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Betriebsinformatiker (HWK) oder Operative Professional


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Hallo Zusammen,

habe die Forensuche schon bemüht aber bin nicht zu der gewünschten Info gekommen.

Hier mein anliegen:

Ich schwanke derzeit zwischen zwei Weiterbildungsmöglichkeiten.

Habe mittlere Reife und eine Berufsausbildung, Standort ist Bayern.

Einmal wäre das der Betriebsinformatiker HWK (Betriebsinformatiker (HWK))

+ Studium damit in Bayern möglich da er wie ein Meister angesehen wird

- Nur in Vollzeit machbar

Und zum zweiten wäre das der Operative Professional bei der IT Akademie Bayern (bbw) (Operativer Professional Bayern)

+ Berufsbegleitend durchführbar

- Kein Studium möglich (?)

Was meint ihr dazu? Hat evtl. schon jemand Erfahrung mit einen der beiden Weiterbildungsangeboten.

Und wie sieht das ganze mit der Anerkennung und Bekanntheitsgrad bei den Unternehmen aus?

Vielen Dank schon mal.

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Einmal wäre das der Betriebsinformatiker HWK (Betriebsinformatiker (HWK))

+ Studium damit in Bayern möglich da er wie ein Meister angesehen wird

- Nur in Vollzeit machbar

Ich sehe diese Weiterbildung sogar unterhalb der Ausbildung des Fachinformatikers. Das ist für mich eine nebenberufliche IT-Qualifizierung für Quereinsteiger, daher wundern mich die Aussagen mit Vollzeit (kenne ich nur als Teilzeitmodell), Meisterlevel und Studienberechtigung. Aber kann natürlich sein. Ich kenne jemand der die Weiterbildung (in BW) gemacht hat mit fachfremder Berufsausbildung davor und hab da das Feedback erhalten, dass es nicht anspruchsvoll ist und jeder "versierte EDV-Anwender" mit geringfügigem Aufwand die Prüfung schafft.

Und zum zweiten wäre das der Operative Professional bei der IT Akademie Bayern (bbw) (Operativer Professional Bayern)

+ Berufsbegleitend durchführbar

- Kein Studium möglich (?)

Dazu findest genug Meinungen im Forum. Der OP ist auf jeden Fall aufbauend auf einer IHK IT-Ausbildung und somit wohl der Meisterlevel in dem Bereich.

Wenn du also eine IT-Ausbildung hast ist mMn der Betriebsinformatiker HWK inhatlich für die Tonne. Wenn nicht und du jetzt von einem "HWK-Beruf" kommst, dann ist es ein Einstieg in die IT.

Just my 2 cents

Bearbeitet von bigvic
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Ich komme von einem IT-Ausbildungsberuf.

Ok, das mit Vollzeit mag von Region zu Region unterschiedlich sein.

Laut dieser Quelle hat man mit dem Betriebsinfomatiker eine FH Berechtigung.

Aber du hast recht, auch der Inhalt klingt nicht sonderlich Anspruchsvoll für jemanden der aus einer IT-Ausbildung kommt.

Hat jemand vielleicht schon direkt bei der IT Akademie Bayern Erfahrungen mit dem Operative Professional gemacht, oder kann mir ggf. eine andere Nennenswerte Adresse für den Operative Prof. in Bayern (Oberpfalz/Niederbayern) nennen?

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  • 2 Wochen später...

Meine Antwort kommt zwar etwas spät, aber vielleicht ist sie ja dennoch hilfreich.

Ich habe direkt nach meinem Abschluss zum ITSK die Weiterbildung zum Betriebsinformatiker (HWK) gemacht.

Jene fand ich durchaus interessant und lehrreich. Nach 6 Monaten Vollzeit (in denen man Meister-BAföG beziehen kann) und dem Bestehen der Prüfungen bekommt man einen Abschluss, welcher vom offiziellen Stellenwert dem eines Handwerksmeisters entspricht.

Studium bei der Fernuni Hagen war kein Problem und auch der Wechsel auf eine Präsenzuni hier in Bayern war komplikationslos.

Durch den Meistertitel + Beratungsgespräch an der Uni (nur Informationsgespräch, kein Eignungstest) erhält man die Allgemeine Hochschulreife.

