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Welche Programmiersprachen eignen sich für Spiele-Programmierung?


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Das Thema sagt eigentlich alles. Bin sicher, daß schon viele von euch früher mal versucht haben, selber ein kleines Spiel zu programmieren.

Hattet ihr Erfolg? Welche Sprachen habt ihr dafür verwendet?

Ich hatte es mal mit TP probiert. Das Prinzip hat funktioniert, aber grafisch oder soundtechnisch war nicht viel zu holen.

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Moin,

ich würde C/C++ unter Windows mit DirectX oder OpenGL benutzen. DirectX bietet eigentlich alles was du zur (2D/3D) Grafik- und Soundprogrammierung benötigst. OpenGL läßt sich (meiner Meinung nach) leichter programmieren als DirectX und ist sehr gut dokumentiert.

Hier noch ein paar coole Links:

www.gamedev.net

nehe.gamedev.net <- cooles OpenGL-Tutorial

www.flipcode.com

www.opengl.org

Viel Spaß, Paris

[Dieser Beitrag wurde von ParasightRzR1911 am 31. Januar 2001 editiert.]

[Dieser Beitrag wurde von ParasightRzR1911 am 31. Januar 2001 editiert.]

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Hallo

ich will Dir auf gar keinen Fall den Mut nehmen oder diese Idee schlecht machen. Aber wenn Du was programmieren willst, was grafisch gut aussieht (und alleine kann man das sowieso nicht machen), würde ich an Deiner Stelle erst mal ein paar Semester Mathe studieren. Bei Kollosionsabfragen musst Du ohne Ende Differentialgleichungen lösen und bei 3D-Grafik läuft ohne komplexe Vektor-Mathematik garnichts. Und wenn Du wirklich an einer 3D-Engine beteiligt bist, machen die schönen Grafiken trozdem Grafiker und Künstler. Es gibt aber noch zich andere Bereiche in der Spieleprogrammierung, die nicht so anspruchsvoll sind. Sehr interessante Alternativen sind deshalb sicher der Grafiker, Leveldesigner, Sounddesigner oder Storyentwickler.

Irgendwo gibt es auch so eine Privatakademie für angehende Spieledesigner. Ich weiss nur leider nicht mehr wo.

Gruss

Ferris

[Dieser Beitrag wurde von Ferris am 31. Januar 2001 editiert.]

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Hallo,

hab als ich noch zur Schule gegangen bin bereits schon mal eine

Wirtschaftssimulation in Turbo Pascal geschrieben, so just for fun. Grafisch

hatte ich zwar nur 16 Farben aber es konnte sich sehen lassen(es kommt nicht unbedingt auf die Farbanzahl drauf an, sondern wie die Grafiken gestaltet sind! Was nützen einige tausend Farben wenn die Grafik schlecht ist), sogar die Soundkarte wurde schon angesprochen um die Hintergrundmusik abzuspielen. Es funktionierte ganz gut doch ich kam dann schon an die Grenzen der

Programmgröße und bekam enorme Probleme mit Speichergrenzen unter DOS usw. konnte es aber

lösen. Auf jeden Fall habe ich viel daraus gelernt und Erfahrungen gesammelt. Jetzt bin ich über mein zweites Spieleprojekt bei welchen es sich um ein Echtzeit-Strategiespiel handelt. Die Grafik will ich mit DirectX oder/und OpenGL realisieren. Bin momentan am entwickeln einer Grafik-Engine.

Als Sprache würde ich auf jeden Fall C/C++ empfehlen da man hier schnelle Routinen (sehr hardwarenahe) realisiern kann und zudem ist in C++ die erstellung eines wiederverwendbares Objektmodell(Objektorientierung) möglich. VB ist

viel zu langsam und zu unstruktiert für Spieleentwicklung (eigentlich ist es das für fast alle Softwareprojekte). Java ist meiner Meinung nach bis jetzt noch völlig ungeeignet für die Spieleentwicklung (wenn es sich nicht gerade um Spiele die direkt auf HTML-Seiten ablaufen sollen handelt). Es gibt zwar schon eine 3-D-Grafikschnittstelle für Java aber die ist im Gegensatz zu den

anderen Schnittstellen noch sehr langsam sowie auch die Sprache selber. Tools wie man sie von Macromedia findet sind zwar einfach und schnell haben aber ihre Grenzen und sind für professionelle Spiele sicherlich ungeeignet.

