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  1. Ich würde die Diskussion nicht nur auf Tatoos beziehen, sondern auch auf andere inzwischen akzeptierte Business looks: Angefangen vom Wacken T-Shirt, Drei-Tage-Bart, lange Haare für Männer, den 15cm Vollbart und Gesichtspircing. Es gibt hier bei Konzernen und ansonsten konservativen Unternehmen inzwischen deutlich mehr Tolleranz, wenn der Look ansonsten sehr gepflegt wirkt. Wobei ich glaube dass es schon vorteilhaft ist,wenn Tatoos durch ein langes Hemd im zweifel wieder bedeckt werden können - was Tatoos im Gesicht und auf den Händen betreffen würde. Gerade bei Internationalen Kontakt oder auf Messen könnte das Vorurteile erzeugen. PS: Einzig Politisch Inkorrekte oder Diskrimierende Tatoos (auch satirisch gemeinte) würde ich jetzt nicht unbedingt auf Körperstellen drucken,die man im Berufsalltag sieht.
  2. Wie es auch in anderen Forenbeiträgen geschrieben wurde, es kommt immer auf Branche, Region,aber eben auch auf das eigene Gusto an. Wenn man so naiv ist und sich selber das Gehalt der nächsten 5 Jahre schön reden kann, dann bedaure ich sehr den Kollegen. Ich glaube auch, dass es reichlich Leute mit Zeitverträgen gibt. Genug Unternehmen, für die ich angestellt definitiv nicht arbeiten will habe ich auch kennen gelernt in der Beratung. Aber eben auch einige sehr gute Arbeitgeber und Kunden die auch Stellen ausgeschrieben haben. Was ich damit sagen will, wenn man bereits mit so einer Angstmentalität in den Markt geht, sind 2K plötzlich normale Grundlage einer ganzen Klasse 》 Jahrgang 》Generation Ich sage zwar auch nicht, dass alles unter 30 K Dumping für einen Anfänger ist, aber man muss auch mal in der Gehaltsverhandlung dem AG klar zeigen, wo die persönliche Schmerz grenze liegt -und wenn die dennoch unterschritten wird gehen
  3. Leider ist wirklich viel wahres an deiner Aussage dran, auch wenn diese in diesem Fall wohl sarkastisch gemeint war. In dem Fall das die Weiterbildung absolut zwingend notwendig ist und damit meine noch nicht mal das etwas gut Läuft, sondern weil man sich sonst gar nicht mehr irgendwie durchschlagen kann - dann werden Schulungen in Unternehmen angeboten. - Sonst entstehen bei Randlösungen unheimlich häufig Insellösungen, die von externen Betreut werden / oder gar keiner Ahnung von hat. Mal ein Beispiel aus der SAP Welt. Obwohl OOP ABAP einige Vorzüge zu Standard ABAP (prozedual) bietet, programmieren noch eine Vielzahl von Entwicklern wie vor 20 Jahren. Dann kommt HANA und OOP und die alten Techniken müssen umgestellt werden weil obsolet. Da fehlt aber natürlich auch denm IT-Ler zunächst einmal die Akzeptanz, dass ein Programm, dass früher runtergeschrieben 30 Minuten gedauert hätte, mit allen Namenskonventionen, Interfaces, Exceptions, Methoden locker mal 3 Stunden oder länger braucht. Da kann man sich noch so gut beruflich wie privat weitergebildet haben: Was wir über mehrere Jahre an Wissen aufgebaut haben, können die Kollegen auch über eine einwöchige Schulung nicht so gut verinnerlichen, wenn die Gedankengänge über Jahre anders gepolt wurden. Natürlich bin auch ich für Fortschritt aber dann muss man auch Randfaktoren mit hinzubeziehen. - Das z.B. inzwischen schon mehrere tausend kleine und große Programme im Prinzip das gleiche tun wie ein neues Verfahren. Daher ein Umstellen nur des Umstellens willen ist dann Käse. In der Theorie müsste man alles alte nach und nach austauschen, aber dafür müsste man im neuen Bereich erst einmal das Wissen aufbauen und für wenig Mehrwert viel Aufwand erzeugen. Und in Unternehmen, wie Handel oder Industrie usw. geht es dann nicht in erster Linie