skylake
Moderator
-
Registriert
-
Letzter Besuch
-
Derzeit
Forenindex anzeigen
-
hackbert301009 hat auf einen Beitrag in einem Thema reagiert:
Unzufrieden mit Arbeitsklima und Zusammenarbeit
-
hackbert301009 hat auf einen Beitrag in einem Thema reagiert:
Unentschlossen: Teamleitung machen oder nicht?
-
-
Intensive Bewerbungsprozesse
Aber genau das ist leider nicht immer möglich. Beispielsweise ist es in meinem Bereich extrem kompliziert jemanden aus der Probezeit zu werfen. Je nach Vertragsart muss das an eine übergeordnete Behörde gesendet werden, bei der wiederum zig Stellen involviert werden. Der Gedanke, dass man in der Probezeit aus Sicht des Unternehmens stressfrei/arbeitsfrei jemand vor die Tür setzen kann stimmt einfach nicht immer. Ist man in so einem verknöcherten Konzern/Behörde am Start ist man auch eher gewillt einen Einstellungsprozess möglichst intensiv zu gestalten als hinterher die elendige Rennerei zu haben jemanden aus der Probezeit zu kegeln. Bei uns ist es sogar so schlimm, dass so eine Kündigung gerne mal versumpft/verschleppt wird bis eben die Probezeit rum ist und dann wird es im ÖD so richtig ekelig jemanden noch rauszubekommen. Allerdings kann auch auf der anderen Seite jeden Bewerber verstehen, der genervt ist von zig Runden an denen man teilnehmen soll um am Ende doch abgelehnt zu werden und dafür vllt. mehrere Urlaubstage opfern musste.
-
Dakta hat auf einen Beitrag in einem Thema reagiert:
Berufliche Neuorientierung: Mit 32 in die FISI-Ausbildung – wie im Vorstellungsgespräch überzeugen?
-
Unentschlossen: Teamleitung machen oder nicht?
Noch ein kleiner Gedanke dazu: Ich würde es auch sehr davon abhängig machen, wer aktuell im Team ist. Man kann meist nicht einfach das Team komplett umstrukturieren und je nachdem welche Kaliber dort arbeiten würde ich mir das dann auch zweimal überlegen. Gehalt als Treiber wurden zwar von einem Vorposter kritisiert aber sehe ich als absolut validen Punkt an. Normalerweise gehen wir arbeiten, da wir es müssen um zu überleben (Wohnen, Essen, Freizeitkram kostet alles Geld). Wenn man dann die Möglichkeit hat mehr zu verdienen ist das erstmal immer gut, denn dann kann ich mir entweder mehr von dem leisten was ich gerne habe oder aber ich kann meine Stunden reduzieren ohne den Lebensstandard reduzieren zu müssen. Natürlich ist das Optimum einen Job auszuüben der einem Spaß macht und man es nicht als Bürde ansieht. Aber selbst dann würde ich in diesem Feld mir wiederum dann eine Stelle suchen, bei der maximal viel Cash rumkommt. Ansehen als Motivation ist hingegen ganz schwierige Kiste. Da sollte man eher am eigenen Selbstbild reflektieren sonst endet man in der Gruppe von Menschen, die sich ne dicke Karre leasen (leisten können die es sich ja i.d.R. nicht) um dann vor anderen zu protzen die eigentlich eh nichts mit einem zu tun haben wollen. Das ist so das absurdeste Konstrukt überhaupt. Ich will gar nicht wissen wie viele Menschen demnächst mit einem Iphone Duo rumlaufen nur um andere zu beeindrucken. Je nachdem wie die Unternehmensstrukturen bei euch so aussehen kann es auch durchaus sein, dass der Teamleiter eigentlich nichts zu melden hat. Kann der Teamleiter bei euch eigenständig Personen einstellen und entlassen? Gerade wenn letzteres wegfällt ist die Macht die man vermeintlich hat schon durchaus deutlich geringer. Was passiert wenn ein Teammitglied querschießt? Hat man die Rückendeckung des Chefs/HR/oberes Management oder muss man mit der Person leben? Wie viele sind noch über einem? Wie viel Geld bekommt man für die Verantwortung tatsächlich mehr? Das sind alles Fragen, die ich vorher klären würde bevor ich so eine Stelle annehme.
