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Kleines Projekt: Wir basteln eine Abschlussprüfung!


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Ich bin einer von den Quertreibern, die die Abschlussprüfungen bislang immer ganz in Ordnung fanden! Meine eigene Prüfung hat mir keine Probleme bereitet und auch an den anderen fand ich wenig auszusetzen.

Damit stehe ich aber leider ziemlich alleine da, weil viele von euch Kritik an der Art der Fragestellung geübt haben; teils berechtigt, teils unberechtigt.

Wie wäre es denn mal, wenn wir versuchen ein kleines Projekt zu starten: die Azubis basteln selber eine Abschlussprüfung.

Und zwar von A-Z, mit komplett ausgearbeiteten Fragen, Szenarios, Anlagen etc.

Vielleicht kommen ja Prüfungen zustande (natürlich für jeden Beruf entsprechende...), mit denen man zum ZPA gehen kann. Um den Leuten dort mal zu zeigen, wie ihr die Prüfungen versteht.

Diesen Gedanken stelle ich jetzt mal zur Diskussion, obwohl ich nicht wirklich dran glaube.

Eine Prüfung auszuarbeiten ist doch einiges an Arbeit, die sich hier sicherlich keiner machen wird; auch in Teilen nicht.

Und ob das Ergebnis wirklich besser wird als das, was jetzt vorliegt.

Sei es drum. Es würde ja schon die Erkenntnis reichen, dass der Job des ZPA nicht einfach ist.

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Er ist auch bestimmt nicht ganz einfach. Wieso sollte er auch? Es gibt verdammt viele Jobs, die nicht einfach sind, und dennoch tadellos erledigt werden muessen :rolleyes:

Die Prüfungen würden schon sehr an Qualität gewinnen, wenn man wie z.B. wie in der letzten ZP die lächerlichen Englisch-Ausdrücke wie Lean Production weglassen würde, wo sich jeder fragt: "hääähh??".

Dann wäre bei der Abschlussprüfung eine angemessene Zeitvorgabe schon ein Segen! Bei der GH1 der AE z.B. kann man, wenn man echt viel drauf hat, dermassen weit ausholen, dass die Zeit nicht mal für eine von den Aufgaben reichen würde!

Es fehlt also nur an einigen Ecken an dem nötigen Feinschliff, aber es gibt durchaus auch mal Kanten, bei der eine Raspel von nöten ist (Geschwindigkeit eines 4xAGP-Bus).

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@xtra

Gute Idee! Wie wäre es mit Fragestellungen, die noch sehr viel enger am Schulstoff angelehnt sind als in den bisherigen Prüfungen?

Wenn der Fachinformatiker/AWE C++ in der Schule lernt, warum dann nicht auch in der Prüfung? Insofern wäre eine konkrete Formulierung wie z.B. "Entwickeln Sie aus o.g. Struktogramm eine Lösung mit Hilfe der Programmiersprache C++" vielleicht ein Ansatz für ein Prüfungsprojekt, das man dem ZPA vorlegen könnte?

Das wäre natürlich wieder ein Schritt weg von dem "ganzheitlichen" Konzept der jetzigen Abschlußprüfungen; m.E. tragen aber gerade die spezielleren Inhalte (wie sie übrigens bei den DV-Kaufleuten in der Fertigkeitsprüfung Jahr für Jahr in nur einer Programmiersprache abverlangt wurden) zu einem besseren Verständnis der Umsetzlogik bei!

Was meint Ihr?

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Mhh, also ich hab zwar jetzt keine konkreten Vorschläge, WAS genau in den kommendenden Prüfungen an Fragestellungen kommen soll, aber für das WIE (als das erstellen der Prüfung) hätte ich einen Vorschlag:

Schafft den ZPA ab. Rumms Bumms aus die Maus.

Jetzt kommen wahrscheinlich wieder welche die sagen: der arme ZPA und die Leute geben sich alle Mühe..., aber ich habe auch eine Begründung für meinen Vorschlag:

Man sollte die Prüfung in "regionalen Prüfungserstellungsausstellungsausschüssen" machen lassen. Dieser sollte mit Vertretern aus der Arbeitswelt und mit Lehrern der jeweiligen Fachrichtungen der Berufssschulen besetzt sein.

Beispiel: Münsterland wäre ein regionaler PA. Hier gibt es so 4-5 Berufssschulen(im Moment), die in unseren Berufen ausbilden. Bei einer Konferenz bei der die Lehrer dieser Schulen teilnehmen, könnte der Lehrplan untereinander abgestimmt werden. Und der PA erstellt die Prüfungen in Anlehnung an diesen regionalen Lehrplan.