darum, etwas besser/sauberer zu Programmieren, sondern es muss unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten umgesetzt werden und (irgendwie) Funktionieren. Abgesehen von den Beratern unter uns sind und bleiben wir IT-ler eben eine Service Abteilung die viel kostet und keine Einnahmen generiert, da kann ich alle Seiten, Kunden, Chefs und IT Kollegen verstehen, dass sie nur den Aufwand tätigen wenn es per Definition heißt, wir machen nur noch OOP, auch wenns dann halt mal am Anfang länger dauert. ===== Gut, dieses Beispiel zielt jetzt eher auf die "alteingesessenen", aber ich würde mir auch überlegen wie es mit jungen neuen Kollegen dann aussieht: Im oberen Beispiel: Neuer Junger Kollege bekommt gleich in seinen ersten Monaten das volle Programm an Schulung die Sinnvoll sind, ABAP OO , HANA, CDS und noch viele mehr SAP spezifische Schulungen, die hier nur wenige kennen und verstehen. Der kommt dann in seine Abteilung und zunächst einmal werden für das nächste Jahr "Wartung und Instandhaltung" sein Aufgabengebiet, damit er in die Prozesse reinkommt. Zu gut deutsch die alten Prozeduren reparieren und am Leben erhalten. >>> Nach einem Jahr ist der junge Kollege frustriert und denkt, dass ein Potential nicht ausgeschöpft wird und sucht sich eine neue Herausforderung.
  4. @Kwaiken, wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir nicht darum, dass ein FI zwar OOP in der Berufsschule mal gemacht hat, aber eben als Admin (mit 1/2 Jahren als Einsteiger) nicht unbedingt mehr beruflich viele Berührungspunkte mit OOP Programmierung hat, richtig? Eigentlich hast du recht, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr frage ich mich, ob man nich zumindest die allgemeine OOP Lehre von jedem FI erwarten kann. Also zumindest Objekt das da mal was war mit Vererbung ist jetzt nicht tiefgreifend. Anders herum bezweifle ich aber auch, dass ein so oberflächliches Wissen für einen DevOps ausreicht. Das wäre ja genau so,als wenn man von der anderen Seite als Entwickler heran tritt und Linux Kenntnisse voraus setzt, der Entwickler für seine Deployments sich mit Mühe und Not durch das Dateisystem navigieren kann. Bislang hat sich die Diskussion stark auf die monitären Aspekte versteift,davon würde ich gerne wieder weg kommen. Ein letztes aber dazu: Ich weiß zwar nicht, in welchem Ort das Unternehmen liegt, finde aber 40-44 K für eine frisch ausgebildete Kraft nicht schlecht. Wenn wir hier von den IT Hochburgen reden, dann kann dies vielleicht zu wenig sein, aber sonst? -- @halycon falls du das hier noch liest: Ich habe in meiner langen Zeit als externer Consultant schon die Feststellung gemacht, dass gerade die "aufgeweckten" sich nicht nur in der Lehrzeit Entwickeln und es genau bei diesen sehr wahrscheinlich ist, dass man nach der Ausbildung durch ein Studium oder einen AG Wechsel seinen Horizont nochmal erweitert. Und es gibt genug Leute,die erst in ihre Herausforderung reinwachsen müssen. Wenn ich mir also eine der wenigen Verbesserungsvorschläge anmaßen möchte, dann den mehr Auszubilden. Bestimmte Softskills kann man auch wunderbar in der Zeit erlernen und bei manchen Leuten braucht es auch einfach einen Denkanstoß. Ihr müsst ja nicht mehrerere jedes Jahr nehmen und eine Konkurrenzsituation erzeugen. Aber ihr habt mehrere offene Vakanzen (immer wieder) und Budget für Ausbildung. Wenn Ihr für eure Region gut bezahlt dann ist die Abwerbungsgrundlage Nummer 1 ja erstmal kein Thema. Und für Studium etc. ist es dann besser einen Kandidaten zu haben der nach dem Motto arbeitet "Schuster bleib bei deinen Leisten" , als "Ich bin 'open minded' und gehe jetzt nach Berlin studieren".
