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Kann man das Berufsfeld für Anwendungsentwickler in Kategorien unterteilen?

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Hallo liebes Forum!

Möglicherweise hätte man dieses Thema auch in ein anderes Sub-Forum stellen können. Ich bin neu hier. Wenn dem also so sein sollte, bitte verschieben.

Ich frage mich, ob man das Berufsfeld des Anwendungsentwicklers in Kategorien aufteilen kann und wenn ja, in welche Kategorien? 

Dazu finde ich auf angloamerikanischen Internetseiten immer wieder Auflistungen wie die nachstehende. Stimmt ihr dieser zu? Ist diese Auflistung vielleicht realitätsfern, zu oberflächlich? Sieht es im deutschsprachigem Raum vielleicht ganz anders aus? In welche Kategorien würdet ihr das Berufsfeld im deutschsprachigen Raum aufteilen?

Würdet Ihr das Berufsfeld vielleicht eher nach Programmiersprachen und Technologien aufteilen? Wenn ja, wie? 

  1. Client-Side Developer
  2. Server-Side Developer
  3. Full-Stack Developer
  4. Desktop Developer
  5. Mobile Developer
  6. Graphics Developer
  7. Game Developer
  8. Data Scientist
  9. Big Data Developer
  10. DevOps Developer
  11. CRM Developer
  12. SDET Developer
  13. Embedded Developer
  14. High-Level Developer
  15. Low-Level Developer
  16. Security Developer
bearbeitet von Schnuggenfuggler

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Klar kann man. Die Granularität hängt von dem Sinn der Kategorisierung ab.

Wenn es ganz grob sein soll: Frontend, Backend, Datenbanken

Etwas feiner: JS-Entwickler, WPF-Designer, PHP-Entwickler, Java-Entwickler, SQL-, NoSQL-Admins

Nach den Plattformen kann man auch kategorisieren, sicher.

 

Deine 16 Kategorien überschneiden sich teilweise sehr stark, du solltest die Liste auf ein bestimmtes Ziel und Kriterien zur Vergleichbarkeit ausrichten.

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vor einer Stunde schrieb Schnuggenfuggler:

Hallo liebes Forum!

Würdet Ihr das Berufsfeld vielleicht eher nach Programmiersprachen und Technologien aufteilen? Wenn ja, wie? 

Die Frage die sich mir stellt wäre, inwiefern statische Eingruppierungen der Dynamik der Märkte gerecht werden können.

Ich greife mal das Beispiel WebDevelopment raus. In den Anfängen des Netzes waren die Skills und damit umhergehende Berufsbezeichnungen stark mit entstehenden technischen Entwicklungen verknüpft. Auch gab es keine Ausbildung oder ein Bildungssystem, welches das Thema aufgegriffen hätte.

Später haben Trends den Markt verändert. Auch wurde ein Bildungs- und Ausbildungssystem aus der Taufe gehoben, was mehr oder weniger die Bildung von Feldern ermöglicht hatte. Erst mit wachsenden Märkten durch vorhandene Technik und Popularität wurde z.B. das Berufsfeld des mobile Developer "geboren" (Geburt des Smartphone).

Auch hier ist eine weitere Spezialisierung mittlerweile weiter voran geschritten. Es ist z.B. ein großer Unterschied, ob jemand mobile Game Dev macht, AI, Cross Plattform Development, iOT. Programmiersprachen beeinflussen die Felder ebenfalls. Im Bereich iOS Entwicklung hat z.B. Swift an Popularität gewonnen und löste in Teilbereichen Cocoa Programming ab. Aber es sind auch neue Themenkomplexe auf den Markt gekommen z.B. das eine App auf einer Armbanduhr genauso funktionieren muss, wie auf dem Smartphone, PC oder Fernseher oder einem iOT Gerät, welches Smart irgendwo seine Dienste verrichtet (Beispiel hierzu ist die Integration von Smartphones mittlerweile in Fahrzeugen oder Home-Automatisierung).

Neue Technologien drängen ebenfalls auf den Markt z.B. Jetson Nano. Technologien beeinflussen auch immer das Umfeld der Berufsfelder.

Von vielen Seiten strömen Leute hinzu, die sich mit Techniken beschäftigen. Alle haben ihr eigenes Ausbildungs- oder Weiterbildungssystem und damit spezifische Bezeichnungen.

Ich denke, dass man ein Augenmerk auf spezifische Entwicklungen halten muss und deswegen auch keine Pauschaluntergliederung vornehmen kann. Außerdem gibt es kein Über- oder Unterordnungsverhältnis, sondern Sprachen und Technologien ergeben sich aus dem jeweiligen Umfeld aus technischer Entwicklung, Sprachen und Bildungssystemen mit Spezialisierungen.

Eine eindimensionale Unterteilung kann dieser Vielfältigkeit der Beziehungen nicht gerecht werden. Es mag solche Versuche geben - dazu reicht ein Blick in entsprechende Wissensnetze - aber da muss sich jeder mal fragen, inwiefern zeitpunktgemäße getroffene Einordnungen noch zeitgemäß sind.

bearbeitet von tkreutz2

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Ich mag die Unterteilung nicht. Warum sollte ich als Fullstack Entwickler nicht auch mobile Anwendungen entwickeln können. Wenn ich jetzt 10 Jahre Fullstack mache und dann einen Job für Mobile Anwendungen annehme, bin ich ein Junior Entwickler? Welch ein Schwachsinn.

Am Ende interessiert es eh nicht, was genau dein Titel war, sondern einfach nur, ob du Sache X machen kannst oder nicht.

Wenn sich diese Kategorisierung durchsetzen sollte, dann würde dies vermutlich nur den AG nützen und dich zwingen eine Sache ein Leben lang zu machen.

Ich sehe es eher so: Du bist Softwareentwickler und hast einige Tier 1 Skills ... also hast du dich auf einige Sachen spezialisiert. Dies heißt aber nicht, dass du dich nicht auch mit einigen anderen Sachen auseinandergesetzt hast, die du notfalls abrufen kannst (Tier 2 Skills).

Man muss sich dem Markt anpassen. Wenn man arbeitslos ist, dann sagt man ja nicht "Ich kann den Job nicht machen ich bin Mobile-Developer und kein Desktop-Developer. Die Logik wäre absoluter Schwachsinn.

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