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Vorstellungsgespräch Gehaltsfrage


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Hallo zusammen,

Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Fachinformatiker für Systemintegration bin aber leider mit dem Gehalt und anderen Dingen nicht mehr zufrieden und schaue mich deshalb derzeit nach einem neuen Job um. Ich habe demnächst auch schon ein Vorstellungsgespräch und wollte mal euren Rat bzgl. dem eventuellen Gehaltsgespräch hören =) Wär schön, wenn ihr mir eure Einschätzungen nennen könnten.

Alter: 22

Wohnort: Baden-Württemberg (kleines Dorf)

letzter Ausbildungsabschluss: Fachinformatiker f. Systemintegration 2010

Berufserfahrung: ca. 1,5 Jahre als Fachinformatiker f. Systemintegration

Vorbildung: Realschule

Arbeitsort: ca. 20km von hier entfernt in einer Kleinstadt

Grösse der Firma: ca. 2.500 Mitarbeiter in verschiedenen Standort

Tarif: nicht bekannt

Branche der Firma: Industrie

Arbeitsstunden pro Woche: noch nicht bekannt

Gesamtjahresbrutto: noch nicht bekannt

Anzahl der Monatsgehälter: noch nicht bekannt

Anzahl der Urlaubstage: noch nicht bekannt

Sonder- / Sozialleistungen: noch nicht bekannt

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich):

- Administration von diversen Applikationen und Servern

- Mitarbeit an Projekten rund um Servervirtualisierung

- Administration von Webservern

...

Wollte fragen, was man hier im Gespräch als Gehalt ansetzen sollte. Hatte so ca. an 36.000/Jahr gedacht. Ist das realistisch?

LG IT1

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Du wirst idR gefragt werden, was du bisher verdienst. Je nachdem wie gross der Sprung ist wird dein Gegenüber nachfragen, wieso du das für gerechtfertigt hälst. Bereite dich darauf vor. Du kannst ja im Gespräch sagen, dass du dir zwischen 36-38k p.a. vorstellst, je nach Sonderleistungen (wie z.B. VWL, etc). Damit gibst du dem Personaler Spielraum.

Bearbeitet von bigvic
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Müssen musst garnichts. Aber die Frage ist üblich und wenn du den Job willst, dann wirst du sie auch beantworten - da du ansonsten wohl raus bist. Und lügen würde ich nicht, da der neue Arbeitgeber ja deine Lohnsteuerkarte bekommt und da genau sieht, was du bisher verdient hast.

Wie das mal mit ELStAM läuft (ist noch Zukunft oder?) weiss ich nicht, aber da kann bestimmt jemand kompetente Auskunft geben, ob der neue AG immernoch sieht, was man beim alten AG verdient hat.

Bearbeitet von bigvic
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Müssen musst garnichts. Aber die Frage ist üblich und wenn du den Job willst, dann wirst du sie auch beantworten - da du ansonsten wohl raus bist. Und lügen würde ich nicht, da der neue Arbeitgeber ja deine Lohnsteuerkarte bekommt und da genau sieht, was du bisher verdient hast.

Wie das mal mit ELStAM läuft (ist noch Zukunft oder?) weiss ich nicht, aber da kann bestimmt jemand kompetente Auskunft geben, ob der neue AG immernoch sieht, was man beim alten AG verdient hat.

Das mit der unbedingten beantwortung der Gehaltsfrage möchte ich so nicht unterschreiben.

Ich habe mein aktuelles Gehalt nie benannt. bei meinem ersten Wechsel wäre ein Gehaltssprung um 50% bestimmt nicht möglich gewesen, hätte ich mein aktuelles Gehalt beziffert.

@Lohnsteuerkarte: täusch ich mich oder wird für 2012 garkeine Lohnsteuerkarte mehr ausgestellt ?

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Das mit der unbedingten beantwortung der Gehaltsfrage möchte ich so nicht unterschreiben.

Ich habe mein aktuelles Gehalt nie benannt.

Was antwortest du auf die eindeutige Frage: Was ist ihr derzeitiger Jahresbruttolohn?

Edit: Ich hab gelesen, dass inzwischen der neue AG keine Infos mehr über das Einkommen beim alten durch die Lohnsteuerkarte erhält. Insofern kann man bei der Antwort auch etwas kreativ sein ;)

Bearbeitet von bigvic
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Was antwortest du auf die eindeutige Frage: Was ist ihr derzeitiger Jahresbruttolohn?

Edit: Ich hab gelesen, dass inzwischen der neue AG keine Infos mehr über das Einkommen beim alten durch die Lohnsteuerkarte erhält. Insofern kann man bei der Antwort auch etwas kreativ sein ;)

Da bin ich dann ehrlich und antworte "Darüber möchte ich nicht sprechen."

HRler haken dann gerne ein zweites mal nach, sind sehr überrascht aber das Thema war dann auch erledigt.

Geschadet hat es mir zumindest nicht.

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Auf die Gehaltsfrage kann man immer die Gegenfrage stellen (zumindest in einer großen Firma), ob es einen Tarif gibt. Ansonsten sollte man den Betrag in Bezug auf eine 40-Stunden Woche fordern und für den Fall, dass die regelmäßige Arbeitszeit von 40 Stunden abweicht, analog zur Abweichung weniger oder mehr fordern.