  5. Guten Morgen, halcyon, ich bin zwar kein DevOp / Administrator - kann deine Problematik aber recht gut auf eine andere Branche / Spezialbereich gesehen nachvollziehen. Und vorweg genommen, die Anzahl an von vornherein auf das Profil passende Bewerber sind wirklich gering. Du schreibst zu Beginn, dass im Prinzip ein langjähriger Aufbau von Expertenwissen möglich ist. Wohl gemerkt reden wir von einer Wissensaufbauzeit von 1-2 Jahren und nicht ein paar Wochen. Am unteren Abschnitt des Posts relativierst du die Aussage, indem du sagst "99% erfüllen unsere Erwartungen nicht" - ok, aber ich glaube trotzdem nicht, dass 99% von den Softskills nicht in 1-2 Jahren formbar sind - nicht alle, dass ist klar - aber ein Paar zumindest. Und dann sind die restlichen 1% auch unbrauchbar, weil sie schlichtweg für euer Gehaltsniveau für den reinen Wissensaufbau zu viel Geld verlangen. Ohne den Lebenslauf genau zu kennen, nehme ich jetzt mal den VmWare Bewerber als Beispiel: Ihr habt jemanden, der sich bereitwillig ein Spezialwissen angeeignet hat, dem ich unterstelle mit 1-2 Jahren Erfahrung sich gut in ein neues Themengebiet einzuarbeiten, von dem er noch kein Wissen aufgebaut hat. Es kommen zumindest Signale der Bereitschaft dazu. Wir reden hier immer noch von dem 1% von 100 Bewerbern. Auf der anderen Seite eine seit Monaten offenen Position, die für die Bewerbersuche, als auch Operativ Geld verbrennt. Ja, da finde ich es unverständlich warum man nicht versucht mit einem solchen Kandidaten einen gemeinsamen Versuch zu machen. - Auch wenn das im Einzelfall teurer ist. Natürlich sollten beide Seiten etwas Gesprächsbereit sein, aber einseitig zu Erwarten, dass der AN auf > 10% - 20% Gehalt verzichtet, dafür muss es schon gute Gründe geben. Ich formuliere das jetzt bewusst etwas überspitzt: Die Objektorientierte Entwicklung als Administrator scheint für euch genau so wichtig zu sein, wie das ständige Weiterbilden in der Freizeit über Fachmagazine, egal ob dies zu einem aktuell Operativ notwendigen Wissenblock gehört oder nicht. Es muss ja ein grundsätzliches Allgemeines-Spezialwissen vorhanden sein, um beim Mittagessen über die neuesten Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu kennen und wohin die Roadmap 2030 für das Unternehmen hingeht. Und weil man ja sonst nichts zu tun hat: Beim Feierabend Beer über die neuen Interfaces der am letzten Wochenende - wie jedes Wochenende arbeit - die eingeführten neuen Service-Layer philosophieren. ====== So und nun wieder ernsthaft: Es mag nur eine persönliche Erfahrung sein, allerdings habe ich in den letzten 10 Jahren entweder hervorragende Administratoren in diversen Unternehmen kennen gelernt, die hinlänglich Skripte Entwickeln konnten für Automatisierung, oder eben gute Automatisierungsentwickler, die OO Verstanden haben, aber mehr Entwickler sind als Administratoren = hier hört das Admin Knowhow ab einem gewissen Grundwissen auf. Wenn Ihr so lange für die Position niemanden findet, würde ich mal mit der anderen Brille rangehen und keinen Administrator, sondern einen Entwickler suchen, der ein paar Admin hat - vielleicht findet sich dann ja auch ein bezahlbarer Bewerber. Alias: DevOp / Entwickler für Automatisierung (am Titel kann man ja noch arbeiten) - Abgeschlossene Ausbildung oder Studium - Erweiterte Kenntnisse in der Objektorientierten Programmierung (in Sprache XY) - Grundkenntnisse in Powershell und einer weiteren Sprache wie Perl, Ruby, oder Python im Sysadmin Umfeld. - Grundkenntnisse in den Betriebssystemen Windows und einer beliebigen Linux Distribution - Nice to have: Grundkenntnisse in einem der Bereiche: Virtualisierung (VMWare VSphere, VMWare Horizon, Hyper-V, Docker, o.ä), Foreman, Chef, Vagrant, Puppet, Ansible, (R)?ex, Scrum, Git, Team Foundation Server, Amazon AWS, Microsoft Azure Evtl. auch die Nice to have etwas reduzieren, damit die (unnötigen) Bewerbungen der Spezialisten zurück gehen