PS.: Ach ja was man noch braucht ist viel Durchhaltevermögen, diszipliniertes Arbeiten(nicht einfach drauf los schreiben), viel viel Motivation, Geduld, Bücher lesen,...

Bei weitern erwünschten Infos über Techniken, Buchverweisen, Tipps, usw. einfach Mail an: pgmeiner@witron.de

Viel Erfolg

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@ Ferris

1.) Ich würde schon gerne ein gutes Spiel machen wollen, aber mir fehlt eben ein zumindest halbwegs professionelles Team und natürlich dafür das Kapital. Alles selber machen wäre mir auch in der tat zuviel.

2.) Meinst du vielleicht die Games-Academy in Berlin? Da war ich zumindest mal.

(url: www.games-academy.com)

Haben einiges interessantes zu bieten.

Bye,

Tachyoon

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Tachyoon:

@ Ferris

1.) Ich würde schon gerne ein gutes Spiel machen wollen, aber mir fehlt eben ein zumindest halbwegs professionelles Team und natürlich dafür das Kapital. Alles selber machen wäre mir auch in der tat zuviel.

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Die meisten starten wohl mit C/C++, weil es hier die ausgereiftesten, sprich performantilsten Compiler gibt. Dann merkt man meist rasch, dass man bei laufzeitkritischen Routinen mit Assembler noch viel besser faehrt. Ist man aber erst einmal soweit, Laufzeitprobleme mit inline-Assembler zu optimieren, kann man eigentlich auch jede anderes Sprache nehmen, die diesen Moeglichkeit anbietet. Weil man aber mit C/C++ angefangen hat, bleibt man dabei.

Uli

------------------

Uli's Prüfungspages ... die Seite mit den Prüfungshinweisen

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Moin,

@Ferris

die Mathematik, die man brauch um Spiele zu programmieren hat man normalerweise in der Oberstufe. Lineare Algebra, Differential- und Integralrechnung, Trigonometrie und vieles mehr hatte ich im Grundkurs Mathematik. Man muß ganz sicher nicht Mathe studieren um Spiele (weder 2D noch 3D) zu programmieren. Allerdings sollte man Spaß an Mathe haben und man muß bereit sein viel zu lernen.

Ciao, Paris

[Dieser Beitrag wurde von ParasightRzR1911 am 01. Februar 2001 editiert.]

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@parasight

Zwischen dem Differentialrechnen in der Schule und Differentialgeleichungen gibt es einen gewaltigen Unterschied. In der Schule bildet man die verschiedenen Ableitungen eines Differentials. Bei Differentialgleichungen hast Du auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens ein Differential stehen.

Es müssen aber noch nicht mal Differentialgleichungen sein, die das ganze schwerer machen. In der Schule und auch in der Oberstufe werden wirklich nur die Grundlagen vermittelt. Oder hast du in der Schule schonmal das Schnittvolumen von drei rotierenden Funktionsgraphen berechnet. Ist auch nur stinknormales Integralrechen.

Gruß

Ferris

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@Ferris

Klar, in der Schule werden die Grundlagen vermittelt. Viel mehr brauchst man aber auch nicht. Mit den Grundlagen und einigen guten Quellen (Bücher, Websites) kann man gut weiterkommen. Kollsionsabfragen sind nicht einfach, aber ein Mathe-Studium ist, meiner Meinung nach, nicht notwendig.

Ciao, Paris

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@Ferris:

Ich interessiere mich ebenfalls für die Spiele-Programmierung, aber es ist halt schwer, jemanden zu finden, der einem wirklich etwas darüber erzählen kann.

Ein Kumpel von mir trifft sich regelmäßeig mit Programmierern aus diesem Bereich in einem Club. Diese Leute sind auch alle um die 30 und sehr gut. Zur Zeit entwickeln sie ein Strategie-Spiel mit CorelDraw u. C++. Ich hatte das Glück, ihm einmal dabei zuschauen zu dürfen. Er war dabei, ein Haus zu zeichen. Bis es perfekt war, hat es immerhin 2 Wochen gedauert !!!!

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