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Virtualisierung im Homebereich sinvoll?

Frage

Servus,

ich überlege aktuell mir ein NAS zu holen/MINI PC. Mein Plan ist eigentlich folgender ich möchte einen relativ stromsparenden Server haben der es gut mit VM's aushält zu Anfang habe ich mir erstmal gedacht: setzt du ne Proxmox Umgebung auf und lässt da deine VM's drin laufen. Aufjedenfall würde dort eine Nextcloud laufen und eine Win7 VM mit einer Netzlaufwerkfreigabe für meinen PC, dort möchte ich täglich meine wichtigsten Daten syncen heißt ich halte meine wichtigsten Daten aufm Server und aufm Rechner vor ? Wie abwegig ist die Idee ? Natürlich will ich ein perfomantes System haben habe hier noch eine große 1 TB Datengrab so rumliegen und eine schöne schnelle Samsung EVO SSD wo 500 GB draufpassen. Ich weiß das sich meine Idee mit stromsparend und viele Festplatten beißt aber was wäre eure Meinung nach der beste Zwischenweg? Ich möchte halt einfach meine Daten doppelt vorhalten können und nicht abhängig von einem Rechner sein ?

 

VIele Grüße 

iDarksideHDx

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10 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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Hi,

"sinnvoll" hängt freilich von den Anforderungen ab. 🙂 Zum Kauf eines NAS haben mich folgende Kriterien bewogen:

  • Filehosting 24/7
  • Zugriff auf Speicher von verschiedenen Geräten

Zunächst habe ich mit einem Raspberry Pi und einer USB-Platte daran angefangen, aber ich war dann nicht mehr sicher, ob das nicht an irgendeiner Stelle Flaschenhälse bezüglich der Bandbreite geben könnte. Also habe ich 150,-€ für eine WD MyCloud ausgegeben. Darin hält die Daten eine WD "Red" vor, die für den Serverbetrieb hinsichtlich der Lebensdauer ausgelegt ist. Mit einer zweiten könnte ich dort im RAID-Betrieb fahren.

Gut gefällt mir daran:

  • geringerer Stromverbrauch als mein ausgewachsener Desktop-PC
  • optimierte Hardware für den Job
  • vorkonfiguriertes OS und Interface mit Dienst-, Freigabe- und Benutzerverwaltung
  • Option im Cloud-Betrieb auch externen Zugriff zu erlauben (wobei meine Daten dann aber wohl über den WD-Server laufen würden, was ich nicht mögen würde)
  • Support von WD 
  • Backup via USB möglich
  • Man könnte direkt Joomla oder Wordpress hosten, das geht aus dem WD-Shop
  • Hätte ich 'nen Mac, könnte ich Timemaschine für Backups nutzen

Nachteilig finde ich:

  • Betriebssystem lässt sich nicht ohne Garantieverlust anpassen
  • Betriebssystem ist ein ganz seltsam angepasstes Debian, für das ich keine Dokumentation finde
  • Mehr als zwei Festplatten kann ich nicht einbauen
  • Bis heute habe ich nicht herausfinden können, wie ich dort einen Apache Web- oder SQL-Server betreiben kann
  • Es gab wohl ein Problem mit dem Leak eines Backdoor-Zugangs, auf das ich zufällig nach dem Kauf gestoßen bin. 

Dafür benutze ich es:

  • Media-Streaming in der Wohnung (via Handy steuere ich einen MusicPlayerDaemon auf 'nem RasPi, an dem Lautsprecher angeschlossen sind oder direkt aufs Handheld)
  • Filehosting
  • Dateispeicher für alles, was keine allzu kurzen Latenzen braucht 

Worauf ich beim nächsten Kauf achten würde:

  • OS soll auch ein normales Debian sein können
  • Vier Festplatten-Slots ermöglichen dann doch die Option vier Platten im RAID zu fahren
  • ein Display am NAS kann vorteilhaft sein, wenn man die Temperaturen/Auslastung im Blick behalten will
  • Vor dem Kauf nach bekannten Sicherheitslücken suchen.