Damit wäre auch der Vorwurf "Das haben wir nie in der Schule gemacht" entkräftet.

Im Moment sieht es doch so aus, daß die einen dieses und die anderen jenes nicht gemacht haben, was dann in der Prüfung drankommt.

Vorteil2: Es wird schwieriger vorher an die Prüfungsinhalte ranzukommen, bzw. wird es nicht mehr allzuviel nützen diese zu veröffentlichen.

Nachteil der Geschichte: der große Zeit-/Kosten-/ und Personalaufwand.

Aber meiner Meinung nach hätte man damit ein oder zwei größere Problemchen aus der Welt geschafft.

[ 23. Juni 2001: Beitrag editiert von: CaptainKirk ]

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@Arthur

Mach doch bitte mal einen konkreten Entwurf für eine solche Aufgabe.

Dann haben wir schonmal einen ersten Teil und können darauf aufbauen.

Um nochmal auf die 4xAGP-Frage zu kommen:

Abfrage von Fachwissen hat meiner Meinung nach schon eine Berechtigung. Stellt sich nur die Frage, was man auf jeden Fall voraussetzen kann.....

Wie wäre es damit:

"Geben Sie die Merkmale und mögliche Übertragungsgeschwindigkeiten eines ISDN-Anschlusses an. Wie kann die ÜG errechnet werden?"

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@arthur

vom ansatz her nicht schlecht... :)

das problem ist aber, dass nicht jeder fiae die gleiche programmiersprache in der berufsschule hat. bei uns gibt es in der schule kein c++, dort haben wir vba.

vielleicht sollte man deine vorgeschlagene aufgabenstellung von einer fest vorgeschriebenen zu einer beliebigen objektorientierten programmiersprache abändern.

gruss

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irgendwie traurig, wenn auch nicht überraschend.

wenig beteiligung bei dem versuch, wirklich mal konstruktiv an der

prüfungssituation etwas zu ändern.

scheinbar ist es für viele doch ausreichend, erst zu schimpfen und dann am

ende doch den mantel des schweigens über ihre prüfung zu breiten.

""hauptsache, ich selber habe es geschafft. nach mir die sinnflut!""

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TOP 1: Gab es so einen Thread nicht schon einmal?

TOP 2: Du fandest die bisherigen Prüfungen iA in Ordnung? Für mich absolut nicht nachvollziehbar! Also meiner Wenigkeit sind da Prüfungen in Erinnerung (die ich nicht selber geschrieben habe, um deine vorverurteilende Aussage zu entkräften), die einfach nur megamies waren! Ausser ich als AE muss täglich einen Plan für ein Hotel-Netzwerk entwerfen!?!?

TOP 3: Ist es effektiv, der ZPA eine "ideale" Abschlussprüfung zu präsentieren? Nein! Da finde ich den aktuellen Thread "Konstruktive Verbesserungsvorschläge: IHK, Ausbildung,... " weitaus konstruktiver!

By the way: Es ist schon deshalb nicht effektiv, weil das einzig zeitgemässe eine dezentrale Prüfungsstellung wäre.

PS: Pluspunkt für´s neue Design!

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@Lecter

der thread kommt eigentlich nach jeder AP

trotzdem hat sich noch nie was getan.

mir geht es eigentlich nicht um verbesserungsvorschläge an sich, sondern die praktische umsetzung. die ist nämlich hammerhart.

wenn die it-ler noch nicht mal eine prüfung präsentieren können, die sie für angemessen halten.... wie soll da der zpa eine erstellen.

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Genau DAS ist doch der Punkt! Klar ist das hammerhart eine "angemessene, gerechte" Prüfung zu machen. Aber das ist deren Job und für die ist es wohl genauso hammerhart ein komplexes C-Programm zu schreiben.

Und das mit der "idealen Prüfung" sehe ich als allerletzten Punkt in einer Reihe von Verbesserungen. Zum Beispiel sollte diese Prüfung auf einen geänderten Lehrplan aufsetzen und zum Beispiel soll die Prüfung sich auf die in der BS vermittelten Inhalte beziehen. Die einzelnen potenziellen Verbesserungsmöglichkeiten sind ja in anderen Threads nachzulesen, aber die ideale Prüfung kann es nur nach strukturellen Änderungen geben.

Und als These: Vielleicht ist es danach gar nicht mehr sooo hammerhart eine Prüfung zu erstellen?

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Lecter:

<STRONG>

Ja wie jetzt? Ich finde diese Vorgehensweise aus oben genannten Gründen absolut unproduktiv und diese Meinung werde ich ja wohl in einem Diskussionsforum sagen dürfen, oder?

</STRONG>

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