Du kannst also studieren was (Studiengang) und wo (Uni, FH) du willst. Es kommt halt auf das Bundesland und die "normalen" entsprechenden Einschränkungen des Studiengangs an.

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Das klingt jedenfalls ziemlich interessant was du schreibst.

Jedoch kann ich den Betriebsinformatiker in meiner Umgebung auch nur in Vollzeit machen. Würde aber jedoch eine Teilzeit Weiterbildung vorziehen.

Mein Ziel ist nicht unbedingt direkt das Studium, aber eine Studienberechtigung in der Hinterhand zu haben ist mit Sicherheit hilfreich wenn man noch jung ist.

Weiß also jemand wie das Ganze aussieht mit dem Operative Professional und einer Studenberechtigung? Konnte hierzu immer noch nichts aussagekräftiges finden.

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Nach 6 Monaten Vollzeit (in denen man Meister-BAföG beziehen kann) und dem Bestehen der Prüfungen bekommt man einen Abschluss, welcher vom offiziellen Stellenwert dem eines Handwerksmeisters entspricht.

Sorry, aber nach Studium der Infoseite...

Ähnlich dem Meisterbildungssystem im Handwerk umfasst der Betriebsinformatiker (HWK) in beliebiger Reihenfolge und voneinander unabhängige absolvierbare Einzelabschlüsse:

- Professioneller EDV-Anwender (HWK) - früher Computerschein B

- Netzwerk-Service-Techniker (HWK) - früher Computerschein C

- Anwendungsentwickler (HWK)

...frage ich mich, wie du da von einem Meistertitel sprechen kannst... :rolleyes:

Das klingt für mich nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gefördert durch Meisterbafög (wieso auch immer).

Also im Vergleich zu einem IT OP scheint dieser Titel laut der offiziellen Infoseite ein weit (!) niedrigeres Wissensniveau zu vermitteln...:rolleyes:

Ich würde mich da eher an die IHK statt die HWK wenden... :)

Viele Grüße

SoL

P.S.: Erst recht nach Studium der drei einzelnen Kurse:

EDV Anwender Kurs

Netzwerkservicetechniker

Anwendungsentwickler

Diese Inhalte geben bestenfalls ein breites Querschnittswissen (Netzwerker + Anwendungsentwickler + Webentwickler) und erstrecken sich über ein viel zu großes Gebiet, als dass man tiefergehend in insgesamt 6 Monaten eintauchen könnte.

Mir ist diese Weiterbildung zutiefst suspekt und ich würde hier abraten...

Bearbeitet von SoL_Psycho
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Weiß also jemand wie das Ganze aussieht mit dem Operative Professional und einer Studenberechtigung? Konnte hierzu immer noch nichts aussagekräftiges finden.

Ich würde da mal deine IHK oder das Kultusministerium fragen, aber der OP sollte ebenfalls "Meister" sein und in Bayern kann man damit tatsächlich ALLES studieren, selbst Medizin ... Hochschulen - Nun dürfen Malermeister Medizin studieren - Bayern - sueddeutsche.de

Wegen deiner Hochschulszugangsberechtigung ist der Absatz wichtig ...

Die neue Regelung, die das bayerische Kabinett am Dienstag verabschiedet hat und die zum Wintersemester 2009/10 in Kraft treten soll, sieht vor, den jährlich 22.000 Gesellen mit dreijähriger Berufserfahrung die fachgebundene und den 4600 Handwerksmeistern die allgemeine Hochschulreife zu verleihen.
... d.h. mit einer Ausbildung und 3 jahren Berufserfahrung hast du die fachgebundene Hochschulreife und kannst an jeder bayrischen Uni Informatik studieren. Bearbeitet von bigvic
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Sorry, aber nach Studium der Infoseite...

...frage ich mich, wie du da von einem Meistertitel sprechen kannst... :rolleyes:

Da er offiziell dem Meistertitel gleichgestellt ist?

Da die besten 20% aller bayerischen Absolventen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten?

Da die Unis in Bayern ihn als Meisterabschluss anerkennen?

Wie du persönlich die Tiefe der Weiterbildung bewertest ist natürlich deine Sache.

