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Gehaltsvorstellung nach Umschulung mit vorheriger Berufserfahrung

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Hallo liebe Community,

 

Ich schließe dieses Jahr meine Umschulung zum FIAE ab und bereite nun Bewerbungen vor.

Dabei bin ich darauf gestoßen dass viele Firmen schon im Anschreiben gleich eine Gehaltsvorstellungen haben wollen.
Ich habe mich ein bisschen auf dem Stellenmarkt in meiner Umgebung umgesehen
und bei einigen Stellen stehen die möglichen Verdienste dabei (40k -65k).

Meine Frage nun: Wo kann ich mich einordnen?

Hier ein bisschen etwas über mich:

Derzeit Umschulung zum FIAE - Ende Sommer 2017. Berufsschulzeugnis Durchschnitt 92%.
Letzte Tätigkeit:  Systemadministrator 4,5 Jahre bei örtlichen Unternehmen (Quereinstieg, Gutes Arbeitszeugnis vorhanden, Austritt weil Standortschließung)

Gewünschte Tätigkeit:

Systemadministrator
(mittem im FIAE Lehrgang gemerkt dass mir das zwar liegt aber festgestellt dass ich das doch nicht Hauptberuflich machen will)

Standort:
Inhouse ohne Reisebereitschaft

Arbeitszeit:
Vollzeit

Ich freue mich auf eure Antworten.

 

bearbeitet von Tehrob

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Hi Tehrob,

in Kurzfassung bist Du also ein Admin mit ein paar Jahren Berufserfahrung in kleinen(?) Unternehmen, einer Ausbildung und ohne Reisebereitschaft.
Da würde ich sagen irgendwas zwischen 35 und 45k.
Das hängt von Deinem Können, der Region und Co. ab.

Mehr als 45k ist als Admin erfahrungsgemäß nur schwer zu kriegen.
Wenn dann eher über Studium, Zertifikate oder Reisebereitschaft als Consultant.

 

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Hi Erraddicator,

Mein letztes Unternehmen war ein mittelständisches aber ich denke das macht jetzt keinen Unterschied.
Zwischen 35k und 45k ist ja doch eine recht große Spanne wie ich finde.

In der Bewerbung sollte denke ich schon ein fixer Betrag stehen, 35-45k suggeriert ja dass ich auch mit 35k auskomme. Wieso also 45k zahlen? :D

Ich habe für mich gehofft dass ich irgendwo bei 41-42k landen könnte.
Ist das realistisch?
 

bearbeitet von Tehrob

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vor 2 Stunden schrieb Tehrob:

Ich habe mich ein bisschen auf dem Stellenmarkt in meiner Umgebung umgesehen
und bei einigen Stellen stehen die möglichen Verdienste dabei (40k -65k).

vor 33 Minuten schrieb Tehrob:

Ich habe für mich gehofft dass ich irgendwo bei 41-42k landen könnte.
Ist das realistisch?

Hi Tehrob,

wir kennen weder die Stellenprofile, Region und alle anderen Faktoren, die den entscheidenden Unterschied zwischen 40 und 60 K ausmachen. 

Bei 4 Jahren einschlägiger Berufserfahrung sind 40 K aber nicht unrealistisch. Trügerisch kann es aber auch sein, dass ein AG dir sogar deine 42K anbietet - alle Sonderzahlungen inkl. - dein eigentliches Jahresbrutto aber nur 38K beträgt, was du auf 12 Monate aufteilen kannst. 

vor 39 Minuten schrieb Tehrob:

Zwischen 35k und 45k ist ja doch eine recht große Spanne wie ich finde.

Aus oben genannten Gründen kann sich das Gehalt realistisch auf 45K steigern lassen. Ich denke mal nach deiner Berufserfahrung zzgl. des durch die Umschulung hoffentlich entstandenen Mehrwissens kann man schon einen Betrag über 40K reinschreiben. Das heißt ja nicht unbedingt, dass du das auch bekommst - aber wenn du 35K reinschreibst, wirst du recht selten mehr bekommen. Über 50K würde ich ohne sichere Arbeitsstelle aber nicht reinschreiben.

 

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vor 22 Stunden schrieb Tehrob:

Meine Frage nun: Wo kann ich mich einordnen?