  6. Alter AG min. 1 Std. , eher 1,25 Std pro Strecke. Neuer AG < 30 Min.
  7. Fassen wir zusammen,es gibt viele unterschiedliche Faktoren um Manager zu werden und sich den Hintern wund arbeiten ist nicht mit Karrierevorteil gleich zu setzten. @smite: ich habe nochmal darüber nachgedacht. Schau wie das Gespräch läuft. Vielleicht geht es ja auch nach dem Motto, können wir gemeinsam die 75k in den nächsten zwei Jahren realisieren. Für SAP Beratung nicht ungewöhnlich hoch. Hängt aber eben davon ab,ob du dafür bereit bist das Reisen weiter zu machen.
  8. Ich tue mich schwer damit, dies so zu unterschreiben. Karriere hat natürlich auch etwas mit Bekanntheit usw. zu tun. Wenn man allerdings in der Softwareentwicklung schaut und es überzeugt einer mit effektiver Arbeit, die natürlich sichtbar sein muss, dann kann der auch vom Junior über die einzelnen Stationen zum Architekten aufsteigen. Gerade damit man dem Mitarbeiter Aufstiegsmöglichkeiten bieten kann, gibt es ja die Unterscheidung im Erfahrungslevel. Wo ich dir aber vollkommen recht gebe, ist das die Aufstiegsmöglichkeiten in leitende Positionen und Management nicht mehr nur alleine etwas mit Leistung zu tun haben, sondern andere Faktoren auch mit reinspielen.
  9. Moin, bei 251 Arbeitstunden der Stadt Hamburg warst du also ca. 125 ( 50%) beim Kunden. 125 * 8 Stunden sind dann 1000 Std. Mal 5 sind das dann ca. 4-5 K pro Monat extra. Du kriegst also ca. 65 K aktuell statt 60 K. - Wenn dieses externe Projekt wegfällt, dann würden diese 5 K also nur dazu führen, dass du dieses Jahr nicht weniger verdienst als 2016. Rein von den Zahlen her betrachtet, ist es also für dich möglich auf 65K zu kommen (die du ohnehin schon verdient hast) - die Frage ist nur zu welchem Preis. Ein Hebel könnte von deinem Chef kommen, indem er dir dann die Sonderauszahlungen wieder streicht und du dann 2017 genau so viel verdienst wie 2016. Ich könnte diesen schritt zumindest nachvollziehen. Du hast aber dafür ein sicheres Gehalt, egal wie viel du auswärtig arbeitest (Vor-wie Nachteil) Meiner Meinung nach sollte nun eine deiner Kernfragen sein: Kann ich mit dem ganzen Reisen und Hotelleben auch die nächsten 1,2,5 Jahre - whatever - gut umgehen, oder nicht. Falls ja, würde ich den Hebel an den Variablen Stunden ansetzen, wenn du statt 5 Euro z.B. 10 bekommen würdest, hättest du defacto deine Rund 5K Gehaltssteigerung auf 70K - wenn du viel und gut extern arbeitet. Gleichzeitig sind die Mehrkosten für deinen Chef nur da, wenn du auch wirklich extern Geld reinbringst. Alles basierend auf deine 50% externe Auslastung. In dem Falle würdest du dich dieses Jahr nicht stark verschlechtern, wenn du nur 30% ausgeliehen wirst und dich evtl auch leicht verbessern wenn es 70% werden. Dafür musst du aber halt auch die Einschränkungen eines externen Consultant in Sachen Privatleben in Kauf nehmen. Sollte dein Chef nicht verhandlungsbereit sein, was ich zumindest bei der Erhöhung des Variablen Teils mir nicht vorstellen kann, dann kannst du ja immer noch auf dem Markt schauen was geht.
