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Da erkennt die Welt (unter anderem auch der amerikanische Präsident Obama), dass der "war on drugs" gescheitert ist; Da erwägen die konservativen[sic!] Staatschefs aus Südamerika die Legalisierung aller Drogen; prominente deutsche Juristen und Kriminaler fordern die Entkriminalisierung von Konsumenten; Die FAZ, die bürgerlich-Konservative Stimme der politischen Bundesrepublik, verfasst einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema .....

und was hat die Berliner CDU zum Thema beizutragen? :upps Berliner CDU will Kiffer härter verfolgen

@mods: ist das schon politik?

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Also, ich weiss nicht, ob man Deutschlandweit gehörte Wahlkampfpolitische Aussagen einer Legalitätsvergrößerung von Drogen unbedingt mit den speziellen Problembezirken in den Berliner Kiezen vergleichen kann.

Eine Legalisierung und damit eine Anerkennung in der Gesellschaft von Drogenkonsumenten steht halt nunmal im Konflikt mit der (potentiell AIDS-behafteten) Spritze im Sandkasten des Spielplatzes vor der Kita.

Beides ist Politik in ihrer jeweiligen Ebene und beides hat sicher eine Existenzberechtigung im Mediendschungel dieser Republik.

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Eine Legalisierung und damit eine Anerkennung in der Gesellschaft von Drogenkonsumenten steht halt nunmal im Konflikt mit der (potentiell AIDS-behafteten) Spritze im Sandkasten des Spielplatzes vor der Kita.

Die fachwelt ist sich eigendlich einig, dass die prohibitionspolitik zu teuer und und nicht wirksam ist. große teile davon sind sogar der meinung, dass die kriminalisierung von konsumenten (hier ist besonders der kleine gelegenheitskiffer gemeint) einer sinvollen präventionspolitik im wege steht.

ebenfalls einig ist man sich, dass drogen nicht unkontrolliert abgegeben werden sollen. im gespräch waren mal apotheken oder ein "drogenführerschen".

die spritze im sandkasten wird man nie verhindern können, egal, welche drogenpolitik gemacht wird....:(

bearbeitet von Darth_Zeus
Den politischen Teil entfernt.

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Beim "war on drugs" wie du ihn nennst geht es allerdings nicht ums Kiffen oder sowas sondern um die harten Drogen wie Heroin und sowas und da kann/sollte man imho nicht so einfach sogen "naja machen wirs halt legal".

Beim Kiffen kann man meinetwegen drüber reden, das ist ja auch nicht schlimmer als trinken.

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Beim Kiffen kann man meinetwegen drüber reden, das ist ja auch nicht schlimmer als trinken.

Wie hat es Stefan Raab mal so schön ausgedrückt:

Lieber begegne ich in einer dunklen Gasse 3 bekiffte Leute als 3 besoffene...

Suchtmittel sind alle sch.... das steht ausser Frage, aber ich finde solange ich keinen Schade und mir selbst auch nicht wirklich (ich glaub nen Alkoholiker zerstört sich 10 mal mehr als nen Kiffer) sollte man das alles nicht so eng sehen.

In Holland war es damals so das in den Stadien Bier verboten war aber Kiffen erlaubt :D

Das sagt doch auch einges aus. Davon ab, wenn ich dran denk wieviel Geld sich der Staat da in die Tasche stecken könnte... Da braucht man dann nicht über PKW-Maut diskutieren...

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Beim "war on drugs" wie du ihn nennst geht es allerdings nicht ums Kiffen oder sowas sondern um die harten Drogen wie Heroin und sowas und da kann/sollte man imho nicht so einfach sogen "naja machen wirs halt legal".

Beim Kiffen kann man meinetwegen drüber reden, das ist ja auch nicht schlimmer als trinken.

du hast eigendlich genau ins schwarze getroffen! viele, viele menschen, die sich mit der drogenproblematik auskennen stellen fest, dass die ziele, die mit dem "war on drug" -Heroin, Kokain, Meth und all die richtig fiesen sachen- erreicht werden sollten, z. b. weniger drogentote, weniger konsumenten usw. nicht erreicht werden. im gegenteil: es gibt einen miliardenschweren schwarzmark ohne kontrolle über die qualität der drogen, es gibt beschaffungskriminalität, zig tausende tote polizisten und rebellen in südamerika, etliches an ressourcen (geld, polizei und richter) ist gebunden um 10 gramm haschisch zu verfolgen und seit jahren steigende zahlen an konsumenten und drogentoten.