Hast du vorher weniger Verdient, kannst du deine Lohnforderung auch damit argumentieren, was dir andere potenzielle Arbeitgeber so in den Raum stellen, falls es zu einer Anstellung kommt (und dabei geldwerte Vorteile wie eventueller Firmenwagen oder Betriebsrente ruhig mit einrechnen).

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Sowas ist unhöflich und ausserdem signalisiert es, dass man nicht weiss was man will. Also gleich 2 Minuspunkte. Ich kann von so einem rumgeeiere nur abraten.

Das kann ich nur unterschreiben. Es ist einfach unprofessionell, sein Gehalt nicht verraten zu wollen - wenn Du im Laden etwas kaufen möchtest, fragst Du doch auch nach dem Preis bzw. er ist bereits sichtbar angegeben. Dann lieber souverän ein etwas höheres Ist-Einkommen nennen. Falls dieses im Nachhinein doch einmal in Frage gestellt werden sollte (unwahrscheinlich), gibt es viele vernünftig klingende Ausreden, warum der Wert z.B. auf der Gehaltsabrechnung oder Lohnsteuerkarte zuletzt geringer ausgefallen ist: der Bonus ist weggefallen, die Mehrarbeit hat man abgefeiert anstatt sie auszahlen zu lassen, die Sonderzahlungen sind in die betriebliche Rentenversicherung geflossen u.ä.

;)

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Also, wenn man schon beim Vorstellungsgespräch lügen muss und sein aktuelles Gehalt nach oben korrigiert, dann sollte man sich fragen ob das eine gute Voraussetzung ist um dort anzufangen.

Falls der Arbeitgeber dann doch mal eine Abrechnung sieht, muss man sich neue Lügen ausdenken (Bonus etc...).

Wieso kann man nicht sagen, dass man aus Respekt vor seinem alten Arbeitgeber keine Gehaltsangabe macht? Manchmal steht so etwas als (wahrscheinlich aber unwirksame) Klausel im Arbeitsvertrag drin. Davon abgesehen könnte es auch sein, dass die beiden Unternehmen in Konkurrenz stehen, und wenn der neue Arbeitgeber weiss, was der alte Arbeitgeber für Gehälter zahlt, ist das ein kleiner Wettbewerbsvorteil (so würde ich zumindest denken und entsprechend argumentieren).

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Gehaltssprünge von 50-100% sind kaum möglich wenn man sein aktuelles Gehalt nennt. Da die Firma Dir auch nicht sagen wird "Wir quetschen euch bis auf's Blut aus und sparen wo es nur geht um Profit zu machen" oder alle negativen Seiten der Stelle offen legt, kannst Du beim Gehalt getrost ansetzen wo Du willst. Wenn Du es der Firma wert bist, wird sie es zahlen. Und wenn nicht, dann nicht. Du bist der, der evtl. am meisten leidet (Wechsel der Firma, Probezeit, Ungewissheit und ggf. Kündigung noch in der Probezeit) wenn etwas schief geht. Die Firma setzt dich auf die Straße und holt sich einen neuen Bewerber. Dieses Risiko für 10% mehr Gehalt? Sicher nicht.

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Das kann ich nur unterschreiben. Es ist einfach unprofessionell, sein Gehalt nicht verraten zu wollen -

Es ist ein Unterschied seinen Preis nicht zu nennen (Gehaltsvorstellung) und seinen bisheriges Gehalt nicht nennen zu wollen. ersteres ist unprofessionell Zweiteres dein gutes Recht, da man ganz sicher dies als Basis nehmen wird und nicht deinen wirklichen Wert.

Souverän und beharrlich gesagt, dass man das bisherige Gehalt nicht nennen möchte stellt das meiner Erfahrung nach kein Problem da.

wenn Du im Laden etwas kaufen möchtest, fragst Du doch auch nach dem Preis bzw. er ist bereits sichtbar angegeben. Dann lieber souverän ein etwas höheres Ist-Einkommen nennen. Falls dieses im Nachhinein doch einmal in Frage gestellt werden sollte (unwahrscheinlich), gibt es viele vernünftig klingende Ausreden, warum der Wert z.B. auf der Gehaltsabrechnung oder Lohnsteuerkarte zuletzt geringer ausgefallen ist: der Bonus ist weggefallen, die Mehrarbeit hat man abgefeiert anstatt sie auszahlen zu lassen, die Sonderzahlungen sind in die betriebliche Rentenversicherung geflossen u.ä.

;)

Das ist dann Lügen und wirklich unprofessionell.

Effektiv haben wir hier gelernt, dass es einige Möglichkeiten gibt auf die Gehaltsfrage zu reagieren.

Wer was wann, wie anwendet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Die Basis ist die ausgeschriebene Stelle und das sollte auch immer die Argumentationslinie sein, egal ob man sein bisheriges Gehalt nennt oder ob man sich strikt weigert.

Das ist korrekt! Sollte.

fiktives Beispiel.

Wert der Ausgeschriebenen Stelle 50.000

bisheriges Jahresgehalt des Bewerbers 25.000

Bewerber fordert 55.000

>>Ich tippe stark darauf, dass die Verhandlungen deutlich besser ausgehen, wenn das aktuelle Gehalt nicht bekannt ist.

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