-
Leberkaas hat auf einen Beitrag in einem Thema reagiert:
Berufliche Neuorientierung: Mit 32 in die FISI-Ausbildung – wie im Vorstellungsgespräch überzeugen?
-
Berufliche Neuorientierung: Mit 32 in die FISI-Ausbildung – wie im Vorstellungsgespräch überzeugen?
Leider sehe ich das wie meine Vorredner in diesem Fall. So wie ich das lese hast du mehrfach den Studiengang gewechselt, dann einen Abschluss weit weg von der IT gemacht und möchtest nun das Feld erneut komplett wechseln. Das Alter ist nicht mal das primäre Problem sondern dein Sprunghaftigkeit. Viele Arbeitgeber bilden auch aus, um die Person danach in der Firma übernehmen zu können und bei dir hätte man direkt die Angst, dass du entweder die Ausbildung abbrichst oder danach (wieder) was neues suchst. Durch den x-fachen Wechsel wird es sehr schwierig das noch überzeugend zu vermitteln. Falls du dann tatsächlich mit über 30 noch nie richtig gearbeitet hast, wäre das eine weitere Redflag. Vor ein paar Jahren, als der Markt noch golden war hätte ich gesagt "ist doch egal, die stellen eh jeden ein den sie bekommen können". Mittlerweile sieht es deutlich düsterer aus, leider.
-
Unzufrieden mit Arbeitsklima und Zusammenarbeit
Es hat wie @Dakta bereits geantwortet hat wenig mit dem ÖD an sich zu tun. Vergiftetes Arbeitsklima kannst du überall vorfinden und oft gilt das Motto "Der Fisch stinkt vom Kopf". Ich hatte es in meiner Laufbahn tatsächlich noch nie erlebt, dass wenn der Chef gut/kompetent ist, das Team sich gegenseitig zerfleischt. Umgekehrt hingegen habe ich nicht nur einmal oder zweimal, sondern regelmäßig erleben müssen. Da du ja schreibst, dass der Chef Problemfelder hat, färbt das sehr häufig auf die Belegschaft ab und so ein toxisches Arbeitsumfeld ist leider ansteckend. Daher wirst du an der Situation nichts ändern können. Bewerbe dich einfach weg, für den eigenen Seelenfrieden schon. Das Ding ist nämlich folgendes: Wenn einmal das Arbeitsklima so richtig mies ist, ändert sich meistens auch nichts mehr fundamental daran wenn die Chefetage wechseln sollte. Dann gibt es unter den Kollegen schon Fronten die verhärtet sind und alle sind genervt. Das einzige "besondere" am ÖD oder so manchem ÖD-ähnlichen Konzern ist, dass man keinen mehr (einfach) rausbekommt. Dann neigen Personen schneller dazu, freizudrehen als wenn sie wissen, dass man sie einfach kündigt. Gerade im ÖD existiert ja noch die Regelung, dass nach einer gewissen Anzahl an Berufsjahren und Mindestalter die Personen sogar nur noch außerordentlich gekündigt werden können. Gerade dann nehmen sich so einige ganz schön was raus.
