vor 2 Stunden2 h Ich arbeite in der IT-Abteilung einer Sparkasse seit April 2025. Meine genaue Position ist IT-Hotline, bin also im Support tätig. Eingestuft bin ich in TVÖD-S E7 Stufe 4, das sind seit diesem Mai 3828 Euro monatlich. Zusätzlich kann man mit 1,72 Monatsgehältern in jährlichen Boni sicher rechnen(dies würde auch für die neue Position gelten).Nun wird durch den Abgang eines Kollegen eine Stelle in der IT-Administration frei, wo mein Abteilungsleiter mich gefragt hat, ob ich diese Stelle besetzen möchte. Jedoch beinhaltet diese Stelle viel bürokratische Tätigkeit, viele Geräte müssen in einem Administrationstool an- und abgemeldet werden, man muss häufig auf die Sparkassen FI warten, bis man irgendetwas machen kann und auch die Erstellung von Worddokumenten, wie manche Programme installiert werden müssen, gehören zum Aufgabenbereich. Diese werden ausgedruckt, wandern in einen Ordner und interessieren danach keine Sau mehr. Aber die DORA Anforderungen werden damit halt formal erfüllt.Ich gehöre zu denen, denen die Supportarbeit Spaß bereitet. Die Zeit vergeht schnell und ich gehe wirklich gerne zur Arbeit. Deswegen überlege ich, ob ich die neue Position annehmen soll und habe meinem Abteilungsleiter gesagt, dass ich diese Woche 1-2 Tage mir dort genauer die Tätigkeiten anschauen werde. Aber wirklich wissen, wie glücklich es mich dauerhaft machen würde kann ich auch dann nicht.Freunde von mir können gar nicht verstehen, was es für mich zu überlegen gibt, denn die neue Position würde mit TVÖD-S E9b Stufe 4 vergütet werden, das wären 4.690 Euro monatlich, also ca. 860 Euro brutto mehr monatlich. Außerdem meint mein Kumpel, der auch bei der Sparkasse arbeitet, dass sich im Laufe der Jahre Abteilungen und Aufgabengebiete ohnehin immer wieder ändern und deswegen ich langfristig gar nicht wüsste, ob meine jetzige oder die neue Stelle mir mehr Freude bereiten wird.Wie seht ihr das? Gibt es jemanden, der auch eine besser dotierte Position angenommen und dies im Nachhinein bereut hat? Finanziell fühle ich mich jetzt schon reich und habe auch keine finanziellen Verpflichtungen außer meiner eigenen Existenzsicherung, insofern bin ich auf den Mehrverdienst nicht angewiesen. Auch bin ich erst mit 41 nach einer Umschulung überhaupt in den IT-Bereich gekommen, d.h. ich bin in meinem Leben jetzt auch keinen Luxus gewöhnt. Jetzt mit 46 wäre 9b natürlich ein super Karriereverlauf für meinen Lebenslauf. Aber natürlich gilt der Grundsatz, dass mehr Einkommen grundsätzlich besser ist als weniger Einkommen.Bin gespannt auf eure Meinungen :-) Bearbeitet vor 2 Stunden2 h von Dragonstar
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