  10. Du empfindest es als ungerecht, wenn du weniger verdienst als Deine Kollegen. -Wärst du denn anders herum bereit, wenn du als einziger Mitarbeiter in der Abteilung mehr verdienen würdest, auf Gehalt zu verzichten? Du brauchst auf diese rethorische Frage nicht antworten. Was bleibt dir also als Möglichkeiten. - Es akzeptieren und bleiben. - Es nicht akzeptieren. Ob du nochmal mit dem Chef reden willst... Vielleicht bringt es was,vielleicht auch nicht. Im Zweifel musst du dir dann was neues Suchen.
  11. Das heißt im Umkehrschluss es wäre ok für dich, ein anderes Angebot anzunehmen, wenn du das Vertragsangebot deiner Firma abzulehnst? -Kommt sicher gut "Chef ich habe es mir anders überlegt, ich will doch nicht mehr Geld haben,lass mal stecken." Du konntest ja nicht im Vorhinein wissen, was dir dein AG bietet. Wenn es dir dennoch gut bei Deinem AG gefällt, ist es recht und billig zu bleiben. Du hattest aber konkrete Zahlen die zum Zeitpunkt sofort eben nicht umgesetzt werden, sondern nur in Teilen. Dann muss man einach auch einmal vergleichen. Jeder Kündigungsprozess ist immer auch blöd,wenn man mit Herzblut bei der Arbeit ist. Dennoch: Ich habe selbst erlebt, dass schon ein Angebot eines anderen AG plötzlich vieLe Türen öffnet. Und wie vom heiteren Himmel gefallen bekommt man doch die Gehaltserhöhung. Schließlich bringt es keinem was, wenn man dann doch unzufrieden wird,wenn man bleibt. Man muss sich eben nur auf Augehöhe unterhalten. -Natürlich sollte man so einen Aufwand wegen 1k Unterschied sich gut überlegen. In diesem konkreten Fall glaube ich aber auch,dass wenn dim Bewerbung klappt nochmal 4 bis 6 Wochen ins Land ziehen. IN der Zeit sollte sich der Themenersteller gut überlegen, ob er im Falle des Falles wirklich gehen will oder aber doch nochmal mit dem AG redet.
  12. Oje. Hm, .... Das ist jetzt eine wirklich schwierige Situation, wo man ein wenig Fingerspitzengefühl braucht. Weiter hinhalten kann dich das Angebot bei B kosten. Ich wills dir nicht direkt raten, aber außer einer Notlüge wüsste ich nicht wie du da sonet mehr Zeit bekommst. Anders herum könntest du ja Unternehmen A nochmal kontaktieren, dass du einen vorabVersion des Vertrags per Mail morgen brauchst, sonst müsstest du leider deine zusage bei B machen. (Halt hübsch verpacken) Was du ansonsten noch geschrieben hast klingt nach: bei A kann ich mehr wer werden,aber bei B würde ich insgesamt mehr bekommen und mich wohler fühlen von Arbeitsbedingungen bis benifits. Bei der Entscheidung können wir wenig mitreden was du priorisierst.
