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pantrag_fisi Projektantrag: Einführung eines Help-Desk-Systems für die Bearbeitung von Supportanfragen

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Hallo zusammen,

ich mache eine Ausbildung zum FISI und in ein paar Tagen muss ich meinen Projektantrag hochladen. Hier wäre mal mein erster Entwurf. Über Kritik und Vorschläge wäre ich sehr dankbar :) 

 

1.    Thema

Einführung eines Help-Desk-Systems für die Bearbeitung von Supportanfragen

2.    Termin

?? - ??

3.    Projektbeschreibung

Die interne IT-Abteilung der XXX besteht aus 7 Mitarbeitern und betreut derzeit ca. 250 Mitarbeiter. Supportanfragen werden derzeit telefonisch über eine zentrale Hotline oder die Durchwahlen der jeweiligen Mitarbeiter, per E-Mail oder auf Zuruf gestellt. So gehen einige Anfragen unter oder es wird mehrfach darauf reagiert. Eine Historie bzw. Dokumentation ist nicht vorhanden.

Daher wurde ich beauftragt, ein Ticket-System einzuführen, damit die Mitarbeiter der IT eine zentrale Datenbank für Supportanfragen und eine Historie bereits bekannter Probleme haben.

 

Ziel ist es, dass die internen Mitarbeiter ihre Supportanfragen über ein Webinterface oder einen Client an die Mitarbeiter der IT-Abteilung stellen können. Die zentrale Hotline soll weiterhin bestehen, sodass sich auch telefonisch gemeldet werden kann. Der Mitarbeiter an der Hotline kann dann die Tickets erfassen und selbst lösen oder ggf. an andere Mitarbeiter delegieren.

Ebenso soll es eine zentrale E-Mail-Adresse geben, aus dessen Postfach das System die neuen Mails einliest und automatisch ein Ticket erstellt.

 

Des Weiteren soll die Möglichkeit bestehen, den Tickets Kategorien zuzuordnen, um sie automatisch einer bestimmten Gruppe zuzuordnen.

Die Mitarbeiter sollen nach dem Erstellen des Tickets eine Ticketnummer erhalten, in welcher sie den Bearbeitungsstatus einsehen können. Die Tickets sollen sich nach Dringlichkeit sortieren lassen.

Die Benutzer sollen über eine LDAP-Schnittstelle aus dem Active-Directory bezogen werden

 

Um das Rad nicht jedes Mal neu erfinden zu müssen, soll eine Knowledgebase integriert werden, in der häufige Probleme und ihre Lösungen sauber dokumentiert werden können.


[ZU FOLGENDEM EINE FRAGE: Kann ich das so schreiben und es dann optional hinzufügen, sollte ich es weg lassen und dann vielleicht einfach machen weil es ein Feature ist oder was wollen die haben? Eventuell habe ich nämlich schon ein System, muss aber auch vielleicht auf ein anderes zurückgreifen, dass diese Funktion nicht haben könnte]

Wenn die Möglichkeit besteht, soll das System eine automatische Inventarisierung von Hardware, Software und Lizenzen beinhalten.

 

Infrastruktur der IT:

Im Rechenzentrum der Firma laufen 2 VMWare ESXi-Hosts im Cluster mit insgesamt ca. 70 virtuellen Maschinen.

Auf einem der Hosts wird mir eine virtuelle Maschine bereitgestellt, auf der ich ein Betriebssystem installiere und konfiguriere. Auf diesem System wird im Anschluss das Ticketsystem installiert und angepasst.

4.    Projektumfeld

Die Firma XXX besteht seit X und ist mit aktuell 250 Mitarbeitern [...] . Ich absolviere meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in der internen IT-Abteilung. Diese kümmert sich um die Infrastruktur und Supportanfragen der Mitarbeiter. In dieser findet auch das Projekt statt.