Diese ressourcen könnte man freisetzten und das geld in therapie und prävention stecken. und die richter könnten sich um richtige verbrechen kümmern und müssten nicht einem 16jährigen die zukunft mit einer vorstrafe verbauen, weil er ein paar gramm gras in der tasche hat.

diese repressionspolitik wird seit 30 jahren praktiziert - ohne nennenswerten erfolg. was erwartet sich die politiker, die niedrigere grenzwerte fordern für einen effekt?

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Du schmeißt die Dinge aber wieder durcheinander bzw. sprichst du am Anfang von den harten Drogen und argumentierst später mit Haschisch dagegen.

Sicherlich stimmt das das vorallem in Südamerika (Mexiko) in den letzten Jahren der verstärkte Kampf gegen die Drogenkartelle sehr viel mehr Tote gefordert hat als die ganzen Jahre davor und wahrscheinlich auch mehr als da an Drogenopfern gewesen sind.

Trotzdem ist das der Richtige weg dagegen vor zu gehen bzw. müsste wahrscheinlich noch viel intensiver gegen die Kartellköpfe vorgegangen werden. Denn kein gewissenhafter Staat kann meiner Meinung nach solche Drogen die in kürzester Zeit so abhängig machen und den menschlichen Körper total zerstören legalisieren oder die Bekämpfung einstellen.

Aber niemand führt einen solchen Kampf wegen Haschisch.

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Aber warum sollten die rezepte, die gegen harte drogen versagt haben, auf einmal bei weichen drogen funktionieren? das ist doch der punkt, auf den ich hinaus will....

mit legalisierung meine ich nicht, dass in zukunft jeder seine drogen völlig unkontrolliert im supermarkt kaufen kann. weiterhin bedeutet es nicht, dass der staat die "bekämpfung" einstellen soll.

lediglich der umgang mit den "unvermeidlichen drogen" sollte anders sein.

* Der Staat könnte die qualität der substanzen steuern (so wie er es auch bei medikamenten tut)

* Der Staat müsste nicht zig milionen in unnütze repressionshandlungen investieren, die das problem nicht lösen (wie gesagt, polizei, staatsanwalt und richter sind damit beschäftigt, jugendliche zu verfolgen, die ein paar joints rauchen.

* Der staat könnte steuern auf drogen erheben (tut er ja auch bei alk und zigaretten)

* der stets klamme staat könnte mit dem eingesparten und dem durch steuern eingenommen geld thearpien und präventionsmaßnahmen finanzieren, für die vorher kein geld da war

* man könnte sozialversicherungspflichtige arbeitsplätze schaffen (hopfen für bier oder reben werden auch von bauern angebaut)

* man könnte der organisierten kriminalität einen ganz dicken strich durch die rechnung machen, wenn diese keine einkünfte aus drogenverkäufen mehr hätte

Aber niemand führt einen solchen Kampf wegen Haschisch.

die berliner %konservativePartei versucht ja nicht, den druck auf die produzenten oder die großen fische zu erhöhen, sondern bei denen, die potenziel unterstützung brauchen (seis in form von aufklärung, oder prävention oder bei unbedenklichem konsum guter stoffqualität)

noch mal meine frage: was bringt es, kiffer härter zu bestrafen?

--

btw: eine ähnlich "sonderbare" gedankenstruktur findet man doch auch bei dem thema urheberrecht. die einen wollen es so lassen wie es ist, weil künstler geld verdienen sollen. letztendlich läuft das darauf hinaus, dass alle pakete, die über den draht laufen, gescannt werden und die erlaubte privatkopie oder die sinnvolle kopie an schulen und unis kriminalisiert werden. andere wollen eine anpassung der urheberrechts, um einfach anderen umständen gerecht zu werden, weil sich die bestehenden werkzeuge als nicht zielführend erweisen. auch sie argumentieren, dass der künstler weiterhin verdient.

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Interessanter Artikel. Aber das unterstützt ja eher den Vorschlag Cannabis zu legalisieren da so die Qualität viel besser sichergestellt werden kann und somit andere schädliche Substanzen vermieden werden.