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Worum geht's hier überhaupt? Um die Hochschulzugangsberechtigung oder um eine ernst zu nehmende IT-Weiterbildung? Selbst wenn man mit dem Betriebsinformatiker (HWK) zu einem Hochschulstudium zugelassen wird, bleibt doch recht fraglich, wie gut er denn tatsächlich auch auf das Studium vorbereitet.

Ich halte die Gefahr für recht groß, dass sich mit diesem Betriebsinformatiker (HWK) das Studium als kaum schaffbar herausstellt. Dann kannst du keine von der Wirtschaft anerkannte Weiterbildung vorweisen, hast viel Zeit und Geld investiert und dabei noch nicht mal viel gelernt. Ich würde bei einer Weiterbildung die Hochschulzugangsberechtigung zwar als interessantes Plus oder auch als Voraussetzung betrachten, aber ich würde die Weiterbildung nicht als das einfachste Sprungbrett in den Hörsaal "missbrauchen".

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Also ....

Ich habe hier nicht vor den Betriebsinformatiker (HWK) auf Biegen und Brechen zu verteidigen. Warum auch?

Sollte der Operative Professional so toll sein, dann sollen die Leute diese Weiterbildung machen.

Hat hier jemand wirkliche Erfahrung wie diese Weiterbildungen bei den Betrieben anerkannt sind oder wird hier nur spekuliert?

Vampyr hat nach Erfahrungsberichten gefragt und die kann ich eben nur für den Betriebsinformatiker (HWK) bieten (wer den OP gemacht hat kann sich ja gerne einbringen).

Man reißt sich in der Zeit bestimmt kein Bein aus, aber 6 Monate Solitär spielen ist es auch nicht.

Die Prüfung sollte jeder schaffen können und ja es sind hauptsächlich Quereinsteiger in den Kursen (jedoch auch Leute mit IT Ausbildung).

Die Definition eines IT Meisters nach Wissensstand finde ich eh etwas schwierig zu bestimmen. Dafür hat die IT zuviele Bereiche.

Ein Meisterkurs, welcher alle Bereiche bis in die tiefsten Tiefen abdeckt würde wohl Jahre gehen.

Im Kurs "Professioneller EDV-Anwender" fühlt man sich in der Tat zum Profisekretär ausgebildet.

Persönlich finde ich die erweiterten Kenntnisse in Office allerdings durchaus nützlich.

Kommen wir zum "Netzwerk-Service-Techniker":

OSI-Modell und Subnetting wurde nur gestreift (kein Vergleich zur BS).

Linux Shell Befehle, Windows Server 2008 R2 und Exchange Server war für mich jedoch interessant, da ich weder im Betrieb noch in der BS als ITSK damit viel zu tun hatte.

Rechtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte kamen viel zu wenig dran.

Kurs "Anwendungsentwickler":

- VBA und VB.net gelernt (Neuland für mich)

- PHP wurde besser vermittelt als in der BS

- SQL mau im Vergleich zur BS / Betrieb

Mir ging es nach dem IHK Abschluss um den Hochschulzugang (habe MR).

Die Wahl bestand also zwischen BOS und Betriebsinformatiker (HWK).

BOS:

+ Mathevorbereitung aufs Studium

+ kostenlos

- mind. 1 Jahr

- bei Aufgabe des Studiums: naja ... höheren Schulabschluss

Betriebsinformatiker (HWK):

- keine Mathevorbereitung

- Kosten

+ 6 Monate

+ bei Aufgabe des Studiums: zumindest eine Weiterbildung in der IT gemacht

Ob man für das Studium vorbereitet ist?

Wie soll man die Frage beantworten? Das wird sich wohl zeigen. Das driftet allerdings in die Richtung "Soll man ohne Abi studieren dürfen?" ab.

Als Sprungbrett missbrauchen?

Kann ich nicht nachvollziehen. Der Gesetzgeber hat ja extra die Möglichkeit geschaffen als Meister direkt ein Studium aufnehmen zu dürfen.

Soll man x Jahre durch eine Anstandsfrist verschenken?

Wäre die Studienberechtigung nicht mein primäres Ziel gewesen, so hätte ich übrigens weder den Betriebsinformatiker (HWK) noch den OP gemacht.

Mein Fokus wäre auf IT Zertifikaten wie LPIC, CCNA, ISTQB usw. gelegen.

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