 

5.    Projektphasen

 

Phasen

Aufwand in h

1.    Analysephase

           3            

            1.1.  Feststellen des IST-Zustandes

1

            1.2.  Erarbeitung des SOLL-Konzepts

2

2.    Planungsphase

6

            2.1.  Recherche und Auswahl der möglichen Ticket-Systeme

3

            2.2. Kosten-Nutzen-Analyse

1

            2.3.  Vergleich und Gegenüberstellung der Ticket-Systeme

2

3.    Durchführungsphase

9

            3.1.  Installation und Konfiguration der virtuellen Maschine

2

            3.2.  Installation und Konfiguration des gewählten Ticket-                  Systems

7

4.    Testphase

4

            4.1.  Funktionstest mit Testdaten

3

            4.2.  Optimierung und Fehleranpassung

1

5.    Abschlussphase

12

            5.1.  SOLL-IST-Vergleich

1

            5.2.  Einweisung der Mitarbeiter

2

            5.3.  Projektdokumentation

8

            5.4.  Übergabe des Projekts

1

6.    (Pufferzeit)

2

Gesamt

35

 

 

 

6.    Dokumentation

Bei der Dokumentation, die ich anfertigen werde, handelt es sich um eine Installations- und Konfigurationsdokumentation???

 

7.    Anlagen

keine

 

8.    Präsentationsmittel

Notebook, Presenter, Beamer

 

LG

revent

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Hallo mapr,

Vielen Dank für deine Antwort.

Neben der Installation ist da ja noch die Entscheidungsfindung, welches System am besten geeignet ist (Kosten, Wartbarkeit usw), die Konfiguration und Integration ins Produktivsystem mit Datenbankanbindung usw.

Was kann ich mir denn noch unter fachlicher Tiefe vorstellen bzw. Was wird da noch weiteres erwartet?

Gruß
revent

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vor 9 Minuten schrieb revent:

Was kann ich mir denn noch unter fachlicher Tiefe vorstellen bzw. Was wird da noch weiteres erwartet?

z. B., wie von dir genannt, die Konfiguration (wie umfangreich ist die?), und die Integration, bzw. Datenbankanbindung?
Was gibt es da ggf. für Fallstricke?

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Na das würde sich dann ja erst im Projekt ergeben.
Es kommt ja auch drauf an, welches OS gewählt wird.
Wir haben ne Windows-Umgebung mit MSSQL Server.
Wenn ich ein Windows Server nehmen würde, wäre das ja wirklich nur geklicke.
Deshalb würde ich gerne einen Linux Server aufsetzen, einen Webserver installieren und das System.
Da kommt dann auch die Frage auf, welche Systeme es gibt, die MSSQL unterstützen oder wie ichs schaffe, das System anzubinden.
Aber das wurde noch nicht so vom Betrieb genehmigt, weshalb es sein könnte, dass ich ein Windows OS nehmen muss.
Aber das wäre dann wahrscheinlich zu wenig oder?

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vor 37 Minuten schrieb revent:

Deshalb würde ich gerne einen Linux Server aufsetzen, einen Webserver installieren und das System.

Hoi,

verstehe ich das richtig: du lässt die Anforderungen der noch auszuwählenden Software aussen vor und meinst, nur weil unter Linux vieles per bash gemacht wird es auf einmal komplexer.

Komplex hat nichts mit "habe ich wenig Erfahrung mit" zu tun.

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In punkto Datenbank könntest Du  zum Beispiel mit Optimierungen glänzen und dem Ganzen dadurch ein wenig Würze und Tiefe verleihen(in-memory tables für häufige reads anstatt permanenter queries auf die HDD; sql-trigger, functions  &  prepared statements an Stelle von direkten Queries etc. pp).

Die Anforderungen die du da gerne in einem System hättest wirst Du  leider so nicht finden. Da vermischen sich DCIM, IPAM, CMDB, EAM, ERP, DMS  und weiss der Fuchs was nicht alles. Du suchst die eierlegende Wollmilchsau.
Fokussiere Dich aufs Wesentliche sonst zerreibst Du Dich und Dein Projekt. 

MS-SQL kostet m.W.  spätestens im Produktivbetrieb.
Ich glaube die Wahl von Postgres oder Mariadb anstelle von MS-SQL könnte deine Auswahlmöglichkeiten deutlich erhöhen.
Das alles läuft übrigens auch auf Windows ebenso wie der Apache. Du brauchst dafür also nicht zwingend eine Linux Maschine als Unterbau (obwohl sich das aus diversen Gründen empfehlen könnte). MS-SQL ist außerhalb der .Net-Welt freundlich gesagt exotisch.