Backups müssen nach meinem Geschmack automatisch passieren und mir gelang es nicht das in Windows 10 zu realisieren, wusste nicht wie man das einstellen kann. Also gehen kritische Daten halt direkt ins NAS, von dort könnte ich dann, wann immer ich alle halbe Jahre mal dran denke, Backups manuell erstellen oder halt auf RAID wechseln.

Insgesamt finde ich aber, dass sich die Anschaffung gelohnt hat, zumal ich an dem Setup einiges gelernt habe und künftig noch einiges ausprobieren kann.

Hoffe, das hat dir geholfen.

Zu VM-Betrieb kann ich leider nix sagen, aber: Brauchst du das wirklich?

bearbeitet von L3v14than

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Ich habe bei den üblichen NAS Büchsen mit VM-Features die ich bisher so gesehen habe (QNAP, Synology) gemischte Gefühle.

Einerseits ist da viel softwaremäßig "dabei" - aber man hat eben auch wiederum nicht einen low-level Zugriff ins System und "anständige" System kosten auch recht gutes Geld.

Meinen alten "Hauptheimserver"  (HP Microserver N54L von ~2012) habe ich 2016 durch einen Barebone Miniserver von Supermicro (5028D-TN4T) ersetzt. Darauf läuft momentan noch ESXi, überlege aber zu Proxmox zu wechseln, da ich eh ZFS für die HDDs verwende und VMwares ESXi von Release zu Release immer mehr kastriert wird.

Als reines NAS, selbst mit einer Windows VM wäre ein System wie bei mir aber Overkill, denn selbst auf einem kleinen QNAP TS-251+ bekommt man Windows installiert (Ram-Upgrade aber empfohlen) und kann ein paar Kleinigkeiten drauf laufen lassen - nur dran denken das der "Quad-Core-Intel-Prozessor" halt ein Celeron J1900 ist und max. 8GB RAM verwalten kann..

Ein Kollege hat sich vor längerem einen Homeserver von Acer geholt (lief unter Windows Home Server) und war auch zufrieden damit.

GGf. würde ich zur Recherche noch einen Besuch beim Hardwareluxx-Forum im Bereich "(Home-) Server/Workstation Forum", sowie einschlägige Reddits (z.B. r/homelab/, r/HomeServer/) empfehlen - das Angebot an Hardware ist sehr groß und preislich nach oben offen, da sollte man schon etwas genauer als

vor 13 Stunden schrieb iDarksideHDx:

will ich ein perfomantes System haben

drüber nachdenken, was das Ding später mal können soll - und unter welcher Software, wie erweiterbar, in welchem Preisrahmen, etc.  :)

 

 

 

 

 

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Am 4.1.2019 um 20:41 schrieb iDarksideHDx:

...dort möchte ich täglich meine wichtigsten Daten syncen heißt ich halte meine wichtigsten Daten aufm Server und aufm Rechner vor ? Wie abwegig ist die Idee ?...

Gar nicht. Ein Backup zu haben ist immer gut.

 

Kommt halt primär darauf an was du ausgeben willst und auch mit dem System später machen möchtest. Soll es nur zur reinen Datensicherung/Filehosting sein? Dann eher NAS von QNAP etc. Soll es hingegen schon etwas mehr hosten als eine NAS dann z. B einen gebrauchten Dell T20, da eine Samsung EVO rein für die Betriebssysteme und DDR3 RAM ist gar nicht mal so teuer. Dann z. B. 2 x 4 TB WD Red HDD verbauen und z. B. VMware ESXi drauf installieren. Anschließend noch irgendeinen Samba Server irgendeiner Linux Distri drauf konfigurieren und schon kann man mit rsync seinen Rechner sichern.

