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Empfohlene Antworten

Vieles was hier geschrieben wird, gerade über die Umschulung, kann ich so nicht bestätigen.

Gerade in der IT kann man nicht stehen bleiben und es ist, aus meiner Sicht, ein ABSOLUTES MUSS, dass man sich ständig und stetig weiterbildet.
Ich selbst habe eine Umschulung zum FiSi gemacht, eine Duale. 3 Tage Betrieb, 2 Tage Schule. Zu AP1 und AP2 dann einen 7 wöchigen Blockunterricht.

Dazu muss ich sagen, dass ich ADHS habe und IT mein absolutes Steckenpferd ist, gerade weil ich mich seit über 20 Jahren damit befasse.
Die Gamer und Kellerkinder aus der guten, alten Zeit wissen Bescheid.
Meine schriftlichen Prüfungen habe ich mit 2 bestanden, ohne irgendwas zu lernen.

Egal ob für Umschulung oder Ausbildung braucht man Background, Leidenschaft und den Drang sich das ganze Leben über weiterhin mit den aktuellen Themen zu befassen.
Wenn man so eine Ausbildung / Umschulung nur macht um was zu haben, dann endet man als komplette Nulpe bei irgendeinem Telefonsupport.

Es liegt also an EUCH und NICHT an der Schule und / oder den Betrieben.
Ihr habt die Prüfungen verkackt, nicht die IHK.





vor 1 Stunde, Doubletimespitter hat gesagt:

Es liegt also an EUCH und NICHT an der Schule und / oder den Betrieben.
Ihr habt die Prüfungen verkackt, nicht die IHK.

Ich finde es nicht korrekt, wenn glückliche Einzelpersonen, die es geschafft haben, den Fehler immer nur bei den Teilnehmern abladen wollen.
Auch da gibt es engagierte, willige Zeitgenossen. Nur ist die Form der Ausbildung manchmal unzureichend.
Und dann immer nur zu rufen "Ihr hättet die Fehler eurer Ausbilder wettmachen müssen", ist mir zu platt.

vor 7 Stunden, hellerKopf hat gesagt:

Ich finde es nicht korrekt, wenn glückliche Einzelpersonen, die es geschafft haben, den Fehler immer nur bei den Teilnehmern abladen wollen.
Auch da gibt es engagierte, willige Zeitgenossen. Nur ist die Form der Ausbildung manchmal unzureichend.
Und dann immer nur zu rufen "Ihr hättet die Fehler eurer Ausbilder wettmachen müssen", ist mir zu platt.

Ein Kollege hat heute seine Umschulung auch bestanden.
Genauer gesagt die ganze Klasse von 18 Leuten ist durch.
Alle haben die AP2 Winter 25 in NRW geschrieben, kein Einziger ist durchgefallen.
Das kann man NICHT "glückliche Einzelfälle" nennen.
Der Unterricht war mehr als bescheiden, ebenso manche Betriebe.

Ich gehe d'accord mit deiner Aussage zum Thema Ausbilder und Fehler "wett" machen.
Allerdings, gerade als Umschüler, ist es schwer in einen "namenhaften" und guten Ausbildungsbetrieb zu kommen.

Du magst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber seeeehr viele Betriebe haben "Quereinsteiger" als "Ausbilder" - das passiert, weil es EINE EINZIGE Person mit dem Ada-Schein braucht.
Diese Person kann die Azubis dann auf "Aufpasser" verteilen. Völlig egal ob diese in der Lage dazu sind auszubilden, oder nicht.


Ich bleibe bei meinem Punkt: Die IT ist NICHTS statisches, in der IT gibt es kein nie und immer.
Da muss man am Ball bleiben und eine gewisse Affinität mitbringen, ansonsten sollte man sich einen Job suchen wo die Aufgabenfelder und der stetige Wandel nicht so extrem sind.

Die AP's besteht man mit links, wenn man einfach die Basics beherrscht und ein bisschen logisch nachdenkt.
Für den Wiso Teil brauchst du einfach nur mal 1-2 Jahre gearbeitet zu haben.

Ganz davon ab würde ich NIEMALS eine Umschulung mit einem Minipraktikum am Ende machen.
Da kriegst du nichts als Theorie.
Du wirst niemals wirklich in der Lage dazu sein, das theoretisch gelernte praktisch umzusetzen, weil du eben alles nur aus der Theorie kennst.
Machst du allerdings eine duale Umschulung, quasi die Ausbildung auf 2 Jahre, stehst du, vor allem praktisch, einem vollwertigen "Azubi" in nichts nach.

Stell dir mal vor der Führerschein würde nur aus Theorie bestehen und relativ zur Dauer der Umschulung gesehen, 5 Fahrstunden beinhalten.
Dann kannst du dir ja vorstellen was passiert.

Bearbeitet von Doubletimespitter

Am 13.1.2026 um 08:35, Doubletimespitter hat gesagt:


Es liegt also an EUCH und NICHT an der Schule und / oder den Betrieben.
Ihr habt die Prüfungen verkackt, nicht die IHK.