Jedenfalls sind MariaDB/PostgreSQL nicht anspruchsvoller als MS-SQL und grafische Frontends gibt es da ebenfalls. Es ist auch keine Schande so etwas zusammenzuklicken. 
In der Wirtschaft interessiert es wie produktiv Du bist und nicht wie "nerdig" Deine Lösung ist. Das verstehen deine Manager/Chefs im allgemeinen sowieso nicht und wissen es demzufolge auch selten zu würdigen.
Was sie zu würdigen wissen sind schnell und sauber abgelieferte Projekte die am besten kein Geld kosten aber viel einbringen.
Ergo: Dauert es länger als auf der cli ist es schlecht, geht es schneller ist es gut.

Der ICH-Bezug(falls Du den so verwendest) muss definitiv weg. Projektbeschreibungen handeln vom Projekt und nicht von den Leuten die es durchführen. Das ist weder Autobiografie/Lebenslauf noch Bewerbungsanschreiben


Bei uns laufen "ideale" Projekte grob nach diesem Schema ab:

Anforderungsspezifikation
Solution Proposal
Aufwandseinschätzung 
Angebotserstellung
(bei Zuschlag:)
Design & Solution Documents
Project Risk & Issue Analysis 
Projekt- und Arbeitspläne
Changemanagement- und Implementation-Pläne
Compliance Pläne (healthchecks, auditing/monitoring, DSVGO/BDSG Konformität)
disasterrecovery & backup Pläne
Testpläne
Implementierung
Testphase
Erstellung technischer Dokumentation(funktional, technisch, handbuch)
Übergabe & Schulung

Die Prüfungsanforderungen der IHK können da teilweise abweichen(vermutlich nicht ganz so umfangreich, dafür weit mehr Focus auf ein klassisches Lasten-/Pflichtenheft). Der eine oder andere Fach-Informatiker hier im Forum kann dazu bestimmt wertvolle Hinweise geben.
Ansonsten konsultierst Du da deinen Ausbilder am besten noch mal kurzfristig. 

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Hoi,
verstehe ich das richtig: du lässt die Anforderungen der noch auszuwählenden Software aussen vor und meinst, nur weil unter Linux vieles per bash gemacht wird es auf einmal komplexer.
Komplex hat nichts mit "habe ich wenig Erfahrung mit" zu tun.
Nein, das Problem ist, dass mir die Anforderungen noch nicht so klar mitgeteilt wurden.
Ich habe mit dem kaufmännischen Leiter gesprochen, ob es vom Budget her Anforderungen gibt, da habe ich aber bis jetzt noch keine klare Aussage bekommen, deshalb hab ich das nicht aufgeführt. Es wird aber wsl. darauf hinauslaufen, dass es nichts kosten soll.
Daher habe ich an OpenSource Software und OS gedacht, sprich Linux Server.

Die einzige Anforderung war bis jetzt nur: "Ja kannst ja ein Ticket System einführen"

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Danke für deinen ausführlichen Beitrag.


MS-SQL kostet m.W.  spätestens im Produktivbetrieb.
Ich glaube die Wahl von Postgres oder Mariadb anstelle von MS-SQL könnte deine Auswahlmöglichkeiten deutlich erhöhen.
Das alles läuft übrigens auch auf Windows ebenso wie der Apache. Du brauchst dafür also nicht zwingend eine Linux Maschine als Unterbau (obwohl sich das aus diversen Gründen empfehlen könnte). MS-SQL ist außerhalb der .Net-Welt freundlich gesagt exotisch.

Jedenfalls sind MariaDB/PostgreSQL nicht anspruchsvoller als MS-SQL und grafische Frontends gibt es da ebenfalls. Es ist auch keine Schande so etwas zusammenzuklicken. 


Unser bestehender Datenbank Server ist ein MS-SQL, deshalb habe ich das angesprochen.
GLPI zum Beispiel unterstützt aber nur MariaDB und MySQL, die habe ich ja auch testweise schon installiert in einer Testumgebung.

Ich weiß halt noch nicht, ob ich die Datenbank dann auch auf dem neuen Server laufen lasse oder auf dem bestehenden.
Was meinst du, wäre besser?

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Wenn der vorhandene SQL Server performant genug ausgelegt ist kann man locker mehrere Datenbankinstanzen auf dem System fahren... Kannst also locker MS SQL mitnutzen.
Sorry war zu langsam.

Der soll aufjedenfall auch ausgetauscht werden, das soll aber erst später passieren und ich kann das nicht als Projekt oder Teilprojekt nehmen.

Ob er momentan performant dafür ist, kann ich so jetzt nicht sagen.

Meinst du ich soll das dann als Anforderung mit aufnehmen?