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Im Netz gibt es viele Artikel über Menschen, die sich ihre Homelab- und NAS-Server mit Ryzen CPUs bauen im Mini ITX-Format, weil günstig, meist stromsparend und schnell. Ich besitze selbst ein Synology NAS, aber man muss natürlich ordentlich Geld in die Hand nehmen, wenn man auch noch Performance und Virtualisierung haben möchte. Daher würde ich mir so eine Kiste mit ECC RAM etc. selbst bauen.

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vor 8 Stunden schrieb D-eath:

Im Netz gibt es viele Artikel über Menschen, die sich ihre Homelab- und NAS-Server mit Ryzen CPUs bauen im Mini ITX-Format, weil günstig, meist stromsparend und schnell. Ich besitze selbst ein Synology NAS, aber man muss natürlich ordentlich Geld in die Hand nehmen, wenn man auch noch Performance und Virtualisierung haben möchte. Daher würde ich mir so eine Kiste mit ECC RAM etc. selbst bauen.

Ich fahre mit einem gebrauchten Dell T20 mit 32 GB RAM, SSD für die VMs und HDD als Datastore sehr gut. Für den Heimbereich absolut ausreichend, wenn nicht sogar vom RAM her und der Xeon CPU sogar etwas überdimensioniert. Auch damit kann man einiges inkl. Win10 oder Server 2016 sehr gut parallel betreiben. Den T20 Server hatte ich aus der Bucht gebraucht für 320 € geschossen. Da kann man aus meiner Sicht nicht viel verkehrt machen und Ryzen CPU im selber Bau dürfte teurer kommen...

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Hab zu Hause neben eine Syno-Nas noch einen alten HP N40L den ich ebenfalls dafür genutzt habe. Allerdings habe ich das mit dem Server aufgegeben, da für zu Hause nicht wirklich VM genutzt werden müssen die ständig online sind. Dafür gibts nen NAS und als zweites Gerät ein Raspi.

Allerdings macht so ein Homeserver recht viel Spaß, da du viel damit machen kannst.

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die andere Frage ist ob nicht daheim nen reines NAS für Backup und Zentral verfügbare Daten richtig ist.

Und dann z.B. bei Hetzner aus der Fundgrube nen alten Server holen der 24/7 Online ist und auch entsprechend Leistung hat. Der ist extern erreichbar und kostet auch nicht die Welt.

Wir haben so einen für 30€ im Monat am Laufen. Sind 360€ pro Jahr. also alle 3 Jahre kommt nen 1.000er zusammen.

Wenn ich nun den Preis für nen Homeserver rechne + Strom etc. dann wird das nicht wirklich billiger.

 

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Ich habe zurzeit eine Dell T7500 als Heimserver. 2x Xeon 5650, 48 GB Ram, 3ware/LSI Megaraid als Raid 5 mit 4 TB. Leider verbraucht dieses Monster 180 Watt! Das ist ca. 1 € am Tag nur für Strom. Bin auch noch auf der suche nach einer billigeren Lösung vom Stromverbrauch her. DIe Leistung ist top, keine Frage, aber 360 € Strom im Jahr finde ich viel.

 

Was ziehen eure Systeme so an Leistung?

bearbeitet von roonix

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Ich betreibe noch immer einen Raspi mit zusätzlicher Festplatte als Datengrab. Der kleine hat den Vorteil, dass äußerst stromsparend und wenig Platz wegnehmend(liegt hinter dem Router). Allerdings hat man äußerst schnell mal Einbußen in der Performance, wenn man mehr als eine Anwendung am laufen hat. Momentan läuft er aber stabil mit einem Apache2 und Nextcloud. Vor kurzem habe ich auch probiert einen Plex-Server auf dem Gerät zu betreiben, aber das war dann doch zu viel des Guten. Lag zwar unter anderem an meiner niedrigen Bandbreite, aber auch daran, dass die CPU nicht mehr ganz mit kam.

Ansonsten bin ich nach wie vor sehr zufrieden damit. 

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