-
hackbert301009 hat auf einen Beitrag in einem Thema reagiert:
Erste Wochen Berufsschule/ Welche Themen kommen dran? (FiSi/1.Lehrjahr)
-
-
-
-
Zwei Drittel weniger
Die werden durchaus noch auf die IHK vorbereitet aber wenn man ehrlich ist. Der Schwierigkeitsgrad der IHK Prüfung ist derart niedrig, dass schafft man mit Fleiß auch ohne Berufsschule. Jeder kann zuhause lernen was eine IF-Bedingung ist und was eine Schleife oder wie jeder Layer vom OSI-Modell heißt. Deutlich härter wird es, wenn man ohne Erfahrung und "Guide/Mentor" auf Product Owner-Level switcht. Hier macht es mMn mehr Sinn die schulische Zeit zu investieren. Tatsächlich ist die Berufsschule überhaupt nicht dazu verpflichtet oder angehalten für die Kammerprüfung explizit vorzubereiten. Wenn diese das macht, schön aber eine Pflicht gibt es nicht. Der Lehrplan sagt klar aus, dass Kompetenzen entwickelt und gefördert werden sollen um Probleme aus der realen Welt zu lösen, also eben nicht das was die IHK so verlangt. Kein Mensch programmiert ein Bubblesort oder Quicksort für die Arbeit und wenn doch wäre es maximal dumm. Es gibt deutlich robustere, optimierte Algorithmen auf dem Markt. Auch der bisherige Gedanke, dass man doch durchsteigen muss für neue Probleme in dem Feld wird immer weiter obsolet, da K.I mit Astra, Fabel und co ein Level erreicht hat, bei dem die KI-Schwärme auch drauf los lassen kann. Ich habe testweise über den letzten Monat und sehr viel Geld Astra eine App von mir nachprogrammieren lassen, was vor 1-2 Jahren noch vollkommen undenkbar gewesen wäre. Jetzt war das Ergebnis so zufriedenstellend, dass man es hätte auch ohne schlechtes Gewissen einem Kunden verkaufen hätte können. Daher muss einfach ein Umdenken stattfinden. Die größte Bremse bleibt die IHK-Prüfung weil die vor 2030 eh nicht angepasst wird. Und mir persönlich blutet bei dem Gedanken generell auch das Herz. Ich habe Jahrzehnte viele Programmiersprachen, Frameworks usw usf. lernen müssen und genau dieses Wissen ist solangsam für die Füße weil ein anderes System es besser macht. Aber so ist der Lauf der Dinge. Entweder wir passen uns an oder fliegen raus.
-
Zwei Drittel weniger
Sehr ich genauso. Kommt auf die Berufsschule an. Ich bin bereits vor 2 Jahren stark in diese Richtung gegangen mit den Klassen aber es führt einfach zu einem massiven Spannungsfeld. Auf der einen Seite stehen die Azubis die erstmal die IHK Prüfung bestehen wollen. Die IHK Prüfung wiederum setzt voraus, dass man stumpf auf einem Blatt Papier Bubblesort und co. programmieren können soll. Geht eine Schule jetzt hin und bereitet anstatt auf die IHK Prüfung verstärkt auf das "Leben danach" vor, springen wiederum die Azubis im Dreieck und fühlen sich nicht für die Prüfung adäquat vorbereitet. Gerade die IHK Prüfung wird sich in den nächsten 5-10 Jahren eh nicht ändern, wenn man bedenkt wie viele Jahrzehnte es benötigt hat, bis überhaupt die neue Ordnung eingeführt wurde (VD2020). Das heißt wie du es machst in der Schule wird es einer Gruppe auf die Füße fallen. Mein Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem "danach" und eben nicht auf der IHK Prüfung. Aber da musste ich auch schon einige Kämpfe austragen.
-
Erste Wochen Berufsschule/ Welche Themen kommen dran? (FiSi/1.Lehrjahr)
Laut Lehrplan wären es Lernfeld 1 bis 5 plus Fächer wie Sozialkunde usw. Aber Schulen können von dem Plan abweichen und in dem Lehrplan selbst stehen keine Inhalte, sondern lediglich Kompetenzen. Das heißt, es könnte sein das Berufsschule A die Sprache Java verwendet, Berufsschule B Python und Berufsschule C Vibe-Coding betreibt. Daher kann dir niemand verlässlich sagen, was dich erwarten wird außer du kennst Personen von exakt den Lehrern, die du haben wirst.
-
-
Berufsschule Wiesau
Das erfährst du noch rechtzeitig wenn die Schule dort beginnt. Was bringt einem die Information genau? Du kannst dir die Lehrer in der Berufsschule nicht aussuchen (von evtl. Wahlfächern abgesehen). Da wirst du sehr wahrscheinlich die gesamte Range vorfinden. Von nett bis A***. Von kompetent bis inkompetent. Das ist auch höchst subjektiv. Unsere Kantine könnte bspw. sicherlich mit maximal mit einem nordkoreanischen Straflager konkurrieren... Trotzdem gibt es Azubis die finden das Essen dort super...
-
Verwendung von KI in der Projektdoku
Ist risikoreich. Du musst die Verwendung bzw. die Stellen eben kenntlich machen, dann ist es kein Thema. Wenn du aber ohne Markierung Teile in der Doku verwendest und der Ausschuss sollte ich dabei erwischen kommt es sehr stark auf den Ausschuss an was dann passiert. Das reicht von Punktabzug bis zu direktem Nichtbestehen wegen Betrug. Ich bspw. lasse mit meinen Ausschüssen direkt jemand durchfallen wenn uns im FG auffällt, dass die Person keine Fragen von dem beantworten kann, was angeblich in der Doku gemacht wurde ...
