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Geht nicht zu *****************!


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Servus!

Ich habe es lange genug in mir getragen, denk ich. Aber ich möchte nicht viel sagen und rumpalavern. Ich bringe es hiermit auf den Punkt: Jeder der Fachinformatiker werden möchte, dem rate ich dringendst nicht seine Ausbildung bei der Firma *************** anzutreten.

Wer mich vom Gegenteil überzeugen kann, kann dies hier kund tun.

mfg

SpawnX

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 11. September 2001 00:06: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Beagol ]</font>

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Hallo SpawnX,

natürlich kannst Du hier Deinen Frust ablassen und über Probleme bei der Ausbildung reden.

Mit Deinem letzten Post greifst Du aber namentlich ein Unternehmen an ohne wirkliche Kritik zu üben. Deshalb habe ich den Namen unkenntlich gemacht.

Vieleicht begründest Du nochmal warum du so angenervt bist, bzw. verweist auf den Thread, indem Du schon berichtet hast.

Wenn dann konstruktive Kritik vorgetragen wird habe ich nichts dagegen auch den/die Ausbildungsbetrieb/e hier aufzuführen. Vieleicht meldet sich dann ja auch mal ein Verantwortlicher dieses/r Unternehmen/s.

Habe aber Verständnis dafür, dass ich das so nicht stehen lassen konnte.

Gruss

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Also ich kann ihn verstehen! Ich war auch bei der Firma, doch ich habs geschafft und hab in eine andere (bessere) Firma vom ersten ins zweite Lehrjahr gewechselt. Die lachen mich jetzt fast schon aus, wenn ich denen erzähle, was ich bei meiner Alten Firma getan habe. Es war ein ziemlich schlechte Ausbildung für eine große Firma mit 5 roten Buchstaben. Ich geh jetzt eine Zündkerze aus meinem Kühlschrank holen...

Zuljin

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Hallo ich bins mal wieder!

Nunja, da ich nicht mehr im Ausbildungsverhältnis bei dieser Frima bin, kann ich ja ein bischen erzählen, was ich da so gemacht habe. (Aber bitte mich nicht wie meine neuen Kollegen auslachen...).

Als erstes möchte ich aber noch allen danken, die mir geholfen haben: Herrn M. von der G**, der IHK, dem Betriebsrat von B. T., meiner Freundin und Herrn K. von B.T., allen Azubis bei B.T.!!!!

Also das erste Jahr eines Fachinformatikers bestand aus:

Computerlehrgängen: vielleicht 10 Wochen, in denen wir viel über Windows, Netzwerke, Computer und so weiter erführen. Nichts zu bemängeln in Qualität, außer vielleciht, das die Ausbilderin noch ein bißchen e

erfahrung braucht, aber jeder fängt mal klein an...).

Berufsschule: ca. 12 Wochen: hier das übliche, wobei Azubis anderer Firmen besser abschnitten, da ihr Betrieb mit ihnen den Stoff wiederholte bzw. vorbereitete. Sonst auch hier keine Mängel, außer das es Fächer gibt in denen wir 3 Lehrer hatten, die alle 3 Arbeiten schreiben wollten und keine Ahnung hatten, was die anderen im Unterricht behandelt haben oder nicht.

Lehrgänge im Betrieb: ca 14 Wochen: Dies umschließt Seminare und Kurse. Einige Kurse waren gut und brauchbar, wie der erste Hilfe Kurs und Kurse über Präsentieren und Teamtraining. Leider waren das die Ausnahmen. Meistens waren es Kurse über Alarmanlagen, wie diese aufgebaut sind und funktionieren. Besonders schön (Achtung: Ironie!)fand ich das installieren einer Alarmanlage an einer Holzwand und deren Konfiguration. Dies geschah alles mit unseren Systemelektronikern zusammen, so das in dieser Hinsicht keine Unterschiede gab. Gibts auch heute nicht, wie ich erfahren muss...(Ok, abgesehen von anderen Klassen in der Berufsschule...).

Und nun die Schönste und Beste Phase der Ausbildung!

(Achtung: HARDCORE-IRONIE!!!!!!!!!)

nämlich:

Tataa:

DIE MONTAGE UND DER SUPPORT!

Viel zu lange! Ca. 16 Wochen.