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Bei ~250 Usern hängt das eher von der Last des MS-SQL Servers ab.
Ausgehend von sagen wir mal 10 Vollzeitnutzern und einer geschätzten Problemrate von rund 15/100 Usern  hätten wir eine durchschnittliche User-Rate von 35-45 Usern (ohne Peaks bei massiven Problemen).  Dazu müsstet ihr aber schon ziemlich lausig sein.
Realistischer wären vermutlich 5-10%(einschliesslich typischer Layer8 Issues), das wären dann ca 10-25 User zeitgleich.
Die Last für die MariaDB/MySQL Instanz ist da vernachlässigbar. 
Achtung - das gilt nicht zwingend für den Apachen der das PHP ausführt. (kommt auf die Code-Qualität der Anwendung und den genutzten Funktionsumfang an)
Allerdings muss der Apache auch nicht zwingend in der selben Instanz/VM wie die DB laufen. (in größeren Setups sind Frontend und MW/BE sowieso getrennt untergebracht)

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Wenn ich die Datenbank auf dem vorhandenen Server einrichten würde, wären FE/BE ja getrennt.

Aber sowas kristallisiert sich doch erst nach Produktvergleich heraus, oder? Ich dachte immer, dass das im Antrag noch nicht alles so spezialisiert werden müsse.

Ich habe auch andere (FISI-)Anträge hier durchgelesen, auch dem meinen ähnliche. Dort wurde nicht auf die fehlende Tiefe hingewiesen und deshalb entschuldigt, aber ich verstehe noch nicht ganz, was ich mir darunter vorstellen soll bzw. was da genau erwartet wird.

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Das hat eigentlich weniger mit Produktvergleich zu tun sondern mehr mit Erfahrung.
Kannst du Front- und Backend nicht sauber trennen, ist das grundsätzliche Design in Frage zu stellen. (sollte bei deiner Lösung* aber kein Problem sein). Ausserdem ist sowas immer gutes Bullshitbingo - gerade in so einem Projektantrag klingt das alles gleich viel wichtiger. und größer;) 
Davon mal abgesehen wird so eine Lösung nicht gut skalieren. Ob das nun klassische Serverdienste oder Microservices betrifft ist dabei unerheblich.
Wenn sowas triviales nicht klappt kannst Du davon ausgehen, dass es nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

Die mangelnde Tiefe ergibt sich dadurch das ein erfahrener Admin sowas in kürzester Zeit hochzieht. Ich habs grad mal in der VM installiert -  ~10 Minuten Basiseinrichtung. (ohne härten)
Bei aller Liebe für Doku und Zettelei, so ein Projekt sollte wohl etwas mehr als ein bis zwei Stunden tatsächliches technisches Doing erfordern.
Das ist gemeint mit mangelnde Tiefe.

Die Sache ist die, haben Deine Prüfer gute Laune kommst Du damit vielleicht durch. Haben sie schlechte Laune, dann lassen sie Dich eventuell eiskalt auflaufen, Du stehst dumm da und der ganze Aufwand war für die Katz.
Motz das ganze mit Scripten/Plugins auf oder härte das System zusätzlich und dokumentiere es. Irgendwas, das Deine Handschrift trägt und at least mehr Aufwand suggeriert als nur mal fix eine Software zu installieren.

*GLPI

bearbeitet von azaziel

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vor 10 Stunden schrieb azaziel:

Die mangelnde Tiefe ergibt sich dadurch das ein erfahrener Admin sowas in kürzester Zeit hochzieht. Ich habs grad mal in der VM installiert -  ~10 Minuten Basiseinrichtung. (ohne härten)
Bei aller Liebe für Doku und Zettelei, so ein Projekt sollte wohl etwas mehr als ein bis zwei Stunden tatsächliches technisches Doing erfordern.
Das ist gemeint mit mangelnde Tiefe.

Mit der Begründung wären aber auch Standardthemen wie WSUS raus, da ist das tatsächliche Doing auch nicht gerade üppig. VM hinstellen, Rolle installieren (da sagt er ja brav selbst was er braucht) und Ersteinrichtung zusammen klickern. Dann noch 1-2 GPO erstellen und fertig ist das Teil.

Die spannendere Frage an einem WSUS Projekt ist der Weg zur Entscheidung, und selbst der Teil ist langweilig.