Allerdings sollte so etwas wenn überhaupt nur mit entsprechenden Aufklärungskampangen einhergehen die bewusst machen das es nur weil es plötzlich legal ist, nicht ungefährlich ist oder nicht süchtig macht.

* man könnte der organisierten kriminalität einen ganz dicken strich durch die rechnung machen, wenn diese keine einkünfte aus drogenverkäufen mehr hätte

Ich glaube nicht das die ihr großes Geld mit Cannabis&Co verdienen

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Ich möchte folgende Überlegung mit in die Diskussion einbringen:

Rauschgift: Cannabis ist die am stärksten unterschätzte Droge - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

Kann der Artikel recht haben? Ich finde ihn zumindest nachdenkenswert.

Naja, es ist Springers Welt. Aber von schlimmen Folgen steht da auch nix. Außer Krankenhauseinweisung, aber das muss nicht unbedingt was schlimmes heißen, vielleicht bringt man die Kinder auch heutzutage nur schneller ins Krankenhaus als früher.

Und dass die Dealer das Zeug mit Rattengift strecken kann man durch legalisierung beikommen. Wenn sich jeder sein Gras selbst anbaut...

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Generelle Legalisierung von Cannabis - ich weiss nicht.

Was man bei der Suche nach Cannabis einspart geht fuer die verstaerkten Verkehrskontrollen drauf, die dann benoetigt werden mMn.

Als Medizin fuer Krebspatienten bin ich auf jeden Fall fuer die Legalisierung.

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Cannabis ist die am stärksten unterschätzte Droge
würde gerne mal wissen, wie man das misst.... aber sicher ist eins: dadurch, dass drogen verboten sind muss / kann man keine keine prävention zum saver use machen. das würde sich widersprechen. generell werden die gefahren von drogen und cannabis in den schulen kaum besprochen.

Allerdings sollte so etwas wenn überhaupt nur mit entsprechenden Aufklärungskampangen einhergehen die bewusst machen das es nur weil es plötzlich legal ist, nicht ungefährlich ist oder nicht süchtig macht.

sehe ich auch so. es gab mal ideen eines "drogenführerscheins" man muss da für die sachen, die man konsumieren möchte ein paar stunden unterricht nehmen und sich über gefahren, dosierhinweisen usw aufklären lassen. das wird dann auf einem zettel mit offiziellem stempel bestätigt und nur damit kann man dann in der apotheke eben diesen einen stoff bekommen.

Ich glaube nicht das die ihr großes Geld mit Cannabis&Co verdienen

ich meinte da auch legalisierung aller drogen. hier in berlin gerade ganz aktuell: motoradclubs! drogen, prostitution, waffenhandel. die hätten ein standbein weniger....

Als Medizin fuer Krebspatienten bin ich auf jeden Fall fuer die Legalisierung.

man hat in den 50er und 60er jahren schon erfolg versprechende experimente in der psychologie und psychiatrie mit stoffen wie mdma und lsd durchgeführt. depressionen und andere krankheiten können damit evtl durchbrochen werden. auch diese versuche sind aufgrung der "nicht verkehrsfähigkeit" der stoffe nicht mehr möglich.

Breaking Bad
coole serie. hab gerade die erste staffel gesehen. leider versteh zu wenig von dem slang und den chemischen vokabular, um sie im original zu schauen...:(

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sehe ich auch so. es gab mal ideen eines "drogenführerscheins" man muss da für die sachen, die man konsumieren möchte ein paar stunden unterricht nehmen und sich über gefahren, dosierhinweisen usw aufklären lassen. das wird dann auf einem zettel mit offiziellem stempel bestätigt und nur damit kann man dann in der apotheke eben diesen einen stoff bekommen.

ja sowas zum Beispiel. Das Problem könnte nur sein wenn man es zu umständlich machen könnten viele doch wieder auf alternative Bezugsquellen zurückgreifen.

ich meinte da auch legalisierung aller drogen.

gut, davon halte ich ja wie gesagt nichts.

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Wieso? Scheint doch ne einfache Möglichkeit zu sein Geld zu verdienen und dabei erlebt man wenigstens auch noch was.

In der Referenz gehst du aber nicht auf die moralische Frage ein, ob du bei der Produktion von Stoffen, die Menschen vernichtet beteiligt sein möchtest oder nicht.

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