  13. Ich war vor kurzem in einer Ähnlich komfortablen Situation wählen zu dürfen. Mein Topic war dieser. Wenn denn die Zahlen so alle ausgezahlt werden, dann wirst du dich bei beiden Angeboten nur zwischen 2-4% im Jahr Differenz bewegen - im ersten Jahr. Natürlich ist jeder Euro mehr schön, aber ich hoffe dass du nicht in der Situation bist, so gut verdienen zu können und dennoch jede Münze zweimal umdrehen musst. Von daher würde ich das Gehalt erst einmal ausblenden und auf Perspektiven und Work-Life-Balance schauen. Angebote vs Freizeit Von uns weiß keiner, was für ein Typ du bist und wie du deine persönliche Komfortzone definierst. Dennoch erscheint es mir so, dass mit Kantine, Fitnessstudio usw. Firma B lukrative Zusatzangebote bietet. Wenn man so etwas gerne in Anspruch nimmt, würde ich mir hierfür schonmal ein Plus notieren. Machst du aber schon einen Sport oder was anderes in deiner Freizeit, dann bringt dir das natürlich wenig. Die alternative bei Firma A wäre 2,5 Wochenstunden mehr Freizeit pro Woche * 40 Wochen sind das schon satte 100 Stunden weniger im Vergleich zu einer 40 Stundenwoche - in Summe ganze 12,5 Arbeitstage. Stempeluhr oder Überstunden? Wie sieht es denn mit dem Thema Überstunden aus (du brauchst hier nichts zu schreiben) aber wenn bei einer der beiden Firma gestempelt wird , während bei der anderen 20 % Stunden gleich mit abgegolten sind, könnte auch das mit deine Entscheidung beeinflussen. - Je nachdem ob dir Freizeit heilig ist, oder ob du eh bis zum Umfallen arbeitest. Und jetzt die zwei wichtigsten Entscheidungsgeber: 1.) Wie wichtig ist dir das moderne Büro ( Großraum?) / moderne Infrastruktur im Vergleich zur anderen Firma? Stört dich das so sehr oder ist dir das im Prinzip egal, womit du arbeiten musst und willst? 2.) Bei welcher Firma siehst du deine persönlichen Potentiale auch noch in drei bis 5 Jahren? Hattest du die Möglichkeit mit langjährigen potentiell neuen Kollegen zu sprechen? Wurde schon in dem Gesprächen auf Projekte eingegangen, die durch dich mit besetzt werden sollen?
  14. Nun, wenn das Gespräch positiv verlaufen ist und das vorher noch nicht zur Sprache gekommen ist, kommen Gehaltsverhandlung und anschließende Planung des weiteren Vorgehens zum Schluss. Alias "... ok mit Summe X können wir zueinander kommen." "... Super ... blabla ... haben Sie noch weitere Fragen." *Nachdenkpause* "Nun, ... blabla ... ja, eine Frage hätte ich noch und zwar wie der weitere Prozess aussieht. Denn, ich möchte offen zu Ihnen sein, ich habe ein zweites konkretes Angebot vorliegen ..... blalba .... " ;-)
  15. Ich weiß man kann sich nichts dafür kaufen, dennoch : Mein beileid, dass du so viel Pech mit den AGs hast. Muss zugeben jetzt nicht mehr alle Posts im Kopf zu haben... hast du es mal mit einer krasseren Gehaltsforderung versuch, alias 76K ? - Vielleicht wirst du dann bei den Buden die ohnehin nur 55 Zahlen nicht mehr eingeladen (und sparst dir die Zeit) und nur bei den für 60 + K ?