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Ahoi Uli,

nööö, habe ich nicht. Aber den Kostenfaktor sehe ich immer als Totschlagargument.

Ich kann nur aus Hamburg sagen, dass die FIs eine bundeseinheitliche Prüfung hatten, die Kaufleute eine Hamburger Prüfung und die Elektroniker ein Gemisch aus beidem.

Wir (FI/AE) wussten bis einen Tag vor der Prüfung nicht, welche Prüfung wir schreiben werden.

Webentwickler

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Moin moin,

Bundeseinheitliche Prüfungen sind doch optimal.

Nur sollte die IHK dazu übergehen, für jeden IT-Beruf eine eigene Prüfung zu erstellen.

Wenn ich da an die Mai Prüfung denke, und ich als ITSE über den 2.Teil hing wo dieser PAP zu der Uhrzeit erstellt werden mußte....

Sowas wurde bei uns mal grad bei den Grundfunktionen von "C++" bearbeitet, nach dem Motto:

"Das ist ein PAP, schaut Euch den an, den werdet Ihr als ITSE kaum brauchen. Dafür sind die Fachinformatiker zuständig",

und das Ergebniss sah katastrophal aus.

Also wie will jeder IHK Bezirk seine eigenen Prüfungen schreiben, wenn Sie bei einer Einheitlichen schon Probleme haben?

Na das Chaos möcht ich mal sehen

Allen die sich auf die Herbst'00 vorbereiten, wünsche ich jedoch ein gutes gelingen, und lasst Euch nicht verunsichern.

PS: Vergeßt WISO nicht zu lernen. Damit könnt Ihr ne Menge ausgleichen.

------------------

Beste Grüße von Rügen...

...de Oliver Braun

www.itse-concept.de

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Hallo allerseits,

zwei, drei Fakten zur Diskussion:

Es gibt im wesentlichen vier Varianten fuer die theoretische Pruefung:

a) die jetzige -> Vor- und Nachteile bekannt

B) jede IHK stellt eine eigene Pruefung auf -> das gleiche wie bisher, nur mehrfache Arbeit

c) die Schulen pruefen -> gut, weil die Lehrer Kontakt zu allen Schuelern hatten, schlecht, weil es zu Stundenausfall und Mehrbelastung fuehren wuerde, IHK wuerden viel Geld sparen, der Steuerzahler dagegen belastet.

d) Berufsschulzeugnis tritt an die Stelle der theoretischen Abschlusspruefung -> dieser Weg wird von weiten Kreisen momentan angestrebt, dagegen sprechen jedoch die Kammern, weil sie dadurch an Einfluss verlieren; ausserdem muesste dazu das Bundesbildungsgesetzt geaendert werden, und es ist nicht klar, was mit Leuten geschieht, die nicht zur BS gehen.

Zum Thema eigene Ausbilder im Pruefungsausschuss: Die Rechtsprechung ist in dieser Frage relativ einig, dass eine Befangenheitsvermutung besteht. Sowas ist bei Anfechtungsklagen immer ziemlich heikel. Unsere IHK ist darum bemueht, die Azubis in einem PA unterzubringen, der mit Ausbildern aus anderen Firmen besetzt ist. Fuer Lehrer besteht im Allgemeinen keine Befangenheitsannahme, weil sie wirtschaftlich unabhaengig und vereidigt sind.

OK, diskutiert mal drueber.

viele Gruesse

Uli

------------------

Uli's Prüfungspages ... die Seite mit den Prüfungshinweisen

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von RoterHorst:

Hallo Uli,

vielleicht verstehe ich ja schon wieder was falsch - aber mir gefällt es, dass Lehrer, die bei mir Unterricht geben (wieder BaWue) auch selbst im Prüfungsausschuss sitzen. Denn ich denke, dadurch sind Unterrichtsinhalte und Prüfungsinhalte auf jeden Fall relativ dicht beieinander.