Hey,

also im Ganzem gebe ich dir Recht, dennoch würde ich sagen dass der Betrieb und die Schule großen Einfluss haben auf deine Note. Immer wieder hören wir von Lehrermangel und abgeänderten Lehrplänen. Lehrer die nicht auf die Azubis eingehen etc.. Es gibt Betriebe die lassen ihre Azubis den ganzen Tag lesen und lernen während andere ihre Azubis zu Lehrgängen oder sogar zu Kunden schicken wo man das Praktische viel einfacher lernt. Du kannst einfach nicht mit 3 Jahren lesen IT verstehen da muss man schon eine Konsole oder ähnliches angefasst haben. Die IHK hat zb in der AP1 ein Thema dran genommen was in der Schule überhaupt nicht unterrichtet wurde oder im Lehrplan stand. Ich persönlich hatte damit kein Problem damit da ich dafür ein Interesse habe aber andere haben sich dadurch schon ziemlich viele Sorgen gemacht. Daher würde ich nicht sagen dass die Ausbildung einzig und allein von dem Azubi ausgeht sondern eher Azubi/Betrieb/Schule/IHK.

  • Autor

Hallo zusammen, zunächst einmal, danke für die Insights und den Meinungsaustausch.

Ich hatte mir die Zeit genommen auf meiner Ebene ebenfalls etwas weiter zu forschen, da das Thema bei uns schon ziemlich Fahrt aufgenommen hatte.

Hierbei hatte ich mich außerdem mit unserem vorherigen Dozenten / IHK Prüfer aus einem Kurs in Verbindung gesetzt und die Situation geschildert, daraufhin hatte diese sich nochmals mit unserem Ausbildungsleiter ausgetauscht.

Die Grundlegenden Punkte, die ich extrahieren konnte, waren;

Natürlich gibt es hier und da mal Ausreißer, von Standort zu Standort unterschiedlich. Allerdings ist die Durchfallquote dieses Mal (in unserem Fall) ungewöhnlich hoch. Besonders, (ich hatte es mir nochmals bestätigen lassen) war dies zuvor in diesem Ausmaß nicht der Fall.

Pauschal kann man nicht die Schuld auf den Bildungsträger schieben, aber auch nicht auf den Umschüler / Azubi oder die IHK

Allerdings ist die IHK auch nicht unfehlbar, es kommt z.B. regelmäßig vor das Fehler sowohl in Prüfungen als auch im Lösungsmaterial entdeckt werden. Außerdem kommt der Menschliche Faktor (auch bei den Prüfern) dazu

Die IHK hat es nur sehr ungern das man Ergebnisse anfechtet oder Einsicht fordert, dies ist immer mit viel Aufwand und Kosten verbunden, ist potenziell aber auch eine Frage der Integrität welche hier verteidigt wird

Das man „pauschal keine Chance hat“ ist nicht korrekt und ist eine Abschreckungstaktik, sollte allerdings gut überlegt und argumentiert sein

 

Persönlich kann ich zudem sagen das ich mich nach wie vor nicht dem „Umschüler für die Tonne“ Argument anschließen kann. Es sagt mehr über die Person aus die das Argument bring als über den Umschüler. Kein Bildung und leistungsbereiter Mensch verdient es so abgefrühstückt zu werden, dabei kommt es nicht darauf an, ob es ein Azubi oder Umschüler ist.

Außerdem möchte ich noch einmal betonen, dass der Grund wieso ich mich öffentlich zu diesem Fall gemeldet habe, ist, nicht um über ein verpatztes Ergebnis zu lamentieren;

Es war mir wichtig zu sehen, was die Optionen sind, um Einsicht und Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen.

Ich wollte investigativ einen Eindruck verschaffen, wie die Situation wirklich ist, idealerweise, anderen betroffenen etwas Hoffnung und Selbstbewusstsein zurückgewinnen

Am Ende ist jeder Umschüler und Azubi eine Momentaufnahme, ich denke das auch in der Zukunft jemand über diesen Post stolpert mit ähnlichen fragen

Bearbeitet von Foimio
etwas neutraler formuliert

vor 45 Minuten, Foimio hat gesagt:

Das man „pauschal keine Chance hat“ ist nicht korrekt und ist eine Abschreckungstaktik, sollte allerdings gut überlegt und argumentiert sein

Das hat auch niemand gesagt. Das Anfechten einer Note ist problematisch .... und für den Prüfling vermutlich teuer.

Aber solange kein Formfehler vorliegt und man nicht über 1-2 Punkte redet ist das "Hochklagen" von Punkten auch nach Aussagen der Juristen "meiner" IHKs praktisch unmöglich. Wenn falsche Antworten den Prüfern vorliegen und weder die, noch der DIHK dies erkennt dann halt nicht.

Hallo Foimio ,

bei uns müssen von 23 Umschülern in meinem Kurs mindestens 10 in die MEP.
Ich habe nur Feedback von 15 Personen bekommen, der Rest hat sich nicht geäußert.
Im blödesten Fall sind es dann wohl 18 Fünfer bzw. Sechser Kandidaten von insgesamt 23...
Unsere Dozenten geben keine genaue Auskunft wegen Datenschutz und die IHK Leipzig veröffentlicht ihre Statistik erst ganz lange nach der Prüfung.

Du bist also KEIN EINZELFALL wie das einige hier behaupten!!!


Leider bin ich selbst betroffen, glücklicherweise keine 6er aber zwei 5er, und das nur ziemlich knapp.
Da fragt man sich aber schon, ob (wie in meinem Fall) der Prüfer nicht ein oder zwei Hühneraugen zudrücken hätte können, wegen jeweils 3 oder 4 Pünktchen?
Schließlich stehen da ganze Karrieren und Lebensläufe auf dem Spiel!

Bearbeitet von Tech-Nick

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