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vor 12 Stunden schrieb azaziel:

Motz das ganze mit Scripten/Plugins auf oder härte das System zusätzlich und dokumentiere es. Irgendwas, das Deine Handschrift trägt und at least mehr Aufwand suggeriert als nur mal fix eine Software zu installieren.

Mit Skripts muss ich vorsichtig sein, da darf ich nicht zu viel reinhauen, sonst geht es in den Bereich FIAE. Mein Plan war es, OCS Inventory NG als Plugin einzubauen. Somit hätte ich die automatische Inventarisierung. Problem ist, dass ich das ja nicht in den Antrag schreiben kann, da sonst klar ist, was ich nehme.

Das System zu härten war geplant, das zählte zu Konfiguration dazu. Oder soll ich das noch weiter aufgliedern?

 

Hallo Maniska,

vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Mit der Begründung wären aber auch Standardthemen wie WSUS raus, da ist das tatsächliche Doing auch nicht gerade üppig

Was wäre denn für dich eine Begründung, was dort an fachlicher Tiefe fehlt bzw. ergänzt werden könnte?

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vor 14 Minuten schrieb revent:

Hallo Maniska,

Was wäre denn für dich eine Begründung, was dort an fachlicher Tiefe fehlt bzw. ergänzt werden könnte?

Wie meinen?

Ich bezog mich auf die Aussage

Zitat

Die mangelnde Tiefe ergibt sich dadurch das ein erfahrener Admin sowas in kürzester Zeit hochzieht. Ich habs grad mal in der VM installiert -  ~10 Minuten Basiseinrichtung. (ohne härten)

und bin der Meinung, dass die fachliche Tiefe nicht nur deshalb fehlt, weil jemand der weiß wo er hin langen muss das in kürzester Zeit umsetzen kann.

Es geht zu einem großen Teil auch um den Weg bis zur Umsetzung, warum dieses System, warum so, warum auf einem Linux/Windows Server... Wenn alle Kollegen nur Windows können wäre es ggf. blöd auf Linux zu setzen weil niemand das System warten kann. Wenn es bereits ein MS-SQL Cluster gibt, warum dann noch mal neben dran eine eigene DB um die sich jemand kümmern muss?

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vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Wenn es bereits ein MS-SQL Cluster gibt, warum dann noch mal neben dran eine eigene DB um die sich jemand kümmern muss?

Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht an die Datenbank im Produktivsystem soll.

Heißt, ich muss mir ne Testumgebung erstellen und das dann auch im Antrag kenntlich machen, dass das System in einer Testumgebung installiert wird. Jetzt weiß ich noch nicht, ob ich die Erstellung einer Testumgebung mit ins Projekt nehmen soll oder sie als gegeben definieren soll (und dann trotzdem selber machen). Als Test-SQL-Server soll ich dann auch einen MS-SQL nehmen. Als Server wird es dann wohl auf WS2012R2 hinauslaufen, weil wir dort noch Lizenzen frei haben.

Meine Aufgaben würden dann wie folgt aussehen (nach der Evaluation des Systems):

-       (hier ggf. Testumgebung einrichten oder ist bereits existent)

-       Hinzufügen einer virtuellen Maschine zu einem der ESXi-Hosts

-       Auswahl und Installation eines Gast-Betriebssystems auf der neuen VM

-       Konfigurieren des Gasts

-       Installation und Absicherung eines Webservers auf dem Gast

-       Installation des Ticket-Systems

-       Erstellung einer Datenbank auf dem Test-MSSQL

-       Datenbank im TS einbinden

-       Anbindung ans AD

-       Konfiguration des TS (E-Mail-Integration, Workflows/Benachrichtigungen, Auswertungen/Reports, Berechtigungen und Mitarbeiter-Rollen, etc.)

-       Füllen der Datenbank mit Test-Daten und Überprüfen des Berechtigungskonzepts

-       Übergabe des Projekts und der Dokumentation an die IT

Was ist eure Meinung?

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vor 28 Minuten schrieb revent:

Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht an die Datenbank im Produktivsystem soll.

Das war zwar eine rhetorische Frage in einem "was würde mich als Prüfer interessieren" Block, aber was solls...

Zitat

Jetzt weiß ich noch nicht, ob ich die Erstellung einer Testumgebung mit ins Projekt nehmen soll oder sie als gegeben definieren soll (und dann trotzdem selber machen). Als Test-SQL-Server soll ich dann auch einen MS-SQL nehmen. Als Server wird es dann wohl auf WS2012R2 hinauslaufen, weil wir dort noch Lizenzen frei haben.