DAs war echt das beste, wir unterteilen in Montage und Service:

Montage: Anreise zu einem Kunden (Firma oder Privatwohnung). Dies kann 2-3 Stunden dauern, da es keinen Interessiert, ob man 150 Kilometer fahren muss. Dort war es die einzige Aufgabe, die Alarmanlage nicht an eine Holzwand, sondern an eine echte Wand zu nägeln. Dies geschieht in dreckigen Fabrikhallen, in übelriechenden Kanälen, in 10 Meter Höhe und so weiter. Ich vergesse nicht die dreckige Leiter, auf die ich 4 Stunden stehen musste um Kabel abzuisolieren. Ich war nacher braun wie blöd. das war ein Moment in dem ich dachte: Ich würde kündigen, wenn ich nicht schon weggehen würde. Meistens bekam ich morgens eine Einweißung und dürfte den Rest vpm Tag Löcher bohren, Kabel isolieren und ziehen, Dreck aufputzen und natürlich Alarmanlagen und Peripheriegeräte installieren. (Obwohl man mir im Ausbildungsgespräch sagt, das würde äußerst selten vorkommen, ich würde eher was am PC machen.)

Service: Circa gleiche Distanzen zum zurücklegen, bloß hier tausch man defekte Melder aus und testet die gesamte Alarmanlage. Höhepunkte: eine 1,5 Meter höhe Zwischendecke, über einem Raum mit kochenden Süppchen, wo man auf 20 cm breiten Stegen balancieren durfte, um sonst nicht in so ein Süppchen zu fliegen. Habe ich erwähnt, das da mehr Dreck als in der Sahara lag und es genau so warm war?

Ansonsten bin ich Wochenlang durch riesige Bürohallen oder Lagerhallen oder Hallen gelaufen, hab Melder gedrückt udnmit Gas eingesprüht. Toll! Dafür braucht man also Abitur.

Aber man durfte auch seinem Monteur über die Schulter schauen, wie dieser Kabel anlötet und sonst irgentwas macht, was man eh nicht versteht udn nicht interessiert.

So, das war eine kleiner Ausschnitt aus einem Jahr bei Bosch Telekom! Wenn ihr mehr wissen wollt schreibt einfach!

Zitate:

"Das ist nicht dein ernst, dass die soetwas als Ausbildung bezeichenen" (Neuer Ausbilder)

"Hahahahaha" (Neuer Ausbilder beim lesen der Ausbildungsnachweise)

"Wofür brauchen wir den Fisis?" (Arbeiter bei Bosch Telekom)

"Wofür hast du Abitur? Für diese Arbeit, die du später machst brauchst du nicht mal Sonderschulabschluss, das kann jeder!" (Arbeiter bei B.T.)

"Schade, das Sie gehen, aber ich kanns verstehen!" (Ausbilder bei Bosch Telekom)

"Ich will hier weg!" (Azubi bei Bosch Telekom)

"Wie kann die IHK soetwas zulassen, das ein Betrieb, so ewtas als Ausbildung für einen Fachinformatiker anbietet? Denen gehört die Ausbildungslizenz einzogen!" (Verwandtschaft meinerseits)

Das sind also die Dinge, die ein Fisi bei Bosch Telekom zu hören bekommt. Mir hat diese Ausbildung auch nicht gefallen, wie allen anderen Fisis auch. Alle wollten wir weg, aber ich habs als einziger geschafft. Mögen die anderen 3 es gut überstehen.

Aber ich schließe mich SpawnX (meinem ehemalgien Kollegen) an: Wenn ihr Fachinformatiker werden wollt geht nicht zu dieser Firma

Danke

Zuljin

Alles ist gut!

PS: In meinem neuen Betrieb ist alles SUPER und ich lern wirklich was für einen Fachinformatiker! Nämlich Programmieren und PCs konfigurieren.

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Ich bin bei der Firma, die dafür zuständig ist, dass viele Leute zu spät zur Arbeit kommen, warum fahren die nicht einfach Auto *gg*

Ich denke jetzt müsste klar sein wo ich arbeite...also...

meine Ausbildung kann man nicht Ausbildung nennen.

Es gibt keine Ausbilder mehr, wir haben niemanden, der uns was beibringt, zu wenig Rechner immer mehr neue Azubis, zu wenig Lizensen für die notwenidige Software und so gut wie keine Handbücher...

Mit anderen Worten meine Ausbildung ist S... chön.

Aber was solls, man muss das beste draus machen...ich komm klar...lern was...leiste was...

Auch wenn ich selber dafür sorgen muss, dass das alles geschieht.

