Veröffentlicht 18. Dezember 20186 j Hallo zusammen, einige wissen bereits, das ich nebenbei Websites mit Wordpress erstelle. Was als Hobby angefangen hat, wird immer mehr zum Nebenberuf. Hauptberuflich übe ich den Job als Systemadmin, was ich sehr sehr gerne mache. Als ich letztens bei einem Kunden vor Ort war, hat der Kunde meiner Firma gefragt ob ich für sie eine Website erstellen könnte (Er weiß das ich es nebenbei mache). Wir sind nur für die Netzwerkinfrastruktur zuständig (Server, Firewall, DSL, Proxy etc) also wäre ich gegenüber meinem Arbeitgeber kein Konkurrent, da wir zwei verschiedene Sachen machen. Wie würdet ihr vorgehen? Bzw. was würdet ihr machen? In meinem Vertrag steht das ich nebenberuflich nicht die gleiche Tätigkeit ausüben darf. Es muss auch gesagt werden das der Kunde gut zahlt.
18. Dezember 20186 j Also. Welcher Wortlaut steht in deinem Vertrag? Wenn Ihr umfassender IT-Dienstleister seid, dann bewegst Du dich auf ganz ganz dünnem Eis, auch wenn ihr bei diesem Kunden nur Switche wartet... Exakt deswegen bin ich in die Inhouse IT gewechselt und habe mit offenen Karten gespielt. Seitdem habe ich diverse kleine Aufträge mit meiner kleinen Firma und bin trotzdem bei einer anderen Firma fest angestellt. Das ginge bei einem IT-Dienstleister eben nicht. Bearbeitet 18. Dezember 20186 j von Nopp
18. Dezember 20186 j War bei mir Ähnlich. Ich hab einen formlosen Antrag für eine Selbstständige Nebentätigkeit gestellt in dem ich genaustens beschrieben habe was ich vor habe. Gab kein problem.
18. Dezember 20186 j Gerade eben schrieb Tearek: War bei mir Ähnlich. Ich hab einen formlosen Antrag für eine Selbstständige Nebentätigkeit gestellt in dem ich genaustens beschrieben habe was ich vor habe. Gab kein problem. Mit Festanstellung bei einem IT-Dienstleister?
18. Dezember 20186 j Autor Was genau in meinem Vertrag steht, schaue ich mir mal heute an. Aber ich werde auch mit offenen Karten spielen und unsern Teamleiter diesbezüglich ansprechen. Bearbeitet 18. Dezember 20186 j von Shanks06
18. Dezember 20186 j Kommt ja immer auf die art der Dienstleistung an oder nicht? wenn sein unternehmen nur Richtung Netzwerk arbeitet und man lieb fragt hat vlt keiner was dagegen. In jedem fall würde ich mir den Nebenjob schriflich genehmigen lassen.
18. Dezember 20186 j vor 19 Minuten schrieb Tearek: Kommt ja immer auf die art der Dienstleistung an oder nicht? wenn sein unternehmen nur Richtung Netzwerk arbeitet und man lieb fragt hat vlt keiner was dagegen. In jedem fall würde ich mir den Nebenjob schriflich genehmigen lassen. Kommt halt auch die Beschreibung der Firmentätigkeit an. Wenn die Firma als Full-Service IT-Dienstleister betitelt wird und das auch im Portfolio stehen hat, wird es halt sehr schwer.
19. Dezember 20186 j Nein, ist gar nicht schwer. Einfach fragen. Mein AG ist ebenfalls Full Service IT-DL und hatte überhaupt kein Problem damit. Wichtig ist halt, dass du mit deinen Tätigkeiten keine direkte Konkurrenz aufbaust. Solange du einen guten Draht zu deinen Vorgesetzten hast, sollte das überhaupt kein Problem sein. Eine kurze E-Mail hat bei mir gereicht.
19. Dezember 20186 j Autor Habe gestern mit meinen Teamleiter gesprochen und der war nicht begeistert das der Kunde von meiner Firma mich nach ner Website gefragt hat. Nächstes Jahr wird dann nen Gespräch stattfinden mit meinem V;orgesetzten. Ich gehe davon aus, das es nicht klappen wird.
21. Dezember 20186 j Kann ich, ehrlich gesagt, gut verstehen. Ich wäre auch nicht begeistert. Mal angenommen du verbockst mit der Website irgendwas und der Kunde springt daraufhin auch bei deinem AG ab ("Mit dem will ich nichts mehr zutun haben!"). An deiner Stelle hätte ich das gar nicht erwähnt. Hat deinen AG ja auch nicht zu kümmern, für wen du dann neben was machen willst. Es geht ja nur darum, dass du nebenbei ein paar Websites hinstellst.
21. Dezember 20186 j vor einer Stunde schrieb paetr87: An deiner Stelle hätte ich das gar nicht erwähnt. Hat deinen AG ja auch nicht zu kümmern, für wen du dann neben was machen willst. Es geht ja nur darum, dass du nebenbei ein paar Websites hinstellst. Das ist das dümmste was du machen kannst, sowas kommt am Ende immer raus, da verplappert sich beim Kunden vielleicht einer oder er wird im Impressum als Verantwortlicher für die Website genannt und jemand stolpert zufällig drüber etc. Das kann richtig ärger geben, also bitte rate Leuten sowas nicht.
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