Ich würde das erstellen der Testumgebung außerhalb des Projektes durchführen aber als Eigenleistung kennzeichnen. Warum? Weil auch das Erstellen der Testumgebung Zeit kostet, die du nicht hast. Was bedeutet in dem Fall Testumgebung? Einfach nur ein Testserver im Produktiven Netz? Getrennter Bereich in der Virtualisierungsumgebung? Dedizierte Hardware? ...?

Server 2012 R2 ist schon im erweiterten Support der bis Oktober 2023 läuft. Bedeutet es gibt noch keinen Druck bestehende Systeme zu migrieren, aber etwas Neues würde ich darauf nicht mehr hochziehen.

Auch und vor allem in der Teststellung würde ich auf die Testversionen von Server 2016 (oder 2019, der hat aber noch ein paar Kinderkrankheiten) und MS SQL 2017 setzen. Als Teststellung reicht dir der 180 Tage Testzeitraum lange hin, plus du kannst es später einfach lizenzieren und bist auf einem aktuellen Stand wenn es produktiv wird.

(hier ggf. Testumgebung einrichten oder ist bereits existent)

Je nach Umfang der Testumgebung nicht erwähnenswert bis "zu viel zeitlicher Aufwand"

Hinzufügen einer virtuellen Maschine zu einem der ESXi-Hosts

Auswahl und Installation eines Gast-Betriebssystems auf der neuen VM

Konfigurieren des Gasts

Mit einem guten Template ist das ein Aufwand von 2 Minuten. Wenn du mit so etwas einen neuen virtuellen Server hinstellst sieht das  in etwa so aus: Rechtsklick auf dein Template -> Neue VM über diese Vorlage bereitstellen -> Name auswählen -> ggf. Cluster-> Host zuweisen -> Datastore auswählen -> Haken bei "OS anpassen" setzen -> ggf. Vorlage auswählen -> IP eintragen -> Fertig.

Dauert keine 2 Minuten und deine Punkte sind abgefrühstückt. Der Rest kommt dann (bei einem Produktivsystem) nach Aufnahme in die Domäne über GPO

 

 

Anbindung ans AD

Konfiguration des TS (E-Mail-Integration, Workflows/Benachrichtigungen, Auswertungen/Reports, Berechtigungen und Mitarbeiter-Rollen, etc.)

Damit brauchst du entweder eine große Testumgebung mit eigener AD, Mailserver etc. oder du hängst mit einem Server der einen kleiner Aufkleber "Testserver" hat in der Produktivumgebung...

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vor einer Stunde schrieb Maniska:

Anbindung ans AD

Konfiguration des TS (E-Mail-Integration, Workflows/Benachrichtigungen, Auswertungen/Reports, Berechtigungen und Mitarbeiter-Rollen, etc.)

Damit brauchst du entweder eine große Testumgebung mit eigener AD, Mailserver etc. oder du hängst mit einem Server der einen kleiner Aufkleber "Testserver" hat in der Produktivumgebung...

Ein AD hätte ich bereits in einer Testumgebung, an den Mailserver habe ich in dem Moment nicht gedacht...

vor einer Stunde schrieb Maniska:

(hier ggf. Testumgebung einrichten oder ist bereits existent)

Je nach Umfang der Testumgebung nicht erwähnenswert bis "zu viel zeitlicher Aufwand"

Hinzufügen einer virtuellen Maschine zu einem der ESXi-Hosts

Auswahl und Installation eines Gast-Betriebssystems auf der neuen VM

Konfigurieren des Gasts

Mit einem guten Template ist das ein Aufwand von 2 Minuten. Wenn du mit so etwas einen neuen virtuellen Server hinstellst sieht das  in etwa so aus: Rechtsklick auf dein Template -> Neue VM über diese Vorlage bereitstellen -> Name auswählen -> ggf. Cluster-> Host zuweisen -> Datastore auswählen -> Haken bei "OS anpassen" setzen -> ggf. Vorlage auswählen -> IP eintragen -> Fertig.

Dann lasse ich das weg.

Dann installiere ich halt nur einen SQL-Server sowie einen Web-Server mit Software, konfiguriere diese wie beschrieben, sicher die Server ab, teste das System und migriere die Datenbank (bzw. letzteres wird dann wohl abzugrenzen sein)

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