-
Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Das ist jetzt nicht sonderlich viel aber auch nicht das niedrigste was ich bisher gesehen habe. Ganz gut lässt es sich einfach mit den Anfangsstufen des ÖD vergleichen um ein Gefühl dafür zu bekommen ob man halbwegs in der Range liegt. Der ÖD gilt ja am Anfang noch als konkurrenzfähig (im Juniorbereich). Im ÖD bekommst du im TvÖD 9a, Erfahrungsstufe 1: 3691 Euro. Nach 2 Jahren (wie bei dir) wäre man bei 3917 Euro. (9a ist für Fachinformatiker mittlerweile deutlich mehr verbreitet als früher). Stadtverwaltungen hingegen stellen auch gerne mal auf TV-L E5 ein. Da wärst du mit 2 Jahren Berufserfahrung bei 3301 Euro. Du bist ja monatlich bei 3300, also exakt was der öffentliche Dienst für E5 zahlen würde. Das ist also wie gesagt nicht katastrophal schlecht aber auch alles andere als gut.
-
Ich scheitere an Leetcode Einstellungstests. Ist es meine Schuld?
Das skurrile an diesen Leetcode Tests ist, dass es einen (unabhängig der Firmengröße) treffen kann. Ohne Vorbereitung häufig nicht (in angemessener Zeit) zu lösen sind (zumindest die ganz schwierigen). Mir erschließt sich der Sinn dieser Aufgaben auch nur teilweise. Natürlich kann man, wenn man jemand das live lösen lässt herausfinden ob die Person strukturiert denken kann oder absolute Basics der Programmiersprache beherrscht. Ob es das geeignetste Instrument ist um herauszufinden ob jemand für die Stelle geeignet ist wage ich aber sehr zu bezweifeln. Es wäre passgenauer wenn man aus dem Unternehmen einen Fall herausnimmt und diese an einem Testtag bearbeiten lässt und schaut, wie die Person an reale Probleme herantritt und nicht, wie man einen Baum traversiert. Das bindet aber mehr Ressourcen und ist für eine kleine Anzahl an Bewerbern besser machbar als eine Masse abzufertigen. Wenn für ein FANG-Unternehmen sich plötzlich hunderte bewerben und ich möchte schnell über diese schiene filtern, sind LeetCode Aufgaben natürlich einfach umzusetzen (aus Sicht des Unternehmens).
-
Gehaltserhöhung 2026
Dann frühzeitig nach was anderem umsehen bevor man wertvolle Lebensjahre verschwendet für irgendeinen AG....
-
Gehaltserhöhung 2026
Der gewaltige Unterschied zum ÖD ist aber der, dass ich einfach die Stelle wechseln kann wenn ich eine gläserne Decke bemerke. Beziehungsweise kann das sogar jeder AN im ÖD, nur beamte nicht und das sollte eben bedacht werden. Highperformer können in dem Umfeld sehr schnell, sehr unglücklich und gefrustet werden. Wenn man dann noch keine der vielen kleinen Quoten erfüllt wird es noch schwieriger nach oben zu klettern und ein Wechsel ist durch das System an sich schon in 99,99% der Fälle unterbunden.
-
Ist Eine Mündliche Nachprüfung erforderlich?
Die Gesamtpunktzahl spielt eine Rolle. Insgesamt darf das Ergebnis nicht unter 50P fallen.... Also wenn jemand immer 50P geschrieben hat und einmal 45 ist er durchgefallen obwohl er rechnerisch nur eine 5 hat.
-
Gehaltserhöhung 2026
Im ÖD (egal ob angestellt oder verbeamtet) steigt man zwar in den Erfahrungsstufen durch pure Anwesenheit aber (i.d.R) nicht in den E- bzw. A-Stufen automatisch. Wenn sich jetzt 20 Personen auf A14 bewerben es aber pro Jahr bspw. nur 1 Stelle gibt, dann gehen 19 leer aus, völlig egal wieviel diese an extra Tätigkeiten übernehmen. Das sorgt dann für Frust und dafür das ein nicht gerade kleiner Teil der Belegschaft auf "Dienst nach Vorschrift" umswitchen.