Wie Tonto schon gesagt hat...es gibt Leute die legen sich ins Zeugs und Leute die schmeißen die Ausbildung...wir haben beide Arten von Leuten hier...

Aber ich merke so langsam, dass die B... sich bessern will...so langsam wird das was werden...denk ich mal...hab ja noch 1 1/2 Jahre

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Ich kann euch dazu nur bemitleiden... ich mach meine Ausbildung da, wo die Konten der Kunden gespeichert sind...

Und es ist (mit einigen kleinen, bürokratischen Ausnahmen) super...

Pro Azubi gibts im Praxiseinsatz min. 1 Betreuer, der hat ca. 2 Stellvertreter... man ist also nie wirklich allein.

Selbstlernprogramme gibts auch ab und zu, aber in vernünftigem Maße... obwohl die teilweise schon ur-alt sind...

Wir können uns in gewissen Grenzen auch raussuchen, wo wir eingesetzt werden möchten... falls die Abteilung Leute braucht und jemand zum Betreuen Zeit hat...

Außerdem müssen wir uns (zumindest im Betrieb) erst wirklich am Ende entscheiden, ob denn nun Anwendungsentwickler oder Systemintegrator...

Insofern...

Sorry, dass es bei euch nicht so ist... aber es gibt (Gott sei Dank) auch noch andere Betriebe.

DonMaro, z.Zt. Lotus Notes Entwicklung

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Guten Morgen!

Wir dürfen momentan kein Javascript aktivieren wegen dem tollen Virus der im Mom. rumgeht. ;)

Deshalb muss ichs halt so zitieren.

Von DonMaro: "Außerdem müssen wir uns (zumindest im Betrieb) erst wirklich am Ende entscheiden, ob denn nun Anwendungsentwickler oder Systemintegrator..."

Hab ich das jetzt richtig verstanden: Du machst so eine 2 in 1 Ausbildung und musst dich nach erfolgreichem Abschluss ("am Ende") entscheiden als was du nun arbeiten willst? :confused:

BlondeSuende

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Zum Thema IHK sage ich jetzt nichts - sonst rege ich mich ja doch nur auf.

Hier dafür mal ein kleiner Überblick über meine Ausbildung:

1.9.99 Beginn der Ausbildung als FiSi bei einem kleinen Familienbetrieb. Damals 6 Fachkräfte und 8 Azubis!!!

Nach kurzer Zeit nurnoch 7.

Mein Arbeitstag begann mit Lager aufräumen und Ordner sortiere :confused:

In den nächsten Tagen bekam ich dann mit den anderen Kollegen einen Werkzeugkoffer und von da an ging ich mit auf die Baustelle zum Kabelziehen. Nunja... ihr könnt Euch sicher vorstelle, wie mein Gesichtsausdruck war, als die einzige Fachkraft (die mit uns 4 Azubis 1. Lehrjahr unterwegs war) uns in einer Wartezeit (wir mussten dem Kunden das Netz kurz lahmlegen, und der brauchte es noch) einiges in Sachen Netzwerkgrundlagen erklärte, und uns hinterher durch den Sohn des Cheffs erklärt wurde, daß das Pause war, weil wir nichts gearbeitet hätten. :eek:

Soo... in der Zwischenzeit sind von den 6 Fachkräften weitere 4 gegangen.

Als es uns zu bunt wurde wanten wir uns an die Zuständige IHK. Wir dachten, es kann doch nicht sein, daß eine Firma 2 Fachkräfte und mitlerweile 14 Auzubis hat, und diese monatelang keinen Ausbilder und keine Fachkraft zu Gesicht bekommen, selbständig Kunden betreuen und angeschnautzt werden, wenn (wegen aktueller Probleme) der Ausbilder angrufen wurde. Und was geschah? Nichts. Einige Tage später bekamen wir nur vom Cheff präsentiert, daß sich ja wohl jemand bei der IHK beschwert hätte.

An der Situation hat sich bis heute nichts geändert. Ich bin mit meiner Ausbildung fertig geworden, die Firma gibt es immernoch, und erst diesen Sommer wurden von der IHK mindestens 6 neue Auszubildende eingetreagen. Die Firma hat immernoch kaum Fachkräfte, aber min. 10 Azubis. Was soll man da noch von der IHK halten?

Ach ja, da das hier der Wahrheit entspricht, kann ich ja ruhig einen Link setzen. http://www.raab-it.de

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