Hier ein bisschen etwas über mich:

Wie alt bist Du? Hast Du Familie? Welchen Schulabschluss hast Du? Hast Du bereits vorher eine Ausbidlung absolviert? In welcher Region willst Du arbeiten? Was waren die Schwerpunkte Deiner viereinhalbjährigen Tätigkeit vor Deiner ausbildng? Und so weiter und so weiter. Das, was Du geschrieben hast, ist eindeutig zu wenig um eine Aussage zu treffen.

vor 21 Stunden schrieb Errraddicator:

Mehr als 45k ist als Admin erfahrungsgemäß nur schwer zu kriegen.

Wenn dann eher über Studium, Zertifikate oder Reisebereitschaft als Consultant.

Interessant: Meine Erfahrungen sind anders.

vor 20 Stunden schrieb kylt:

Trügerisch kann es aber auch sein, dass ein AG dir sogar deine 42K anbietet - alle Sonderzahlungen inkl. - dein eigentliches Jahresbrutto aber nur 38K beträgt, was du auf 12 Monate aufteilen kannst.

"Eigentliches" Jahresbruttogehalt? - Gibt's nicht!

Der Begriff Jahresbruttogehalt beinhaltet alle Zahlungen. Er wird im Bewerbungskontext verwendet, weil es nicht zwingend dem Monatsgehalt mal zwölf entsprechen muss. Zum Jahresgehalt zählen neben den monatlichen Zahlungen auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Boni. Provisionen oder andere Gratifikationen. Aber das ist auf keinen Fall "trügerisch."

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vor 25 Minuten schrieb MarcoDrost:

Interessant: Meine Erfahrungen sind anders.

Meiner Erfahrung nach, sind viele Fachinformatiker und Systemadministratoren sehr fähige Kollegen in Ihrem Fachgebiet. Es mag aber natürlich sein, dass deine Erfahrung hier variiert, da jede Position genau genommen separat betrachtet werden muss. -Und ja, ich kenne auch nach unten wie nach oben Abweichende Gehälter. 

vor 25 Minuten schrieb MarcoDrost:

"Eigentliches" Jahresbruttogehalt? - Gibt's nicht! Der Begriff Jahresbruttogehalt beinhaltet alle Zahlungen.

Vorweg: Meine Zahlen sind nicht belegbar und eine persönliche Hypothese aus eigener Erfahrung.

Wenn du 9 von 10 frisch ausgebildeten Fachinformatikern fragst, "was wollt Ihr denn Verdienen im Jahr?", wird die Antwort dem entsprechen, was sie auf 12 Monatsgehälter aufgeteilt bekommen möchten. Mir ist durchaus bewusst, dass der Terminus Jahresbrutto auch alle Sonderzahlungen umfasst. Diese Sonderzahlungen empfinde sind allerdings häufig an Bedingungen geknüpft, die wiederum nicht zwangsläufig eintreffen und eignen sich somit leidlich wenig zur Kalkulation der monatlichen Fixkosten.  

vor 25 Minuten schrieb MarcoDrost:

Zum Jahresgehalt zählen neben den monatlichen Zahlungen auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Boni. Provisionen oder andere Gratifikationen. Aber das ist auf keinen Fall "trügerisch."

Ich finde die Intention, dem Bewerber seine Gehaltsforderung zu erfüllen ja sehr löblich. Ich wollte den Themenersteller lediglich auf das Faktum hinweisen, dass eben zum Jahresgehalt nicht nur die 12 Entgelte gehören. - Dies ist ein weit verbreiteter Trugschluss. Ob nun ein Unternehmen mutwillig die monatlichen Fixkosten bewusst senkt und bei 10-30% variablen Gehaltsanteilen auch Einschnitte vornimmt, mag ich hier weder feststellen, noch anprangern. 

Zurück auf den Autor aber, so möchte dieser 40 - 42K erreichen, i.d.R. versteht sich hier eben die Summe, die auch auf 12, maximal jedoch auf 13 Gehälter aufteilbar sein soll. Wenn man Ihm allerdings nun 35 K Fix anbietet + 13. Gehalt + Boni + Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld  = 41K ... natürlich ist das Ergebnis auf das Jahr das gleiche, aber will das der Autor wirklich?

 

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