Wenn eine bundeseinheitliche Prüfung Sinn machen soll, so muss IMHO auch sichergestellt sein, dass der Unterricht bundeseinheitlich ist. Und das ist - korrigiere mich, wenn ich hier falsch liege - nicht wirklich der Fall.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Braun_Oliver:

Moin moin,

Das halte ich persöhnlich für arg bedenklich, wenn eigene Ausbilder oder Dozenten im Prüfungsausschuss sitzen.

Ok, die Schriftliche ist (fast) unbestechlich, aber bei der Praktischen sehe ich Probleme gegenüber der Fairness.

Nach dem Motto:

"Der Prüfling war immer zuvorkommend und höflich, dem stelle ich nicht so schwere Fragen, lege Ihm die Anworten schon mit der Frage in den Mund, und bewerte alles etwas wohlwollender" ,

oder andersherum:

"Mit dem hatte ich schon immer Probleme, den lasse ich voll auffahren...."

Und mir kann keiner Erzählen, dass selbst Prüfungsvorsitzende in solchen Fällen immer die Objektivität behalten.

IMO haben die Prüfer nichts im Prüfungsausschuss verloren, die eine persöhnliche Beziehung zum Prüfling hatten.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Braun_Oliver

Ok, die Schriftliche ist (fast) unbestechlich, aber bei der Praktischen sehe ich Probleme gegenüber der Fairness.

Nach dem Motto:

"Der Prüfling war immer zuvorkommend und höflich, dem stelle ich nicht so schwere Fragen, lege Ihm die Anworten schon mit der Frage in den Mund, und bewerte alles etwas wohlwollender" ,

oder andersherum:

"Mit dem hatte ich schon immer Probleme, den lasse ich voll auffahren...."

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Leute, Leute,

ich lese hier eine implizite Gleichsetzung von Lokalitaet des Aufgabenerstellungsausschusses und Realitaetsnaehe der Pruefung, aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn es in Hamburg anders war, beruht das auf Zufall. Gegen Chaos und Praxisferne helfen lokale Pruefungen jedenfalls nicht automatisch und man kann das genauso gut oder genauso wenig zentralistisch erreichen.

Glaubt mir, ich hab inzwischen ein bisschen Erfahrung im Erstellen von Pruefungsaufgaben und ich kann Euch versichern, dass alles damit steht und faellt, inwieweit ein Aufgabenersteller die Kandidaten ausgebildet hat.

Eine Bundesvereinheitlichung funktioniert nur, wenn man den Stoff auf einen Grundkanon reduziert, was dann wieder ein Gegensatz zur Praxisnaehe waere. In anderen Berufen hat das sehr gut funktioniert, aber im IT-Bereich ist es aufgrund mehrer Bedinungen nicht zu schaffen. Ausserdem ist es ja gewollt, dass lokal unterschiedlich ausgebildet wird!

Ein Wort noch zu den Zustaendigkeiten: Die Aufgaben kommen von einer zentralen Stelle, die Korrektur macht aber der PA, der auch die Praesentation usw. abnimmt. Dieser PA hat das letzte Wort und auch die Korrekturrichtlinien sind nur eine Empfehlung.

ciao

Uli

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Uli's Prüfungspages ... die Seite mit den Prüfungshinweisen

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Uli Luethen:

[snip]

Glaubt mir, ich hab inzwischen ein bisschen Erfahrung im Erstellen von Pruefungsaufgaben und ich kann Euch versichern, dass alles damit steht und faellt, inwieweit ein Aufgabenersteller die Kandidaten ausgebildet hat.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Webentwickler:

Ahoi,

wenn jeder Bezirk der IHK und einige Leute der Prüfungsausschüsse die Prüfungen zusammenstellen, dann habe ich die Hoffnung, dass die Prüfungen näher an der Realität sind. Denn die Prüfer wissen, was gelehrt und unterrichtet wurde.

Webentwickler

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