschrieben hat, ein ziemliches Elend ist jemandem eine Sache vernünftig beizubringen wenn er es sich schon "falsch" angeeignet hat.

Ausserdem ist die Ausbildung ja dazu da das Wissen zu vermitteln. Soll nicht heissen das man abends zuhause nichts mehr machen soll aber es ist doch besser wenn einem jemand auf die Finger schaut der sich auskennt und schon weiss was er tut.

Gruss Jens

P.S.: Kriege ich denn noch ne Antwort? :P

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Einmal davon abgesehen, dass Du Dir vermutlich den schwierigsten IT-Beruf herausgesucht hast!

@pruefer, bei allem Respekt vor dem Beruf des FI, den sicherlich auch niemand herabwürdigen möchte, sollte man es aber trotzdem nicht zu stark übertreiben. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was an der FI-Ausbildung "schwierig" sein soll, wobei ich damals selbst eine solche Ausbildung gemacht habe.

Es ist ja verständlich, dass natürlich jeder seine Berufsehre hochhalten möchte und wahrscheinlich würde selbst eine Küchenhilfe im Restaurant eine Begründung dafür finden, warum seine/ihre Tätigkeit bzw. Beruf so anspruchsvoll und schwierig ist.

Aber ob das tatsächlich die Realität abbildet, ist eine andere Frage. Sicher ist der Beruf nicht schlecht, aber trotzdem übertreibst Du hier ein wenig ... . ;)

Ein schönes Wochenende,

Gruß fach_i_81

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Es ist ja verständlich, dass natürlich jeder seine Berufsehre hochhalten möchte und wahrscheinlich würde selbst eine Küchenhilfe im Restaurant eine Begründung dafür finden, warum seine/ihre Tätigkeit bzw. Beruf so anspruchsvoll und schwierig ist.

... oder sogar manche (Dipl.-)Verwaltungswirte denken das von ihrem Job. Sachen gibts.

Es gibt keine pauschale Aussage über "schwierig" oder "leicht". Es kommt immer auf individuelle Stärken/Schwächen/Motivation/etc. an.

Bearbeitet von bigvic
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